BMEL passt GOT an modernste Untersuchungsverfahren an
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Leider tatsächlich nix neues. Mag sein das es mit der Erhöhung noch mehr gestiegen ist aber Angriffe auf Tierärzte im Notdienst sind leider nichts komplett seltenes. Teilweise muss das personal sogar regelmäßig ein Sicherheitstraining absolvieren. Morddrohungen usw. sind leider auch keine Seltenheit.
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Nicht, dass das falsch rüber kommt - JA, es gibt Menschen, die benehmen sich einfach unter aller Kanone und JA, es gibt Situationen, die auch mal beängstigend sind. Aber zum Glück sind das trotzdem wirklich absolute Ausnahmen.
Aber trotzdem ist es sicherlich nicht verkehrt, in Sicherheit zu investieren.
Wir hatten auch mal vor Jahren Kunden, die gedroht haben, Ärzte auf dem Heimweg zu erschießen. Problem ist, man kann den Leuten ja immer nur vor den Kopf gucken und man weiß halt oft nicht, ob die einfach nur dumme Sprüche vom Stapel lassen, oder ob da mal einer dabei ist, der wirklich ernst macht.
Ist jedenfalls kein besonders schönes Gefühl. Polizei war dann auch involviert.
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Nicht, dass das falsch rüber kommt - JA, es gibt Menschen, die benehmen sich einfach unter aller Kanone und JA, es gibt Situationen, die auch mal beängstigend sind. Aber zum Glück sind das trotzdem wirklich absolute Ausnahmen.
Aber trotzdem ist es sicherlich nicht verkehrt, in Sicherheit zu investieren.
Wir hatten auch mal vor Jahren Kunden, die gedroht haben, Ärzte auf dem Heimweg zu erschießen. Problem ist, man kann den Leuten ja immer nur vor den Kopf gucken und man weiß halt oft nicht, ob die einfach nur dumme Sprüche vom Stapel lassen, oder ob da mal einer dabei ist, der wirklich ernst macht.
Ist jedenfalls kein besonders schönes Gefühl. Polizei war dann auch involviert.
Zum Glück sind es Ausnahmen, auch wenn jede davon eine zuviel ist!
Persönlich kann ich sowas überhaupt nicht nachvollziehen und finde es unmöglich, so mit anderen Menschen - vorallem welchen, die helfen! - umzugehen!
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Manche haben sich halt einfach nicht im Griff.
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Ich muss sagen, ich dachte ja auch immer Anicura = Apothekenpreise.
Ich kann Anicura = teuer auch nicht bestätigen. Das für uns mindestens 1x im Monat erforderliche Elektrolyte Blutbild ist bei der Anicura billiger als bei meinem TA. Wegen der langen Anfahrt macht es aber keinen Sinn, dort das BB erstellen zu lassen.
Und als wir 2021 einen absoluten Notfall hatten (Abszess im Rachen) habe ich mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Und die Preise waren dort auch gefühlt nicht anders, als sie bei meinem TA gewesen wären. Und alle dort samt Helfern und Rezeption waren wirklich sehr freundlich und geduldig, auch als sie für die OP Versicherung noch einen Zusatzbericht schreiben mussten.
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Ich muss sagen, ich dachte ja auch immer Anicura = Apothekenpreise.
Ich kann Anicura = teuer auch nicht bestätigen. Das für uns mindestens 1x im Monat erforderliche Elektrolyte Blutbild ist bei der Anicura billiger als bei meinem TA. Wegen der langen Anfahrt macht es aber keinen Sinn, dort das BB erstellen zu lassen.
Und als wir 2021 einen absoluten Notfall hatten (Abszess im Rachen) habe ich mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Und die Preise waren dort auch gefühlt nicht anders, als sie bei meinem TA gewesen wären. Und alle dort samt Helfern und Rezeption waren wirklich sehr freundlich und geduldig, auch als sie für die OP Versicherung noch einen Zusatzbericht schreiben mussten.
Das mag ja alles sein. Im Pferdebereich und mit einem Hofkater sind meine Erfahrungen durchaus anders.
Unabhängig davon finde es allerdings beängstigend, dass es bei der tieräztlichen Versorgung auf eine Monopolstellung zweier multinationaler Großkonzerne hinauszulaufen scheint. Die Vorstellung, dass diese Großonzerne aus purer Tier- und Nächstenliebe diesen Markt für sich entdeckt haben, erscheint mir mehr als naiv.
Ob das Personal dort nett ist und die Preise zur Zeit bezahlbar, finde ich da eher zu vernachlässigen. Zumindest die Preise werden sich spätestens verändern, wenn die Monopolstellung weiter ausgebaut wurde, die letzten inhabergeführten Praxen/Kliniken aufgegeben haben und es keine Alternative mehr gibt.
Ich versuche allerdings aus Gründen auch im täglichen Leben auf Produkte von Mars und Nestlé zu verzichten. Wenn man sich damit beschäftigt, merkt man, dass das gar nicht so einfach ist.
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Das mag ja alles sein. Im Pferdebereich und mit einem Hofkater sind meine Erfahrungen durchaus anders.
Unabhängig davon finde es allerdings beängstigend, dass es bei der tieräztlichen Versorgung auf eine Monopolstellung zweier multinationaler Großkonzerne hinauszulaufen scheint. Die Vorstellung, dass diese Großonzerne aus purer Tier- und Nächstenliebe diesen Markt für sich entdeckt haben, erscheint mir mehr als naiv.
