Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust

  • Ich will auch keinen Hund, den ich viel pflegen muss.

    Die Collies waren schon aufwendig. Und vor allen Dingen, fanden sie ihre ihnen angezüchteten Fellmengen nicht so toll, nicht bei super Fell vor Kastration und noch weniger mit ewig verfitzendem Kastratenfell.

    Naja...

    Dauerhaarende Kurzhaarrassen finde ich noch ätzender.

    Und müffelnde Hunde ( gerne die die gerne schwimmen und Stockhaar haben würde ich mir auch nicht als erstes auf die "Will haben" Liste schreiben in einer Stadtwohnung.

    Wippet ist doch ganz okay.

  • @l’eau und Mehrhund; Genau, so ist es. Ich versuche gerade herauszufinden, welche Hundetypen es überhaupt gibt und welche Bedürfnisse sie haben. Ich lese oft, dass manche Hunde täglich mehrere Stunden Auslauf brauchen – das wäre für mich schwierig, weil ich zwar gerne spazieren gehe und auch jogge, aber nicht jeden Tag mehrere Stunden fest eingeplant haben möchte.

    Ich arbeite von zuhause aus oder kann den Hund mit ins Büro nehmen. Das ist ein Vorteil, aber trotzdem frage ich mich: Wie machen es Leute, die den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen können? Ich möchte keinen Hund, der extrem viel Bewegung braucht, aber auch keinen, der kaum laufen will. Ein normales Maß wäre ideal: tägliche Spaziergänge, mal 30–60 Minuten, und an anderen Tagen auch mal längere Runden oder 3–20 km, wenn es passt. Ich möchte einfach flexibel bleiben.

    Mir ist wichtig, dass der Hund auch mal Ruhe geben kann, während ich arbeite. Ich kann Pausen machen, mit ihm spielen usw., aber ich brauche auch Phasen, in denen er entspannt ist und nicht nonstop Action braucht. Gleichzeitig möchte ich keinen Hund, der komplett „auf 180“ ist, die Wohnung zerstört oder gar nicht alleine bleiben kann, wenn ich mal ins Gym oder einkaufen gehe.

    Was Haare angeht: Ein bisschen ist okay, aber ich möchte keine Rasse, die extrem viel haart. Sauberkeit ist mir wichtig, und ich lebe in einer kleinen Wohnung mit vielen Nachbarn. Deshalb suche ich eher einen Hund mit wenig Wachtrieb, der nicht viel bellt und gut in einer Stadtwohnung zurechtkommt.

    Ich habe noch keinen Hund gehabt und möchte nichts überstürzen. Ich will Verantwortung übernehmen und den Hund langfristig behalten, deshalb frage ich lieber vorher alles durch, bevor ich eine falsche Entscheidung treffe. Viele Leute geben Hunde wieder ab, weil sie sich vorher nicht informiert haben – das möchte ich unbedingt vermeiden.

    Beagle fällt für mich z. B. raus, weil ich oft lese wie hier, dass sie sehr eigenwillig sind und viel Beschäftigung brauchen.
    Whippet klingt gut, aber ist schwer im Tierheim zu finden und beim Züchter sehr teuer. Vielleicht wäre ein Mischling eine Option, aber da ist es natürlich ein bisschen Glückssache, welchen Charakter man bekommt.

    Ich suche also einen mittelgroßen Hund, der wenig haart, in einer Wohnung gut zurechtkommt, nicht übermäßig viel Bewegung braucht, aber trotzdem aktiv genug ist, um auch mal längere Spaziergänge oder Läufe mitzumachen. Und natürlich einen, dem man gut etwas beibringen kann und der nicht die ganze Nachbarschaft nachts wachbellt.


    P.S.:
    Akita Inu und Shiba Inu gefallen mir sehr, aber was ich bisher gelesen habe, passt ihr Charakter eher nicht zu meinen Bedingungen (viel Eigenständigkeit, Jagdtrieb, nicht immer leicht erziehbar, oft nicht ideal für Anfänger und Wohnung).
    Labrador oder Golden Retriever finde ich auch toll, aber die brauchen oft sehr viel Bewegung, Beschäftigung und haaren ziemlich stark – das wäre für meine Wohnsituation vielleicht auch nicht optimal und sind wohl auch etwas grössere Brocken...

