Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • Ja, Frust ist es bestimmt. Wie vermeide ich denn, dass es sich zur Leinenagression entwickelt?

    Wie sind denn Begegnungen bisher verlaufen?

    Mit Leine ohne Kontakt

    Mit Leine mit Kontakt

    Ohne Leine ohne Kontakt

    Ohne Leine mit Kontakt


    Und wie war der Kontakt jeweils?

    Wie hat sie sich als junger Hund zu andern Hunden verhalten?

    Hat/hatte sie viel Kontakte zu fremden Hunden?

  • Sie mag andere Hunde und möchte gern spielen/interagieren, ist aber freundlich, aber etwas quietschig.

    Normalerweise gibt es keinen Kontakt an der Leine, im Vorbeigehen ist sie ruhig und geht ordentlich vorbei, schaut dem anderen Hund dann aber (ruhig) nach; sie geht auch ruhig vorbei (ggf mit Meidebogen), selbst wenn der andere Hund pöbelt - ist hier im Ort bei fast allen Kleinhunden der Fall.

    Ohne Leine gibt's nur bei befreundeten Hunden Kontakt, dann wird begrüßt und getobt.

    War schon als Welpe so. Hundekontakt hat sie wöchentlich mit bekannten Hunden (Einzelkontakt im private Freilauf, kleine Gruppe mit Spielanteil in Hundeschule).

  • Mir fällt hier gerade auf die Füße, dass mein João immer unseren Leifur dabei hatte...

    Leifur hat gerade Leinenknast, bis ihm die Klammern entfernt werden (er wurde gebissen, und hat 3 Klammern vom TA verpasst bekommen), weshalb ich mit João immer eine kürzere Einzelrunde drehe, bevor ich mit Beiden zusammen gehe.

    Beim ersten Mal hat João sich permanent umgedreht und gebellt - er konnte es nicht fassen, dass sein Leif nicht dabei war und hat immer wieder geschaut, ob er nicht nachkommt.

    Es wurde mit jedem Mal besser, ich bin gespannt wie es beim nächsten Mal ist.

    Auf jeden Fall steht jetzt auf dem (Lehr-)Plan, immer mal wieder Einzelrunden mit unserem "Kleinen" zu machen.

    Bisher kannte er das nur, wenn ich mit ihm alleine zum Training gefahren bin, das hat aber immer gut funktioniert.

  • dazu; hunde anbrüllen hab ich auch mal eine frage


    tamilo ist eigentlich sehr freundlich....

    kann aber andere hunde nicht aushalten,auch nicht auf große entfernung,er bellt dann heftig vor aufregung... eher nicht aus frust... selbst im auto bellt er wenn er einen hund sieht ...... leider haben wir das trotz training bisher nicht weg bekommen.

    war in der hundeschule schon so ... er hat alles gut mitgemacht gemacht,nur die anderen hunde aushalten konnte er nicht.

    bisher haben wir seit der medikation vor einem jahr ganz viel geschafft..... vieles auch wo wir dachten das wird nie was.....

    nur mit anderen hunden ,da bekommen wir keinen fuß in die tür.

    die tabletten begleitende trainerin hat ihn getestet ,

    nach einer std "spazieren" auf dem platz zusammen mit ihrem hund,konnte er auf entfernung dann ohne bellen gehen.

    ihre aussage ; er ist in keinster weise agressiv,nur extrem aufgeregt und kommt da nur sehr schwer raus.frust ist eher nicht im spiel....

    traurig ist/macht ,das andere hundehalter immer wieder sagen er sei auf krawall gebürstet... so erst kürzlich ein jäger ,der neben unserem auto seine 3 hunde auslud .... und tamilo halt gebellt hat.. sich dabei aber bei gutem abstand zu denen ,eher hinter meinem mann hielt.


    ich würde gerne was tun damit es besser wird.... bis aber ratlos ,wie ....

    wir haben ja so einiges durch... z.b. vor der diagnose und medikation ,einzelstd ,wobei die trainerin verlangte das wir wurfschellen mit wucht auf den hund werfen wenn er bei hundebegnung bellt.... haben wir einmal gemacht und der kleine kerl hatte tagelang angst vor uns..... aussage damals von der trainerin.... wir müssen richtig treffen,damit er sich das merkt... wir würden ja nichts richtig machen ...


    wenn hier jemand ganz neutral einen tip hat,gerne,würde mich freuen... aber.. ich werde nicht mehr tamilos diagnose hier diskutieren.diese ist von 3 fachärzten gestellt und betreut....

    wenn jemand ehrliches interesse hat,gerne per pn.


    lg

  • Hört sich alles super an, außer dass ich noch mal ganz genau hinschauen würde ob "die Freude" nur Freude ist oder ob es etwas gefidel ist.

    Also dass doch (völlig normal mit 11 Monaten) sie vielleicht doch an manch einer Stelle etwas unsicher ist, wie sie sich verhalten soll.
    Also wie sieht es aus beim Soielanteil in der Hundeschule?

    Wie starten die Einzelkontakte?

