Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, um Sichtung/ Kontak soweit es geht komplett zu vermeiden das reinspringen auf Kommando und den entspannten Aufenthalt in einem Hundebuggy aufzutrainieren. Wenn man den Buggy dann mit nimmt auf den Spaziergang und ihn dann da direkt reinschickt sobald in der Ferne ein Hund auftaucht, könnte ihm das helfen, so als sicherer Hafen für ihn (Buggy mit blickdichter Abdeckung, damit er den Auslöser nicht sieht).

  • die fachärzte ,die tabletten begleitende trainerin


    Das ist jetzt überhaupt nicht böse gemeint, aber wenn du mit solchen Profis zusammen arbeitest, die ja sicher auch ihrer Qualifikation entsprechend viel Geld kosten, dann bespreche eure Themen doch am besten mit diesen Fachleuten.

    Immerhin sind das ja Experten, die euch und euren Hund kennen.

    Bei solch komplexen Problemen mit ja eben auch gesundheitlichen Ursachen sind Tipps aus nem Forum ja immer stochern im Dunkeln mit verbundenen Augen.

  • Find das super schwierig ohne Tamilo live erlebt zu haben mogambi

    Es gibt so viele Wege und einzelne Tipps bringen dir wahrscheinlich gar nichts.

    Hat denn nochmal ein anderer Trainer drauf geschaut ?

    Diagnosen sollen nicht diskutiert werden, ich kenne die Geschichte auch nicht komplett bzw. Blicke nicht durch, aber sowas ist ja schon wichtig. Es hilft ja nicht etwas zu wollen, was er vielleicht gar nicht kann. Oder zumindest nicht in dem Maße, wie ihr es euch wünsche würdet

  • Ganz generell ist meine Erfahrung, dass viele zwar wissen, was sie nicht vom Hund wollen, aber dem Hund nicht wirklich umfassend, nachhaltig und verständlich beibringen, was er denn stattdessen machen soll, wenn ein Hund auftaucht.

    Da gibt es viele Facetten, Nuancen, Werkzeuge und Wege, die nach Rom führen. Bei manchen Hunden braucht es da nicht viel, bei anderen muss man etwas umfangreicher Vorgehen.

  • Winnie82

    die idee mit dem buggy ist gut.... würde ich probieren wenn ich einen kleinen hund hätte.

    tamilo ist ein ahh ,wiegt 23 kg und hat etwa aussigröße.da müßte ich schon einen richtigen kinderwagen nehmen und der paßt bei 2 hundeboxen ,nicht ins auto .


    miamaus2013

    ich hab das in keinster weise als böse aufgefaßt.du hast ja recht.

    diese themane werden auch regelmäßig mit diesen fachleuten besprochen.nur bei der fr.dr. barbara schöning sind wir so ziemlich raus.sie hat so besondere ideen die sich im alltag kaum umsetzen lassen... das meiste von ihr angeordnete (ganzer ordner mit arbeitsplan)machen wir und kommen da auch gut weiter... nur ihre idee was das thema andere hunde betrifft war ; mit dem handy in der tasche unterwegs,aus dem www runter geladenes , hundegebell abspielen ,so würde er sich an andere hunde gewöhnen... nun hab ich hier aber keinen dummen hund.... und der würde das sofort merken.

    die tabletten begleitende trainerin schaut regelmäßig drauf ,weiß auch um dies problem und der aktuelle rat ist mit tamilo vorläufig noch weiter wege zu gehen wo wir halt keinen treffen,weil er das grad nicht leisten kann.

    unsere tierärzte(einer facharzt für verhalten) sehen wir regelmäßig .die eine kennt tamilo von welpe an,der andere hat ihn mit anderthalb kennengelernt(als sich rauskristallisiert hat das da was nicht stimmt/oin ordnung ist)

    beide arbeiten zusammen.


    ich hatte die kleine hoffnung das hier im forum vielleicht noch jemand einen tip hat ,vielleicht ähnliches erlebt hat .


    flying-paws

    ich weiß durchaus was ich vom hund will bzw was er bei begegnungen machen soll und bin auch in der lage das auch klar rüber zu bringen .

    es ist nur kein durchkommen in den kleinen hundekopf ....bei aufregung ist er komplett "weg",nimmt nichts mehr an... und hunde/menschen sind für ihn aufregung....selbst unsere kinder und enkel,wobei unsere tochtrer mit den enkel oft mehrfach die woche hier ist und er das von welpe an kennt... trotzdem ist das jedes mal wieder neu stress für ihn

    tamilo ist hochgradig sensibel ... was das alles nicht einfacher macht

    sonst ist tamilo ein lieber ,gehorsamer (oft besser wie änni) und folgsamer kleiner kerl ,der immer alls richtig und gut machen möchte,der nicht hinterfragt wenn man was will,sondern einfach macht .........wenn denn nichts ist was für ihn aufregung ist.....z.b. zuhause in vertrauter umgebung,wenn ich mit den hunden allein bin.


    das es viele wege und möglichkeiten gibt die zum ziel führen ist klar

    aber was meinst du mit umfangreicher vorgehen.


    ich möchte mich noch einmal bei euch fürs lesen u.die tips bedanken,auch wenn das für mich nicht umsetzbar ist... das erzählen hat mal gut getan.

