Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24
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SheltiePower -
5. Mai 2025 um 07:45 -
Geschlossen
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Nach meiner Logik darf es solche Studien aus ethischen Gründen nicht geben
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Nach meiner Logik darf es solche Studien aus ethischen Gründen nicht geben
Ha, soweit habe ich nicht gedacht. Stimmt.
Gut, dann vielleicht irgendwelche seriösen Berichte dazu? -
Hat jemand Studien bei der Hand, die sich damit auseinandersetzen, wie es sich auf Kinder auswirkt, wenn ihnen gegen ihren Willen Körperkontakt aufgedrängt wird, z. B. Umarmungen/Küsschen zum Abschied?
Von solchen Formen nicht aber allgemein Studien die sich mit den Auswirkungen von Grenzüberschreitungen beschäftigen.
Aber allgemein kann man sagen, wenn Kinder gelernt haben, dass sie bei einem Küsschen oder Umarmung nicht nein sagen dürfen beziehungsweise ihre Grenzen überschritten werden, dann lernen sie auch bei heftigeren Grenzüberschreitungen dass sie nicht nein sagen dürfen beziehungsweise nichts nützt, wenn sie das machen.
Allgemein sinkt auch die Selbstwirksamkeit weil die Kinder ja lernen, dass sie nichts dagegen machen können.
Aber vielleicht finde ich noch Studien
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Nach meiner Logik darf es solche Studien aus ethischen Gründen nicht geben
Ööööhm Studien gehen auch "anders "
Um zu wissen wie sich zb körperliche Gewalt auf Menschen auswirkt sucht man nicht erst Menschen die sich übelst verprügeln lassen sondern macht eher so Fallstudien oder befragt geschädigte
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Und wie befragt man quasi doppelblind Kinder im nicht sprechfähigem Alter? Oder auch später über Erfahrungen aus diesem?
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Und wie befragt man quasi doppelblind Kinder im nicht sprechfähigem Alter? Oder auch später über Erfahrungen aus diesem?
Bin keine Psychologin. Aber zumindest in der sozialwissenschaftlichen Biografieforschung gibt es andere methodische Vorgehensweisen als eine Doppelblindstudie. Bzw. ist die nicht anwendbar, weil man ja niemanden „blind“ über die eigene Biografie befragen kann. Und da geht es auch nicht darum, die eigene Erlebniswelt des Befragten anhand „objektiver Tatsachen“ zu verifizieren oder falsifizieren. Natürlich stehen solche Studien dann schneller in der Kritik und es gab da ab den 50ern bis in meine Studienzeit hinein einen handfesten Methodenstreit.
Aber eine gewisse Unschärfe muss man bei allem annehmen, was über die Erlebniswelt von Kindern vor Spracherwerb geforscht und theoretisiert wird. Weil halt auch der Spracherwerb die Organisation der eigenen Erlebenswelt umfassend verändert. Das heißt aber nicht, dass solche Studien wertlos sind. -
Hat jemand Studien bei der Hand, die sich damit auseinandersetzen, wie es sich auf Kinder auswirkt, wenn ihnen gegen ihren Willen Körperkontakt aufgedrängt wird, z. B. Umarmungen/Küsschen zum Abschied?
Studien nicht, nur eigene Erfahrungen.
Ich empfand es als sehr unangenehm wenn ich mich umarmen und küssen lassen musste oder auch noch dazu aufgefordert wurde selbst Küsschen zu verteilen.
Bei den meisten Leuten hätte es mir gereicht winke winke zu machen und tschüss zu sagen.
Das hat nicht dazu geführt dass ich mir im späteren Leben mehr gefallen lassen habe als gut für mich war aber es hat zu einer übermäßigen Ablehnung solcher Rituale geführt.
Mein Umfeld hat das wahlweise als Arroganz, Desinteresse an der Person oder als Schüchternheit interpretiert, wobei mir Schüchternheit noch die liebste Interpretation war, das verzeihen die Leute am ehesten.
Da ich nicht als Eisklotz wahrgenommen werden will und nicht als Einsiedler leben will habe ich mich damit arrangiert es zuzulassen aber von mir aus kann ich drauf verzichten.
Es gibt Menschen für die würde ich nachts aufstehen und alles mögliche machen aber ich möchte sie nicht umarmen oder küssen.
Ob da wirklich ein Zusammenhang besteht oder ob ich auch ohne die Zwangsküsserei so geworden wäre wie ich heute bin kann ich nicht mit Sicherheit sagen aber es ist in meinem Hirn in der gleichen Schublade wie unangenehme Erziehungsmethoden (die heutzutage glücklicherweise verboten sind).
Während ich hier schreibe kommt immer mehr von der Erinnerung hoch. Es gab Dutzende Verwandte, Freunde und Bekannte denen das niedliche wohlerzogene Kind vorgeführt werden sollte.
Es war grauenvoll. Ich habe es gehasst und ich war froh als es vorbei war.
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Ich hab mal ne Frage zum Hundefriseur:
musstet ihr auch unterschreiben, dass ihr Aufwand bezahlt, wenn z.B durch Filz der Scherkopf kaputt geht.
Und ist es normal, dass der Hundesalon nicht haftet, wenn der Hund ausbüxt u dann Schaden an Dritten passiert? Oder ist das normal?Irgendwie haftet der Shop für nix. ...