    Hier ist ein Bild von einem Hund aus einem Heim (leider schon reserviert), der mir gefiel:
    https://ibb.co/zHQ2KdJ6
    https://ibb.co/XrQ5TcYk
    https://ibb.co/NdY2gXkZ

    Was glaubt ihr, welche Mischung das ist?

  • Wenn du meinst 30 bis 60 minuten pro tag spazieren, dann ist es zu wenig. Man sollte meiner Meinung nach schon 2 Stunden einplanen, so als Minimum.

    Ansonsten brauchen Hunde nicht ständig Beschäftigung eher das gegenteil. Aber man muss sie schon auslasten.

  • Whippet klingt gut, aber ist schwer im Tierheim zu finden und beim Züchter sehr teuer. Vielleicht wäre ein Mischling eine Option, aber da ist es natürlich ein bisschen Glückssache, welchen Charakter man bekommt.

    Ja, Hundehaltung ist schon auch ein teures Hobby. Und da ist die Anschaffung noch das kleinste Problem … TA-Kosten, vernünftige Erstausstattung, Hundeschule und/oder Trainerstunden, evtl. Hundebetreuung, gesetzlich vorgeschriebene Anmeldungen/Steuern/Sachkundenachweise (je nachdem) … da kommt schon was zusammen.

    Ich hatte eiben Basenji in meinem letzten Agianfängerkurs. Also ganz ehrlich so nen Hund muss man wollen :dizzy_face: Die Besitzer haben wirklich viel und regelmäßig mit ihm gearbeitet. Trotzdem hat er gejagt wie Sau, war nicht ableinbar und die Lust zur Mitarbeit kippte innerhalb von 2 min von "Oh cool" zu "und tschüss".

    Oh, klingt doch sympathisch … aber sowas in der Art habe ich ja hier liegen. Muss man halt mögen. :nicken:

  • Ich würde erstmal versuchen wollen das weiter einzuordnen:


    - Du willst anscheinend eher einen Hund aus dem Tierschutz und keinen Hund vom Züchter, oder? Da tut man sich mAn am einfachsten mit einem schon Erwachsenen Hund. Reinrassige Welpen findet man im Tierheim eher selten, und dann kann man da in aller Regel schwer nach Rasse sortieren. Mischlingswelpen sind einfach Überraschungseier, man weiß nicht was drin ist, nicht wie groß die werden, nicht wie die sich so wesenstechnisch entwickeln werden... Hat man also konkrete Vorstellungen is das eher nix. Junghunde ( da reden wir jetzt mal von Hunden bis zu 2-3 Jahren ) werden gern mal aus Überforderung abgegeben, erwachsen sind viele Rassen erst mit 3-4 Jahren ( kleine Hunde mitunter auch schon mit 1,5 oder 2... Das variiert nach Größe, Hundetyp und Geschlecht so n bisschen, Rüden brauchen da oft länger als Hündinnen, kleine Hunde sind schneller erwachsen als große Hunde... ). Die Junghundezeit is halt geprägt davon dass der Hund feststellt was und wer er eigentlich ist, Wach- und Jagdtrieb bspw sind da erst ab nem bestimmten Alter voll da und mit Geschlechtsreife stellen einige Hunde durchaus auch mal fest dass sie doch nicht mehr jeden Hund so gut finden. Heißt also - wenn Tierschutzhund, tut man sich nen Gefallen damit wenn der Hund mindestens 3, besser 4 Jahre alt ist. Auch wichtig zu bedenken ist, wenn man sich einen Hund bestimmten Alters holt - wenn man vor hat den OP-/Krankenversichern zu lassen, kannst schwierig werden, insbesondere wenn schon Erkrankungen bekannt sind. Tendenziell schadet es bei Tierschutzhunden nicht wenn man schon weiß was in etwa zu einem passt und wie welcher Hund so circa gelagert sein könnte, aber in erster Linie orientiert man sich da am Individuum. Total sinnvoll in der Hinsicht wenn man noch total unerfahren ist, ist es erstmal eine Zeit lang als Gassigänger im Tierheim tätig zu sein. Da kann man schon schauen mit welchen Hunden, bzw welchen Eigenheiten man so an sich ganz gut zurecht kommt und womit nicht? Was man gern mag und was einen eher stört ? Und man bekommt auch ein Gefühl für die Größen an sich. Man kann da schonmal spüren wie viel Kraft bspw 10, 20 oder 30 kg Hund haben.


