Qualzuchten V
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Verhaltensauffälligkeiten laufen in den meisten Fällen aber wohl weniger unter "das ist mies fürs Tier" als "das ist Belastung für den Halter im Alltag ".
Ich bin mir da nicht so sicher. Klar, leidet ein Hund keine Qual, wenn er mal bei Unternehmung XYZ einen Nachmittag zu Hause bleiben muss, weil es ihn zu sehr stresst. Aber bei manchen unsicheren Hunden, können die Besitzer die gar nicht so sehr in Watte packen, dass die nicht doch ständig Angst und Unsicherheit verspüren.
Aufs Leben betrachtet, fällt bei etlichen hyper-sensibelen/nervösen Hunden schon einiges weg, das Artgenossen durchaus schöne quality-time mit ihren Besitzern ermöglicht.
(Ich lese übrigens gerade parallel so halb die Vibrissen-Diskussion mit. Und ich finde zwischen den Themen gibt es durchaus gerade Überschneidungen. Drüben sind auch Rassen betroffen, die schon darauf selektiert wurden, mit dem modernen Begleithundeleben gut klar zu kommen. Wenn man jetzt sagen würde, das Vibrissen-Thema ist sooo groß, man darf eigentlich Wuschel- und oder Barthunde nicht mehr vermehren (überspitzt formuliert) - dann fielen dadurch etliche psychisch gut angepasste Hunde weg.)
Ich lese (und schreibe) da ja auch mit. Und ja: Wenn ich je auf die Idee käme, mit einem Hund zu züchten (von der ich weit weg bin), dann wäre das Momo mit ihrem Ohren-Wildwuchs und den nicht erkennbaren Vibrissen und nicht unsere körperlich wirklich super dastehende, aber deprivierte Lilly. Das Potenzial für Leid sähe ich bei Letzterer ungleich höher. Und sogar, falls da keine genetische Komponente eine Rolle spielen würde, würde ich sie mir nicht als Muttertier für Hunde wünschen, die in diesem Umfeld hier glücklich werden sollen (obwohl sie sicher großartig als Mutter wäre. Abr eben nicht für die Sozialisation hier).
Aber das in Verordnungen zu fassen: Das wäre mit Sicherheit noch viel mehr Streit- und Willkürpotenzial als bei körperlichen Merkmalen. Die ja auch schon heftig umstritten sind. Ich sehe nicht, dass das unter einem Qualzuchtparagraphen abbildbar wäre.
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Hi,
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Gibt es überhaupt irgendeine Rasse die nicht ihre typischen Gebäudeprobleme hat? Also mir würde so im ersten Moment Keine einfallen.
Vielleicht Border, aber nicht weil sie alle so korrekt gebaut sind, sondern weil so divers. Da hat halt jeder seine individuelle Schwachstelle.
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Gibt es überhaupt irgendeine Rasse die nicht ihre typischen Gebäudeprobleme hat? Also mir würde so im ersten Moment Keine einfallen.
Vielleicht Border, aber nicht weil sie alle so korrekt gebaut sind, sondern weil so divers. Da hat halt jeder seine individuelle Schwachstelle.
Im Grunde alle mittelgroßen Hunde ohne überzogene Merkmale.
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flying-paws ich glaube da reden wir aneinander vorbei. Mir ging es nicht um gesund oder funktional sondern um Hunderassen ohne typische Gebäudemängel. Die in geringer Ausprägung sicher oft ganz egal sind. Sie sind aber eben da. Und da fällt mir keine ein. Freue mich aber über ein konkretes Beispiel.
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flying-paws ich glaube da reden wir aneinander vorbei. Mir ging es nicht um gesund oder funktional sondern um Hunderassen ohne typische Gebäudemängel. Die in geringer Ausprägung sicher oft ganz egal sind. Sie sind aber eben da. Und da fällt mir keine ein. Freue mich aber über ein konkretes Beispiel.
Was sind denn für dich typische relevante Gebäudemängel in Rasse xy?
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flying-paws ich glaube da reden wir aneinander vorbei. Mir ging es nicht um gesund oder funktional sondern um Hunderassen ohne typische Gebäudemängel. Die in geringer Ausprägung sicher oft ganz egal sind. Sie sind aber eben da. Und da fällt mir keine ein. Freue mich aber über ein konkretes Beispiel.
Ich verstehe die Frage nicht.
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