• Jahrelang lebten Mann und Hunde in friedlicher Koexistenz. Manchmal hat er ihnen die Gartentür aufgemacht oder einen Pizzarand auf den Boden geworfen. Das Leben war schön.

    Und dann zog der Babyhund TM ein der ihn zum Einstieg erstmal fressen wollte. Ich wollte sie zurückgeben, Mann fressen ist eines der wenigen geht gar nicht, er fand sie niedlich. Das lange Jammertal der gemeinsamen Hundehaltung begann. Ist so eine Mischung aus Paartherapie und Trennungsgrund.

    Der nächste Hund war wieder meiner und ganz vielleicht finde ich es gar nicht schlimm das er ihn furchtbar nervig findet :pfeif:

    Wenn es um Handling geht, also er glaubt er hätte den Babyhund TM im Griff, sie geht gerne mit ihm. Inzwischen hat er die Notwedigkeit von Maulkorb und 1 Meter Leine verstanden oder Angst das ich den Umgang kategorisch verbiete. Mit dem Sheltie kommt er wirklich klar, aber will nicht :cuinlove:

  • Ich "Chef" - Mann "Kauknochen und Kopfkissen" - Sohn "Spielzeug und Spielpartner - Tochter "Juniorchef".


    Da mein Mann und mein Sohn beide erwachsene, gestandene Kerle sind und durchaus in der Lage sind, die Folgen ihrer Inkonsequenzen abzuschätzen und auszuhalten, gibt's da keinerlei Zoff - aber auch keinerlei Mitleid.


    :ka:

  • Hier läuft das super und ich bin auch nicht böse drum, wenn nicht jeder meiner Anweisungen genau umgesetzt wird. Solange die Hunde sicher geführt werden (für sich selbst sicher und auch für andere), geht das hier voll klar.

    Ohne meinen Partner könnte ich meine Hunde deutlich schwerer halten. Ich bin froh und dankbar, dass er die Runden übernimmt, wenn ich mal wieder Überstunden mache (gerade fast täglich), oder einfach bei ihnen ist, wenn ich außer Haus bin. Oder er den alten Hund Zuhause betreut, während ich mit den anderen weg bin.

    Er macht sich genauso Sorgen und einen Kopf um die Hunde und trägt alle Kosten mit mir gemeinsam, obwohl alle auf meinen Wunsch eingezogen sind. Er händelt drei Hunde wie nix, geht stolz mit seinem Zöpfchenpudelchen mit pinken Haargummis spazieren, reist mit uns durch den halben Kontinent zu Wettbewerben. Er nimmt in Kauf, dass ich stundenlang in meinem Salon verschwinde und dafür Paarzeit drauf geht oder ich tagelang mit den Hunden unterwegs bin, während er Zuhause den Alltag schmeißt.

    Ehrlich gesagt ist mir da ziemlich egal, ob da jede von mir aufgestellte Regel eisern befolgt wird. Bin sehr glücklich und dankbar für die Unterstützung und Hilfe, dass ich meinen Traum von der Hundehaltung leben kann.

  • Ich "Chef" - Mann "Kauknochen und Kopfkissen" - Sohn "Spielzeug und Spielpartner - Tochter "Juniorchef".


    Da mein Mann und mein Sohn beide erwachsene, gestandene Kerle sind und durchaus in der Lage sind, die Folgen ihrer Inkonsequenzen abzuschätzen und auszuhalten, gibt's da keinerlei Zoff - aber auch keinerlei Mitleid.


    :ka:

    Ich bin dein Mann??? :D

  • Mein Ex Freund hat mich mit zwei Hunden kennen gelernt, wir hatten damals jahrelang eine Wochenend- Beziehung und da klappte das gut. Die Hunde waren meine Verantwortung und wir waren halt bei ihm zu Besuch oder er bei mir, da passt man sich an. Jahre später sind meine Hunde leider gestorben, einige Zeit danach ist mein Ex Freund in Rente gegangen und wir sind zusammen gezogen. Donna kam dazu. Weil ich nicht ohne Hund leben konnte, mein Ex hätte lieber keinen Hund gehabt. Er hat trotzdem wirklich gut mit gezogen, ist auch verantwortungsvoll Gassi mit Donna gegangen, wenn ich zb länger arbeiten war, mochte sie ganz gern. Trotzdem war die anstrengende und quirlige, am Anfang schnappige Donna für ihn eine große Herausforderung. Dann kam Corona und er hatte das Gefühl, immer mit dem Hund zusammen eingesperrt zu sein. Er war ihr gegenüber nicht konsequent, hatte auch trotz Zuneigung zu ihr kein Feeling für sie, ein grottenschlechtes Timing und war wie ein Kekse-Automat. Ich war deswegen oft genervt, hab sehr viel genörgelt und versucht, an Beiden herum zu erziehen. Es gab häufig Streit deswegen.

    Mein Fazit aus der ganzen Geschichte ist, dass es sehr schwierig für eine Beziehung werden kann, wenn einer der Partner hundeverrückt ist, und der andere gar nicht. Ich für mich würde so einer Beziehung zukünftig erstmal aus dem Weg gehen.

  • Meiner wollte auch keine Hunde 😃 den ersten nicht und den zweiten auch nicht. Brauch wohl nicht zu sagen, dass er beide abgöttisch liebt und alles für sie tun würde. Und tilda ist ja völlig mann-verliebt, was er in vollen Zügen genießt. Ob die da jetzt sitz oder Platz macht wenn er sagt, dass sie vom Sofa runter soll, ist dannhalt auch zweitrangig 😄

  • Oooohhhh jaaaa.
    Paartherapie und Trennungsgrund sind eine hervorragende Beschreibung :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hier ist auch eher „Ich Chef“ und Mann „Kauknochen“. Er möchte halt Kumpeltyp sein. Ich finde schon das ein großer schwerer Hund durchaus hören darf. Nun sagen wir es so - sehr zu seinem Leidwesen liebt der Hund mich abgöttisch obwohl ich auch mal das Nein-Wort benutze :pfeif::rolling_on_the_floor_laughing:

    Anfangs hat es hier regelmäßig richtig geknallt. War schon eine Beziehungsprobe. Inzwischen hat es sich aber super eingespielt. Und die Maus unterscheidet einfach auch. Nur in so ein paar Grundregeln sind wir uns einig beispielsweise kein Spielzeug oder Kauteil ins Schlafzimmer. Das ziehen wir gemeinsam konsequent durch. Sonst soll er mit ihr machen was er will und später kein Mitleid erwarten :woozy_face: und wenn er jammert, weil mir alles mit dem Hund zu fliegt in seinen Augen gibt es halt ein mitleidiges Lächeln und ein „Ich könnte ja was sagen, aber das möchtest du nicht hören…“ :rolling_on_the_floor_laughing:

  • Brauch wohl nicht zu sagen, dass er beide abgöttisch liebt

    jaaaa, wie mein Mann und Lucifer. Der Hund ist rotzefrech bei ihm, bellt ihn an wenn er beschäftigt werden möchte, zwickt in seine Fersen und klaut ständig seine Hausschuhe. Aber dafür ist Lucifer so ein allzeit netter Hund und das zu jedem.
    Emil macht ja durchaus klar, dass niemand der Mutti das Wasser reichen kann.
    Lucifer dagegen hängt sein Mäntelchen in den Wind. Ist nur mein Mann verfügbar, dann ist der halt toll. Und das genießt mein Gatte dann schon. Ich denke Lucifer hat meinen Mann auch ein Stück weit mit der Haltung gesprächiger Hunde versöhnt.
    Weil kein anderer Hund kann so wunderbar brummen, wenn man seine Ohren schubbert, wie Lucifer.

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