(Hunde)Mama/Papa - nutzt ihr das?

  • Garantiert habe ich meinem noch nie mit meiner Gabel Reste vom Teller gegeben und dabei "Hier kommt das Flugzeug. Woooooosh" gesagt :-[

    Ok ok... ich habe letztens meine Nerida mit einem Löffel gefüttert und gesagt "mach auf das Schnäbelchen" und "ein Happen für dich, eins für mich, eins für (meine) Mama" :pfeif:

  • Ich selbst würde mich nie und nimmer als Hundemama titulieren. Wehre mich auch dagegen wenn ich von anderen so angesprochen werde.

    Ein Freund von mir hat ist alleinstehend und hat sich seine Staff-Hündin nur mit meinem Back-Up angeschafft. Er betitelt mich als "Goli" (hab grad keine Ahnung ob das deutsch ist oder ob ihr das versteht :rolling_on_the_floor_laughing:). Das lass ich zu, aber würde mich auch selbst nicht so nennen. Der Hund kennts und wenn er sagt "Wo ist die Goli" fängt sie an mich zu suchen.

    Meine Eltern habe eine Katze. Die bekam meine Mutter vor einigen Jahren zum Geburtstag. Mein Vater war nicht sehr begeistert davon. Ratet mal wer als erstes begrüßt wird wenn mein Vater von der Arbeit nach Hause kommt. Ja genau zuerst die Katze und dann alle anderen. Aber wenn mein Vater, und aber auch oft meine Mutter dann anfangen zu fragen, wo ist denn eigentlich unser Kind/unser Mädl....rufe ich oft ganz laut "HIER, ich sitze ja vor euch" ... endet oft in Gelächter.... aber ja sie nennen ihre Katze ihr Kind oder ihr Mädl.

  • Ich würde mich nie als Hundemama bezeichnen.
    Aber ich sage auch manchmal „mein Enkelhund“ weil ich „der Hund von meinem Kind“ zu umständlich finde. Der Hund „kennt“ mich aber nicht als „Oma“, sondern mit meinem Vornamen.

  • Also der Welpe wird gerade sehr oft Beeebi (Baby) genannt. Der Nackthund ist oft Schatzi. Der Senior ist Öpi.

    Mein Mann und ich sagen daheim auch oft "Papa / Mama" in dem Kontext. Wir haben keine menschlichen Kinder, das ist so gewollt. Die Hunde sind für uns kein Kinderersatz, ich bin mir sehr ihrer Spezies bewusst und bilde mir ein, meine Hundehaltung mit größtmöglichem Bewusstsein für die Eigenschaften und Verantwortung für die Bedürfnisse dieser Spezies zu gestalten. Dennoch sind sie meine Schutzbefohlenen und ich liebe sie sehr und ja, ich empfinde zu ihnen mehr (wenn auch eine andere) Zuneigung als zu den meisten Menschen.

    Wenn ich mit anderen Leuten rede, sind wir aber eher Herrchen und Frauchen, selten Red ich da mal von mir als "Mutter" . Und dann eher so "gehorche der Mutter!" Also mit humorigem Unterton.

    Uns beiden ist es vollkommen egal, wie andere unsere Bezeichnungen und Beziehungen zu unseren Hunden beurteilen, denn wir sind mit uns im Reinen. Ich würde bislang aber auch nie schräg angeschaut (naja wahrscheinlich schon oft, aber mir fällt es nicht auf, weil es mir einfach egal ist😅) und bekomme eigentlich durchweg positive Worte zu meiner Hundehaltung.

    Kann ja jeder wie er mag, schwierig bis zu verurteilen finde ich es nur, wenn man Hunde tatsächlich vermenschlicht und ihren Bedürfnissen nicht gerecht wird, sie nicht ausführt, nicht beschäftigt und mit ihnen kommuniziert als wären sie Menschen, denn das ist dann definitiv keine artgerechte Hundehaltung.

  • mit ihnen kommuniziert als wären sie Menschen,

    „Geh mal den Papi wecken“ ist hier eine total seriöse Aufforderung . 😅 Der Hund geht dann und schleckt dem Mann Hand oder Gesicht ab oder holt ein Quitschespielzeug bis er aufsteht. 🤷‍♀️

    Wir finden das niedlich und freuen uns, der Hund freut sich weil wir uns freuen… alle sind happy.

    Trotzdem würde ich mich nicht als Hundemama bezeichnen und auch sonst führt sie ein äusserst artgerechtes Leben.

    Und auch was die Gefühle angeht, ja die sind dem Hund gegenüber durchaus mütterlich. Ich liebe meinen Hund und ich bin für ihr Wohlergehen und ihre Erziehung verantwortlich damit sie mit sich selbst und der Welt klar kommt. So viel Unterschied zum Sohn ist das bei mir nicht.

    Irgendwie hab ich das Gefühl dass es bei der Thematik zwischen richtig und falsch noch viel Spielraum gibt der total individuell ist und wo der eine schon die Krise bekommt weil jemand für seinen Hund kocht ist das für den anderen ganz selbstverständlich.

    Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht wo ich persönlich die Grenze zum Vermenschlichen ziehen würde.

    Was ich allerdings ganz schrecklich finde ist wenn bei Anzeigen etc vom Hund in der „Ich Form“ gesprochen wird.
    Aber das ist ja eigentlich ein menschliches Problem und tangiert den Hund ja nicht.

  • Uns beiden ist es vollkommen egal, wie andere unsere Bezeichnungen und Beziehungen zu unseren Hunden beurteilen, denn wir sind mit uns im Reinen. Ich würde bislang aber auch nie schräg angeschaut (naja wahrscheinlich schon oft, aber mir fällt es nicht auf, weil es mir einfach egal ist😅) und bekomme eigentlich durchweg positive Worte zu meiner Hundehaltung.

    Kann ja jeder wie er mag, schwierig bis zu verurteilen finde ich es nur, wenn man Hunde tatsächlich vermenschlicht und ihren Bedürfnissen nicht gerecht wird, sie nicht ausführt, nicht beschäftigt und mit ihnen kommuniziert als wären sie Menschen, denn das ist dann definitiv keine artgerechte Hundehaltung.

    Absolut so ticke ich auch.

    Ich bin kein Frauchen und nicht die Hundemuddi/mama. Und meine Hunde sind nicht "Babys" und nicht "Kinder"

    Meinen Partner nenne ich nicht Papa und der Hund meines Sohnes ist der Hund meines Sohnes oder "der Hund der Kinder".

    Beim Tierarzt würde ich mir verbeten, mich "Mama" von Hund Xy zu nennen.


    Und wenn das jemand schräg findet ist mir das ziemlich Wurscht.:rolling_on_the_floor_laughing:

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