Partner/in und Hund
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Auch die erste Bouvierhündin war meine. Mein Mann hat sie ab und an Gassi geführt, aber in Sachen Erziehung keine Aktien.
Dann kam die zweite Bouvierhündin, die beschlossen hat "ER ist mein EIN UND ALLES". Also hat er sich der Aufgabe gestellt und wir hatten uns quasi ständig inne Köppe.
Ich habe dauernd Anweisungen gegeben, kritisiert und genörgelt (war zu der Zeit auch Trainerin im Verein, das konnte eigentlich nicht gut gehen - hüstel) und er als perfektionierter Sturschädel hat trotzdem sein Ding gemacht.Kann man alles so stehen lassen. Speziell Bouviermädchen #1 war ganz ganz klar nicht meine Baustelle, wurde nur aus Nettigkeit geduldet :-) Aber wir haben viel später doch noch einen sehr entspannten status quo miteinander gehabt und gelebt.
Bouvier #2 kam ins Haus und stellte uns vor komplett andere Herausforderungen
Und ja, es war so daß meine Frau vermutlich oft die Krise bekommen hat wenn sie beobachtet hat wie Hund&Herrchen den Alltag angingen. Wobei es aber auch so war daß Kritik und Nörgelei mehr Effekt auf Aussenstehende hatten als auf mich irgendwie.Grundsätzlich verfolgen wir die gleichen Ansätze und Ziele nur die Wege dahin sind andere. Ich nehme meine Frau als mehr verkopft (und oft verzettelt in Theorie) wahr und mein Ansatz ist eher daß ich meinem Bauchgefühl vertraue.
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Ungefähr 50:50 von Anfang an. Sein erster Hund, mein fünfter. Er (der Mann) lässt sich von mir nix erklären weil halt. Gab regelmäßig Sand im Getriebe.
Schlussendlich habe ich ihn sein Ding machen lassen, habe parallel für eine solide GehorsamsGrundlage gesorgt und an notwendigen Stellen nachjustiert.
Ich erziehe und führe, daher hört Herr Hund auf mich auch besser. Aber er hängt gleichermaßen an meinem Mann und es läuft gut mit den beiden, weil mein Mann ihn zumindest umsichtig und verantwortungsbewusst händelt. Und mein Mann erkennt durchaus an, das unser Hund so rund läuft weil ich den Erziehungspart übernehme und er davon profitiert.
Aber wir haben einen Boxer - es ist kein Hexenwerk einen Boxer aus guter Aufzucht, den man von kleinauf an hat, zu erziehen. Da waren meine TSH, die als junge Adults zu mir kamen, größere Herausforderungen. Den Hund davor gab’s schon als mein Mann dazu kam, nur durfte mein Mann nix Outdoor ohne mich mit Hund machen, weil dieser keine Führungsfehler verziehen hat und es dann hätte kritisch werden können. Den Ernst der Sache hat mein Mann aber gesehen und anerkannt. -
Hier bin ich die Hundeverrückte, aber mein Mann liebt Hunde auch, unser erwachsener Sohn ebenso.
Mein Mann könnte wohl ohne Hunde leben, mein Sohn und ich nicht. Besonders ich nicht. Und so stellt sich die Frage nach "Hund ja oder nein" für meinen Mann tatsächlich überhaupt nicht.
Erziehen tue ich. Immer ich. Mein Mann liebt die Viechers und ist heißgeliebter Spielpartner für Taro und Hamilton ist... Hamilton halt. Er liebt Herrchen, gibt er aber nur selten zu. Macht Herrchen nix, er liebt den Arschkeks.
Herrchen gibt ab und zu Futter und geht meist morgens das erstemal Lösen mit zumindest Taro in den Garten. Ich find das so süß, er fragt Hami jedesmal und freut sich wenn Hami mit will morgens.
Sohn füttert öfter mal, geht mittags zum Lösen mit beiden raus und oft die letzte Löserunde im Garten ebenso.
Ich erziehe, fütter meistens und bin für Gassi zuständig. Und dafür das keiner das Lösen vergisst. Und gehe eh wenn weder Mann noch Sohn Lust haben, oder keine Zeit haben, oder halt nicht da sind.
Ich bin ebenso für alles verantwortlich. Ich bestelle Futter, Leckerlies, Medikamente, organisiere alles rund um die Gesundheit der Hunde. Klamotten, sämtliches an Pflege wie Bürsten, Krallen machen, baden, mache ich. (Nur nachm Gassi bei Taro mal Po waschen oder Unterbodenwäsche macht oft mein Sohn, während ich mich darum kümmere das Hami ausgezogen wird und die Windel wieder ankriegt)
Ich bin Hauptspielpartner für Taro, für Hamilton bin ich eh Sklave Nr. 1.
Ich liebe es so wie es ist. Es sind unsere Hunde, aber halt doch eigentlich in erster Linie meine Hunde.
Und da ich eben meinen Mann kenne leben hier auch nur Rassen die das tiefenentspannte laissez faire vom Mann problemlos mitmachen. So gibt es keine Probleme und keinen Stress, Mann und Sohn können entspannt mit den Hunden machen was sie wollen und alle sind glücklich.
Mein Mann findet mich manchmal ein bisschen zu streng, er weiß aber das ich eben weitaus mehr Ahnung von Hunden habe und ihm ist es ganz recht das ich die Verantwortung für alles trage.
Er mag "meine kleine
Dog Lady". 
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Mag jemand seinen Partner befragen
?
Hab ich gemacht. 
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Ich kümmere mich zu 90% um ihn, obwohl mein Mann permanent im Homeoffice arbeitet und ich nicht. Ich laste ihn aus, füttere, trainiere, kuschel viel mehr.
Mein Mann übernimmt wenn ich arbeiten bin (meist bis 22 Uhr) die finale Abend Löserunde und kleine Spieleinheiten.Die beiden verbindet trotzdem eine ganz seltsame, innige „Männerfreundschaft“. Am liebsten sitzen sie zusammen auf der Couch und teilen sich eine Tüte Erdnussflips. Wenn der Hund dürfte, hätte er dabei sicher auch ein Bier in der Pfote. Da bin ich dann auch Luft. Ich darf zwar gerne auf der Couch sitzen. Aber ER liegt neben Papa.

Ich musste meinen Mann auch 7 Jahre bequatschen bevor er eingewilligt hat. Wir sind uns aber einig, dass der Hund mir wahnsinnig gut tut und auch für ihn eine Bereicherung ist
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😉 Ich bin diejenige, die mit Jette unterwegs ist, sie erzieht und führt.
Mein Kerl... nun ja, er ist eher für das Verwöhnen zuständig.
Bei mir hört Madame, bei ihm fragt sie bei mir nach ob er ihr überhaupt was zu sagen hat 😂
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Bei mir hört Madame, bei ihm fragt sie bei mir nach ob er ihr überhaupt was zu sagen hat
Haha, das kenn ich. Mann gibt Theo ein Kommando und der guckt dann erstmal fragend zu mir 😄 Tilda nicht, die macht es halt einfach nicht, sondern wedelt nur fröhlich vor sich hin 😂
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Mag jemand seinen Partner befragen
?Hab ich gemacht bevor hier wieder ein zweiter Hund eingezogen ist.

Sowas muss bei uns immer eine gemeinsame Entscheidung sein, da er sie mit tragen muss, sonst würde unser Alltag einfach nicht mehr funktionieren.
Bei Balin, unserem ersten Hund, haben wir zusammen die Hundeschule besucht und beide gleichermaßen geübt. Daher deckt sich die grundsätzliche Einstellungen zur Hundeerziehung bei uns.
Dino ist damals dann als Zweithund auf meinen (dringenden) Wunsch eingezogen und daher auch hauptsächlich von mir erzogen worden. Bevor Juju dazu kam, haben wir wieder viele Gespräche geführt, denn mein Mann empfindet es als sein Defizit das er sich nicht so sehr in der Erziehung von Dino eingebracht hat (...erwartet habe ich das nicht, er hat andere zeitintensive Hobbys). Er möchte gerne gewisse Mindeststandards erfüllen z.B. Hunde hören auf ihn, er übernimmt ebenfalls Aufgaben wie füttern, Tierarzt etc..
Im Nachhinein kann ich es kaum glauben das er zugestimmt hat das Juju einzieht. Die zusätzliche Belastung findet er als anstrengend, hilft aber sehr klaglos mit sie zu tragen. Wohl auch weil er weiß, wie sehr ich mir diesen Hund gewünscht habe.
Er mag Hunde auch sehr, aber im Gegensatz zu mir könnte er wohl auch ohne welche hier leben. Dafür ist er aber auch derjenige der hier mit den Zweien raufend auf dem Teppich herum rollt, so das ich Alle manchmal gemeinsam zur Ordnung rufen muss

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Ich kenne meinen Freund seit 10 Jahren, wir wohnen aber nicht zusammen sondern haben eine Fernbeziehung. Heißt er ist alle paar Wochen nur hier. Soweit so gut.
Die Hunde gehören mir alleine. Ich bin deutlich konsequenter. Ihn nervt es wenn vor allem Amy penetrant bei ihm bettelt und beide Hunde größtenteils so gar nicht auf ihn hören. Macht er was dagegen? Nö
Er sitzt auf dem Sofa, hat die Hunde gekuschelt und will das sie gehen. Er sagt "Abflug" (mein Kommando dafür das sie verschwinden sollen). Amy schaut ihn mit großen Augen an und er "ach komm, eine Runde wirst du noch gestreichelt". Danach schimpft er dann bei mir, dass die Hunde nicht auf ihn hören und ihn nicht ernst nehmen
Amy bettelt deshalb auch extrem penetrant bei ihm. Ich helfe ihm da aber nicht. Er weiß, dass er nur konsequent sein müsste und ist es aber weiterhin nicht. Also selbst schuld. Ich kann den Hunden auch was geben wenn ich esse aber sie kriecht nicht in mich rein dabei weil sie weiß das es dann auf keinen Fall mehr was gibt. -
Er sitzt auf dem Sofa, hat die Hunde gekuschelt und will das sie gehen. Er sagt "Abflug" (mein Kommando dafür das sie verschwinden sollen). Amy schaut ihn mit großen Augen an und er "ach komm, eine Runde wirst du noch gestreichelt". Danach schimpft er dann bei mir, dass die Hunde nicht auf ihn hören und ihn nicht ernst nehmen

Das klingt zu 100% nach meinem Mann


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