Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • Alles trainiert man schrittweise mit steigenden Anforderungen angepasst an den Hund, aber Gruppenstunde soll plötzlich klappen. Gibt ganz viele Hunde die damit kein Problem haben, aber das sind wahrscheinlich die mit denen man das sowieso nicht trainieren müsste und die es trotzdem können. Ich würde wahrscheinlich 10 Schritte zurück gehen und erstmal mit einem anderen Hund trainieren was ich überhaupt erwarte in Anwesenheit von anderen Hunden, in Härtefällen sogar erst ohne andere Hunde genau das trainieren. Okay, ich gebe zu, ich würde mich fragen ob ich das im Alltag brauche und ggf. vermeiden.


    Der kleine Hund kann genau ein Kommando. In die Luft springen.

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    Blöd nur, dass er dabei immer direkt neben mir steht. Aber es ist wirklich niedlich und nach Monaten habe ich sogar einen Nutzen gefunden, perfekt um ihn aus der Leine zu entwickeln. Das könnte mein erster Hund werden der das kann. Bin schon ganz euphorisch, habe ja immer an mir gezweifelt, aber alle meine Hunde waren gefesselt und verloren und keiner konnte kurz das Bein heben und die Leine richten.

  • Vriff wie niedlich. Meine Hunde sind auch Flummies. Im alten Haus hatten wir ein Kindergitter zum Flur. Kam ich nachhause, musste der arme verlassene Emilzwerg warten, bis ich dann mal das Gitter aufmache und so lange sprang er auf der anderen Seite einfach senkrecht in die Luft. Der springt so hoch, dass er auch übers Gitter käme, aber dafür isser zu brav. Mutti hat gesagt, GRENZE.

    Lucifer kann den fliegenden Kuss. Ist so semi. Wir hatten zu Junghundezeiten große Diskussionen ums Anspringen, war lange Thema. Irgendwann hat er beschlossen eben nicht anzuspringen, sondern direkt neben dem menschlichen Opfer einfach senkrecht in die Luft zu springen und ins Gesicht zu knutschen. Cassiopeia88 kam damals in den Genuss. Wenn er das mit Schwung gemacht hat, konnte der Kuss auch ziemlich derbe ausfallen.

    Ich habe in Gruppenstunden ähnliche Erfahrungen gemacht. Welpengruppe mit Lucifer klappte noch gut, in der Junghundegruppe hatte er dann von ein aufs andere Mal plötzlich die Bellerei angefangen. Konnte nicht mehr mitarbeiten, war gestresst und laut. Wir sind da echt rausgeflogen, weil der Hund zu laut war. Aber im Nachhinein wahrscheinlich ganz gut so. Er konnte nicht mitarbeiten und wir gingen immer enttäuscht nachhause.

  • bis zu 27,8 kg


    Ich bin sehr gespannt wo er final landet.


    Ares wiegt ausgewachsen 29 kg.

    Gruppenstunden gibt’s hier gar nicht. Sehe ich keinen Sinn drin. Ares hatte damals auch ein Problem mit Gruppenstunden, also haben wir damit aufgehört.

    Agi-Training ist zwar in der Gruppe, aber da ist immer nur ein Hund auf dem Platz und der Rest wartet draußen.

    Ich mag es bei Gruppenstunden auch gar nicht, wenn der Hund zwar nicht dran ist, aber die ganze Zeit in der Konzentration gehalten werden soll. Ist für mich komplett sinnlos und Verschwendung von Ressourcen. :ka:

    Was wir schon machen ist spazieren gehen in größeren Gruppen. Wie das halt so ist, wenn viele Freunde Mehrhundehalter sind.

    Habe mich ja vor kurzem mit ner Freundin getroffen, das waren auf zwei Menschen dann halt mal 9 Hunde. :hust:

    Sowas kennt Loki halt schon. Aber da er ja selbst auch in nem Dreierrudel lebt ist die bloße Anwesenheit anderer Hunde jetzt auch eher keine große Sache für ihn.

    Auch vom Sechserrudel meiner Freundin war er komplett unbeeindruckt. Gehorsam war so gut wie immer und er war weder aufdringlich noch frech oder sonst unangenehm. Konnte bis auf Passagen an Straßen mit den anderen Hunden die ganze Zeit frei laufen.

  • Wir hatten zu Junghundezeiten große Diskussionen ums Anspringen, war lange Thema.

    Große Schwäche meinerseits. Ich finde es lustig und beim Zwerg praktisch. Zu fremden Menschen gibt es keinen Kontakt und der Rest :pfeif: irgendwann hat datKleene eine gebrochene Nase :ops:

    Aber ich bin inzwischen sicher, ich finde meine Hunde nur so unkompliziert, weil meine Ansprüche eher niedrig, okay sehr niedrig sind :ugly:

    Klaut nicht mehr = solange ich die Kaffeetasse in der Hand halte ist sie sicher xD

  • Wir hatten zu Junghundezeiten große Diskussionen ums Anspringen, war lange Thema.

