Jagdtrieb oder verspielt?

  • Hi :smiling_face_with_hearts:


    Mein Vizsla-Labi Welpe ist nun 13 Wochen alt und ein sehr aufgeweckter kleiner Kerl. Bisher konnte ich ihn immer umangeleint auf der Wiese rumlaufen lassen und der Rückruf hat super geklappt. Auch auf seinen Namen hat er immer direkt reagiert. Nun seit heute geht das wohl nicht mehr...


    Auf der Wiese angekommen schnüffelt er wie wild herum und folgt einer Spur; auf seinen Namen und Rückruf 0 Reaktion. Plötzlich beginnt er zu buddeln und siehe da eine Maus in seinem Mund. Irgendwie habe ich es dann geschafft dass er sie loslässt und ih angeleint. Das ganze war heute Morgen. Heute Nachmittag auf einer anderen wiese dasselbe Spiel nur dieses Mal angeleint: er schnüffelt und schnüffelt und reagiert auf nichts mehr.



    Ich habe gelesen, dass der Jagdtrieb erst mit der Pubertät einsetzen soll, davon ist er ja noch weit entfernt.. Könnte es trotzdem schon Jagdtrieb sein? Oder einfach neu aufgekommene Neugierde?

  • Naja, er hat ne Maus im Maul. Spiel sieht anders aus..

    Natuerlich ist mit 13 Wochen vieles noch spielerisch, es muss ja erst gelernt/verfeinert werden.

    Aber es sind die ersten Ansaetze! Kein Hund wacht in der Pubertaet auf und hat dann schlagartig Jagdtrieb. Das entwickelt sich langsam ueber einen laengeren Zeitraum und im Welpen-/Junghundealter wird eben spielerisch trainiert. Zusaetzlich wird die Welt eben Stueck fuer Stueck entdeckt, Interessen/Schwerpunkte veraendern sich, usw.



    Kurz und knapp: Er zeigt die Anfaenge von jagen.

  • Na dann beginne ich mich wohl jetzt schon genauer damit auseinanderzusetzen wie ich seinen Jagdtrieb in Bahnen lenke, welche nichts mit toten Tieren zu tun hat 😂 Ein Futterdummy ist schon bestellt. Gibt es noch andere Dinge die ich mit einem Welpen schon machen kann, damit er seine Bedürfnisse "ausleben" kann?

  • Spielen ist das nicht.

    Der kleine entdeckt seine Anlagen und beginnt diese auszuleben. Völlig normal, aber man sollte eben jetzt Beginn, das Verhalten in eine gewünschte Richtung zu lenken.

  • Manche Hunde haben Jagdtrieb, sobald sie aus den Eihäuten schlüpfen. Jagdhunderassen wie mein Terrier - der mit 12 Wochen ganz ernsthaft hinter dem ersten Wildschwein her war - gehören dazu, und du hast eine Kreuzung aus zwei Jagdhunderassen.


    Also ja, eindeutig Jagdtrieb, und zwar gezielt und ernsthaft - und nach diesem ersten Erfolgserlebnis darfst du dich da auf einiges gefasst machen. Du siehst ja gerade, wie massiv er da umschaltet, und Zupacken ist auch bei einer Maus ganz sicher kein Spiel.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Mäuseln, also Mäuse jagen und fangen, ist hier ausdrücklich erlaubt. Stationäres Jagen hat für mich ganz klare Vorteile gegenüber Jagen im weiten Radius und die Jagdmotivation kann zumindest teilweise ausgelebt werden. Heißt nicht, daß Rehe und Co dadurch nicht mehr interessant sind, dann ist halt die Leine dran. Es gibt hier aber ein paar Orte, wo Hund frei laufen kann, womöglich auch weil er mäuseln darf.

  • Eindeutiges Jagdverhalten.

    Hol dir einen guten Trainer dazu und achte gut darauf, dass dein Hund immer auf den Wegen bleibt. Nicht ins Feld, nicht ins Unterholz usw.

    Ansonsten kannst du langsam mit einer leichten Schleppleine am Geschirr beginnen, damit du ihn unter Kontrolle hast. Gar nicht erst ein Fährten verfolgen und buddeln zulassen.

  • Mäuseln, also Mäuse jagen und fangen, ist hier ausdrücklich erlaubt. Stationäres Jagen hat für mich ganz klare Vorteile gegenüber Jagen im weiten Radius und die Jagdmotivation kann zumindest teilweise ausgelebt werden. Heißt nicht, daß Rehe und Co dadurch nicht mehr interessant sind, dann ist halt die Leine dran. Es gibt hier aber ein paar Orte, wo Hund frei laufen kann, womöglich auch weil er mäuseln darf.

    Aber die Mäuse fressen sie nicht oder? Das ist ja eine ultimative Quelle für Würmer🙈

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!