Sehr gesprächig...

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    Frohe Ostern euch noch,


    Ich brauche mal etwas Input... Wir haben ja seit 2,5 Wochen einen wundervollen Welpen (portugisischer wasserhund), sie ist grade 10,5 Wochen alt. Naja und sie hat ein sehr ausgeprägtes Mitteillungsbedürfnis, so sehr das es mich stört und ich gern versuchen möchte da etwas entgegen zu wirken. Wer hat denn da Erfahrung mit und kann mir Tipps geben?


    Sie bellt beim Spielen, oft beim Gassi gehen, wenn sie Hunger hat, wenn sie was doof findet ( Auto fahren, keine Beachtung, sie darf was nicht, wenn sie in einen anderen Raum möchte,... ). Aktuell bellt sie nicht, wenn es klingelt, das haben unsere früheren Hunde getan...


    Wir haben es mit ignorieren probiert (sie hat viiiel Ausdauer), mit unterbrechen (klappt manchmal, manchmal nicht), mit zeigen, dass das Verhalten unerwünscht ist (runter vom Sofa, wenn sie da bellt z. B.), ich habe auch schon körpersprachlich gezeigt:ne, unerwünscht... Und leise sein gelobt in Situationen wo sie oft bellt, oder wenn sie aufgehört hat von sich aus ( das eher selten).

    Ja, es gibt gesprächigere und leisere Rassen und Individuen, aber bestimmt können wir auch etwas dafür tun es im Rahmen zu halten.

    Ihr habt doch bestimmt Ideen...


    Danke schonmal und ein herzliches Wuff Wuff von Enya party-hat-dog-face

    Liebe Grüße von Sabrina und ihrer Rasselbande

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Beim Lesen ist mir zuerst aufgefallen, daß Du in den erst zwei Wochen, die der Hund bei Euch ist, schon sehr viel ausprobiert hast. Wenn Du ständig anders auf ihr Bellen reagierst, kann der Hund nicht verstehen, was Du willst.

    Kann es sein, daß sie sehr gestreßt ist? Wie sieht Euer Tagesablauf aus? Hat sie genügend Möglichkeiten zum Ruhen, kommt sie dann auch zur Ruhe?

    Ich könnte mir vorstellen, daß das Bellen einfach ein Ventil ist, um den Streß abzubauen, den sie in bestimmten Situationen empfindet (z.B. sie darf etwas nicht, was sie gerade gern möchte - das Verbot verursacht Streß). Kann sein, daß ihre Frustationstoleranz z.Zt. sehr gering ist.

    Versuche, Ruhe reinzubringen, geh klar und konsequent mit ihr um, damit gibst Du ihr Sicherheit. Und achte darauf, daß sie nicht überfordert bzw. mit Reizen überflutet wird (was sich evtl. auch durch Bellen äußert). Sie ist noch ein Baby!


    Viel Erfolg, LG,Gisela

  • Ja, wir achten extrem auf Ruhe. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass es Stress bellen ist... Aber mehr noch Erfahrung. Bei den Züchtern haben die Erwachsenen auch oft gebellt... Naja, unterschiedliche Reaktion je nach Situation... Aber ja, daher frage ich hier, um zu hören was bei Nderen geholfen hat.

    Liebe Grüße von Sabrina und ihrer Rasselbande

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  • Uff, ich lasse keine Uhr laufen. Aber immer wenn möglich bekommt sie Ruhe verordnet und sowohl unsere hundetrainerin als auch wir staunen wie schnell sie für ihr Alter und trotz heftiger Ausenreize zur Ruhe kommt. Wir hatten unsere erste richtige hundestunde und nach ein paar Übungen legte sie sich neben uns und schlief ein, total fest und ließ sich nicht mL stören, als sie unsere Stimmen nicht mehr hörte. Da lag sie dann so 20-30 min. kissing-dog-face-w-closed-eyes


    Auch hier zuhause gehen wir meist nur zum lösen, heute erst der 2. Längere Spaziergang überhaupt. Danach essen, schlafen. Dann aufwachen, lösen und manchmal Spiel oder kleine Übung. Schlafen... Sie ist da echt leicht runter zubringen, aber das war hier auch meine 1. Priorität von Tag 1 an. Selbst die Kinder akzeptieren das meist.


