Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • miamaus2013

    das ist leider alles nicht möglich bei tamilo . wir haben das alles durch.. man kommt da nicht zu ihm durch...futter nimmt er dann nicht,auch nicht die tollsten sachen. der kleine kerl hat wirklich extremen stress und hinterher ist er völlig fertig.

    das bellen ist auch anders als z.b. bei frust .... hört sich fast hilflos an ....

    abbruch kennen hier beide hunde ...änni kann auch bei aufregung abgebrochen werden,das ist kein problem.

    wie geschrieben zu tamilo kommt man wenn er aufgeregt ist nicht durch....

    futter zum runterkommen geht bei ihm überhaupt nicht....

    ablenken tun wir auch nicht..... macht ja auch keinen sinn.... nicht immer gibt es die situation her das man ablenken kann.

    das ist bei tamilo auch nicht nur bei hunden so,auch bei fremden menschen reagiert er mit aufregung und bellen..... und ist da mit nichts raus zu bekommen.

    mich macht das traurig.... wir geben hier wirklich alles....

    änni ist von klein an mit anderen hunden "fein",ist ihr einer nicht ganz geheuer,dann ignoriert sie....


    lg

  • Evtl muss die Frage in einen allgemeineren Thread, aber: ich brauche zukünftig Unterstützung und suche aktuell jemanden der mit dem Grünschnabel Gassi geht und ihn auch über Nacht betreut. Wie baue ich denn „da kommt wer, holt dich und dann geht ihr Gassi auf“? Die ersten Runden gemeinsam und dann bleib ich irgendwann da?

  • Wie baue ich denn „da kommt wer, holt dich und dann geht ihr Gassi auf“? Die ersten Runden gemeinsam und dann bleib ich irgendwann da?

    Das kommt total auf den Hund an. Nastro musste die Leute kennen, sonst war er unsicher (ist aber trotzdem mit und hätte sich auch bei Wiederholungen fix daran gewöhnt gehabt). Sein Vorgänger fand es immer klasse, Dinge zu unternehmen - ob ich dabei war oder nicht war für ihn wirklich zweitrangig.

    Für die meisten Hunde ist Gassi ja sehr positiv verknüpft - ich würde erwarten, dass die meisten auch wenn sie zuerst irritiert sind, sich mehr über den Gang freuen als verunsichert sind, weil da wer fehlt. Den Hund in eine andere Wohnung bringen und da alleine lassen, kann nach meiner Erfahrung schwieriger werden - da würde ich empfehlen, dass der Sitter einen Gang macht. "Nachhausekommen" in eine fremde Wohnung ist meist stressarmer als von der Besitzerin irgendwo "zurückgelassen" zu werden.

  • Genau so!

    Mach ich auch

  • Die ersten Runden gemeinsam und dann bleib ich irgendwann da?

    So habe ich das mit Sky gemacht. Erst einmal kennenlernen auf gemeinsamen Spaziergängen... hier sogar ganz kleinschrittig mit zuerst mal draußen treffen und gemeinsam gehen.... irgendwann dann Leine an die Sitterin übergeben... Dann Spaziergänge auf denen ich einfach mal zurück geblieben bin und sie mich auf dem Rückweg "wieder gefunden " haben. Und irgendwann dann Übergab vor der Haustür und zuletzt einfach abholen.

    Für Sky war das genau der richtige Weg. Bei "normalen" Hunden geht das wahrscheinlich auch weniger kleinschrittig... denke ich mal.

  • Mehrhund

    Spielbeginn ist zumeist aufeinander zulaufen, Playbow, und wenn der andere mitspielen will, gibt's gegenseitig eine paar Schattensprünge und Gerenne. Wenn der andere nicht will, versucht sie das gleiche aus anderer Position, wenn der andere immer noch nicht will, probiert sie es in der Gruppe bei jemand anders.

    Bei ihrer Regelfreundin geht das hin und her; falls Plüschi übertreibt, wird sie von der Freundin (ist erwachsener ex-Straßenhund) kurz gemaßregelt und spielt dann vorsichtiger weiter (sie wiegt ein Drittel mehr als ihre Freundin).

    In der Hundegruppe will sie auch eher zu den erwachsenen Hündinnen und deren Aufmerksamkeit, ist dabei aber beschwichtigend. Ich denke schon, dass erwachsene Hunde sie etwas hibbelig finden.

    Trainerin meint aber, dass Plüschi lupenreines Spielverhalten zeigt und sehr sozial sensibel agiert. Im Zweifel eher beschwichtigend als draufgängerisch.

