Bleib-Training wird nicht verinnerlicht

  • Hallo, ich übe nun mit meinem Kasper (18 Wochen), täglich ein paar Minuten das "Bleib" Er macht es auch sehr gut beim üben. Ich kann sogar schon aus dem Sichtfeld kurz verschwinden und er bleibt. Wenn ich aber im normalen Alltag zu ihm bleib sage, dann klappt das kein bißchen. Ich habe das Gefühl, er macht es nur wegen der Belohnung und im Alltag hat man ja nicht zu jeder Gelegenheit ein Leckerlie in der Hand. Jemand nen Tipp?

  • Dein Hund ist 18 Wochen alt. Schraub deine Erwartungen ein gutes Stück zurück ;)


    Im Alltag gibt es praktisch keine Situation, bei der man unbedingt ein "Bleib" mit aus der Sicht gehen benötigt. Daher mein Rat: leg mehr Wert darauf, dass der Hund Spaß an Beschäftigung mit dir und am Lernen lernt, als darauf "wichtige" Dinge in Perfektion auszuführen.

  • Bissl viel verlangt von einem 18 Wochen alten Hund.


    Nicht, dass man nicht Kleinigkeiten üben anfangen kann, aber so Sachen, die halt auch Impulskontrolle brauchen, sind...naja, äh...funktionieren halt nicht so super in einem Alter wo Junghunde noch...oh, ein Schmetterling...

  • Huhu,
    Wie übst du es denn?
    Wo im Alltag klappt es nicht? Draußen sind meist noch vieeeeel spannendere Sachen zu entdecken für den Hund, da kann er das weniger leisten als drinnen in vertrauter Umgebung.
    Wenn es dir so wichtig ist, würde ich es draußen vielleicht ab und zu, so 2x die Woche zB, an verschiedenen Stellen ganz kurz üben. Erstmal an Stellen mit wenig Ablenkung. Für den Setter (Jagdhund) war das im Wohngebiet, für den Labrador eher im Wald (wenn keine Menschen oder Hunde vorbeikamen). Dann übst du es draußen aber nur direkt vor dir, für 1 Sekunde. Also etwas, was der Hund vielleicht leisten kann. Das kannst du dann langsam aufbauen (so wie drinnen halt auch; gleiches Handzeichen, gleiches Wort verwenden).

    Die Konzentration draußen kommt mit der Zeit ganz von alleine. Wenns geht würde ich halt draußen momentan vor allem entspannen, gemeinsam Sachen entdecken, zusammen rennen und gucken und erforschen. Ab und an mal was kleines üben, für ein paar Sekunden, und dann wieder zusammen entdecken gehen :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Aus Gründen...

    ...ist "bleib" bei uns das einzige Kommando, das ich nie belohnt, sondern immer nur ganz ruhig verbal gelobt habe.


    Unser Ersthund würde es nämlich schaffen, wenn's sein muss eine Stunde zu bleiben, aber angespannt und auf die Belohnung wartend. Deswegen gibt es da keine, und dem Junghund haben wir es auch ohne beigebracht.


    Aber - so gelehrig und gehorsam er ist - mit 18 Wochen wäre es bei ihm noch nicht vorstellbar gewesen, dass er das lange schafft. Einfach, weil garantiert irgendwas Spannendes passiert wäre und er währenddessen das Kommando einfach vergessen hätte.


    Ich habe das Bleiben auch immer irgendwie in den Alltag eingebaut, also wenn wir fertig fürs Gassigehen waren, musste ich ab und zu noch schnell ums Haus zu den Mülltonnen. Oder wenn ich den Kofferraumdeckel aufgemacht habe, musste er warten, bis ich ihn raushob etc. So haben wir uns einfach hochgearbeitet bis jetzt, wo er z.B. während wir essen in seinem Körbchen bleibt, durchaus auch mal eine Stunde.

  • Er ist gerade mal 18 Wochen und die Welt ruft ihn laut, damit er sie kennenlernt :winking_face:


    Warum nimmst du unterwegs keinen Leckerlibeutel mit? Wenn du mit Leckerli trainierst, dann auch draußen, erst recht draußen, wo die Ablenkung so viel höher ist.


    Und: Zurück zu ihm gehen und belohnen, BEVOR er aufsteht. Ihn generell aus dem Bleib nicht abrufen, sondern ihn immer abholen (dann sitzen sie weniger auf Spannung). Immer positiv enden. Also wenn er aufgestanden ist, nochmal ein kurzes (!) Bleib, was er kann, machen.


    Was auch hilft: Wenn du es mit einem Hund, der "bleib" kann, zusammen machst und er von dem abgucken kann, dass hund sitzenbleibt.

  • Definiere doch mal bleib!?

    Bleib sitzen?

    Bleib liegen?

    Bleib stehen?

    Bleib dort?


    Diese Art von Bleib ist unheimlich schwer für Hunde weil es u.a. jedes mal ein anderes Kommando voraussetzt.


    Wir trainieren zB sitzen bleiben dass Sitz solange sitzen heißt, bis die Freigabe komm. Sitzen blieben muss sich lohnen.


    ...ansonsten, der Hund ist 18 Wochen. Da ich persönlich andere Schwerpunkte als irgendwo festgetackert zu verweilen

  • er macht es nur wegen der Belohnung

    Warum soll er es denn sonst machen? Vor allem, wenn du es bislang nur mit Belohnung trainiert hast? Du kannst es natürlich als Ruhekommando aufbauen, aber dann müsstest du es auch so üben.


    Ansonsten schließe ich mich an: wofür brauchst du das Kommando im Alltag? Und: der Hund ist verdammt jung dafür! Meine wären draußen mit 18 Wochen sicher nicht in Position geblieben, wenn ich deren Sichtfeld verlasse... Und gibt doch so viel sinnvolleres?!

  • Oh, so viele Antworten. Danke dafür


    Draussen hab ich es noch nicht geübt. Nur in der Wohnung.



    Und: Zurück zu ihm gehen und belohnen, BEVOR er aufsteht. Ihn generell aus dem Bleib nicht abrufen, sondern ihn immer abholen (dann sitzen sie weniger auf Spannung). Immer positiv enden. Also wenn er aufgestanden ist, nochmal ein kurzes (!) Bleib, was er kann, machen.

    Ja genauso üben wir das.


    Soll der Hund verharren in einer Position?

    Oder übst du einfach, dass er dir nicht hinterherläuft?

    Oder willst du alleine bleiben aufbauen?


    Er soll manchmal halt nicht in jedes Zimmer mitkommen und er flitzt dann so schnell durch die Tür, dass es mit einem kurzen bleib cool wäre. Aber Ihr habt ja Recht, so wichtig ist es auch noch nicht.


    Ich will schon wieder viel zu viel auf einmal, das wird mir gerade bei Euren Antworten bewusst. Sein Vorgänger war nicht ganz so hibbelig, oder doch? Hmm ist fast 15 Jahre her. Ich schraub mal etwas runter. Waren eben schön spielen im Park. Jetzt ist er platt

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