Ob das Personal dort nett ist und die Preise zur Zeit bezahlbar, finde ich da eher zu vernachlässigen. Zumindest die Preise werden sich spätestens verändern, wenn die Monopolstellung weiter ausgebaut wurde, die letzten inhabergeführten Praxen/Kliniken aufgegeben haben und es keine Alternative mehr gibt.
Ich versuche allerdings aus Gründen auch im täglichen Leben auf Produkte von Mars und Nestlé zu verzichten. Wenn man sich damit beschäftigt, merkt man, dass das gar nicht so einfach ist.Grundsätzlich bin ich absolut bei Dir. Meine Stamm Tierpraxis überweist auch bei schwierigeren Fällen aus Überzeugung grundsätzlich nicht an Anicura, sondern ich fahre dann über 100 km in das Ruhrgebiet rein nach Duisburg Kaiserberg. Aber in dem Fall, wo ich einmalig bei Anicura war, war es in der Woche nachts um 0:30 Uhr. Anicura war die einzige Anlaufstelle weit und breit, die Notdienst hatte. Also habe ich in dem Fall auch eine Anicura Klinik aufgesucht und war sogar in dem Moment froh, dass es sie gibt. Tierärztlichen Notdienst durch die TA-Praxen gibt es hier nur am Wochenende, unter der Woche nicht. Und war beim Preis für eine OP im Notdienst mit gerade mal etwas über 400€ angenehm überrascht. Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich kein problem mit Anicura habe. Aber die waren die einzigen in dem Moment die offen hatten. Und auch wenn ich Ketten möglichst meide, dann würde ich auch bei einer Krebserkrankung ggfs nach Hofheim fahren, die ja von Evidensia aufgekauft worden sind.
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Ich glaube tatsächlich, dass die Pferdebesitzer es am deutlichsten merken. Die Unterhaltung eines Pferdes ist ja grundsätzlich schon teuer. Und was man in den letzten Jahren zurückgelegt hat, um eine Versorgung im Notfall sicherzustellen, reicht nun leider bei weitem nicht mehr aus.
Ich gönnen den Tierärzten (naja, zumindest denen, die gute Arbeit leisten) wirklich jeden Cent und wettere auch überhaupt nicht gegen sie persönlich. Sicherlich ist die Erhöhung gerechtfertigt, es trifft nur sowohl aufgrund des Zeitpunkts als auch der Höhe viele wirklich hart. Zumal die Gehälter ja nicht zeitgleich gestiegen sind, eher im Gegenteil, alles ist so teuer derzeit, dass man am Ende noch weniger übrig hat als sonst. Zumindest geht es mir so.
Ich bin sicher, wenn es eine schrittweise, maßvolle Erhöhung über einen längeren Zeitraum gegeben hätte, dann wäre der Aufschrei nur halb so groß gewesen.
Aber gut, wir müssen nun damit leben und das Beste daraus machen
Für mich steht fest, dass ich keine Tiere mehr halten werde, wenn meine mal nicht mehr sind... Vielleicht noch einen Hund. Aber definitiv kein Pferd mehr und auch keine Hühner oder sonstiges Kleingewusel, was Tierarztkosten verursacht, weil man es gerne möglichst artgerecht in seinem Garten halten möchte. Sowas ist "Hobby" und das geht dann halt nicht mehr. Müssen wir die Eier eben wieder aus Großbetrieben kaufen, die es sich leisten können.Aber solange sie aktuell noch leben, werde ich alles geben, um sie gut versorgt durchzubringen. Aber ich werde nicht mehr mit einem Huhn wegen jedem Pups zum Tierarzt fahren, der Weg wäre dann zum Schlachter.
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Unabhängig davon finde es allerdings beängstigend, dass es bei der tieräztlichen Versorgung auf eine Monopolstellung zweier multinationaler Großkonzerne hinauszulaufen scheint. Die Vorstellung, dass diese Großonzerne aus purer Tier- und Nächstenliebe diesen Markt für sich entdeckt haben, erscheint mir mehr als naiv.
Geht mir genauso, ich empfinde diese Entwicklung als teilweise durchaus bedenklich.
(Und ja, ich war auch schon in einer Anicura-Klinik und meine Erfahrungen dort waren positiv. Aber es geht ja ums Prinzip).
Ich versuche allerdings aus Gründen auch im täglichen Leben auf Produkte von Mars und Nestlé zu verzichten. Wenn man sich damit beschäftigt, merkt man, dass das gar nicht so einfach ist.
Same here und nein, es ist wirklich nicht so einfach.
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wieder aus Großbetrieben kaufen, die es sich leisten können.
Nö, da wird eher nicht behandelt, sondern notgeschlachtet bzw. ist ein gewisser Prozentsatz einfach tot normal.
Da wäre es immer noch schöner für's Tier, wenn man sich von Goldstandard für alle, zu bodenständig, robust hinentwickelt.
Mir fällt es auch schwer, meine Tiere waren gefühlt immer besser medizinisch versorgt als ich, aber vielleicht sind diese Zeiten vorbei. Ich muss da aber auch nochmal ganz tief in mich gehen, bis zu welchem Grad ich das akzeptieren kann.
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