Es schmerzt so sehr

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    Hallo an alle. Am Samstag kam der Tag vor dem ich am meisten Angst hatte. Wir mussten unseren geliebten Terrier-Mischling Teo einschläfern lassen. Ganz begreifen kann ich es immer noch nicht,es ist alles so surreal.

    Samstag morgen war ich mit ihm unterwegs und alles war so wie immer. Bis wir an einem Haus vorbeikamen indem Katzen wohnen. Ab und an zeigt sich auch eine draußen und er regte sich dann immer fürchterlich auf. So auch diesmal. Er bellte,knurrte und war angespannt. Nachdem wir das Haus passiert hatten blieb er plötzlich stehen und brach ein. Dann stand er wieder auf und brach wieder ein. Hab ihn geschnappt und bin mit ihm nach Hause gerannt und zum nächsten Tierarzt gefahren. Dort lag er dann nur noch nach Luft schnappend auf dem Behandlungstisch. Die Praxis ist eine Außenstelle einer größeren Praxis und wie sich herausstellte war dann keine größere Diagnostik möglich weil dort einfach keine Geräte vorhanden sind. Zwischenzeitlich kam dann meine Frau mit unserem kleinen Sohn dazu und wir sind zur nächsten Tierklinik gefahren.

    In der Klinik wurde er untersucht und es stellte sich heraus das er eine beidseitige Kehlkopflähmung hatte. Eine OP war so gut wie aussichtslos da er es aufgrund seiner kaum vorhanden Atmung nicht in die Narkose geschafft hätte. Desweiteren hätte vorher noch eine weitere Untersuchung stattfinden müssen um einen Tumor auszuschließen der auch dafür verantwortlich sein könnte, also für die Kehlkopflähmung. Dafür wäre er in Rückenlage gebracht worden und dies hätte er angeblich auch nicht überstanden. Als er dann zu uns ins Behandlungszimmer kam regte er sich kein bisschen. Wir standen nun also vor der Entscheidung eine OP zu riskieren wo er evtl erstickt oder ihn einschläfern zu lassen. Dieser Moment war die schrecklichste Erfahrung bisher in unserem Leben. Wir haben uns dann dafür entschieden ihn gehen zu lassen. Nun quälen uns die Gedanken ob es das richtige war. Es kam alles so plötzlich,ohne Vorwarnung. Er war fit,war nie krank, lief große Spaziergänge. Im Sommer sogar noch am Fahrrad. Was er rückblickend hatte waren kurze Hustenanfälle mit an und zu kleinen Luftschnapper bei Aufregung,nicht bei Anstrengung. Wenn wir jetzt darauf blicken hat sich die Krankheit aufgebaut ohne das wir es registriert haben. Aber er hat sich selten aufgeregt und wie gesagt,er war trotz seiner 11 Jahre fit. Ich begreife es nicht wie er dann auf einmal im Sterben liegen kann,bekomme es nicht in meinen Kopf.

    Er war so lieb, freundlich und kommunikativ. Die Lücke die er hinterlässt ist nicht zu schließen und die nächste Zeit wird verdammt schwer werden.


    LG Martin

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    Hallo,


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    • Es tut mir sehr leid für euch. Seine geliebte Fellnase gehen zu lassen tut unendlich weh, aber ihr habt ganz bestimmt das richtige getan und ihm durch euer schnelles Handeln jede Menge leid erspart.

      Ich wünsche euch viel Kraft

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      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    • Das tut mir so leid. Es ist furchtbar, wenn man ein langjähriges Familienmitglied verliert - und dann noch so plötzlich... Mein Seppi hatte auch ein schwaches Herz, musste Montagmittag zum TA und ist Dienstagnacht bei uns zu Hause ins Regenbogenland gegangen. Ganz bestimmt kennt er Deinen Teo schon...

      Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr lernt, mit dem Schmerz zu leben und dass Ihr daran glauben könnt,

      dass Ihr Euren Teo eines Tages wiederseht.

    • Jede Entscheidung, die in Liebe zum Hund getroffen wurde, ist die richtige.

      Es ist auch eine ganz schlimme Zwickmühle, weil man nie erfahren wird, wohin der andere Weg geführt hätte.


      Jeder Hundehalter muss und darf (!) selbst entscheiden, was das Beste für den Hund ist in diesem Moment.


      Ich habe großen Respekt vor Eurer Entscheidung.

    • Tut mir sehr leid für Euch, gerade weil Ihr Euch Gedanken macht, das Richtige getan zu haben. Das habt Ihr ganz bestimmt. Eurem Theo geht es jetzt dort wo er ist wieder gut und irgendwann werdet Ihr Euch wiedersehen. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit :streichel:

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