Wieviel redet Ihr mit Eurem Hund?
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Vielleicht ne blöde Frage, aber es wird ja gerade bei solchen "Hundeerziehungssendungen" im Fernsehen immer wieder gesagt, dass man mit dem Hund nicht so viel reden soll. Nur was ist viel, oder zu viel?
Ich bin zB überwiegend mit Franzi alleine und quatsche da schon tagsüber mit ihr, erzähle irgendwas, kommentiere vielleicht auch, was ich gerade mache usw.
Bin ich da irgendwie "unnormal"? Wie sieht das bei Euch aus?
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23. Mai 2022 um 09:06
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Wieviel redet Ihr mit Eurem Hund? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Möglichst wenig reden.
Eine Dauerquatschgeräuschkulisse führt nur zur Missachtung.
Grüße, Alf
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Ich bin ein gesprächiger Mensch und rede viel mit ihnen. Sie sind es gewohnt und erkennen ihre Signale trotzdem.
Und: Mein Nachwuchstalent labert auch dauernd mit mir, wieso soll ich dann nicht mit ihm reden? Der Knödel ist kein Computer, sondern ein Kumpel. Der weiß doch sowieso, wie ich mich fühle, wieso soll ich's ihm nicht auch erzählen? Und wenn er mich ignorieren will, tut er das so und so, das weißt der doch schon, bevor da ein Signal kommt (und ich auch!)

Immer dieses "verstell dich für deinen Hund, du machst das alles falsch"

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Ich rede oft mit dem Kasperl….gerne auch in ganzen Sätzen….bisher hört er weiterhin auf mich und blendet mich nicht aus

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Ich quatsche auch gern sinnloses Zeug mit den Hunden aber deshalb können sie trotzdem unterscheiden wann ich wirklich was will von ihnen
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Ich habe das noch nie verstanden. Ob ich nun dem Hund erzähle wie mein Tag war, oder meinen Freund und der Hund liegt daneben. Die Geräuschkulisse ist dieselbe.
Problematisch wird das totquatschen erst, wenn von dem Hund Aktion erwartet wird: „Och Waldi, mach mal bitte Sitz für das Frauchen, komm mach dich, Du weißt doch, Frauchen hatte einen harten Tag, komm mach schon Sitz…“
Hunde sind nicht ganz bescheuert, die können durchaus Unterhaltung und Name+Kommando unterscheiden. Am Anfang kann man ja helfen. Das Zwergi hatte nach ne Woche drin, dass ein Schnalzer bedeutet „Aufmerksamkeit zu Frauchen, Aktion/Auftrag kommt“
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Also erzählen tue ich meinem Hund jetzt weitgehend nix. Außer ich bin mal so richtig traurig und halte ihn fest, drücke mein Gesicht hinein und erzähle ihm, wie schlecht doch gerade die Welt etc. ist. Das sind kurze Momente! Zur echten Problembewältigung habe ich meinen Freundeskreis.
Ich ertappe mich aber doch dabei, dass ich meinem Hund blöde Anordnungen gebe. Z.B. " Tapsi, wo bist Du". Blöd, weil ich ja weiß, dass er mir darauf nie eine Anwort geben wird. Oder "Was machst Du denn da"? Geantwortet hat er mir natürlich nie, verstanden aber schon

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Ach, so ein quatsch.
Du bist nicht unnormal und es schadet auch nicht, wenn man viel mit dem Hund redet. Warum auch?
Wenn wir jetzt vom ganz normalem reden ausgehen und nicht davon, dass man dem Hund in einer Tour Kommandos an den Kopf wirft, wird das mit dem Hund genau gar nix machen. Vielleicht nervt es ihn, vielleicht freut er sich darüber (auch wenn er eh nix versteht, aber allein die Zuwendung reicht bei vielen Hunden ja schon), vielleicht ignoriert er dich auch einfach. Ein ganz normaler Hund sollte davon auf jeden Fall keinen Schaden tragen.
Und es sollte auch den Erziehungsstand in keiner weise beeinträchtigen. Tuts hier auf jeden Fall nicht und ich quatsche den ganzen Tag über immer mal wieder mit Anju. 
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Bin ich da irgendwie "unnormal"? Wie sieht das bei Euch aus?
Genau so! Ist mir gerade am Wochenende aufgefallen.... Da hatte ich Besuch und wir sind zusammen spazieren gegangen und ich wurde mal drauf hingewiesen, dass ich mehr mit meinem Hund quatsche als mit meinem Besuch
Peinlich! Ich habe zurzeit echt jedes Maß verloren. Das muss unbedingt wieder weniger werden. -
Wäre Kiro nicht so hart im nehmen gewesen, hätte ich ihn wohl vorzeitig totgequatscht.

Er hat mich aber durchaus 15,5 Jahre nicht mit Missachtung gestraft.
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