Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • Bei manchem, was ich hier lese, frage ich mich auch, ob da nicht das Klientel für spätere Einzelstunden mit hervorgerufenen Problemen geschmiedet wird :ka:

    Wer braucht denn so was. |) (Bei mir quillt die Warteliste dafür regelmäßig über. Ich bin froh, wenn ich da mal auf null komme. Mich hat mal ein Typ angerufen, der meine Website für die Google-Suche optimieren wollten. Ich glaube, der hat bis heute nicht verstanden, warum ich einen Kreischanfall hatte und ein "Bloß nicht" gestöhnt habe. :lol:)

    Ich habe übrigens keine Welpengruppe mehr. Bei mir gibt es Gruppentraining erst ab Junghundealter, vorher nur Einzeln oder mal ausgewählt zwei zusammen, bei denen ich weiß, dass die Menschen das dann hinbekommen. Dadurch, dass sie bei der ersten Gruppenstunde vorher schon Training hatten, ist das alles sooo viel entspannter geworden. Nein, natürlich sind die Hunde immer noch aufgeregt, wenn andere junge Hunde da sind, aber die Menschen und Hunde haben vorher schon Werkzeuge dafür an die Hand bekommen. Den Hund einfach nur rumfrusten lassen, macht ja für niemanden Sinn.

  • Bin krank und um das schlechte Gewissen zu besänftigen gab es heute eine Premiere, ich glaube sogar für beide Hunde. Hundewiese |) wurde dringend Zeit mal was für die Sozialisation zu tun.

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    Gänzlich unerwartet waren wir bei Schneesturm komplett alleine. Aber ich habe es versucht!

  • Wenn ich die Hunde müde machen will, gehe ich im Dunkeln oder bei Regen durch die Gassimeile. Dann schnuppern sich meine die Nasen wund, ohne, dass wir wem begegnen. Sie sind danach trotzdem so müde als hätten wir das ganze Dorf getroffen. :D

  • Wenn ich die Hunde müde machen will, gehe ich im Dunkeln oder bei Regen durch die Gassimeile. Dann schnuppern sich meine die Nasen wund, ohne, dass wir wem begegnen. Sie sind danach trotzdem so müde als hätten wir das ganze Dorf getroffen. :D

    Ich gestehe auch, dass ich es gar nicht so unpraktisch finde, dass es bei anderen Haltern so viele Schönwetter-Hunde gibt :pfeif:

  • flying-paws Japp wir waren sagenhafte 12 Minuten unterwegs und die Hunde sind ins Koma gefallen. Aber selbst dafür lebe ich ohne Schneesturm zu städtisch :( nachts trifft man die Unverträglichen und die illegalen Listenhunde. Faszinierenderweise ist das trotzdem deutlich entspannter als alles was tagsüber passiert.

    Diese Hundedichte ist der Grund warum ich sage, leben für Rüden ist echt hart. Weil selbst wenn wir niemanden treffen, es pinkeln mindestens 40 verschiedene Hunde tagtäglich an unsere Hausecke. Es hat Gründe warum ich immer rausfahre, dabei lebe ich eigentlich so, dass man hier problemfrei gehen könnte. Nix Betonwüste, da finde ich viele Dörfer weniger grün.

  • Wenn ich die Hunde müde machen will, gehe ich im Dunkeln oder bei Regen durch die Gassimeile. Dann schnuppern sich meine die Nasen wund, ohne, dass wir wem begegnen. Sie sind danach trotzdem so müde als hätten wir das ganze Dorf getroffen. :D

    Das mache ich mit Bert auch manchmal :flushed_face:.

  • Das sind die, die auch keine Kontakte wollen. Daher ist das entspannter.

    Definitiv und ich finde es immernoch traurig. Mit meiner Großen hatte ich ja zum ersten Mal in meinem Leben einen Hund der Wert auf Sozialkontakte legt und in meinen Augen ziemlich verträglich ist.

    Ich Naivling dachte, ist ja praktisch, macht das Leben in der Stadt einfacher. Was habe ich mich getäuscht, es ist ganz egal mit was für einem Hund man geht, diese Übergriffigkeiten und das Gemobbe möchte ich für keinen Hund.

    Vielleicht habe ich auch falsche Vorstellungen von "sozial". Mein komischer Hund findet die Welt in Anwesenheit von anderen Hunden weniger gruselig, sie geht gern gemeinsam durch die Gegend und Schnüffelstellen sind im Team gleich viel interessanter. Der komische Hund findet es total blöd, wenn von hinten jemand in sie reinrennt, hasst es angehütet zu werden und mag Körperkontakt nur mit Freunden.

    Meine Hunde haben genauso Sympathien, Antipathien und Spaß an nicht gesellschaftskonformem Verhalten wie alle Anderen auch. Sie dürfen es halt nicht.

  • Klein-Trudy war heute im Wald ohne Leine unterwegs :cuinlove:

    Bisschen Rückruf geübt und dann plötzlich ein Reh vor der Nase gehabt.

    Obwohl Naruto durchgestartet ist (hat sich abrufen lassen, richtig gut) hat Trudy sich zu mir umorientiert und gewartet was ich sage. Hab sie zu mir gerufen und sie kam freudig angestürmt.

  • Ja, der Unterschied zur restlichen Zeit ist schon sehr stark, wobei sie nicht anderweitig auffällig wird. Also garstig ist sie zum Beispiel nicht. Ich empfinde sie als überfordert und iwie getrieben und reizüberflutet. Ich habe mich auch mal gefragt, ob hormonell mehr aus dem Gleichgewicht gerät, als es sollte. Unsere Trainerin findet es auch eher auffällig.

    Was aber gut ist: mittlerweile greift Training auch in dieser Zeit. Also es ist Veränderung möglich. Es gibt auch eine Ansprechbarkeit und Lernfähigkeit, aber auf einem deutlich niedrigerem Niveau.

    Das sieht bei uns ganz ähnlich aus. Gerade der Übergang von der ruhigen Scheinträchtigkeit in diese Phase der Reizoffenheit ist bei meiner Schäfermix -Hündin extrem. Und ich kann die Uhr danach stellen.

    Nach ca 4 Wochen pendelt sich das aber wieder ein und wird auch von Läufigkeit zu Läufigkeit besser zu Händeln. Trotzdem sehr anstrengend.

    außerdem ist das Läufigkeitsintervall bei uns sehr kurz. 4,5 Monate nur. Bei euch vielleicht auch?

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