  • Diese Ziege :face_with_rolling_eyes:

    Hab sie gestern mal wieder für eine Miniwanderung vorgespannt (war eh abenteuerlich auf dem halb vereisten Weg :woozy_face:) und dann will sie sich eigentlich ständig nur in den Schnee schmeißen, irgendwelchen Spuren nachgehen (die sie sonst überhaupt nicht spannend findet) oder sie frisst einfach im Gehen Schnee und dreht sich um ihre eigene Achse wie ein Brummkreisel und da soll man dann ernst bleiben können :zany_face:

    Naja nachdem wir die ersten 200m darüber diskutiert haben, dass Zuggeschirr Arbeit bedeutet und sie alles außer Ziehen zu lassen hat, liefs dann und sie hat sich sehr viel Mühe gegeben und war begeistert bei der Sache.
    War da nicht mal was mit, Riesen können zwar arbeiten, testen einen aber ordentlich, ob sie es müssen bzw. ob man das wirklich ernst meint? Sie nimmt das aktuell sehr ernst! Generell würde sie zurzeit lieber die ganze Zeit nur wie gaga über die Schneefelder fetzen und mit jedem gefundenen Gegenstand eine Party feiern :rolling_on_the_floor_laughing:


    Und eine Situation bzw. zwei, die ich nicht so richtig einschätzen kann.
    2024 hatten wir ja einmal die Situation, dass wir scheinbar im Wolfsgebiet unterwegs waren. Da hat Mazie ja plötzlich Angst bekommen, mega gezittert, die Rute geklemmt und wollte nur noch weg.
    Jetzt hatten wir letztens was ähnliches, nur nicht so heftig. Wir sind auf einer Seite von einem Fluss lang, als auf der anderen Seite eine Frau mit Aussie aufgetaucht ist. Der hat ziemlich viel markiert und imponiert und Mazie war etwas eingeschüchtert, ist aber problemlos und entspannt mit mir weiter. Als wir dann auf der Seite vom Aussie an der Stelle vorbei gekommen sind, wo der markiert und gescharrt hat, hat sie total Angst bekommen - wieder Rute geklemmt und wollte nur weg. Nur gezittert hat sie diesmal nicht. Gestern das gleiche am Rückweg im Wald (da vermute ich allerdings Rufe von Rehen oder Hirschen, das findet sie super gruselig).

    Hattet ihr sowas schon mal mit euren Hunden?

  • nur mit anderen hunden ,da bekommen wir keinen fuß in die tür.


    Ja, kenne ich mit Lucifer auch. Er findet andere Hunde mega. Durfte zwar nie Kontakt an der Leine haben, aber herumkrähen, wenn er Hunde sieht, das kann er sehr gut. Der ist super sozial und kann sich sehr gut auf andere Hunde einstellen beim Zocken, kein Stück aggro, sondern nur nett. Aber an der Leine an anderen vorbei kann nervig werden. Bei Zaunpöblern komme ich im Fuß an der Futterhand vorbei, aber kommen die uns beim Gassi entgegen ist er sehr aufgeregt und niemals leise. Meist ist es halt ein aufgeregtes Jankern, aber immer auch mal Frust, weil er Kontakt will. Das hört sich aber auch anders an.
    Ich habe mich ehrlichgesagt damit arrangiert. Ist halt so. Dafür ist er super lieb und deeskalierend, wenn ein Hund in uns rein rauscht.

    Emil zieht dann die Lederjacke an, weil GEHT GAR NICHT. Emil ist schon eher unverträglich, aber der pöbelt nicht an der Leine, auch nicht wenn er angepöbelt wird. Brettert aber einer in uns rein, den ich nicht blocken kann, dann erlebt er mit Emil sein blaues Wunder.

    Und da muss ich sagen, ist mir ein lauter Lucifer so gesehen angenehmer. Der ist halt laut. Aber immer nett.
    Wobei auf dem Dorf, wo wir leben gibt es zwar nervig viele Zaunpöbler, aber es rennen keine Tutnixe mehr in uns rein, es wird angeleint. Und Emil hat das gemerkt und es entspannt ihn merklich.


  • Ich habe keine Ahnung, ob das zu euch und eurem Hund passt, aber ich arbeite gerne so:


    Bei jeglicher Hundesichtung belohne ich gutes Verhalten sehr hochfrequent bei mir. Kekse verschiedner Art, auch mal Schlecktube, wenn es zu Hund und Situation passt.
    Unerwünschtes Verhalten breche ich ab. Meine Hunde lernen nen Abbruch in neutraler Situation.

    Meine Hunde kennen es auch, bei Aufregung abgebrochen zu werden.

    Bei für meine Hunde sehr stressigen Situationen habe ich ihnen zum runter kommen auch mal ne Handvoll Futter gestreut. Suchen/schnüffeln und kauen beruhigt.

    Was ich nicht mache ist ablenken. Meine Hunde solle die anderen Hunde wahrnehmen, sich dann aber für gutes Verhalten entscheiden.

  • Mehrhund

    Spielbeginn ist zumeist aufeinander zulaufen, Playbow, und wenn der andere mitspielen will, gibt's gegenseitig eine paar Schattensprünge und Gerenne. Wenn der andere nicht will, versucht sie das gleiche aus anderer Position, wenn der andere immer noch nicht will, probiert sie es in der Gruppe bei jemand anders.

    Bei ihrer Regelfreundin geht das hin und her; falls Plüschi übertreibt, wird sie von der Freundin (ist erwachsener ex-Straßenhund) kurz gemaßregelt und spielt dann vorsichtiger weiter (sie wiegt ein Drittel mehr als ihre Freundin).

    In der Hundegruppe will sie auch eher zu den erwachsenen Hündinnen und deren Aufmerksamkeit, ist dabei aber beschwichtigend. Ich denke schon, dass erwachsene Hunde sie etwas hibbelig finden.

    Trainerin meint aber, dass Plüschi lupenreines Spielverhalten zeigt und sehr sozial sensibel agiert. Im Zweifel eher beschwichtigend als draufgängerisch.

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