Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Zumal ja bereits vor gut 20 Jahren mit irgendwelchen Einrichtungen zur Verwahrung mehr Schaden als Nutzen angerichtet wurde bei dieser unfassbaren Pseudo Aktion wo X Familienhunde ihren Familien entrissen wurden ohne Sinn & Verstand.
Ich weiß das nicht mehr - wurden bei Einführung der Rasselisten Hunde bestimmter Rassen eingezogen?
(Ich nehme an, dass du das meinst?)
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Hallo,
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Ja!
Hamburg ging brutal radikal vor gleich nach in Kraft treten der Liste! -
Weiß jemand ob es so was schon mal gab? Dass alle Hunde eines bestimmten Typs/einer bestimmten Rasse, derer man habhaft werden kann, eingezogen werden?
Soweit ich weiß, ist in Hamburg nach dem Volkan-Vorfall sowas gemacht worden.
Die Hunde müssten halt alle umgehend getötet werden.
Aber ich weiß gar nicht, wieviele davon es in D gibt. Selbst in GB hab ich - vor dem Ban - höchstens zwei gesehen, und hier gibt es eine Frau, die (vermutlich) zwei hat, aber sonst?
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Basically sinds Pitbull-Mixe
Nein.
"Pitbull" beschreibt den Phänotyp. Das war schon bei "Bandog" ein Problem in manchen BL bezüglich Liste.
Es sind wilde Mixe , viel Molosser Anteil wie z.B Bordeaux Doggen ( Mixe) und irgendwelche Vermehrer Pseudo "Staffs/Pits".
Bezweifle auch nach den letzten Jahren immens das da "Pit Bulls" ( ergo Rasse , APBT) mehr dran beteiligt waren als via dran vorbei laufen. Da gibt es zwar auch ne immense Bandbreite im Terrier bzw Bulldog Typ aber nichts was in diese Richtung geht .
Egal wo ich bisher gelesen hab, überall steht das APBT im Ursprung beteiligt waren, wenn auch gemunkelt wird dass noch einige andere Rassen mit drin stecken ( bspw bestimmte Bulldoggen, AmStaffs, Molosser oä ), bleibts ja letztlich doch dabei dass es sich um nen Mix aus Rassen handelt die ohnehin gelistet sind, und man wohl letztlich nix anderes wollte als nen überdimensionierten Pit/Staff.
Btw - Mit Staffs hab ich kein Problem, richtige Pitbulls sind ohnehin verhältnismäßig selten anzutreffen ( und interessanterweise fand ich die vom Auftreten bisher den American Bullys recht ähnlich. Dieses kalte anvisieren meiner Hunde, als wären es Karnickel, sehe ich bei den AmStaffs/StaffBulls bspw kaum bis nie, und bei mir in der Gegend boomt alles Listi-mäßige wirklich extrem ).
Letztlich wird eh niemand genau nachvollziehen können was alles genau drin war, es gibt ja noch nichtmal nachvollziehbare Ahnentafeln. Mich würde aber interessieren wie du drauf kommst es auszuschließen dass da weiter hinten im Ursprung Pitbulls drin sind. Bei BullyWatch wird übrigens bspw so argumentiert dass man Pitbulls einfach größer und breiter züchten wollte, bzw gab's demnach wohl APBT wie sie eigentlich sein sollten, AmStaffs, und irgendwelche die sich dachten AmStaffs sind zu lasch, verbauen wir mal lieber die Pits ins Extrem...
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Zumal ja bereits vor gut 20 Jahren mit irgendwelchen Einrichtungen zur Verwahrung mehr Schaden als Nutzen angerichtet wurde bei dieser unfassbaren Pseudo Aktion wo X Familienhunde ihren Familien entrissen wurden ohne Sinn & Verstand.
Ich weiß das nicht mehr - wurden bei Einführung der Rasselisten Hunde bestimmter Rassen eingezogen?
(Ich nehme an, dass du das meinst?)
https://www.welt.de/print-welt/art…hundehalle.html
Was da von Tierschützern und betroffenen Personen beschrieben wurde und hinterher noch ablief ist ein anderes Thema.
