Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Fuer mich (!) hat diese Rasse mehr als bewiesen, dass sie verboten gehoert (keine Liste, ein komplettes Verbot)
Würdest du da einen Bestandsschutz haben wollen? Also diejenigen, die die Hunde jetzt haben, dürfen sie behalten, sofern bisher nichts passiert ist?
Ich frage, weil ich natürlich die Härten sehe, wenn Leuten, ihre problemlosen Hunde genommen werden - und die dann irgendwo verwahrt werden. Und "normalerweise" fände ich das auch unangemessen hart, weil ein Komplettverbot das Problem ja in einem Jahrzehnt auch löst.
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Also ich wäre für ein komplettes Verbot, ohne Bestandsschutz.
Wenn diese Hund kippen, töten die nicht zwangsläufig ihren Besitzer, sondern ggf. irgendwen und das Risiko kann niemand wollen.
Wer sich unter x hunderten von Rassen ausgerechnet diese Tiere holen muss, obwohl die Fälle aus GB breit durch die Medien gingen, der lebt bewusst mit dem Risiko und lässt v.a. alle anderen Menschen und Tiere mit diesem Risiko leben.
Diese Hunde sind jedes mal "unauffällig" bis zum ersten Vorfall.
Darum sofortiges Verbot.
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Lachmöwe Kann ich gut nachvollziehen. Bin unschlüssig wie ich selbst dazu stehe.
Weiß jemand ob es so was schon mal gab? Dass alle Hunde eines bestimmten Typs/einer bestimmten Rasse, derer man habhaft werden kann, eingezogen werden?
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So wirklich bekomme ich das auch nicht zusammen. Fehlgeleitetes Beutefangverhalten, ja - das konnte man in einem Video aus GB gut sehen. (ich geh mal davon aus, dass das ein Bully XL war). Der war auf Jagd, Menschenjagd. Aber wie kommt das dann zustande, dass so ein Hund den eigenen Halter attackiert? Ist der dann für den einfach leichte Beute?
Rückwärts gerichtete Aggression würde da ja eigentlich nicht rein passen - das wäre ja Teil der Kommunikation. Das sind doch eigentlich zwei Paar Schuhe?
Und wurden da eigentlich Gentests gemacht, weiß das jemand? Bei "Kimbo" und den Fällen in GB kann man ja nur noch von einer starken genetischen Komponente ausgehen. Wurden da Proben entnommen? Das wäre zum Abgleich mit dem aktuellen Fall vielleicht ziemlich interessant? (ich hab nur was zum Malinois gefunden - das ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht übertragbar,
ich verlinke es trotzdem mal: https://www.genomia.cz/de/test/aggression/ )
(Vielleicht braucht's eigentlich Gen-Listen? Aber da ist die Forschung vermutlich noch gar nicht soweit?)Zum genetischen Aspekt: Ich sehe hier den hohen Inzuchtskoeffizienten, der häufig bei 15-20% liegt bei den öffentlich einsehbaren Pedigrees, als starken Treiber. Inzucht reduziert die genetische Vielfalt und auch ungünstige genetische Grundlagen können gedoppelt werden. Ich denke, dass Beißvorfälle oftmals aufgrund schlechter Selbstregulation, Frustration oder Schmerz passieren. Das sind mitunter Eigenschaften, die genetische dispositioniert sind (Schmerz in diesem Sinne aufgrund körperlicher Baustellen). Nachweislich kann Inzucht auch negativen Einfluss auf die Neutransmitterregulation haben, Stress- und Impulskontrolle senken und Warnverhalten vermindern. Das mag je nach Umgebung bei dem einen Hund nicht problematisch sein, bei einem anderen Hund in einer reizstärkeren Umgebung wiederum zu Problemen führen. Wobei ich es im Fall der XL Bullys wie Terri-Lis-07 sehe, bei dem genetischen-Müll weiß man nicht, wann oder auf was das Programm anspringt. Ich würde es daher gar nicht auf ein Allel determinieren, ich sehe hier vielmehr einen genetisch bunten Blumenstrauß an Katastrophen, der dann schließlich zum Angriff führt.
