• Hier sind’s ganz klar meine Hunde und meine Aufgaben rund um die Hunde. Für die Hunde wäre es egal, ob mein Mann da ist oder nicht. Ist ein bisschen wie WG-Leben.

    Wenn ich wirklich absolut gar nicht kann, dann springt mein Mann ein. Das kommt aber wirklich sehr sehr selten vor. Dieses Jahr hat er die Hunde 4x gefüttert und 1x von der Betreuung abgeholt.

    Ab und zu gehen sie mit ihm in den Garten, wenn der Mann sowieso irgendwas draußen macht und dann achtet er auch drauf, dass die Hunde nicht am Zaun kläffen und alle wieder mit rein gehen.

    Grundsätzlich mag mein Mann unsere Hunde schon und streichelt sie auch mal, teilt Essen mit ihnen. Ein Leben ohne Hunde wäre für ihn aber auch ok.

    Für mich ist die Regelung komplett in Ordnung. Ich bin sehr dankbar, dass mein Mann einfach alles erträgt, (und in gewisser Weise auch finanziell mitträgt) was mit den Tieren zu tun hat und sich einfach gar nicht mehr wundert, wenn hier spontan noch weitere Tiere von Küken bis Rehkitz auftauchen. Ebenfalls sammelt er verletze oder hilfebedürftige Tiere ein und freut sich dann, wenn sie es schaffen und trauert aber auch mit mir um verlorene Leben.

  • Er sitzt auf dem Sofa, hat die Hunde gekuschelt und will das sie gehen. Er sagt "Abflug" (mein Kommando dafür das sie verschwinden sollen). Amy schaut ihn mit großen Augen an und er "ach komm, eine Runde wirst du noch gestreichelt". Danach schimpft er dann bei mir, dass die Hunde nicht auf ihn hören und ihn nicht ernst nehmen :D

    Das klingt zu 100% nach meinem Mann :rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing:

    Gleiches hier. Tilda nervt Mann auf der couch(sie nervt auch immer nur ihn, weil bei mir hat das Konsequenzen.. ). Er sagt: tilda runter! Tilda geh ab! Tilda runter! Ruuuuuunter! Runter jetzt! Ab jetzt! Tilda legt sich neben ihn. Er: ja gut, oder so. Und kuschelt sie.

    Ja was soll man da noch sagen 😅

    Wenn Sie dann morgens im Bett nervt, ist er dann wirklich genervt aber komischerweise hört sie da auch nicht. Ich sag er soll sie runterschmeißen (nervt mich dann halt auch, wenn er mo4gens die Kommandos vor sich hinbrabbelt). Macht er aber nicht. Irgendwann ist es mir zu viel und ich knurre "tilda runter". Und schwupps, sie hüpft runter. Auch wenn ich mich nicht einmischen will und denke da ist er selbst schuld. Weber wenn es an meinen schlaf geht, kann ich in dieser Sache dann nocht konsequent sein 😅

  • Gleiches hier. Tilda nervt Mann auf der couch(sie nervt auch immer nur ihn, weil bei mir hat das Konsequenzen.. ). Er sagt: tilda runter! Tilda geh ab! Tilda runter! Ruuuuuunter! Runter jetzt! Ab jetzt! Tilda legt sich neben ihn. Er: ja gut, oder so. Und kuschelt sie.

    Genau so :rolling_on_the_floor_laughing:Er sagt auch immer sie schauen dabei so süß, da könne er nicht konsequent sein.

    Wenn Sie dann morgens im Bett nervt, ist er dann wirklich genervt aber komischerweise hört sie da auch nicht. Ich sag er soll sie runterschmeißen (nervt mich dann halt auch, wenn er mo4gens die Kommandos vor sich hinbrabbelt). Macht er aber nicht. Irgendwann ist es mir zu viel und ich knurre "tilda runter". Und schwupps, sie hüpft runter. Auch wenn ich mich nicht einmischen will und denke da ist er selbst schuld. Weber wenn es an meinen schlaf geht, kann ich in dieser Sache dann nocht konsequent sein 😅

    Auch das kenne ich. Wenn ich abends schon ins Bett gehe und er noch im Bad ist dann liegt meist mindestens 1 Hund auf seiner Bettseite wenn er ins Schlafzimmer kommt. Sky lässt sich noch beeindrucken wenn er ihn dann runter schickt (aber auch nicht immer), Amy dreht sich auf den Rücken und hält ihm den Bauch hin zum kraulen. Er ist dann wirklich genervt und sagt immer "jetzt schick den Hund doch mal weg" (weil er es schon erfolglos versucht hat oder es mittlerweile gar nicht mehr versucht) :rolling_on_the_floor_laughing:Ich hab da kein Mittleid, ich finde es lustig :see_no_evil_monkey:

  • Er ist dann wirklich genervt und sagt immer "jetzt schick den Hund doch mal weg" (weil er es schon erfolglos versucht hat oder es mittlerweile gar nicht mehr versucht) :rolling_on_the_floor_laughing: Ich hab da kein Mittleid, ich finde es lustig

    Fände ich ja gar nicht lustig. Weder so hilflos zu sein noch als Partner so belächelt zu werden.


    Ich fände es aber auch ganz und gar nicht witzig, wenn mein eigner Partner sich hier öffentlich so über mich äußern würde, wie in einigen Kommentaren herauszuhören. Als wäre man unfähig oder zu doof oder zu weich. Naja.

  • Als wäre man unfähig oder zu doof

    Mein Freund ist weder unfähig noch zu doof. Er ist schlichtweg kein einziges mal konsequent. Ist ja seine Entscheidung das so zu machen. Und ja, er hat genug Hilfestellung meinerseits bekommen und er ist auch nicht komplett Hundeunerfahren. Ich schicke die Hunde auch weg wenn er drum bittet aber ich greife nicht von selbst ein. Es ist ja nun auch nicht so das ich dann lachend im Bett liege und mich über ihn lustig mache.

    Er weiß sehr wohl wo das Problem liegt und er weiß auch das ich es ein bisschen lustig finde. Ist ok für ihn.

  • Ja, hätte ich das vorher gewusst! :klugscheisser:

    Damals war ich die Initiatorin, dass das Tier, damals 5-jährig, ihr Frauchen verloren, zu uns zog. 'Vorsicht!' warnte der Sohn des verlorenen Frauchens: 'sie ist ein Männerhund!'.

    Aaaach, habe ich noch in einem Anfall positiven Denkens gedacht: kann sich ja alles noch ändern...

    Pustekuchen. :ka:

    Herr und Hund. Two of a kind. Wo er ist ist auch sie und umgekehrt.

    Und ich fand mich in der Rolle der Nanny wieder. Ich darf kümmern, pflegen, verwöhnen, wie Frau Holle die zahlreichen Bettchen schütteln und pädagogisch un- oder wertvolles Spielzeug anreichen.

    Wenn ich mit dem Tier tagsüber allein bin, haben wir einen Modus gefunden, den wir beide gut akzeptieren können, doch sobald Herrchen zuhause ist bin ich komplett abgeschrieben.

    Anfangs hat das sehr geschmerzt, doch ich bin inzwischen fein damit.

    Mein Mann und ich haben durchaus unterschiedliche Erziehungsstile: ich bin sicherlich die Strengere und gleichzeitig die Kümmerin und Besorgtere, das scheint dem Tier wohl nicht sehr attraktiv. Ihr Lieblingsmensch ist (bei ihr) sehr milde mit einer großen Portion laissez-faire, und er würde seine Püppi aus jeder unangenehmen Situation sofort rauspauken. :barbar:

    Ich gestehe: manchmal bin ich schon eifersüchtig. :motzen:
    Und das Tier wohl auch. :D

  • Mein Mann ist strenger als ich. Er legt mehr Wert auf "Gehorsam" und dass Luna tatsächlich macht, was WIR wollen, ich bin eher so der Hippie-Erziehungsstil-Typ. Aber: ich habe festgestellt, dass ich mit etwas mehr Festigkeit (Strenge will ich nicht sagen) besser mit ihr zurechtkomme und die Gassi-runden entspannter sind. Anfangs wollte sie ab und zu nicht mit ihm Gassi gehen, das hat mich etwas beunruhigt. Das hat sich allerdings gegeben.

    Zuhause bin ich für Füttern und Pflege (Bürsten, Medikamente etc.) zuständig. Er spielt zuhause mit ihr, was ich fast gar nicht mache (außer ab und zu eine Futter-Schatzsuche oder Karton auspacken lassen). Gerade heute Abend habe ich bemerkt, dass Luna das ganz genau weiß - obwohl sie schon geschlafen hat, wachte sie natürlich auf, als er um 22:00 nachhause kam, und hat ihm Spielsachen vor die Füße gelegt. Tatsächlich spielen wollte sie aber nur ganz kurz - Frau Hund braucht ihren Schlaf.

    Fürs Kuscheln und Schmusen sind wir beide zuständig.

  • Also bei uns ist es so, dass mein Mann die treibende Kraft dahinter war, dass wir nach Pinas Tod wieder einen Hund bekamen. Er wollte das aber in erster Linie für mich.

    Er kuschelt und spielt mit Nellie, steckt Ihr Leckerchen zu, hält, seit sie ein Baby war, ihr Kauteil, wenn sie daran nagt und ist null konsequent. Sie macht nichts von dem, was er sagt. 😂 Er geht auch mit Nellie spazieren, von der Leine darf sie dabei nicht. Bei Pina war das ähnlich.

    Ich pflege Nellie, gehe mit ihr zum Friseur und zum Tierarzt, gebe ihr meistens das Hauptfutter, trainiere mit ihr in der Hundeschule und gehe mit ihr mit Freilauf und Spielkumpels spazieren. Nellie hört deutlich besser auf mich, obwohl ich auch nicht der „Chef-Typ“ bin.

    Der Unterschied zu Pina, die uns beide geliebt hat, ist, dass Nellie mich ganz klar bevorzugt.

    Insgesamt kommen wir gut zurecht. Ich bin froh, dass mein Mann es akzeptiert, WIE wichtig mein Hund mir ist. Streit gibt es deswegen nicht.

  • Er sitzt auf dem Sofa, hat die Hunde gekuschelt und will das sie gehen. Er sagt "Abflug" (mein Kommando dafür das sie verschwinden sollen). Amy schaut ihn mit großen Augen an und er "ach komm, eine Runde wirst du noch gestreichelt". Danach schimpft er dann bei mir, dass die Hunde nicht auf ihn hören und ihn nicht ernst nehmen :D

    Das klingt zu 100% nach meinem Mann :rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing:

    Oder meinem Ex Freund :nicken:

  • Wir teilen uns die Hunde und die "Arbeit" drumherum, wie wir es auch mit dem Kind gemacht hatten. ;)

    Die Hunde hören auf uns beide, obwohl wir unterschiedliche Kommandos nutzen.

    Es gibt bei uns aber eine Regel ;) Die Hunde suche ich aus.

    Gestritten wegen der Hunde (um Erziehung, Konsequenz oder anfallende Arbeiten) haben wir uns tatsächlich nie. (ich kann mich zumindest nicht daran erinnern)

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