Der "gefährliche" Hund Teil 3

  • Den Artikel hab ich die Tage hier verlinkt gehabt:

    https://www.br.de/nachrichten/ba…wischen,V8ZMoLk

    Erste Konsequenzen: Maulkorb und Leinenpflicht, vorgezogener Wesenstest, danach gibts ggf. weitere Auflagen, bzw. bei Nicht-Bestehen droht auch Wegnahme des Hundes:

    https://www.br.de/nachrichten/ba…esitzer,V8wckTs

    Das ist mal einer von wenigen Artikeln, der klar benennt, dass der Halter für die Kosten der Unterbringung im TH aufkommen muss, sollte das nötig sein. Sehr gut.

  • Echt schrecklich. Ich weiß sowas kann überall passieren aber es gruselt mich trotzdem immer besonders wenn sowas in mir bekannten Gefilden passiert. Sind ja fast jedes WE irgendwo in Niederösterreich unterwegs.

    Bestätigt mich mal wieder darin, dass es richtig ist, Minis ggf rigoros zu schützen. Auf "Meiner tut nix!" und "Keine Angst, meine ist ganz lieb" reagiere ich mittlerweile schon gar nicht mehr...

    Mir ist es 2x ja sogar in Vereinen passiert dass es hieß ich sei zu ängstlich. Warum? Weil ich 1x keiken Leinenkontakt am Hundeplatz zwischen Rex und einem sehr großen Rüden zulassen wollte und 1x, weil ein junger großer Schnauzer unangeleint beim Training plötzlich auf Pippa zudüste. Da wurde ich ja direkt kritisiert, dass ich meinen Hund nicht hochnehmen solle.

    Nee danke, ich weiß schon, warum ich aufpasse. Dabei bin ich tatsächlich sogar verhältnismäßig entspannt. Aber wenn mir was nicht koscher vorkommt oder ein Hund eben auf uns zuprescht, gehe ich sicher kein Risiko ein. Dann stehe ich lieber als die hysterische Handtaschenfiffi-Frau da.

  • Bestätigt mich mal wieder darin, dass es richtig ist, Minis ggf rigoros zu schützen.

    Ich denke, in vielen Fällen kann man das nicht. Ich erinnere mich auch noch an den hier verlinkten Vorfall, wo der Mann seine kleine Hunde auf den Arm nahm, sicher alles versucht hat, 3 Kangals waren es in dem Fall, wenn ich mich erinnere und beide Kleinhunde tot.

    Und in meinem Fall, ja, Faye lief frei (warum auch nicht?) und war nicht direkt neben mir. Es geht aber manchmal so schnell, da macht man einfach nichts mehr. Und gegen Großhunde, die töten wollen (nicht nur drohen etc.) macht man herzlich wenig. Ich habe nach Fayes Tod noch lange schwere Stöcke dabei gehabt und bin in der ersten Zeit eh vor allem geflüchtet. Wären da 2 große Hunde mit Tötungsabsicht plötzlich übern Zaun gekommen oder hätten sich losgerissen oder rennen auf einen zu... was will man da noch machen?

    Klar, bei sorglosen "die regeln das unter sich"-Besitzern (im Normalfall ja eh wehrhafte Großhunde), wo der Gegenüber schon steif dasteht oder auf einen zustackst, klar, da kann man reden, flüchten, laut werden, sich einen großen Stock schnappen etc. Aber plötzlich angreifende Großhunde mit Absicht zu töten... ? Die sind im Zweifelsfall stärker als man selbst. Und gerade bei mehreren davon, wehrt man da mE nichts mehr ab.

    Es kreiste ja monatelang durch meinen Kopf: was hätte ich besser machen können, wo habe ich einen Fehler gemacht, wie hätte ich sie retten können? Aber ich war nicht diejenige, die völlig unbeaufsichtigt (außer Sicht) zwei Schäfer-Mixe freilaufen lassen hat, die uns angegriffen haben. Um des eigenen Seelenheils Willen darf man diese Täter-Opfer-Umkehr nicht zulassen.

    Ich weiß, so hast du das nicht gemeint, nur, dass du sehr vorsichtig bist. Was mit Kleinhunden leider auch sehr nötig ist.

  • Oh man, das tut mir leid🍀🥺

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