    Wie verhältst DU dich?

    Gibst du ihr auch manchmal Schutz oder regelst du was?

    Es ließt sich, als würde sie halt entscheiden und manchmal ist das für den jungen Hund evt zu viel?

  • Mehrhund

    Schutz gebe ich, wenn sie zu mit kommt oder wenn einer der anderen Hunde mE zu rüpelig wird, dann schicke ich ihn weg. Oder bei freilaufenden aufdringlichen Hunden (wenn meine an der Leine ist).

    Ich unterbreche auch andere Hunde, wenn (gerechtfertigte) Maßregelung (mE) Überhand nimmt; hatte da auch mal Dissens mit der Züchterin, als Plüschis Mutter sie mE zu nachhaltig (fürs Dasein) gemaßregelt hat und ich dazwischen gegangen bin, die Züchterin aber meinte, dass gehöre so, obwohl Plüschi schon deutlich beschwichtigte.

    Plüschi regel ich im Spiel nur ab, wenn sie zu körperlich wird, was aber eher selten der Fall ist.

    Will aber nicht ausschließen, dass ich manche Situationen unzureichend lese, bin ja noch Hundeanfänger.

  • Wie baue ich denn „da kommt wer, holt dich und dann geht ihr Gassi auf“? Die ersten Runden gemeinsam und dann bleib ich irgendwann da?

    Kommt auf den Hund an würde ich sagen.

    Für Gandalph ist das Schwierigste von mir weggehen. Wenn ich ihn aktiv von mir wegschicke, hat er mich nach der ersten Kurve vergessen. Würden wir das häufiger tun, wäre das "Problem" wahrscheinlich längst erledigt. Lasse ich ihn irgendwo geht er fröhlich mit jedem mit.

    Die Große, hat bestimmt ein Jahr gebraucht bis sie mit meinem Partner mit dem wir im Haus leben in den Garten gegangen ist ohne das ich sie zur Tür begleite. So nach knapp 3 Jahren geht sie gerne mit ihm in den Garten. Spazierengehen mit Menschen außer mir, damit tut man ihr keinen Gefallen :ka: auch wenn sie es mit ausgewählten Menschen tut.

    Hat übrigens nix damit zu tun, wie sehr sie an mir hängen. Wenn Gandalph die Wahl hat interessiert er sich 0 für andere Menschen. Kekse betteln, ja. Aber im Zweifelsfall immer ich. Erna pflegt durchaus einige Freundschaften und sie weiß ja wo ich bin, was soll sie mir am Rockzipfel hängen.

  • Habt ihr es den mal mit sowas wie BAT (Behavior Adjustment Training) probiert?
    Also Trainingssituationen erschaffen in denen Hund noch nicht auslöst und dann sich langsam annähert. Der Kontakt ist dabei nie das Ziel sondern einfach das "aushalten lernen" der Anwesenheit anderer Hunde ( müsste auch mit Menschen gehen).
    Ich hatte damals mit Naruto in der Trainingsgruppe eine Pudelrüden, der sich auch extrem in "ich will dahin" reingesteigert hat, dass er sich manchmal sogar übergeben hat. Nach ein paar Trainingsstunden wurde das merklich besser, Hund war trotz geringerer Entfernung ansprechbar und konnte entweder für sich selbst oder durch die Halterin Strategien finden mit der Situation umzugehen, die nicht bellen ect waren.

  • Wir haben erst ruhiges beobachten auf Distanz gemarkert. Und recht schnell gewechselt zu ruhig hinschauen und dann wegschauen markern. Damit kamen wir so auf 30-50 Meter Distanz. Dann lief es nur darüber es normal zu machen. Hab mich mit ganz vielen Leuten aus der Hundeschule immer wieder verabredet, dass sie uns zufällig begegnen.

    Die meiste Zeit klappt es jetzt echt gut. Oft entfleucht ihr noch ein kurzes bellen, wenn der Reiz zu plötzlich auftaucht, es in ihrem Territorium ist oder die Tagesform einfach Blöd. Aber dann lässt sie sich gut raus holen und beruhigt sich auch direkt.

    Das war allerdings Arbeit von 1-1,5 Jahren, wobei es so in den letzten 6 Monaten rapide bergauf ging.

    Strafe hat hier zB auch gar nichts gebracht, bzw. nicht die Grundthematik gelöst und es wurde nach kurzer Besserung wieder schlecht. Hätte ich vielleicht noch konsequenter durchziehen sollen, aber hat sich auch nicht richtig angefühlt bei der Thematik

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