Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24
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Das ist irre, wie planen die Dich denn ein? Die können doch garnicht wissen, ob Du Freitag wieder da bist, wenn Du Dienstag krank bist?
Deinem Vertrag nach hast Du (inzwischen, üblicherweise, früher waren es 6) 5 Arbeitstage. Dass Du nur an 2 eingesetzt wirst, ist nett. Wenn im Vertrag die Verteilung nicht konkret festgelegt ist, hat der AG (grundsätzlich) jedes Recht, Dich auch an anderen Tagen einzusetzen. (nur mal nebenbei)
Wenn die das (mit der Krankmeldung) so akzeptieren, ist das reiner Goodwill. Netter Arbeitgeber.
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Das ist irre, wie planen die Dich denn ein? Die können doch garnicht wissen, ob Du Freitag wieder da bist, wenn Du Dienstag krank bist?
Deinem Vertrag nach hast Du (inzwischen, üblicherweise, früher waren es 6) 5 Arbeitstage. Dass Du nur an 2 eingesetzt wirst, ist nett. Wenn im Vertrag die Verteilung nicht konkret festgelegt ist, hat der AG (grundsätzlich) jedes Recht, Dich auch an anderen Tagen einzusetzen. (nur mal nebenbei)
Wenn die das (mit der Krankmeldung) so akzeptieren, ist das reiner Goodwill. Netter Arbeitgeber.
Die planen mich gar nicht ein. Ich plane meine stundenpläne selbst und arbeite dort an 3 Tagen, Montag, Dienstag und Freitag. Es würde keiner merken, wenn ich Freitag nicht hingehen würde. Außer meinen Schülern 🤪 aber wenn jetzt bspw. Alle Schüler absagen, fahr ich auch nicht zur Arbeit, denn dann hab ich keine. Ist halt ein spezieller Bereich, arbeite ja nicht Im Büro.
Wenn ich wollte könnte ich auch anders verteilen und 4 Tage dort arbeiten. Oder 5. Das interessiert das Personalamt nicht, wie ich meine Minuten verteile. Das muss ich nur mit der Musikschule.klären wegen der Raumverteilung.
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Habt ihr Perspektiven, Sichtweisen? Ich hatte mir mal geschworen, keinerlei Konventionen mehr zu folgen, nur weil "man das halt so macht". Wenn ich nicht dahinter stehe und keinem aktiv schade, will ich es nicht tun. Aber ich fürchte, ich komm diesmal aus der Nummer nicht raus.
Hochzeiten sind, wenn sie wirklich groß gefeiert werden, für mich genau der Anlass, zu dem man auch die entfernten Verwandten einlädt, die man ewig nicht gesehen hat.
Ist das so ein gesellschaftlich anerkannter „normaler“ Grund?
Ich würde nie auf die Idee kommen, Menschen einzuladen nur weil ich die lange nicht gesehen habe (und Verwandtschaft ist für mich eh kein Grund für gar nichts).
Wenn ich Menschen sehen möchte, treffe ich mich einzeln damit ich meine volle Aufmerksamkeit schenken kann. Gerade bei so Riesen Events schaffe ich es nicht mit vielen menschen zu sprechen eben weil so viel passiert.
Und gesehen habe ist ja auch ungleich Kontakt haben. Ich habe mit vielen Freund:innen wöchentlich Kontakt und sie seit Jahren nicht mehr gesehen.
Spannend. -
Und wenn du Zuhause bleibst? Lass den Mann mit seiner Mutter fahren und du bleibst - ganz ohne Groll sondern einfach weil es dir nichts gibt und du dich da nicht wohlfühlen würdest - Zuhause
Wäre die sachlichste (und aus meiner Sicht beste) Lösung, aber so konventionslos bin ich dann wohl doch noch nicht. Irgendwie kommt es mir komisch vor, meinen Mann bei sowas "im Stich" zu lassen. Das "Wir" ist für mich immer ein wichtiger Bestandteil. Aber natürlich auch nicht rein zu meinen "Lasten" (vor allem, weil ich halt auch denke, dass es ihn eben auch belastet und ohne mich dann vllt noch mehr).
Hmpf.. ich bin da echt hin und her. Einerseits kann man sagen: Meine Güte, ein Abend, da brichste dir keinen Zacken aus der Krone, andererseits muss ich meine "Löffel" für soziale Termine auch gut einteilen und so ein Abend würde mir wieder tagelang nachhängen, weil ich permanentes Maske tragen nicht mehr gewohnt bin (weil ich es ja nicht mehr einsehe..).Für mich sind soziale Kontakte - auch schöne soziale Kontakte - ziemlich anstrengend. Die Kapazitäten dafür reserviere ich mir deshalb für die, die mir wirklich wichtig sind. Mein Mann weiß und respektiert das. Ich umgekehrt auch, wenn er irgendwo nicht mit hin möchte. Wir denken uns da auch keine großen Entschuldigungen für den Anderen aus.
Familiäre Verbindungen sind kein wichtiger Bezugspunkt für mich, wichtige Bezugspunkte sind für mich persönliche, auf Vertrauen beruhende persönlich gepflegte Beziehungen. Wenn die nicht gegeben ist und ich mich auf eine solche Veranstaltung auch nicht freuen würde, sähe ich keinen Sinn für mich darin hinzugehen. Bzw. wenn ich wüsste, dass von mir ein verbogenes soziales Gesicht erwartet werden würde und mich das stresst und mir nachhängt, dann sehe ich es als förderlicher sowohl für meine Gesundheit als auch die freie Zeit mit meinem Partner, nicht hinzugehen. Dann würde ich noch abwägen, wie wichtig es (meiner Meinung nach) dem Einlader ist (und wie wichtig mir, ihm eine Freude zu machen) und wiege das gegen mein Bedürfnis nach weniger Stress ab.Ritualisierte soziale Konventionen sind mir aber tatsächlich auch etwas fremd, muss ich gestehen. Auf abstrakter logischer Ebene verstehe ich, dass das allgemein menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Zuwendung und Anerkennung auch durch solche Veranstaltungen befriedigt werden kann, aber emotional kann ich es nicht nachempfinden.
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Hochzeiten sind, wenn sie wirklich groß gefeiert werden, für mich genau der Anlass, zu dem man auch die entfernten Verwandten einlädt, die man ewig nicht gesehen hat.
Ist das so ein gesellschaftlich anerkannter „normaler“ Grund?
Ich würde nie auf die Idee kommen, Menschen einzuladen nur weil ich die lange nicht gesehen habe (und Verwandtschaft ist für mich eh kein Grund für gar nichts).
Wenn ich Menschen sehen möchte, treffe ich mich einzeln damit ich meine volle Aufmerksamkeit schenken kann. Gerade bei so Riesen Events schaffe ich es nicht mit vielen menschen zu sprechen eben weil so viel passiert.
Und gesehen habe ist ja auch ungleich Kontakt haben. Ich habe mit vielen Freund:innen wöchentlich Kontakt und sie seit Jahren nicht mehr gesehen.
Spannend.Nach meinem Eindruck machen sich Leute, die stark ins Dorf eingebunden oder Mitglied in Vereinen sind, oder eine große Familie haben, schon Gedanken darüber, wie groß sie den Kreis der Eingeladenen ziehen wollen. Manche denken da vermutlich wirklich auch darüber nach, wen sie einladen müssten, weil es erwartet wird, das würde ich weniger als "gesellschaftlich anerkannt", sondern fast als "gesellschaftlichen Druck" bezeichnen, weil sie vermeiden wollen, komische Fragen gestellt zu bekommen. Besonders in Vereinen kann man sich mit der falschen Gästeliste dauerhaft böses Blut, Tratsch und Ärger durch sowas einfangen.

Oh, mir fällt gerade auf, dass die Einladung gar nicht unbedingt eine billige Mitfahrgelegenheit sein muss, sondern dass das Paar vielleicht sogar denkt, dass ihr PinguinEmmi vielleicht enttäuscht oder sauer waret, wenn ihr nicht eingeladen seid.
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dass ihr PinguinEmmi vielleicht enttäuscht oder sauer waret, wenn ihr nicht eingeladen seid.
DAS ist halt absolut möglich. Und ich hab schon überlegt anzurufen und zu fragen, ob sie vllt nur eingeladen haben, weil sie denken, das gehöre sich so. Aber ich weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass dann keine ehrliche Antwort kommt. Bzw. falsch, ich weiß, welche Antwort kommt (nein, ihr seid herzlich Willkommen, wir würden uns freuen) und bin dann genauso schlau wie vorher, weil ich nicht weiß, ob sie aus Überzeugung geantwortet haben, oder aus gesellschaftlicher Konvention heraus
Hinzu kommt, dass die Familie meines Mannes absolut nicht geübt ist im offenen Wort. Entweder es wird sich verstellt ohne Ende, oder man wird aggro und fühlt sich persönlich angegriffen.
Hach ja, ein Paradies für soziale Studien hier
(immer das Gute an einer Sache sehen *Mantra*) -
Und ich hab schon überlegt anzurufen und zu fragen, ob sie vllt nur eingeladen haben, weil sie denken, das gehöre sich so. Aber ich weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass dann keine ehrliche Antwort kommt. Bzw. falsch, ich weiß, welche Antwort kommt
Naja, aber ganz ehrlich, da gehört schon ein überdurchschnittlich hoher Grad an Unhöflichkeit/scheiß-egal-Einstellung/fehlender Empathie dazu, wenn ich Gästen sage, sie nur aufgrund gesellschaftlicher Konventionen eingeladen zu haben
Das kann ja durchaus auch sehr verletzend sein.Ich würde hingehen. Vielleicht nähert man sich wieder an (gerade wenn es eh keinen Streit gibt), vielleicht auch nicht, dann gab es wenigstens gutes Essen und Torte.
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Kurz: Wäre es meinem Partner ein Anliegen, würde ich mitkommen. Man muss ja vllt. auch nicht bis zum bitteren Ende bleiben.
Ich würde das genauso machen.
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Naja, ist erst im Sommer, Bescheidgeben sollen wir kurz vorher und vllt buche ich auch ganz subtil zu der Zeit (fällt in die Sommerferien) unseren Urlaub.

Ich hoffe, niemand aus deiner Familie liest hier mit, und auch niemand der euch kennt und ebenfalls eingeladen ist. Manchmal spielt uns der Zufall einen Streich und dann steht man wirklich dumm da.😉
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Naja, aber ganz ehrlich, da gehört schon ein überdurchschnittlich hoher Grad an Unhöflichkeit/scheiß-egal-Einstellung/fehlender Empathie dazu, wenn ich Gästen sage, sie nur aufgrund gesellschaftlicher Konventionen eingeladen zu haben
Das ist halt genau der Punkt, weswegen soziale Interaktionen für mich so anstrengend sind.
Wenn ich jemanden frage, ob er mich eingeladen hat, weil er glaubt, dass man das so macht, dann kann der, aus meiner Sicht heraus, ganz offen antworten. Wenn er dann bestätigt und sagt: Ja, wir haben ja gar nichts miteinander zu tun, aber ich hab eingeladen, weil ist halt Familie und da macht man das doch so. - Warum sollte ich dann verletzt sein? Ich hab doch gefragt. Und seine Antwort sagt doch rein gar nichts über meine Person aus. - Vor einem Moment
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