    Wenn man einen Hund vom Züchter wählt, dann läuft das so dass man sich zuerst damit auseinander setzt was es so für Rassen gibt, was man sich vorstellen könnte und was nicht, und man die dann näher kennen lernt. Man kann auf Ausstellungen oder Rassentreffen gehen, man kann Züchter besuchen oder mit Haltern kontakten, und denjenigen die da tiefer drin stecken Fragen stellen. Wichtig dabei ist, dass man vor allem erstmal schaut was so vom Typ her zu einem passen würde, und da wirklich versucht nicht zu sehr nach der Optik zu gehen ( man kann sich übrigens an Hunde gewöhnen die einen anfangs optisch nicht so zu sagen und Geschmäcker dahingehend können sich ändern). Und es ist wichtig dass man die Rassen wirklich live und in Farbe soweit möglich im Alltag erlebt, nur so kann man sich ein Bild machen ( Rassenbeschreibungen und Videos bieten Anhaltspunkte, aber wie so oft sind Theorie und Praxis einfach unterschiedliche Dinge und viele Rassenbeschreibungen sind nicht wirklich brauchbar). Wenn man sich für eine Rasse entschieden hat, schaut man wo man seriöse Züchter findet ( sprich erkundigen über Vereine, nicht über Kleinanzeigen, auch wenn dort auch mal seriöse Züchter inserieren, aber wenn man da noch keinen Überblick hat fällt man da sonst schnell auf was Unseriöses herein ), und lernt die kennen ( wenn man das noch nicht hat ). Es kann übrigens auch möglich sein einen bereits älteren Hund zu bekommen, kann vorkommen dass Hunde zurück zum Züchter gehen, oder sich ein Hund dann einfach nicht für die Zucht eignet und deshalb sucht oä. Normalerweise aber, kauft man beim Züchter nen Welpen, klar.

    Ich würde mir da also echt die Frage stellen: Möchte ich einen schon Erwachsenen Hund der vielleicht schon viele Dinge kann oder hier und da schon gewisse Dinge erlebt hat ? Oder möchte ich einen Hund dem ich alles erst zeigen und beibringen muss ?

    Anfänger geeignet kann beides sein, vorausgesetzt man entscheidet sich richtig.

    Möchte man gezielt einen älteren Hund bestimmer Rasse haben, gibt es übrigens auch ganz viele Rassenspezifische Notvereine.

    Was man hingegen nicht tun sollte, ist einen Auslandshund als Direktimport kaufen ( ja, auch Tierschutzhunde kauft man). Wenn Auslandstierschutz, dann unbedingt a) vorher informieren welche Vereine wirklich seriös sind ( da gibts nämlich auch einige schwarze Schafe ), b) intensiv damit auseinandersetzen wie die Hunde aus den jeweiligen Ländern so gestrickt sind damit man sich nichts ans Bein bindet was so vorne und hinten nicht passt, und c) die Hunde unbedingt gründlich bei einer Pflegestelle kennen lernen wo der Hund schon wohnt und die Leuts dir aus dem zusammen leben sagen können wie der so ist und welche Themen es ggf gibt.


    - Ansonsten würd ich nochmal fragen welche Größe du dir konkret vorgestellst. Mittelgroß ist ein dehnbarer Begriff. Für den einen ist ein Beagle schon mittelgroß und ein Border Collie schon ein großer Hund, für den anderen ist ein Mittelschnauzer noch klein und ein Dalmatiner Mittelgroß ( der für andere Menschen eher als großer Hund durchgeht ). Ich für mich empfinde bspw so circa den Bereich zwischen 40- und 60 cm SH als mittelgroßen Hund. Die Gewichtsspanne kann sich da schon auch nochmal deutlich unterscheiden. Es ist einfach n Unterschied ob der Hund 10 oder 30 kg wiegt, und grad wenn man in nem mehrstöckigen Haus lebt ist es mAn einfach wichtig sich da ne Gewichtsgrenze zu setzen. Es kann immer mal sein, dass man den Hund tragen muss. Bspw weil er sich verletzt hat oder frisch operiert ist, weil er zu alt ist um die Treppen zu laufen oder weil es wie gesagt ein Welpe ist der noch keine Treppen laufen darf.