    ich weiß das wir auf einem guten weg ,das tamilo sein leben lang hilfe braucht....und wir werden alles was möglich ist für den kleinen kerl tun..

    trotzdem fühle ich mich oft alleine mit den sorgen um den milli... gerade weil bei ihm alles so anderes/besonders ist , es kaum jemanden gibt der das versteht,betroffene darüber nicht reden ..weil.. so etwas gibt es nicht..... man hat das gefühl von super tollen hunden und haltern umgeben zu sein die probleme in den griff bekommen .. und hier scheiterts trotz aller bemühungen...


    lg

  • trotzdem fühle ich mich oft alleine mit den sorgen um den milli... gerade weil bei ihm alles so anderes/besonders ist , es kaum jemanden gibt der das versteht,betroffene darüber nicht reden ..weil.. so etwas gibt es nicht..... man hat das gefühl von super tollen hunden und haltern umgeben zu sein die probleme in den griff bekommen .. und hier scheiterts trotz aller bemühungen...

    Vielleicht würde dir eine gewisse Akzeptanz das Leben deutlich leichter machen? Nimm es hin, wie es ist. Akzeptiere, dass er ja offensichtlich ein kranker Hund ist, der es einfach nicht besser kann.

  • mogambi wie ich ja schrieb, hat Lucifer das Thema auch. Ich habe mich da lang dran abgearbeitet. Und ja, auch mit Trainern. Er ist reizoffen, sensibel, sieht und hört alles und reagiert gerne lautstark.

    Ich denke mir inzwischen, es ist seine Art zu verarbeiten. Er sieht etwas, er muss es kommentieren. Mal kurz, mal länger, je nachdem wie er so drauf ist. Sich hoch spulen und spannig werden kann er auch gut. Vor kurzem fiel mir auf, dass er das alles viel entspannter bewältigt, wenn er einen Schnuller hat. Er trägt gerne Stöcke und so wollte es der Zufall, dass er diesen Stock auf dem Weg durchs Dorf im Maul behielt und viel entspannter war. Zwei Tage später habe ich das genutzt, ihm einen Stock gegeben, als wir an unserer Grundschule vorbei sind. Es war Pause, rennende Kinder und haltende Autos, mit denen Kinder abgeholt wurden. Wir mussten über diesen Gehweg und quasi durch die Massen an Eltern und Kindern durch. Luci trug seinen Stock und guckte sich das Treiben recht entspannt an. Hat mich total verblüfft. Mit Spieli klappt es nicht, also hab ich jetzt tatsächlich immer Stöcke in der Tasche, die er selbst mal gesammelt hat und schieb ihm den zwischen die Zähne.

    Ist Management, aber ist mir egal. Anders hab ich es eben nicht in den Griff bekommen. Und ich hab da echt viel an Trainingsansätzen durch.

  • Heute hat Plüschi bei Hundesichtung nicht gebellt/gezogen. Sie hat nur geschaut und ist dann mit mir weitergelaufen. Muss mal schauen, ob das nur bei bestimmten Hunden bzw. Situationen auftritt.

  • Ich finde, dass, wenn man sich ein Tier anschafft, kann immer was nicht so laufen, wie geplant. Ich hab auch noch mehr als genug Sachen, die ich mir vom Bert wünschen würde, die er aber einfach nicht leisten kann :ka:. Wir haben viel erreicht, aber vieles wird auch einfach unerreichbar bleiben. Ich lebe viel entspannter, seit ich mich damit abgefunden habe. Nimmt Druck raus und oh Wunder, Bert ist auch entspannter.

    Ich hab bisher noch keinen Vierbeiner hier gehabt, der mich nicht an den Rande des Wahnsinns gebracht hat, hab ich irgendwie ein Händchen für :ugly:.

    Berts Sensibilität z. B., ich wusste, dass sich Appenzeller sehr an ihre Halter binden, aber so sehr hat noch keiner meiner Hunde mich gelesen wie ein offenes Buch |).


    Bin ich nicht gut drauf, hilft kein Schauspielern, das hat Bert sofort raus xD und das ist nur ein ganz kleines Beispiel.

    Aber bitte nicht falsch verstehen, ich will hier nicht Hunde miteinander vergleichen oder irgendwas klein reden. Ich wollte einfach nur meine und Berts Geschichte zu dem Thema da lassen.



  • Ich hab bisher noch keinen Vierbeiner hier gehabt, der mich nicht an den Rande des Wahnsinns gebracht hat, hab ich irgendwie ein Händchen für :ugly:.


    Haha, feel it. Genau so. mein erster Rüde war der unkomplizierteste Hund, den man sich vorstellen konnte. Ich dachte mir, yeah genau meine Spezies, Hunde kann ich :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber ALLE Hunde, die danach kamen haben mich zeitweise, oder auch mal länger an den Rand des Wahnsinns gebracht. Und dennoch sind sie toll und einzigartig. Alle meine bisherigen und aktuellen Hunde. Und Lucifer, dessen Lautstärke mir halt auch unterwegs einfach oft unangenehm ist, der ist ein wahnsinnig toller Hund. Viel zu lange hab ich mich am Idealbild der Hundehaltung festgebissen. Und das passiert mir auch weiterhin regelmäßig, aber wie toll meine Hunde sind weiß ich trotzdem.

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