Hündin ist plötzlich unruhig und überdreht

  • Hallo!


    wie in meiner Vorstellung schon erwähnt, habe ich eine 3 Jahre alte Malinois Hündin namens Ginny. Ginny kam vor etwa 1,5 Jahren zu mir. Ginny hat mein Leben ganz schön aufgewühlt und mich vor die ein oder andere Herausforderung gestellt. Aber im großen und ganzen sind wir gut durchgekommen. Nun gibt es seit etwa 1 Monat ein Problem, auf das ich keine Erklärung habe.


    Ginny ist plötzlich wahnsinnig unruhig und aufgedreht. Sie läuft durch die Wohnung, bellt ständig. Sie beißt plötzlich Möbel und Gegenstände an, sie pinkelt manchmal in die Wohnung. Sie schläft kaum noch. Es ist wirklich anstrengend und macht mir auch etwas Sorgen.


    Es fühlt sich an als hätte ich einen überdimensional großen Welpen zuhause.


    Es hat sich in unserem Alltag nichts verändert, es gab keine Futterumstellung, keine Lebensumstellung, nichts. Das hat von einen auf den anderen Tag begonnen.


    In der Hundeschule wurde gesagt, dass es an der Hitze liegt, aber es waren ja auch wieder kühle Tage dazwischen und auch da war sie so aufgedreht und unruhig. Wir machen Mantrailing und sie konzentriert sich überhaupt nicht mehr in letzter Zeit. Als hätte sie plötzlich die Lust verloren.


    Ich kann mir ihr Verhalten nicht erklären. Hat das schon einmal jemand erlebt? Denkt ihr dass es mit der Hitze in Verbindung liegt oder könnte es etwas anderes sein?


    Wie bringe ich wieder Ruhe und Konzentration in sie rein?

  • Hast du sie mal beim TA durchchecken lassen? Da würde ich zuerst an Schmerzen denken.


    Wobei ich auch das warme Wetter nicht direkt ausschließen würde. Nur weil es zwischendurch mal 1-2 Tage kühler ist, ist ja nicht direkt der ganze Stress weg, der sich durch die Hitze angestaut hat. Ich merke auch, dass meine Beiden bei dem Wetter eine etwas kürzere Zündschnur haben.


    Trotzdem würde ich auf jeden Fall als aller erstes Schmerzen abklären lassen!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Bei plötzlichen Verhaltensänderungen und Unlust auf Aktivitäten, die sie sonst gern macht, würde ich auch an Schmerzen denken. Ich würde das abklären lassen!

  • Tierklinik. Bitte lass sie anschauen. Und zwar auch mit grossem organischem Blutbild, B12, Schilddrüsen Werte und Folsäure.


    Das kann zB "nur" ein "eingeklemmter" Nerv sein, der höllische Schmerzen verursacht. Kann die Physio oder Chiro lösen. Es kann was organisches sein wie massive Blasenentzündung, Magenprobleme, oder etwas mit dem Hormonstatus, Neurologie etc etc. Die ganze Bandbreite.


    So heftige Veränderungen sind IMMER ein Warnzeichen.



    (Manche Hunde hören erst auf zu fressen wenn sie todkrank sind. Das ist also nicht unbedingt ein Anhaltspunkt für die Gesundheit.)

  • Möbel anbeissen macht meine Hündin auch nur bei Schmerzen - bei ihr im Magen-Darm-Trakt. Zurnot könntet ihr auch mal einen Versuch mit Schmerzmitteln starten, wenn der Tierarzt bei der Untersuchung nichts Konkretes findet. Haben wir auch schonmal gemacht

  • Unbedingt einen Tierarzt draufschauen lassen!


    Ansonsten: Wie sieht denn euer Tagesablauf aus? Manchmal ist da der Wurm drinnen, auch wenn keine Veränderung stattfand. Das heißt nicht, dass er nicht grundsätzlich Stress für die Hündin bedeutet. Vielleicht hat sie auch lange im Stillen gelitten und packt erst jetzt richtig aus und zeigt ihre Unzufriedenheit. Muss natürlich nicht sein, aber mal drüber schauen schadet ja nicht.

  • Unser Tagesablauf ist eigentlich recht durchschnittlich.


    Morgens gehen wir ca. 45 Minuten spazieren, viel davon im Freilauf mit Training und Spieleinheiten.

    Danach gibt es Futter

    Dann wird geschlafen

    Mittags wenn es so heiß ist gehen wir nur eine kurze Löserunde

    Am Nachmittag spielen wir dann ein bisschen, machen Nasenarbeit oder Unterordnung

    Am Abend gehen wir eine größere Runde 1 bis 1,5 Stunden mit viel Freilauf, Training und Spielchen

    Danach gibt es Futter

    Vor dem Schlafengehen gibt es nochmal eine kurze Löserunde


    Am Wochenende gibt es dann Mantrailing da gibt es dafür weniger Spaziergänge und generell Sparprogramm.


    Ich werde nächste Woche zum Tierarzt gehen.

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