Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24

  • Vielleicht wenn das Eis sich verdichtet. Bzw eine glatterere Oberfläche bildet durch leichtes antauen und wieder gefrieren? Oder eine leichte Wasserschicht wo es taut? Das verringert ja die Haftung.

    Im Prinzip stimme ich dir zu. Aber Antauen bei unter -8 Grad und ohne Sonne? Verdichtung... wird auf den Straßen durchaus zutreffen, aber wir laufen auch so Randwege, wo höchstens die Anwohner jeweils drüber laufen oder fahren. Und auch dort wirkte es noch glatter. Alternativ haben meine Spikes heute stark gelitten (lange Laufstrecken aufgrund des Streiks des Nahverkehrs).

  • Vielleicht eine blöde Frage, aber kann Glatteis noch glatter werden?

    Ja, das ist Temperatur abhängig.

    Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist es am rutschigsten. (Wasserfilm an der Oberfläche)

    Je tiefer die Temperaturen umso mehr Druck braucht es, damit das Eis an der Oberfläche schmilzt und besagter Wasserfilm entsteht.


    Blitzeis ist glatter als Alteis.

  • Genau. Das ist das Prinzip, warum man Schlittschuh fahren kann. Durch die Reibung entsteht ein Wasserfilm, auf dem man gleitet. Wenn der schon da ist, gleitet man "besser".

  • Ich vermute, dass im beschriebenen Fall (Spikes auf Eis bei -10°) das Eis wegen der tieferen Temperaturen zu hart ist. Die Spikes greifen möglicherweise nicht mehr ins Eis sondern rutschen auf der jetzt härteren Oberfläche ab.

  • Ich vermute, dass im beschriebenen Fall (Spikes auf Eis bei -10°) das Eis wegen der tieferen Temperaturen zu hart ist. Die Spikes greifen möglicherweise nicht mehr ins Eis sondern rutschen auf der jetzt härteren Oberfläche ab.

    Wäre auch möglich. Allerdings kenne ich die meisten dieser Spikes für Otto-Normal-Mensch in Deutschland so, dass die eh recht kurz und stumpf sind und gar nicht so tief ins Eis greifen können. Aber dafür müsste man die verwendeten natürlich kennen.

  • Der neue Kollege stottert. Nicht ein bisschen, sondern ganz extrem und ich habe das Gefühl dass es, wenn er mit mir spricht noch schlimmer ist.

    Ich lasse ihn immer aussprechen, unterbreche nicht, beende seine Sätze nicht, versuche auch ihn nicht zu sehr anzuschauen. Aber es ist schwer, da zu folgen (für mich, jemanden der immer gefühlt 'auf der Überholspur' gedanklich unterwegs ist)

    Habt ihr Tips um es für ihn einfacher zu machen?

  • Der neue Kollege stottert. Nicht ein bisschen, sondern ganz extrem und ich habe das Gefühl dass es, wenn er mit mir spricht noch schlimmer ist.

    Ich lasse ihn immer aussprechen, unterbreche nicht, beende seine Sätze nicht, versuche auch ihn nicht zu sehr anzuschauen. Aber es ist schwer, da zu folgen (für mich, jemanden der immer gefühlt 'auf der Überholspur' gedanklich unterwegs ist)

    Habt ihr Tips um es für ihn einfacher zu machen?

    Dem Kollegen, neben den Tipps von Nebelfrei, ganz offen sagen "Hey, es liegt nicht an dir, ich habe nur leider Probleme mit dem Vorgreifen und kann mir die Dinge dann nicht so gut merken."

    Ich bin auch jemand, der schnell gedanklich vorgreift und es dann nicht korrekt mitbekomme, sollte es nicht passen. Mit dem autistischen Kollegen, der sehr langsam und umgreifend spricht, konnte ich so schnell Spannungen abbauen und wir kommunizieren nun ebenfalls viel über E-Mail, wenn es um "wichtige" Dinge geht.

  • Nach vielem Grübeln muss ich nun doch mal hier fragen: Überall wird fleißig Schnee geschippt. Wäre es mit einer Schneefräse (gibt es mit Akku schon so zwischen 100und200 Euro) evtl. einfacher? Vor allen Dingen, wenn man das mehrmals am Tage erledigen muss? Hatte für 2 Tage mal Winterdienst übernommen, da Hausmeister im Urlaub, als der erste Schnee fiel. Müsste ich das öfter übernehmen, würde ich mir wohl so eine Fräse kaufen. Gibt es hier Erfahrungen?

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