    In Stunden... Keine Ahnung. Ich schätze so um 20 Stunden, habe es nie gestoppt, weil das echt der Teil ist, der hier gut klappt. Aber sie bellt auch in ruhigen Situationen, also z. B. Wenn ich gerne hätte, dass sie mit mir in einem anderen Raum ruht als sie grade möchte. Zu anderen Zeiten ist dergleichen Raum kein Problem.

    Liebe Grüße von Sabrina und ihrer Rasselbande

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Würde ich persönlich mal die Zeit stoppen, dürfen bei nem Welpen gerne mehr als 20 Stunden sein, manchmal verschätzt man sich auch. War auch erstaunt wie ich mich verschätzt habe xD


    Habt ihr den aktiv das Abbruchsignal in anderen Situationen geübt und wie belohnst du, wenn sie aufhört zu bellen?


    Ein konditioniertes Entspannungssignal wäre evtl auch sinnvoll.

  • Also für mich klingt das nicht so, als ob der Welpe zuwenig Ruhe hat. Er ist immerhin schon mehr als 10 Wochen alt, da kann man doch nicht erwarten, daß er 22 von 24 Stunden verpennt. Zeit zum Lösen, Fressen, Spielen, seine neue Familie kennenlernen und die Welt erkunden muß er ja auch bekommen.


    Tips habe ich leider keine. Aber Meckern wegen Frust ist natürlich welpentypisch. Und Frust läßt sich im Welpenleben nun mal nicht immer vermeiden, man darf eben nicht immer, was man möchte.


    Ich bin gespannt, was andere User hierzu noch beitragen.


    Ja, in punkto Bellneigung gibt es deutliche Rasseunterschiede. Manche Rassen hören sich schon gerne reden.


    Dagmar & Cara

  • Ja, eine gewisse Gesprächigkeit ist durchaus Rasse typisch, aber dennoch kann man Ja etwas einwirken und mich interessiert euer Weg dahin.


    Ja, ein Entspannungssignal zu konditionieren klingt gut. Da überlege ich mir mal was herpasst.


    Verstärken tue ich mit 'prima' , abbrechen mit 'ne' und viel über Körpersprache und klangfarbe. Denk das ist für sie noch entscheidend und das nimmt sie oft super an. Warum ist das wichtig welche Wörter es sind?


    Ja, ich denke auch echt nicht, dass sie überreizt ist. Klar, sie lebt in einer Familie mit vielen Außenreizen, weil viele Personen, aber daran hat sie sich schnell gewöhnt bzw. War ja Trubel von den Züchtern mit 11 Welpen und 9 Erwachsenen Hunden durchaus gewohnt... Und wir achten da sehr drauf. Grade, weil es hier so ist wie es ist, da brauche ich im Haus kein Flummihund. Letzt waren wir bei Bekannten im Garten und das eine Kind dort spielte Fußball... Und ich dachte, sie flippt sicher ab... Nö, bisschen geschaut, getrunken, gekuschelt, geschnappt, gekuschelt, geschlafen... Also mehr als ich von ihr erwartet hätte. Sogar wenn ich mich auf der Straße unterhalte mit Hunde kontakt, legt sie sich irgendwann und schläft.

    Aber klar, das bedeutet trotzdem nicht, dass andere Situationen sie vielleicht so stressen, dass sie bellt als übersprung.

    Liebe Grüße von Sabrina und ihrer Rasselbande

  • Nee, ist halt manchmal ungünstig wenn man das oft im Alltag verwendet.

    Würde denn Abbruch eventuell mit Futter belohnen( etwas sehr hochwertiges, nicht das normale Futter), wenn sie futtermotiviert ist und wenn sie es gut kann, spätere variabel bestärken. Einmal melden,wenn es berechtigt ist, okay, danach mit Abbruchsignal arbeiten.

    Ignorieren bringt da glaub ich echt nicht so viel

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