    - Dann eben die Frage mit welchen Eigenschaften man zurecht kommt und mit welchen nicht. Ja, vieles findet man erst im zusammen leben raus, aber man kann schonmal sortieren indem man Hunde kennen lernt, mit Hunden Gassi geht, schaut welche Eigenschaften sich mit den Umständen tatsächlich ausschließen, und sich selbst reflektiert. Im Zweifel lieber zu kritisch als zu rosig drauf gucken. Beispiele dafür hast du ja schon genannt wenn man zB an Shiba Inu oder Basenji denkt. Die sind einfach eigen, das bedeutet aber nicht dass es dir nicht liegen muss, aber vieles liest sich oft angenehmer als es dann tatsächlich ist. Oft ist man da dazu geneigt zu denken Ach das is doch schon wenn die bissl eigenständiger sind, bis man dann merkt wie das wirklich ausschaut. Ein Labbi oder Golden hingegen wäre wieder ein komplett anderer Schlag Hund, im Gegensatz zu den anderen Beiden aber Rassen die sehr beliebt sind, und viele Rassen sind das nicht ohne Grund. Wenn man jetzt allerdings bspw im 3. Stock ohne Aufzug lebt, ist ein Hund in der Größe natürlich eher nicht das Ideal. Sollten die aber bspw vom Wesen sehr gut passen und dann nur das Haaren stören... ja mei, wäre dann halt ein begehbarer Kompromiss.

    - Und mach dir ne Liste mit Eigenschaften die du auf jeden Fall brauchst, Eigenschaften die auf gar keinen Fall gehen, und nem Mittelbereich bei dem du flexibel bist.

    Und unterm Strich sind manche Dinge auch einfach Erziehungssache. Bspw Kläffen oder allein bleiben, Ruhe in der Wohnung, das ist im Regelfall Erziehung und nicht Eigenschaft.


    Ansonsten: Das was du bisher so beschreibst an Bewegungspensum ist so unterm Schnitt für jeden gesunden Hund machbar. Stellen aber auch eher das Minimum dar.

  • Ich war mit meiner Kleinpudelhündin morgens eine halbe bis 3/4 Stunde unterwegs, dann nachmittags 2 Stunden, gerne auch länger, nur bei extrem schlechten Wetter kürzer. Dazu kommen noch die kurzen Löserunden bei Bedarf bzw spätabends.

    Gerade der Singlehaushalt ist ja aus Hundesicht eher langweilig. Wenn keine Kinder mit ihm im Garten spielen oder ähnliches. Also muß man dem Hund schon einiges an gemeinsame Qualitätszeit draußen bieten, damit er drinnen zufrieden ruht. 3 Stunden von 24 ist ja nicht soo viel. Will man nicht immer dieselben Runden in Hausnähe gehen, kommt noch Anfahrtszeit dazu.

    Wenn du Welpenpreise vom Züchter für hoch hältst, dann informiere dich bitte vor dem Kauf eingehend über die Preise von tierärztlichen Leistungen. Diese sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, daß man sich die Haltung eines Hundes heute leider schon aus finanziellen Gründen gut überlegen muß.

  • Whippet klingt gut, aber ist schwer im Tierheim zu finden und beim Züchter sehr teuer.

    Der Whippet gehört eigentlich zu den Rassen im Mittelfeld (1.400 bis 2.000 € - gibt zwar auch Züchter die mehr nehmen, aber von denen, wo ich das weiß, würd ich eh die Finger lassen) - ein Doodle wäre trotz Mischling um ein Vielfaches teurer. Ganz abgesehen davon: wenn's scho am Anschaffungspreis hakt, solltest du nochmal genau überlegen, wie deine Finanzen aussehen, ob du dir den Unterhalt eines Hundes überhaupt leisten kannst. Gerade, wenn plötzliche TA-Kosten auftreten.

    tägliche Spaziergänge, mal 30–60 Minuten

    Den langen Spaziergang des Tages sollte man mit ca. 60 Minuten planen, hinzu kommen natürlich noch 2-3 Pinkelrunden (beim gesunden, erwachsenen Hund - bei Welpen/kranken Hunden entsprechend öfter). Bei mir ist's derzeit krankheitsbedingt weniger, aber dafür hab ich einen Garten und laste die Hunde noch anderweitig aus. Außerdem sind's 2, da ist scho ein andres Miteinander und Spielen möglich, als bei Gassibekanntschaften.