    Große Schwäche meinerseits. Ich finde es lustig und beim Zwerg praktisch. Zu fremden Menschen gibt es keinen Kontakt und der Rest :pfeif: irgendwann hat datKleene eine gebrochene Nase :ops:

    Aber ich bin inzwischen sicher, ich finde meine Hunde nur so unkompliziert, weil meine Ansprüche eher niedrig, okay sehr niedrig sind :ugly:

    Klaut nicht mehr = solange ich die Kaffeetasse in der Hand halte ist sie sicher xD

    Ganz ehrlich, bei Emil finde ich es auch nicht schlimm. Zum Anleinen auch äußerst praktisch. Bei Fremden macht er es eh nicht, sie sind ja alle blöd. Aber bei Lucifer will ich es nicht, der steht zum einen dann quasi auf meinen Schultern und er neigt eh zum frech werden. Eher doof.

    Luci trainiert ja inzwischen mit mir im Verein. Und das sind ja auch Gruppenstunden. Da war er anfänglich laut und aufgeregt und seeehr eifrig. Hat sich alles super eingegroovt. Wobei er noch immer gerne mal laut wird, wenn ihm Erklärungen des Trainers zu lange dauern |). Aber da es dort nie Interaktion mit den anderen Hunden gibt, trainiert er, als gäbe es sie nicht. Und das zocken lassen in Hundeschulen schürt bei nem Hund, der gerne mit anderen rennt, halt ne Erwartungshaltung.

  • zu Junghundezeiten große Diskussionen ums Anspringen, war lange Thema.


    Die Border dürfen mich einfach anspringen :ops: mit Loki will ich versuchen, ob der mir beim Agi im Ziel in den Arm springen mag. Könnte ich mir bei ihm gut vorstellen.

    wenn die BH ansteht werde ich, wie bei Kalle auch schon, das anspringen wieder ein paar Wochen verbieten und danach darf Loki dann wieder.

    Bei anderen Leuten halte ich ihn entweder von den Leuten weg oder warne vor. Je nach Situation.

  • wenn die BH ansteht werde ich, wie bei Kalle auch schon, das anspringen wieder ein paar Wochen verbieten und danach darf Loki dann wieder.

    Bei Sookie war das Anspringen von Fremden eigentlich schon völlig abgehakt. Bei der Chipkontrolle der BH hat sie dann zur Begrüßung den Richter angesprungen |) Zum Glück ein sehr netter und entspannter Mann, der das nicht großartig bewertet hat...


    Der kleine Quatschkopf musste sich heute im Büro übergeben. Warum? Weil sie einen dieser kleinen, harten "Tannen-"Zapfen gefressen hatte :shocked: Ich hab keine Ahnung, warum sie das gemacht hat - und hab's auch beim Spaziergang gar nicht mitbekommen :ka: Nun, immerhin ist ihr Magen klüger als sie. Aber a weng schlecht war ihr hinterher trotzdem noch, sie hatte auch recht viel Magensäure erbrochen - ich hatte keine Kekse mehr, kurz bevor ich mein Vesper geteilt hab, fiel mit ein, dass es ja noch eine Kollegin gibt, die den Mädels regelmäßig Kekse geben darf - also sind wir kurz rüber und die Kollegin durfte mal ihrer Fütterungslaune freien Lauf geben. Ich hoffe nur, Sookie verknüpft das nicht miteinander :pfeif:

  • Ich fand unsere Gruppenübungen eigentlich immer sehr gut. Also, ich hatte nie Einzelstunden, ich war erst in der Welpengruppe, dann in der Junghundgruppe und dann in einer Spaßgruppe RO. Das war von der 12ten Woche bis Merlin 1 Jahr alt war - danach hatte ich auf das RO nicht mehr so Lust und mache liebe Zielobjektsuche. Wir waren meist zu 8, es gab Paarübungen und Einzelübungen und ich hab auch wirklich total viel, wenn nicht sogar den Großteil zur Junghund-Erziehung gelernt. Aber ich hatte auch keine Ahnung und meine Trainerin hat mir gut gefallen. Ich kann aber auf jeden Fall verstehen, dass es nichts bringt, wenn der Hund sich so stresst oder abschiesst dass er nichts lernen kann. Ich hatte nur den hyper angepassten Streber, der sich ständig einfach gemütlich neben mich gelegt hat („… und der Merlin liegt schon wieder..!“)

  • Wir sind da echt rausgeflogen, weil der Hund zu laut war. Aber im Nachhinein wahrscheinlich ganz gut so. Er konnte nicht mitarbeiten und wir gingen immer enttäuscht nachhause.

    Ich wünschte im Nachhinein, wir wären auch rausgeflogen :ugly: (wie Freunde mit ihrem Aussie, die mussten nach einer ersten Gruppenstunde gehen weil „das stört ja nur die anderen“).
    Hätte mir und dem Hund viel Stress erspart. So habe ich ihn Woche für Woche totalem Frust ausgesetzt, er hat wahlweise die Stunde durchgefiept oder wollte bellend auf die anderen Hunde los wenn die dran waren und alles was an Hilfe kam waren Sätze, auch quasi als Erklärung an die anderen, wie „Collies sind so, da kann man nichts machen“ oder „geh noch ein Stück weiter weg wenn er das nicht aushält“ - ich stand manchmal so weit weg dass ich kaum noch was verstanden habe und war ebenfalls gefrustet weil mein Hund der einzige war, der nicht brav auf seiner Decke lag und überhaupt keine Besserung in Sicht war.
    Mit der Kleinen besuche ich keine Hundeschule und hab es noch nicht eine Sekunde bereut.

    Nichts geht über eine harmonische Vater-Tochter-Beziehung:

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