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Basically sinds Pitbull-Mixe
Nein.
"Pitbull" beschreibt den Phänotyp. Das war schon bei "Bandog" ein Problem in manchen BL bezüglich Liste.
Es sind wilde Mixe , viel Molosser Anteil wie z.B Bordeaux Doggen ( Mixe) und irgendwelche Vermehrer Pseudo "Staffs/Pits".
Bezweifle auch nach den letzten Jahren immens das da "Pit Bulls" ( ergo Rasse , APBT) mehr dran beteiligt waren als via dran vorbei laufen. Da gibt es zwar auch ne immense Bandbreite im Terrier bzw Bulldog Typ aber nichts was in diese Richtung geht .
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In England wurden die ja auch nicht eingezogen oder? Nur, wenn sie nicht registriert und Auflagen beachtet wurden.
"Dogs registered before the ban must be neutered, muzzled in public and kept in secure conditions."
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Würdest du da einen Bestandsschutz haben wollen?
Wollen nicht, aber ich faend es akzeptabel. Allerdings nur mit echt sehr, sehr strengen Auflagen und wenn auch nur ein Hauch von Zweifel besteht, muesste der Hund weg. Also nicht wie jetzt, dass man einen Test macht auf dem alle Hunde artig vorbereitet werden (koennen) bis sie nicht bzw. passend reagieren, das auffaellige Hunde nicht eingezogen werden, das jeder Pfosten sich so einen Hund holen kann (weil man es eh nicht kontrollieren kann), bei Verstoessen kein Dududu und ein Klaps auf die Griffel, usw.
Ja, ich weiss, was das bedeuten wuerde. Und auch, dass das in DE eh nicht passieren wird (man sieht das Getue ja am aktuellen Fall).
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Fuer mich (!) hat diese Rasse mehr als bewiesen, dass sie verboten gehoert (keine Liste, ein komplettes Verbot)
Würdest du da einen Bestandsschutz haben wollen? Also diejenigen, die die Hunde jetzt haben, dürfen sie behalten, sofern bisher nichts passiert ist?
Ich frage, weil ich natürlich die Härten sehe, wenn Leuten, ihre problemlosen Hunde genommen werden - und die dann irgendwo verwahrt werden. Und "normalerweise" fände ich das auch unangemessen hart, weil ein Komplettverbot das Problem ja in einem Jahrzehnt auch löst.
Ich ganz persönlich sehe da keine andere Option als einschläfern würde man ein komplettes Verbot durchziehen.
Denn wozu willst du diese Hunde verwahren und wo? Auf wessen Kosten ? Die werden idR nicht so alt aber brauchen idR ordentlich Medikamente.
Zumal ja bereits vor gut 20 Jahren mit irgendwelchen Einrichtungen zur Verwahrung mehr Schaden als Nutzen angerichtet wurde bei dieser unfassbaren Pseudo Aktion wo X Familienhunde ihren Familien entrissen wurden ohne Sinn & Verstand.
Diejenigen die ihre Hunde irgendwann wieder hatten ( sofern die überlebt haben ), haben alle nicht das wieder bekommen was sie hatten .
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In England wurden die ja auch nicht eingezogen oder? Nur, wenn sie nicht registriert und Auflagen beachtet wurden.
"Dogs registered before the ban must be neutered, muzzled in public and kept in secure conditions."
Was dann mWn aber auch nur bedingt durchgesetzt wird je nach Halter. Das wäre in D ebenfalls ein Problem das man gern vergisst.
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Stilles Wasser Eben, sie sind als Mischlinge gelistet. Das habe ich gemeint, indirekt sind sie als gefährlicher Hund eingestuft.
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