Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24

  • Ich bin eher eine die gerne plant, aber ich hab jetzt auch nicht die illusion dass der plan so durchgeführt werden kann. Das werde ich sehen wenn der Welpe da ist.

    Ich meine das anders. Ich meine 'x Mal am Tag MUSS Y gemacht werden, xal dann Z, der Hund muss 375,2765 Sekunden ABC tun' usw. Das isz absoluter Bloedsinn.

    Ein grober Plan, was einem selbst und bzgl. dem eigenen Alltag/der Umgebung wichtig ist (nein es gibt nichts was wirklich jeder Welpe bei jeder Person und jeder Ungenung zwingend sofort lernen muss!) und deswegen frueh trainiert wird, ist was anderes.

  • Ich bekomme ja demnächst einen Welpen und von daher interessiert mich das Thema dementsprechend.

    Ich habe auch keinerlei Erfahrung mit Welpen, aber einen welpenerfahrenen Freund. Und der ist bei manchen Sachen gelassener als ich und hat teilweise auch eine ganz andere Sichtweise.

    Ich bin eher eine die gerne plant, aber ich hab jetzt auch nicht die illusion dass der plan so durchgeführt werden kann. Das werde ich sehen wenn der Welpe da ist.

    Das ist wichtig. Ein Plan ist auf jeden Fall gut und auch das Beschäftigen des Themas Welpe, Erziehung Hund allgemein. Lehrbücher sind super, haben allerdings meistens wenig mit der Realität des einzelnen Besitzers zu tun 😁

    Was ich damit sagen möchte ist, verzweifele nicht, wenn es trotz guter Vorbereitung nicht wie geplant oder wie in der Vorstellung läuft. Auch Welpenblues ist normal und ich glaube dwe überwiegende Teil der Welpenbesitzer/Junghundebesitzer hat sich zwischendrin mal gefragt, was er sich da eigentlich aufgeladen hat 😊

    Danke! Das tut gut zu lesen.

    Ich hatte ja Ersthundebesitzerblues, also nach dem Einzug meines ersten Hundes war ich teilweise schon sehr verunsichert und hab gezweifelt, deswegen bin ich mal gespannt wie es mir jetzt so gehen wird. Ich hoffe ich werde die Zeit dennoch genießen, nicht so viele Zweifel haben und alles mit Humor nehmen. Und mich und den Welpen nicht so stressen.

    Ich frage mich ob gerade das Image Anfängerhund der Retriever dazu führt, dass Anfänger sich einen ruhigen Hund vorstellen. Und das kollidiert dann mit der Erfahrung Welpe.

    Auf Basis dessen, was ich in den letzten Jahren so mitbekommen habe in der Golden-Züchterbubble, scheint das unbedingt der Fall zu sein

    Wie meinst du das? Haben dir das die Züchter erzählt, dass die Neuwelpenbesitzer teilweise andere Vorstellungen haben?

  • Haben dir das die Züchter erzählt, dass die Neuwelpenbesitzer teilweise andere Vorstellungen haben?

    Zum einen das, also eine total irritierende Diskrepanz zwischen der Erwartung der Käufer und der Lebensrealität mit einem aufgeweckten, aktiven Retrieverwelpen/Junghund - zum anderen aber auch recht häufig schon einen Schritt weiter: die Rückgabe von Welpen nach gerade mal einer Nacht oder wenigen Tagen, weil man es sich einfacher und weniger anstrengend vorgestellt hätte

    Dabei scheint der Ruf des Golden ihm echt keinen Gefallen zu tun. Wer kann auch ahnen, dass ein feines, ausgeglichenes Wesen nicht mit 8 Wochen frei Haus kommt...

  • An die Reise- Erfahrenen unter euch: braucht man in Griechenland zwingend eine Visa/ Kreditkarte, oder reichen auch die ganz normalen EC Karten?

    Eine Visa hab ich bisher immer nur für die Autovermietungen gebraucht, ich war aber (noch?) nicht in Griechenland. Ich gehe eigentlich grundsätzlich davon aus, das für alles andere eine normale Girokarte reicht.

    Die Visa war immer wichtig für die Kaution - kann sich inzwischen aber auch schon geändert haben.

    Ich war im November in Griechenland. EC-Karte geht.

  • Nach dem x-ten Hilferuf in der letzten Zeit a la mein GR-Welpe oder Labradorwelpe oder -pubertär rastet aus, frage ich mich, sind die kleinen Biester wirklich so extrem oder liegt das an den Besitzern, die diese Rassen gewählt haben, weil sie als freundlich etc. gelten und deshalb denken, auch die Welpen kämen schon fertig auf die Welt? Dann wird genau erklärt, was dem Tier geboten wird und wieviel Ruhe er bekommt und dass er trotzdem völlig eskaliert. Aber Wach- und Schlafphasen sind je Individuum sehr unterschiedlich, man sollte sich mehr auf das Bauchgefühl verlassen. Man sieht doch selbst am besten, wann der Welpe drüber ist, was nützt es kleinschrittig aufzuzeigen, was man an dem Tag alles schon gemacht oder gelassen hat. Oder sind die beiden Rassen berüchtigt, besonders ausgelassene Welpen/Pubertäre zu haben, die man nervlich kaum aushalten kann?? Sind sie besonders anstrengend zu erziehen, sodass so viele Besitzer auf dem Zahnfleisch gehen?

    Also ich kann von mir selbst sagen, dass wir tatsächlich den Goldie gewählt haben, weil er als "einfach, familienfreundlich, anfängertauglich" gilt. Ist er auch, meiner jetzigen Meinung nach 😊

    Aber als Ersthundehalter ist jeder Hund anstrengend und schwierig, weil man keine Ahnung von gar nix hat, egal wie lange man sich vorher informiert hat. Welpen verhalten sich nun mal nicht wie die erwachsenen Hunde, die man vielleicht von Freunden kennt.

    Ich hab mich ja schon mehr als ein halbes Jahr bevor unser Welpe zu uns kam hier angemeldet und begeistert alles gelesen und mich echt gut vorbereitet gefühlt, aber trotzdem hab ich über die gleichen Sachen gejammert, wie alle anderen auch.

    Ich glaube, ein Ersthundehalter sollte besser nicht mit einem Welpen anfangen. War eigentlich schon immer meine Meinung und wir haben lange überlegt. Letztlich haben wir nur wegen unserer Tochter einen Welpen genommen, um ein "unbeschriebenes Blatt" zu haben, sprich, wissen zu können, welche Erfahrungen der Hund mit Kind hat und aufpassen, dass es positiv bleibt. Ob uns das gelingt, weiß ich nicht. Bisher machen es Kind und Hund gut miteinander, ich drücke die Daumen, dass es so bleibt.

  • Tja, und nun müsste man auf Amazon, PayPal, Google, Microsoft, Facebook, WhatsApp und Instagram verzichten. Kriegt ihr das hin bzw. denkt ihr darüber auch nach?

    Social Media Nutzung zu beenden, war eine der besten Entscheidungen und viel leichter als gedacht (auch WhatsApp).

    Beruflich komme ich nicht von Google Tools und US Software (Adobe uvm.) weg. Die meisten Foren und Websites und Shops, bauen ja auch auf US Software / Servern / Virenschutz usw. auf. Die großen KIs könnt ich auch gar nicht aufgeben.

    Ich habe eher allgemein den Konsum (MakeUp bye bye) reduziert und kaufe frischer. Da fallen viele so Produkte raus. Ansonsten denke ich nicht, dass wir als einzelne Bürger so eine Rolle in der Weltgeschichte spielen. Nicht mal Deutschland hat da viel zu sagen und ich hoffe wir fangen endlich an europäische Lösungen und Visionen zu entwickeln.

    Bin aber auf Grund der Weltlage jetzt lokal aktiver (Mentorprogramm). Ansonsten war die Welt auch vorher schon wild und unsicher. Unsere Interpretation hat sich bloß geändert.

  • Nala2007

    Anstelle von Google: DuckDuckGo

    Statt WhatsApp: Signal

    Eine Freundin vor mir nutzt wohl eine Instagram alternative, ohne Werbung und eher auf Freunde fokussiert (also auch ohne diese nervigen Algorithmen). Ich habe leider den Namen vergessen. Kann aber mal nachfragen..da ist aber das Problem, dass es halt noch kaum einer nutzt .


    die sind beide immer noch amerikanisch aber zumindest nicht Teil der großen tech Giganten. Signal ist gemeinnützig

  • Aber als Ersthundehalter ist jeder Hund anstrengend und schwierig, weil man keine Ahnung von gar nix hat, egal wie lange man sich vorher informiert hat. Welpen verhalten sich nun mal nicht wie die erwachsenen Hunde, die man vielleicht von Freunden kennt.


    Kann man so pauschal ja auch nicht sagen..


    Mein erster Hund war eine Mischlingshündin aus dem Auslandstierschutz, eingezogen mit knapp vier Monaten. Die fand ich überhaupt nicht anstrengend, kein bisschen.

    Ja, die hatte so ihre kleinen Schwierigkeiten, aber für mich wirklich nicht der Rede wert.

    Auch die anderen Hunde danach fand ich nicht anstrengend und schwierig. Und das waren: Malinois, eingezogen mit 8 Wochen, Border Collie aus AL, eingezogen mit 15 Wochen (Ausland) und noch ein Border Collie aus AL, eingezogen mit 8 Wochen.


    Nicht falsch verstehen: jeder Hund hatte durchaus seine „Schwierigkeiten“ und Dinge, die wir uns über Wochen und Monate erarbeitet haben.
    Aber dennoch fand ich keinen davon besonders schwierig.

    meine Mottos, nicht nur im Sport, sind aber auch: „progress not perfection“ und ganz wichtig „trust the progress“.


    es muss nicht alles sofort perfekt sein. Niemand ist perfekt. Es is völlig in Ordnung, wenn’s ne Weile braucht, bis man sich findet.

    Man muss mit jedem neuen Hund ja erstmal als Team zusammen wachsen. Ich finde das aber nicht schlimm, ich mag den Prozess sehr. :herzen1:

  • Das Problem was ich so lese ist einerseits die Unerfahrenheit, logisch. Als Neuling hat man noch keine Erfahrung. An sich ist das kein Problem...



    ....WENN da nicht das Internet wäre.
    Es ist Fluch und Segen zugleich.

    Wie habe ich mal geschrieben in einem Thread:

    Man kann sich noch so einlesen und 7000 Infos suchen im Netz - niemand bereitet dich darauf vor, dass dich der Alltag dann wie ein LKW überrollt.
    Weil man sich so sicher gefühlt hat. So gut informiert. So vorbereitet. Aber das war angelesen.

    Nich mit Menschen in Real ausgetauschte Erfahrungen.

    Und das beschis...e Etikett von einfachem Familienhund suggeriert halt zusätzlich noch, dass das ja total einfach geht.

    Und dann kommt der Alltag.
    Und ein oft quirliger, bewegungsfreudiger Welpe.
    Der zu einer Rasse gehört, die doch eher schneller drüber ist bei zu viel wasauchimmerblöd.

    Bäm! Willkommen im Alltag. Und dann entsteht der Frust. Leider.

    Zum Glück reguliert sich das ja aber auch schnell wieder, wenn der Mensch sich einpendelt. Das ist dann aber real live, nicht Internet. Lernen. Aktiv. Nicht theoretisch.

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