  • Hinsichtlich TA Kosten : Ich hab vor kurzem erst um die ~1.700 Euro beim TA gelassen. Voruntersuchungen, OP, Nachuntersuchungen so in etwa zusammen überschlagen, und das war noch relativ günstig. Übrigens die 3. OP bei diesem Hund gewesen, die erste war ne medizinisch indizierte Kastration ( circa 500 Euro ), das 2. n kleiner Hauttumor ( das waren fast 1.000 Euro ), und das 3. kürzlich war ne Milz-Entfernung wg Tumoren.

    Voriger Hund hatte zwei Kreuzbandrisse, Kastra wg Zysten und ne Not-OP wg Fremdkörper + war gesundheitlich ne Vollkatastrophe. Von dem her was dieser Hund so in seinem Leben beim TA gekostet hat, hätte man sich wohl auch nen Neuwagen kaufen können.

    Nochmal anderer Hund, war da vor nem halben Jahr mit nem mittleren 3-Stelligen Betrag nur für bisschen Diagnostik wg Hautproblemen dran.

    Wieder anderer Hund, war für nen ähnlichen Betrag im Notdienst. Als der Welpe war, brauchte der wg gefressener Fremdkörper ne Not-OP - hat 2.000 Euro gekostet ( ob man damit den Hund oder die OP bezahlt hat kann man sich aussuchen).


    Das sind verglichen mit dem was manch andere so haben noch geringe Kosten.

    Es ist denk ich einfach die Frage warum man die üblichen Kaufpreise vom Züchter nicht zahlen möchte. Liegt es daran dass man die Preise nicht nachvollziehen kann und das einen überteuert erscheint ? Oder liegt es daran dass man diese Summe nicht zahlen kann?

    Jedenfalls, wenn ich mir bspw die TA Kosten Zusammen rechne die ich insgesamt bisher für meine Hündin ausgeben musste, hätt ich mir damals wahrscheinlich locker 3 Welpen davon kaufen können. Nice to have ( habs erwähnt) - Versicherungen. Aber trotzdem braucht man selbst bei ner Vollversicherung immernoch Geld auf der Kante, weil man das vorstecken muss und die TÄ keine Ratenzahlungen mehr vereinbaren.

    Ohne Versicherungen braucht es mAn nochmal mehr Geld, weil das Ersparte nunmal auch wg was Anderem drauf gehen kann. Aber so oder so, ohne Rücklagen geht da nix und TA kann verflucht schnell verdammt teuer werden.


    Muss aber selber hinsichtlich Kaufpreisen sagen - Ich entscheide da immer danach was bei der jeweiligen Rasse so übliche Preise sind, und überlege mir wie viel ich davon auch einsehen kann zu zahlen. Über 2.000 Euro bei nem Zwergschnauzer bspw find ich Wucher, 2.000 Euro bei nem Großpudel hingegen wär n gängiger Preis. Alles über 2.500 Euro wär mir rasseübergreifend schlicht überteuert. Und für nen Mischling würd ich nicht annähernd die Beträge zahlen die man für nen Rassehund zahlt.


    Edit : Es gibt auch einfach Menschen die es generell nicht einsehen einen üblichen Kaufpreis vom Züchter zu zahlen, wenn es auch deutlich günstiger Hunde im Tierheim gibt. Das ist ja auch okay, wenn man dann denn auch nen Tierheimhund will und keinen Rassewelpen, und der Grund dafür nicht das Geld selber ist, sondern eher eben die eigene Meinung dazu.

  • Eine Anmerkung zur Gassigehzeit, hier werden lange Stunden als Ideal hingestellt, sorry, das empfinde ich als übertrieben. Kann man, muss man aber nicht.

    M.E. sollte man eine längeren Runde täglich einplanen, so um 1 Stunde herum finde ich reicht aus, hinzu kommen ja noch ca. drei Löserunden á 15 bis 20 Minuten.

    Dazu aber auch Kopfarbeit, ich verbinde da den Spaß mit dem Nützlichen, täglich ein- bis zweimal eine Viertelstunde Tricks, Grundlagen für meinen Sport (Obedience) und Physioübungen, macht Spaß 🥰

    On Top kommen Ausflüge, Sporttraining etc, gerne mal am Wochenende, so wie es halt passt.

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