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Ich hab mal ne Frage zum Hundefriseur:
musstet ihr auch unterschreiben, dass ihr Aufwand bezahlt, wenn z.B durch Filz der Scherkopf kaputt geht.
Und ist es normal, dass der Hundesalon nicht haftet, wenn der Hund ausbüxt u dann Schaden an Dritten passiert? Oder ist das normal?Irgendwie haftet der Shop für nix. ...

Wenn meinem Schmied das Hufmesser bei meinem Pony bricht, dann kaufe ich kein neues und wenn mein Schmied sich nicht zutraut, mein Pony zu beaufsichtigen, so dass es anderen keinen Schaden zufügt oder auf ne Straße läuft, dann bin ich entweder dabei oder hab n anderen Schmied.
Also nein, ich würde sowas nicht unterschreiben.
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Ich hab mal ne Frage zum Hundefriseur:
musstet ihr auch unterschreiben, dass ihr Aufwand bezahlt, wenn z.B durch Filz der Scherkopf kaputt geht.
Und ist es normal, dass der Hundesalon nicht haftet, wenn der Hund ausbüxt u dann Schaden an Dritten passiert? Oder ist das normal?Irgendwie haftet der Shop für nix. ...

Ich würd mich fragen ob die versichert sind.
Ansonsten würd ich mir denken :
Dass Scherköpfe kaputt gehen oder stumpf werden is normal. Das sind Verschleißteile, die werden mit der Zeit stumpf, die können auch bspw kaputt gehen. Ich wüsste aber nicht warum man das auf die Kunden abwälzen sollte. Hab bspw auch gelernt dass es viel viel schlimmer ist wenn einem Scheren/Scherköpfe versehentlich runter fallen, und man durchaus auch unterschiedliche Werkzeuge nutzt ( sprich zum Filz aufschneiden eher ne ältere Schere, zum scheren von Hunden die nicht gebadet wurden eher ältere Scherköpfe, ggf stärkere Maschinen bei stark verfilzten Hunden oä, weil eben es da nicht so weh tut wenn der Scherkopf danach halt hin ist ). Es is der Lauf der Dinge dass sowas schneller stumpf wird wenn man durch Schmutz, oder Filz schert/schneidet. Ja, Scheren und Scherköpfe können teuer sein, aber das sind nunmal Materialskosten die der Groomer hat. Auch, wenn der Fellzustand natürlich am Besitzer liegt, aber würd mich schon sehr wundern wenn das alles dann deswegen komplett unbrauchbar wäre.
Ansonsten würde ich davon ausgehen dass es ohnehin normal ist dass man als Halter dafür haftet wenn der Hund nen Schaden verursacht, selbst wenn dieser bei ner anderen Person in Obhut ist und da ausbüxt ( aber dazu kann jemand anderes sicher mehr sagen ).
Dass für garnix gehaftet wird, halte ich allerdings für schwierig. Ich kenne es bspw durchaus dass im Vertrag ne Belehrung drüber drin stehen kann dass trotz größter Vorsicht immer ein Restrisiko bestehen kann dass der Hund verletzt wird ( bspw weil man mit scharfen Gegenständen an einem Lebewesen hantiert das nunmal nicht immer unbedingt so still hält wie es bspw ein Mensch kann, oder auch bspw falls der Hund vom Tisch runter springen sollte und sich dabei verletzt oä ). Allerdings ist es in diesen Fällen auch so dass diese Salons in der Regel entsprechend versichert sind und man TA Kosten ( sollte doch was passieren, wie gesagt lässt sich das nicht 100 % ausschließen, auch wenn man noch so gut aufpasst) dahingehend erstattet bekommt. Daher- sollte da mal was sein, immer den Groomer drauf ansprechen ( idealerweise sprechen die es selbst an ), damit das geklärt werden kann.
Was hingegen auch wieder klar sein sollte- wird der Groomer gebissen, haftet natürlich der Halter.
Ansonsten gibts in Verträgen gern mal viel Datenschutz blabla... Oder es steht drin dass man ne bestimmte Summe zahlen muss wenn man nicht erscheint + nicht rechtzeitig abgesagt hat. Oder es kann drin stehen dass es teurer werden kann wenn der Hund bspw Flöhe haben sollte, stark verfilzt ist oä.
Ich wüsste aber wie gesagt nicht, warum man extra den Scherkopf erstatten sollte, wie gesagt is die Wahrscheinlichkeit höher dass der Groomer die selber schrottet oder die halt irgendwann ihr Limit erreicht haben. Scheren und Scherköpfe müssen nunmal immer wieder nachgeschliffen oder neu gekauft werden, wie auch eben bspw Shampoo mal ausgeht oder der Blower irgendwann den Geist aufgeben kann. Nach einmal verfilztem Hund Scheren is n hochwertiger Scherkopf nicht automatisch Schrott. Allgemein sind die oft nicht im Eimer nur weil man dann mal nicht voran kommt. Oft müssen die bspw einfach nur aufgeschraubt und gesäubert werden, brauchen Öl oder werden halt stumpf und müssen nachgeschliffen werden. Es gibt auch Scherköpfe die sich nicht schleifen lassen, aber das ist ja nicht Problem der Kundschaft.
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