Beiträge von Einstein51

    natürlich ist sehr sehr vieles genetisch verankert und auch wenn man es auf ein paar Grundbedürfnisse herunterbrechen könnte, jedee Mensch ist individuell und kommt sozusagen nicht als leeres Blatt auf die Welt.

    Und warum soviele seelen krank sind? Weil das Leben nie perfekt ist und auch nie sein wird.

    Und irgendwie ist es auch etwas schönes, dass wir trotz unserer Unterschiede doch oft das selbe wollen.

    beim beispiel vom wolf wollte ich nur sagen, dass es beim jagen nicht nur um das bedürfniss der Nahrung geht, weil man schon beobachtet hat, wie Tiere gehetzt und getötet aber nicht gefressen wurden. Aber vielleicht hast du ja eine alternative erklärung dafür.


    Und du unterschätzt das Bedürfniss der Lustbefriedigung glaub ich etwas. Es gab ein experiment mit ratten denen man elektroden ins gehirn eingepflanzt hat die offenbar das belohnungssystem stimuliert hat. Die ratten haben den schalter nach einem lernprozess alle 5 sekunden betätigt, weil sie das als so belohnend empfanden. Sie haben sogar futter und wasser links liegen gelassen. So stark war der Drang nach der belohnung.


    Und warum tuen wir uns mit den Haushunden manchmal so schwer gegen das Jagend anzugehen. Weil keine Belohnung der Welt gegen das beselbstbelohnende Verhalten des Jagens ankommt.


    Und natürlich wurde das vom Menschen bei manchen Rassen mehr begünstigt als bei anderen.

    Jagdhunde die beim Jagen mehr spaß hatten, jagten ausgiebiger und waren besser. Und mit den Hunden wurde gezüchtet.


    Was da komplexer sein soll weiß ich nicht. Das Belohnungsystem an sich finde ich schon komplex, besonders mit der Frage wodurch es stimuliert wird, wo die Unterschiede zwischen den Individuen liegen etc...

    ich wollte eigentlich erklären warum unsere Haushunde oder sehr viele noch jagen obwohl ihr Bedürfniss nach Nahrung ja erfüllt wird. Sie wollen ihr spaßbedürfniss erfüllen. Und ja dopamin wird wahrscheinlich nicht nur beim Hetzen ausgeschüttet sondern auch beim töten. Und das wissen ja auch dass sie die größte dopaminausschüttung beim packen und töten bekommen.

    Und deswegen gibt es immer wieder Fälle wo die Hunde zwar hetzeb und töten aber das tier nicht umbringen. Und auch bei wölfen ist das der Fall. Denen geht es nicht um das essen sondern um die lust als spaßbefriedigung.

    Und natürlich ist jetzt das mit dem dopamin stark vereinfacht, mir ist bewusst dass da noch mehrere botenstoffe reinspielen.


    Und wie man das lustbedürfniss jetzt befriedigt ist ja von Hunderasse zu Hunderasse verschieden. Deine Hubde brauchen vielleicht das töten ( wenn du sie lassen würdest) um ihr bedürfniss zu befriedigen. Andere Hunderassen z.b brauchen das töten nicht unbedingt die sind schon glücklich wenn sie die beute nur aufstöbern.


    Hast du das gemeint? Es geht nur darum, dass der wolf schon das bedürfniss nach lustbefriedigung hatte und das an unsere Haushunde weitergegeben hat. Das wie sie dazu kommen hat sich durch die entwicklung und das zusammenspiel mit dem Menschen verändert

    Jagen tatsächlich unter lust

    Das würde ich tatsächlich etwas differenzieren.

    U.A. Da, wo es genetisch einfach noch so fest verankert ist, das es wenig mit Lust zu tun hat.

    Natürlich gibt's auch die Hunde, die rein zum Spaß nen bissl hetzen oder aus Langeweile, dennoch gibt's ja trotzdem noch die, wo es ein elementarer Bestandteil der Genetik und des Wesens ist.

    Das Bedürfnis nach lust und unlust ist ja genetisch verankert. Damit der wolf die beute beharrlich verfolgt muss es ohn auch was bringen und nicht nur dann wenn er halb am Verhungern ist sondern auch wenn er noch seine kraft hat. Dafür wird dann dopamin ausgeschüttet

    sexualtrieb würde ich unter selbstwert einordnen. Der rüde/die Hündin die sich fortpflanzen darf, hat eine besondere stellung im Rudel.

    Ist halt bloß nicht von Wölfen auf Hunde so übertragbar ...

    Die Bedürfnisse schon die erfüllung dieser natürlich nicht. Wölfe haben wohl kaum den Menschen als sozialen Partner angesehen, Hunde tun das schon daher wird das Bedürfniss nach Bindung wird daher auch durch diesen erfüllt

    sexualtrieb würde ich unter selbstwert einordnen. Der rüde/die Hündin die sich fortpflanzen darf, hat eine besondere stellung im Rudel.


    Jagen tatsächlich unter lust. Und wie du weißt kann man bei manchen rassen das lustbedürfnis besser und schlechter befriedigen.


    Und natürlich muss man sich auch mal zurücknehmen um überhaupt in einer Bindung leben zu können. Deswegen stehen sich oft die Bedürfnisse nach bindung und autonomie/Kontrolle im weg. Und ein podenco hat sicher ein anderes autnomie bedürfniss als ein golden retriever z.b

    Du beziehst dich nur auf die physiologischen grundbedürfnisse lässt aber die psychologischen außer acht. Um kurzfristig zu überleben, braucht man nur die physiologischen aber langfristig auch die psychologischen die sich wie folgt zusammen setzen:


    Bedürfniss nach


    Bindung

    Kontrolle

    Selbstwert

    Lust/unlust



    Im Beispiel mit dem Schnuffelhasen ist das Bedürfniss nach Bindung verletzt.

    Im Beispiel mit dem spielzeug mit kontrolle und lust.

    im wasser plantschen würde ich jetzt nocht als bedürfniss ansehen, spaß haben ist ein bedürfniss und mit was das befriedigt ist, ist vom individuum abhängig.

    Wessen Bedürfnisse werden im Zweifelsfall höher gewichtet?

    Gefühlt werden in dem Kontext die Bedürfnisse des Hundes höher eingestuft. Auch im Konfliktfall.

    =)

    Ich würde sagen, das wichtigere Bedürfnis oder aktuellere hat priorität.

    Ansonsten die des Hundehalters weil der muss ultamtiv die Entscheidung treffen und das geht halt schlechter wenn man seine Grundbedürfnisse nicht befriedigt .

    sehr gut ausgedrückt :backhand_index_pointing_up: :bindafür: