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Beiträge von LaBellaStella

    sam: hört in der regel mehr auf mich als auf meinen mann und ansonsten vielleicht noch auf die kinder - wenn er gut aufgelegt ist. sonst sind ihm andere menschen völlig knülle, die sind diesem gosso sowas von wurscht, da ignoriert er auch das tollste leckerli :lol:


    joey: naja, joey ist joey ist joey...der war schon immer ein "mamakind" und wirds wohl auch bleiben. da isser auch völlig unbestechlich - wenn ich nicht "bestätige" dann macht ers nicht. stur wie ein muli, dieser herdi.

    naja, so ein bisschen menscheln schadet nicht. mach ich auch - und daran kann ich überhaupt nix schlimmes finden.


    zumindest was die eine richtung betrifft, die "freundliche, liebevolle, humorvolle".


    die andere richtung find ich allerdings nicht wirklich gut:


    "der weiss genau was er falsch gemacht hat", "der macht das nur um mich zu ärgern", "der macht das aus trotz", "der hat dieses oder jenes gefälligst nicht zu tun, das weiss er", "ich bin jetzt persönlich beleidigt, weil er dieses und jenes nicht gemacht hat, weil er nen hasen gejagt hat, weil er sich in pferdeäppeln gewälzt hat, weil er mamas beste pumps angenagt hat, weil er schon wieder in die wohnung gemacht hat, weil er.....usw.usw.usw...."


    in die richtung hörts bei mir mit dem verständnis für vermenschlichung auf. gegen ein bisschen "dutzi-vermenschlichung" hab ich gar nix - aber aus dem hund einen "übermenschen" zu machen, der gefälligst genauso logisch zu reagieren hat, wie ein mensch (...weil...er ja genau weiss, dass er das nicht darf, ne? ) da hörts auf.


    die eine seite der vermenschlichung schadet nicht, find ich, die andere seite, dem hund den hund abzusprechen, find ich gelinde gesagt grenzwertig.

    1. nein, in dem fall hilft ignorieren gar nix. ignorieren kann man unerwünschtes verhalten (klassisches beispiel: betteln) in dem moment, wo es passiert - aber nachträgliches ignorieren hilft nicht - schon gar nicht, wenn das "unerwünschte", so wie bei dir, selbstbelohnend ist. (und das wars bei dir, denn dein hund hat sich mit der marinadefolie wunderbar selbstbelohnt).


    dein hund merkt vielleicht, dass du "schlecht drauf bist" - aber er weiss nicht, warum. (und ich garantier dir, er wird sich auch keinen kopf drüber machen, was er falsch gemacht haben könnte!)




    2. der rückruf scheint - so les ich das zumindest aus deinem eingangsposting raus - nicht ohne hundepfeife zu funktionieren. also in zukunft das dings immer mitnehmen oder eben wirklich nicht ableinen. dein hund kann für die situation gar nichts - wenn du den rückruf auf die pfeife konditioniert hast, dann wird er auch nur da drauf (zuverlässig) reagieren. hilft alles nix: hunde können nur das können, was sie lernen durften - also kannst du auf dich selber sauer sein, wenn du magst, aber nicht auf deinen hund.

    naja, ich leb hier ja auch mit 2 intakten rüden im "besten alter".


    und die meisten hier im forum würden mich wohl in die "wattebällchenecke" stellen. absoluten blinden kadavergehorsam gibts hier nicht - aber konsequent eingehaltene regeln, die gibts hier sehr wohl - und zwar von anfang an.


    als die beiden jungs in die pubertät kamen und so langsam aber sicher die hormone verrückt spielten, wurden alle regeln noch konsequenter eingehalten, als eh schon. kontakt zu artgenossen - gerne - aber eben nur dann, wenn weder auf jungrocker noch auf dicke hose noch auf casanova gemacht wurde, kein gemobbe, kein bedrängen, keine wirtshausprügeleien und keine aufdringlichkeiten - falls doch, wurde abgebrochen und angeleint und wir sind gegangen. punkt.


    hat uns einigermaßen gut durch die pubertät gebracht und durch die "sturm-und-drang-zeit". sie dürfen auch mal mit den zähnen klappern, sie dürfen die damen gern "anflirten" - aber mehr ist nicht. sobald ich seh, ein mädel fühlt sich auch nur im geringsten bedrängt, werden sie abgerufen und gut is. ohne grosses drumrum, einfach ganz ruhig und ohne grosse emotion. dafür gibts dann - wie schon weiter oben beschrieben - was für den "kopf" zu tun - hat bis jetzt bei uns immer funktioniert. und je älter sie werden - so meine erfahrung -desto "lässiger" können sie auch mit den damen umgehen.



    dass ein jungrocker das erst "lernen" muss, ist klar. aber auch das liegt wohl in der natur der sache.


    meine jungs können das jetzt problemlos "aushalten" - ab und an mal ein bisschen geklapper oder vermehrtes markieren und das wars dann aber auch - im schlimmsten fall muss ich halt mal ein abbruchsignal anwenden. was aber für sie auch nichts anderes ist, als wenn ich sage "nase weg" wenn sie versuchen, mein leberwurschtbrot einzuatmen, das vor ihnen liegt.


    (bei unserem alten dackeltier wage ich sogar zu behaupten, dass ein "nase weg" beim leberwurschtbrot zu wesentlich höherem frust geführt hat, als ein "pfoten weg" wenn ein heisses mädel seinen weg gekreuzt hat.....der ist mit diesem "frust" 16 jahre alt geworden - aber so wirklich frustiert hat er nie gewirkt. ;) )

    99% der menschen. ah ja.


    ich geh mal davon aus, dass du, zaungast, selbstverständlich zu dem 1% gehörst, die "führungsqualitäten" haben?


    und die restlichen - von dir so vehement "verurteilten" - 99% der menschheit kommen mit ihrem leben nicht klar.


    du kennst wohl andere 99% der menschheit als ich. in meinem umfeld kommen die allermeisten prima mit sich selber, ihrer "umwelt" und "dem leben" klar - und der grossteil der hundehalter die ich kenne, ebenso.


    jetzt tust du mir fast leid, muss ja höllisch sein, da wo du wohnst, wenn dein "umfeld" aus 99% lebensuntüchtigen menschen besteht. so rein aus mitleid ein guter rat: wechsel schnellstmöglich in eine andere gegend, in ein anderes umfeld. ich meins nur gut.

    an clarissa scheiden sich die geister.


    ich komm mit ihr recht gut klar - aber ich hab keine ausbildung bei ihr gemacht bzw bin auch nicht mit den hunden bei ihr im training.


    man kann von ihr unheimlich viel lernen - wie helfstyna schon sagte - aber sie ist kein mensch, der unbedingt mit jedem anderen menschen gut klar kommt.


    auch ich bin "aus ihrem eck raus" - wenn auch quasi von der anderen seite vom chiemsee - und joey ist aus dem von ihr ins leben gerufenem hauser-der-hoffnung-tierheim. (das übrigens wirklich und ohne abstriche hervorragend geführt wird).


    den kopf abgerissen, nur weil ich nicht ihrer meinung bin, hat sie mir allerdings auch noch nie. aber - man muss sie "aushalten" können, wenn man eine ausbildung bei ihr macht, das ist fakt. wobei das - find ich - weniger mit esotherik (die kann man nämlich prima ausblenden, wenns nicht die eigene richtung ist) als mit einer gewissen teilweise schon recht ruppigen art im umgang mit menschen zu tun hat.


    wie man die ausbildung dann später für sich selber umsetzt, ist auch nochmal eine komplett andere nummer. ich kenn wirklich gute AL-trainer, die mit beiden beinen fest aufm boden stehen und ich kenn genauso die etwas schrägen vögel, wo man sich echt fragt, was das nun soll....aber das gibts wohl wirklich überall.

    naja, muss wohl wirklich jeder selber wissen.


    ich persönlich sehs nicht so eng - spätestens als das dackeltier die letzten monate vor seinem tod immer "undichter" wurde, war ich sehr froh, dass er sich auch im garten lösen konnte. vors haus hätte er in den meisten fällen nicht mehr geschafft - der musste tatsächlich wie ein welpe nach jedem spielen, schlafen, fressen...und spätestens alle 2-3 stunden "pipi"....


    wenn man das nicht will (oder nicht kann weil kein garten vorhanden) dann sollte man aber dafür sorgen, dass der hund wirklich oft genug gelegenheit hat, sich zu lösen - 3x am tag halt ich fast für ein bisschen zu wenig....zumindest wenn in der warmen jahreszeit die hunde mehr trinken? meine jungs "müssen" deutlich öfter (auch wenn ich das reine "markieren" mal abziehe....)


    bei uns gibts übrigens keine braunen flecken im gras - wahrscheinlich aber auch deswegen, weil meine jungs eher selten an eine stelle einen "grösseren see" pinkeln ;) - vielleicht auch, weil sie viel trinken und oft "müssen" und dann der urin nicht ganz so stark konzentriert ist? (das ist nur so ein kleines persönliches gedankenspiel, ich weiss es nicht wirklich!!).


    draussen alles markieren dürfen sie im übrigen auch nicht. zäune, gebäude, autos usw sind tabu.

    Zitat von "UnserCarlos"

    Warum ich das hier schreibe? Weil mir hier so häufig auffällt, wie in diversen hilfesuchenden Threads nur noch der moralische Finger gezeigt wird, statt dem Frager zu helfen. Leider auch oft mit Anklagen. Habt ihr denn nie klein angefangen? Und hattet ihr immer das Geld für das Superduperfutter??Oder für einen tollen Hundetrainer?


    ja gottle, natürlich hat hier jeder mal "klein angefangen".


    und jeder hat wohl so seine "anfängerfehler" gemacht - mal kleinere, mal grössere. und hoffentlich was draus gelernt.


    an meinem ersten eigenen hund hab ich ein paar typische, blöde anfängerfehler "verbrochen" - die ich später dann wieder ausbügeln musste (und gottseidank auch konnte - meine alte maja hat mir viele fehler "verziehen"). manchmal waren es einfach nur dumme kleine fehler - aber den einen oder anderen groben schnitzer hab ich wohl auch gemacht. ich hatte ein, zweimal einfach nur pures glück, dass es dennoch gut gegangen ist.


    wenn ich also lese, dass ein anderer anfänger grad im begriff ist, einen ähnlichen fehler zu machen - dann versteh ich nicht ganz, wieso dann meine antwort - die ja dann event. sogar aus meiner eigenen erfahrung raus entstanden ist - als "erhobener zeigefinger" oder gar als "perfektionismus" verstanden wird?


    die allermeisten antworten kommen ja nicht, um dem vermeidlich unwissenden frager "eins reinzuwürgen" sondern wohl eher, um ihn und vorallem den hund vor späterem schaden zu bewahren oder auch nur, um dem frager zu ersparen, einen fehler mühevoll wieder "auszubügeln".


    ob dann der jeweilige mitforist meine ratschläge annimmt oder nicht, ist doch eh ein ganz anderes ding.


    ich war nie "perfekt" - meine jungs müssen auch vormittags alleine bleiben, ich barfe nicht, ich hab keine superduperperfekt erzogenen hunde und hier ists ab und an auch mehr oder weniger chaotisch. aber: ich hatte immer wenigstens im groben einen plan, wie mein alltag und wie die zukunft mit den hunden ausschauen soll. das fängt mit den wenigen aber konsequent eingehaltenen "hausregeln" an und geht bis zu "plan B" falls hier alle 4 menschen auf einmal als "hundesitter" ausfallen sollten, hin und endet damit, dass ich die nächsten 20 jahre keine weltreise oder ne auswanderung nach australien geplant habe.


    und darum mag es vielleicht auch manchmal ein wenig "zeigefingerisch" anmuten, wenn man einen hundeinterressierten fragt, was er zu tun gedenkt, wenn sein neuer vierbeiniger hausgenosse sich nicht an die 4 wochen eingewöhnungszeit hält, obwohl "hh" danach wieder täglich 10 stunden ausser haus arbeiten muss....hat derjenige sich dann darüber gedanken gemacht, ist doch eh alles gut.


    hat er allerdings keinen plan und verfährt nach dem prinzip hoffung und antwortet mit "man kann doch nicht alles planen-bla-bla-bla-totschlagargument" und fühlt sich dann noch an den pranger gestellt, wenn mitforisten das nun nicht unbedingt super finden - ja, dann hast wohl recht, dann kramen wohl einige (auch ich) den "erhobenen zeigefinger" raus.

    ich hasse es wenn ich jemand sagen höre: "och, soll dir frauchen mal die kletten aus dem fell machen?" - "hat herrchen dich noch nicht gefüttert?" - "komm her, frauchen leint dich gleich mal an" :headbash:


    da gibts kein "ich" mehr, da gibts kein "du" mehr, keinen hans oder franz, keine erika oder helga - alles ist nur noch herrchen oder frauchen. (noch nicht mal mehr herr oder frau!)


    und bei was ertapp ich mich manchmal in unachtsamen momenten? richtig!


    "kommt mal her jungs, soll euch frauchen jetzt füttern?"


    "herrchen geht gleich mit euch gassi"


    "feeeiiiin gemacht, frauchen freut sich"


    .....boah, ich könnt mich selber schnauzgreifen und alphawerfen wenn ich mich so reden höre.... :lol:

    ich bin einfach "pro tierschutz". völlig schnuppe, ob in- oder ausland.


    mein fazit nach 4 hunden (1x "inlandstierschutz" also örtliches TH, 2x "ausland", 1x vdh-züchter):


    schlicht und ergreifend gibts überall schwarze schafe, die mit dollarzeichen in den augen schnelles geld verdienen wollen.


    aber - es gibt auch den seriösen auslandstierschutz - die eben nicht sinnloser weise jeden hund nach DE karren - sondern zuallererst vor ort versuchen zu helfen. nachvollziehbar und engagiert.


    bei denen gehts auch nicht um die "reine vermittlungsquote" und um die "dollars" - sondern denen ists ein wirkliches anliegen.


    ich geb allerdings sofort zu, dass man schon ein wenig genauer hinschauen sollte, welche orga man unterstützt und von welcher orga man sich eine fellnase holt.


    wobei letzteres wohl immer angeraten ist, wenn man vorhat, sich einen hund zu holen - egal ob vom züchter oder aus dem in/auslandstierschutz.


    mein spanier hier ist zumindest keiner dieser "armen strassenhunde" die mit nem kulturschock leben müssen - ich glaub, der ist ganz glücklich und zufrieden mit uns - genauso, wie wir mit ihm. (nach fast 7 jahren kann ich das, denk ich, schon so sagen :D ).


    joey ist zwar hier in einem örtlichen tierheim geboren, aber seine mutter kam hochträchtig aus griechenland nach DE: seine mutter lebt ebenfalls seit jahren glücklich und zufrieden in DE und joey ist ein genauso super hund geworden, wie der spanische sam.


    zumindest konnte ich persönlich da keinerlei unterschied feststellen zwischen unserem dackeltier (vdh-zuchthund) und den beiden "ausländern" oder unserer maja, die aus dem örtlichen tierheim stammt.


    im übrigen arbeiten viele örtliche tierheime mit auslandsorgas zusammen. und wenn sie dadurch dem einen oder anderen langzeitinsassen, der in DE nicht vermittelbar ist (sokas sind da z.b. ein grosses thema) ein einigermaßen erträgliches tierheimleben finanzieren, dann ist das für mich persönlich auch völlig in ordnung.

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