Zweithund ja oder nein?

  • Seit über 30 Jahren bin ich Hundehalterin, aber immer nur "einen" Hund.

    Nun habe ich mich in eine Clumber Spanielhündin verliebt. Zur familiären Situation: Ich lebe mit meinem Mann zusammen auf einem Resthof, eine meiner Töchter mit ihren 3 Kindern (4, 2 und 4 Wochen) direkt nebenan. Meine jüngste Tochter wohnt auch in unmittelbarer Nähe, hat eine 2jährige Tochter und das zweite Kind ist unterwegs. Man kann sich sicher vorstellen, dass "Oma" da sehr gefragt ist.

    Kann ich in dieser Situation eine zweiten Hund (7 Monate) dazu nehmen? Ich habe selber große Zweifel, mein Kopf sagt "nein", aber mein Herz :smiling_face_with_hearts:

  • Auf der Straße ist sie verträglich mit allen Hunden, eher ruhig, sie spielt auch eher selten. Sie ist natürlich Einzelhund, aber nicht Prinzessin. Sie muss eh schon öfter zurückstecken, allein wegen der Kinder.

  • Ich denke das ist immer subjektiv. Ich bin Pro 2. Hund und wenn meine Hündin jetzt, etwas älter und fertig erzogen ist, wird ein Zweiter einziehen.
    Früher hatte ich 2 und damals überlegte ich ewig, ob ich einen Zweiten will oder doch nicht.
    Von den Hunden her, haben die beiden voneinander profitiert. Wegen meines Kindes würde bei mir aber kein "schwieriger" Hund mit vielen Baustellen mehr einziehen.

    Weißt du ob der Zweite bisher schlechte Erfahrungen gemacht hat, mit Kindern oder Menschen?
    Bisher müsstest du es ja schon ein paar mal geschafft haben, Hunde zu Familien Freundlichen Hunden zu erziehen. Genauso musst du es eben mit dem Zweiten dann auch machen. Wenn der kein Trauma durch Kinder mitbringt, sollte das doch gelingen.
    Kennst du die bisherigen Probleme der Halter, weshalb der Hund abgegeben wird? Traust du dir zu, das in den Griff zu kriegen?

    Denkst du denn dein Erst Hund könnte mit einem so jungen Hund etwas anfangen?
    Weil die dann ja zukünftig auch viel zusammen spielen könnten(vielleicht) und zusammen rum liegen würden... Als Oma hättest du vielleicht etwas mehr Zeit für die Kids. Wenn die Hunde halt gut zusammen passen.
    Wenn nicht, wäre es Blöd, weil das dann zusätzlich viel Management bedeuten würden.

  • So vom Alter her: das ist ja kein Welpe mehr, da ist der „direkte Betreuungsaufwand“ ja bereits sehr viel kleiner.


    Anders gefragt: was hält dich zurück? was bereitet dir Sorge oder Kopfzerbrechen?


    Wieviel Zeit hast du denn für die Hunde? Wenn der Ersthund viel zurück stecken muss wie du sagst, reicht dann die Zeit für 2? beziehungsweise: geben dir dann 2 Hunde auch etwas, oder ist es „nur“ viel mehr Arbeit?

    Und haben die beiden Hunde such was von dir?

    Zu Beginn ist es mehr Arbeit, da du je nach Hund einzeln spazieren gehen musst. Der Junghund muss ja auch erzogen werden und nicht einfach nur mitlaufen. Die Erziehung übernimmt nicht der Ersthund!

    Daher die Frage: hast du ohne Stress und mega organisieren genug Zeit für 2?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also der Junghund hat einfach noch nicht die richtige Familie gefunden, sie lebt jetzt in einer Familie mit anderen Spaniels und Kindern zusammen. Sie ist stubenrein und gut sozialisiert.

    Im Moment klappt es bei uns auch besser als erwartet mit den Zwergen. Aber im November kommt wieder ein Enkelkind, da kann sich das schnell ändern. Das ist meine große Sorge, dass ich mir zuviel zumute.

  • Du mußt natürlich selber entscheiden, wie stark und zeitintensiv du dich als Oma einbringen möchtest und inwieweit du auch dein eigenes Leben unabhängig von deinen Kindern leben willst. Ich glaube, das kannst nur du selbst beantworten und kein Hundeforum. :smile:

  • Ist im direkt Umfeld Verständnis da, falls du im ersten Jahr mehr mit deinem Hund als mit den Kindern zu tun hast?

    Kann sein, dass der Junghund mega unkompliziert ist, dann ist alles gut, aber manchmal braucht es etwas mehr Aufwand. Das weiss man halt vorher nicht. Beides muss ohne Ärger möglich sein, sonst reibst du dich auf.


    das musst du auch gar nicht hier beantworten, aber für dich in Ruhe durchdenken

  • Es ist schon wichtig ob sich die beiden Hunde gut verstehen. Hast du die Möglichkeit, dass sie sich vorher kennenlernen? Dann würd ich mal ein wenig Zeit verbringen mit den beiden Hunden, vielleicht einen Probe-Spaziergang machen, wie das mit den beiden so läuft.


    Wenn ein zweiter Hund dazukommt, kann das beim Ersthund einiges verändern. Zum Beispiel kann er plötzlich anfangen, den Zweithund zu beschützen, oder sich von ihm zu etwas anstacheln lassen und plötzlich ungewohnte Verhaltenweisen entwickeln. Also sollte man sich da auch auf einige Überraschungen gefasst machen. Ich spreche aus Erfahrung :D


    Es ist schön mit zwei Hunden, aber wesentlich anstrengender als mit einem allein.


    Viel Glück bei deiner Entscheidung!

  • Aber im November kommt wieder ein Enkelkind, da kann sich das schnell ändern. Das ist meine große Sorge, dass ich mir zuviel zumute.

    Ich habe für mich festgestellt, das irgendwann der Zeitpunkt kommen muss, wo man sich selber in den Vordergrund stellen muss. Ich liebe meine Kinder, keine Frage. Ich liebe auch meine Eltern, auch keine Frage. Ich würde alles für beide Parteien tun. Aber irgendwann im Leben muss man auch mal seine Interessen in den Vordergrund stellen. Mein Leben kann nicht nur aus Kinder/Elternbetreuung bzw. Enkelkindbetreuung bestehen, sondern irgendwann muss man sich auch mal selber betreuen. Und wenn da die Hundehaltung im Vordergrund steht, weil es das ist, was man sich von Herzen wünscht, dann ist es halt so. Wenn du der Meinung bist beiden Hunden gerecht zu werden und dabei glücklich wirst, ist das doch ok.

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