*Edit- zumal die WT da direkt zu Anfang auch noch ne Ansage waren wenn ich an die Beschreibungen denke.
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Rein verwaltungstechnisch sehe ich bei rassespezifischen Auflagen das Problem, dass die Rasse in Deutschland nicht als solche anerkannt ist, sondern bisherige Abschätzungen darauf hinausliefen, dass er eine Mischung gelisteter Rassen ist. So dass entsprechende Maßnahmen aktuell - um greifen zu können - sich auch wieder auf Phänotyp/vermutete Rassebeteiligung beziehen müssten.
Oder man müsste ein Rechtskonstrukt schaffen, nach dem die Rasse quasi anerkannt ist, um sie komplett verbieten zu können. Stelle ich mir recht kompliziert vor. Aber zumindest könnte man damit schon mal gegen inländische Züchter vorgehen.
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Gibt ja wohl eine sehr dominante Linie, auf die viele der auffälligen Hunde zurückgehen.
Theoretisch könnte man die Verwandtschaft wahrscheinlich über Gentests feststellen, wenn man ein paar Hunde testet, die sicher auf diese Ahnen zurückgehen, oder?
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Gibt ja wohl eine sehr dominante Linie, auf die viele der auffälligen Hunde zurückgehen.
Theoretisch könnte man die Verwandtschaft wahrscheinlich über Gentests feststellen, wenn man ein paar Hunde testet, die sicher auf diese Ahnen zurückgehen, oder?
Wer soll das finanzieren ? Wie willst du auf eine tatsächlich wahre Datenbank zurückgreifen? Das kann man alles so easy fälschen.
Ich verstehe deinen Ansatz, versteh mich nicht falsch .
Terri-Lis-07 irgendwie ist mein Beitrag weg an dich
Tipp ich die Tage neu! -
Was mich jetzt dennoch überrascht, ist die "Einigkeit", der XL-Bully wäre besonders gefährlich. Ist das so? Gibt es denn Zahlen zur Relation dieser Rasse/Mischung?
Ich weiß nur, wie vehement jede Argwohn gegenüber Amstaffs niedergeschmettert wird mit "das erscheint nur so, denn über Vorfälle mit dieser Rasse wird viel eher berichtet als über andere Vorfälle" etc.
Im Grunde könnten doch auch diese Vorfälle einfach nur überproportional häufig berichtet werden?
Ich bin ja wirklich kein Fan dieses Hundetyps und ich möchte sie auch nicht in meiner Nähe haben, aber der Gedanke, daß Hunde, einfach nur mal eben so, ohne daß sie jemals auffällig wurden, und häufig dann nur phänotypisch bestimmt werden (können), eingezogen werden sollen und getötet, puh, ehrlich, das finde ich schon sehr heftig.
Ich stell mir schon auch die Frage: Sind diese Hunde tatsächlich genetisch so "programmiert", (ihre) Menschen aus dem Nichts heraus zu töten oder aber sind sie halt in falschen Händen einfach leichter aus der Bahn zu werfen und die Auswirkungen sind bei diesem Typ Hund dann halt leider sehr tragisch. Aber rechtfertigt das dann ein vorauseilendes beschlagnahmen und töten? Einfach aufgrund einer Möglichkeit?
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, als Volkan so furchtbar ums Leben kam und ich erinnere mich sehr gut an die ganze Hetze danach und das Aushebeln der Grundrechte, als Polizei einfach in Wohnungen eingedrungen ist und Hunde beschlagnahmt hat, die zu dem Zeitpunkt der 'falschen' Rasse angehört haben. ´Hunde, die von der Polizei auf der Straße erschoßen wurden oder von 'Gutbürgern' getötet. Ich möchte so etwas nie wieder erleben, diese blinde Hysterie. Nur, weil wir keine vernünftige Antwort oder Lösung haben, darf "töten" nicht die Reaktion sein
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Das wurd hier im Thread im letzten Jahr (glaub ich) diskutiert.
Der Artikel hier ist ganz gut:
https://www.theguardian.com/uk-news/2023/j…0and%20friendly”.
„It [der XL, Ergänzung vonmir] is the larger American bully that has been responsible for half of all dog-related deaths in the UK since 2021, killing nine people including three children.“
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