Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Hundeführersch(w)eine

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Nein, ich bin auch kein Befürworter weiterer staatlicher Regulation im Hobbybereich Hundehaltung.
Der Vorausschauende ist der Dumme in vielerlei Sicht, das kennt und erlebt jeder Hundehalter wenn er mit seinem Vierbeiner vor die Türe geht. Dennoch geschehen bei der hohen Anzahl (je nach Wohnort) Hunde plus ihrer Halter zum Glück relativ wenige worst case Vorfälle!Viele tragische Fälle passieren im häuslichen familiären Umfeld (Wohnungen/Gärten) - wenn da schon nicht der eigene Verstand greift -ich denke an Kleinstkinder- wird ein Hundeführerschein auch nicht helfen.
Auch diese dämlichen Verniedlichungen im Hundebereich, selbst ein MK wird schon Beißkörbchen benannt, aber das mag eher mein eigenes Ding sein, Verniedlichungen ist nicht meins nicht nur im Hundebereich!
Ich bin gespannt, ob und wie weit dieser grausame Fall Kreise zieht, für diesen LK, diese Mischlingshunde und die Haltung allgemein. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Leihhund - das ist ja der ultimative Schwachsinn

Eigentlich ja nicht, man macht das Ding doch eh nur einmal, also hol ich mir nach nem "einfachen" Hund einen "schwierigen" Hund leg ich die Prüfung ja auch nicht nochmal ab.
In Bremen soll ab 01.Juli 2026 jeder Hundehalter der einen Hund erwirbt innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Hundes den praktischen Teil Hundeführerschein ablegen. Das gilt für jeden weiteren hinzukommenden Hund. Wird also auf das jeweilige Hund/Halterteam bezogen.
Lediglich für den Theorieteil gibt es eine gesonderte Regelung.Der Link wurde ein paar Seiten zuvor schon gepostet, Punkt 2 und 3:
https://www.inneres.bremen.de/inneres/buerge…30149#abs_30170 -
Was passiert bei Nichtbestehen?
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Unbegrenzte Wiederholungsversuche

Punkt 7
Irgendein Vorbereitungskurs wird nach mehreren, vielen Euros bestimmt fruchtbar sein

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Das neue Hundegesetz von Bremen enthält generell noch ein paar interessante Punkte, aber das gehört eigentlich nicht hierher. Dafür finde ich diese Aussage doch sehr erschreckend:
ZitatInnensenator Ulrich Mäurer: "Hunde sind für viele Menschen nicht nur treue Begleiter, sondern auch Familienmitglieder. Die Haltung eines Hundes bringt jedoch auch eine große Verantwortung mit sich. In den meisten Fällen gehen Hundehalterinnen und Hundehalter dieser Verpflichtung verantwortungsvoll nach. Doch leider gibt es auch Situationen, in denen Hunde nicht angemessen gehalten oder erzogen werden. Dies kann zu einer Gefährdung von Mensch und Tier führen." Allein in den Jahren 2021 bis 2023 wurden in Bremen insgesamt 150 Beißvorfälle registriert, bei denen Personen verletzt wurden.
Innerhalb von 3 Jahren (2021/22/23) gab es 150 Beißvorfälle, bei denen Menschen verletzt wurden? Da sind ja dann die ganzen Vorfälle mit Fremdhunden oder Wildtieren noch gar nicht dabei. Finde ich schon echt viel.
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Das neue Hundegesetz von Bremen enthält generell noch ein paar interessante Punkte, aber das gehört eigentlich nicht hierher. Dafür finde ich diese Aussage doch sehr erschreckend:
ZitatInnensenator Ulrich Mäurer: "Hunde sind für viele Menschen nicht nur treue Begleiter, sondern auch Familienmitglieder. Die Haltung eines Hundes bringt jedoch auch eine große Verantwortung mit sich. In den meisten Fällen gehen Hundehalterinnen und Hundehalter dieser Verpflichtung verantwortungsvoll nach. Doch leider gibt es auch Situationen, in denen Hunde nicht angemessen gehalten oder erzogen werden. Dies kann zu einer Gefährdung von Mensch und Tier führen." Allein in den Jahren 2021 bis 2023 wurden in Bremen insgesamt 150 Beißvorfälle registriert, bei denen Personen verletzt wurden.
Innerhalb von 3 Jahren (2021/22/23) gab es 150 Beißvorfälle, bei denen Menschen verletzt wurden? Da sind ja dann die ganzen Vorfälle mit Fremdhunden oder Wildtieren noch gar nicht dabei. Finde ich schon echt viel.
Wenn man schaut, dass 2025 ~17000 Hunde in Bremen gemeldet waren, dann waeren 50 Vorfaelle grad mal 0,29%
Und wenn man bedenkt, dass da sehr sicher jede Verletzung zaehlt, die der Hund mit seinen Zaehnen verursacht hat (ergo auch dumme Spielverletzungen, Verletzungen weil man zw. die Hunde gepackt hat,...) und eben versorgt wurde (und sei es nur aus Vorsicht), dann finde ich (!) diese Zahl nicht wirklich hoch

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Naja, die Dunkelziffer ist sicher noch viel höher ... gerade wenn es von den eigenen Hunden kommt, meldet man das eher nicht. Oder wenn es nur irgendwelche Kleinigkeiten sind und der andere Halter einen so angefleht hat, ihn doch bitte bitte nicht anzuzeigen.
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Als ob sich Halter, die möglichst krasse Hunde, oft auch als Waffenersatz gekauft, an solche Auflagen halten.
Ich glaube wirklich nicht, dass das die Mehrheit der Halter ist.
Jedenfalls sind alle Kampfhunde, die ich so rundum mitkriege, ganz normale Familienhunde, keine Gangster-Accessoires.
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Mit Dunkelziffer kommen wir dann bestimmt auf wahnsinnige 1,75%!!!!1!!!111!!
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Naja, die Dunkelziffer ist sicher noch viel höher ... gerade wenn es von den eigenen Hunden kommt, meldet man das eher nicht. Oder wenn es nur irgendwelche Kleinigkeiten sind und der andere Halter einen so angefleht hat, ihn doch bitte bitte nicht anzuzeigen.
Die Dunkelziffer ist nicht relevant, wenn Statistiken zu Rate, bzw. als Grundlage für was auch immer genutzt werden.
Die Berliner Hunde-Biss-Statistik von 2024 ist bezogen auf die Anzahl steuerlich gemeldeter Hunde (ca. 130 000 Tsd) auch sehr, sehr gering!
Falls es interessiert:
https://www.berlin.de/sen/verbrauche…statistik-2024/ - Vor einem Moment
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