Beiträge von Winnie82

    Eine solange Zeit auf einen sehr begrenzten Platz fixiert zu sein finde ich nicht ganz ok (eine solange Anbindung oder Boxenverbringung ist auch theoretisch nicht erlaubt nach der Hundeschutzverordnung). Aber grundstätzlich finde ich es ok, wenn der Hund fürs Arbeiten Sendepause hat, wenn er dabei auch mal den Schlafplatz wechseln kann (das Schlafplatzwechseln ist für meine Hunde tatsächlich ein Grundbedürfnis), auch wenn es nur drei Meter weit weg ist z.B. vom weichen Körbchen zu den kühlen Fliesen oder so. Und wenn dem Hund vielleicht noch ein Kauholz oder Kuscheltier zur Verfügung steht, mit dem er sich selbst beschäftigen kann.

    Ich hab zwei verschiedenen Kunstlederhalsbänder. Das eine hatte recht schnell Abnutzungserscheiniungen und das andere sieht nach 2 Jahren täglichen Einsatzes noch aus wie neu.

    Ich hab das gleiche Problem. Meine zwei Hündinnen (die eine 6 Monate die andere knapp 2,5 Jahre) setzten total schnell an. Sie bekommen knapp die empfohlenen Tagesration, grad die kleine wo noch im Wachstum ist, soll ja auch alle Nährstoffe erhalten. Ich arbeite auch viel mit Belohnung, was dann schon schwierig ist, ein Teil der Belohnung ist Trockenfutter aus der Tagesration. Aber für hochwertigere Belohnung (für Rückruf oder Umorientierung bei uns z.B.), brauchst was richtig schmackhaftes. Ich hab da leider die Balance noch nicht so recht gefunden. Ich versuche öfters als Knabberzeug kalorienarme Karotten zu geben, die mögen sie leider nicht zu oft.


    Apfel ist ja auch recht Kalorienarm. Gurke wär noch ne Möglichkeit. Banane würd ich dann nicht zuviel geben, die ist ja doch recht energiereich.

    Das Tauschen von Welpen ohne Medizinischen Grund finde ich abartig und ist auch nicht erlaubt nach dem Tierschutzgesetz, wonach Welpen erst nach Vollendung der achten Woche vom Muttertier getrennt werden dürfen. Du könntets theoretisch Meldung beim Vetamt machen. Wenn diese Züchterin denen auch was von Tausch wegen Rudelstellung erzählt, entziehen sie ihr hoffentlich den §11.

    Also ich hab mich bei der 5 Minuten Regel nur orientiert beim Leinelaufen.


    Es gab viel Bummelgassi mit Freilauf. Das heißt aber nicht, dass die Welpen in den ersten Wochen schon unsere kleine Stammrunde von 2 Kilometern gemacht hätten, das wäre definitiv (ohne tragen) zu weit gewesen. Das hätte man ihnen auch angesehen, die eine hätte sich einfach hingelegt und die andere hätte irgendwann wild überdreht. Also wie immer ist es für mich der goldene Mittelweg. Meiner Meinung nach ist die 5 Minuten Regel im Bummel Freilauf genauso Quatsch, wie das der Durchschnitts Welpe schon die normale Erwachsenenrunde (ohne tragen zwischendurch oder ähnliches) mitgehen sollte.

    Ich finde auch, man kommt mit der großen Umstellung und auch Einschränkung nun verantwortlich für einen Hund zu sein, besser zurecht, wenn man sich nicht zu hohe Ansprüche und Erwartungen setzt. Wenn man Welpenbücher/Hundebücher liest, gewinnt man sehr schnell den Eindruck, dass man alles mögliche in kurzer Zeit dem Hund beibringen muss (Sitz, Platz, Leinelaufen, dutzende Dinge kennenlernen, Nein, Aus, Fuß, nicht anspringen, Stubenreinheinheit, nichts ankauen, nicht in die Finger beißen, etc etc. die Liste könnte man unendlich fortführen). Das baut ganz schön Druck auf und in der Realität sollte man sich eher entspannen, sich frei machen vom Gedanken, dass bestimmte Dinge in einem bestimmten Zeitraum klappen müssen und sich klarmachen, dass es einfacher ist, denn Hund in den eigenen Alltag zu integrieren und so die Dinge nebenbei zu lernen.


    Ich kenn es auch, dass Bekannte, Freunde, Kollegen dann ab und zu immer nachgefragt haben, was den unsere Kleine damals denn schon alles kann an Kommandos. Ich hab mich mit der Frage immer unwohl und unter Druck gefühlt, denn ich brauch für meinen Alltag kein Sitz oder Platz. Und das Bleib und Fuß klappte auch nur ohne Ablenkung lange Zeit. Und die Leinenführigkeit hat erst gut geklappt, da war unsere Ersthündin schon weit über 12 Monate alt. Was soll man immer wieder auf so eine Frage antworten "Nein sie kann noch nichts richtig, auch wenn du schon 5 mal dumm in den letzten 5 Monaten nachgefragt hast". Hab ich nicht so geantworte, hätte es aber am liebsten getan.


    Also mein Fazit, es wird sich alles einspielen im Laufe der Monate und man macht es sich selbst dabei einfacher, wenn man nicht zu hohe Ansprüche hat.


    Und wenn es dir hilft, gib sie regelmäßig zu einem Sitter und macht was für dich (ist für den Hund ja auch nicht schlecht, wenn er es von klein auf kennt Fremdbetreut zu werden).

    Wir hatten auch so einen Fiep- Bellkandidaten im Kurs. Der Trainer hat dann das Team weit weg plaziert ganz am anderen Ende des Platzes, so das der Abstand zu den anderen Hunden sehr sehr groß war, die Übungen wuren dann auch im großen Abstand zu den anderen absolviert. Im Laufe der Zeit konnte das Frauchen mit ihrem Hund immer wieder etwas näher rücken zu den anderen. Wenn der selbe Platz noch zu nah ist, könntest du auch vielleicht während der Gruppenstude der anderen dich außerhalb des Platzes mit einer Decke in den Schatten setzen und zusammen mit Pebbels versuchen ruhe zu finden. Vielleicht hilft da am Anfang noch was zu knabbern z.B.