Hund vom Sofa "befördern"

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    Hallo liebes Forum,


    folgender Sachverhalt: Unser Hund darf grundsätzlich auf unser Sofa. Hier allerdings nur auf einen Teil, dort liegen 2 Decken für ihn, der restliche Teil des Sofas ist tabu. Manchmal testet er das aus und läuft auf den anderen Teil, oft reicht da aber schon ein strenger Blick, und er trottet brav auf "seinen" Teil zurück.

    Auf dem Sofa wird übrigens nur geruht, geschlafen und gekuschelt. Keine Spiele etc.


    Allerdings hat er seit etwa 2 Wochen die Marotte, dass er hauptsächlich abends anfängt wie wild in den Decken zu scharren, darauf herumzubeißen und sie auch zu "rammeln". Sprich er nimmt die Decke zwischen die Beine und macht angedeutete Rammelbewegungen (aber noch sehr leicht angedeutet).


    Jetzt haben wir, weil er da selten auf ein "nein" hört, wenn es uns zuviel wurde hochgenommen und vom Sofa runtergesetzt. Jetzt habe ich mehrfach gelesen, dass man den Hund auf gar keinen Fall hochheben solle, da das stark übergriffig ist. Und die Situation ist ja eine andere, als wenn ich ihn zb ins Auto hebe was ich dort mit einem "hoch" vorher ankündige.


    Wie sollte ich in so einer Situation am besten vorgehen? Die ganze Aktion macht er aber vielleicht 1-2 mal, danach legt er sich brav hin und schläft ein oder kuschelt sich an mich oder meine Freundin an, wenn wir auch grad dort sitzen.

  • Mit der Hand runterschieben oder mit einem Sofakissen oder was anderem.

    Manchmal bist du in unseren Träumen

    oft in unseren Gedanken

    und immer in unserem Herzen



    Chihuahua-Bub Kiro

    14.03.2003 - 07.09.2018

  • Das Rammeln ist Stressabbau bzw. ein Zeichen, das im Tagesverlauf irgendwas nicht passend ist. Ich würde an der Ursache etwas ändern und nicht nur am Symptom doktern.

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  • Okay, dann mal wieder auf Ursachenforschung gehen :)
    Gestaltet sich immer nur schwierig, wenn man eigentlich nichts am Tagesablauf geändert hat.

    Wobei evtl. der Hundekontakt etwas zurückgefahren werden könnte.

  • Gestaltet sich immer nur schwierig, wenn man eigentlich nichts am Tagesablauf geändert hat.

    Der Hund verändert sich aber. Der ist ja quasi ein dynamisches System mit sich immer ändernden Kapazitäten.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Gestaltet sich immer nur schwierig, wenn man eigentlich nichts am Tagesablauf geändert hat.

    Der Hund verändert sich aber. Der ist ja quasi ein dynamisches System mit sich immer ändernden Kapazitäten.

    Habt ihr zufällig einen Teenie? Ich hab festgestellt, dass es gerade im Hirnumbaualter einige Phasen gibt in denen vieles was vorher gut funktionierte plötzlich zu viel ist. Einfach weil das ganze Hormonchaos zusätzlich Energie verbraucht und Hund schneller platt ist. Auch einfach mal nicht so viel verarbeiten kann, weil die Ressourcen dann etwas spärlicher sind.


    In der Zeit wurde dann hier das Programm etwas runtergefahren und/oder die Pausen zwischendrin erhöht und alles regelmäßig angepasst. Irgendwann ging es dann wieder wie vorher. Manchmal war es sogar einfach tagesabhängig.


    Ist eh super individuell. Mein Collie hatte auch in dem Alter kaum mehr Probleme und man musste wenig und nur kurzzeitig was anpassen.

    Mein Spitz war da wirklich längere Phasen komplett out of order und jede kleine Abweichung von seiner Routine hat Unmengen an Ressourcen gekostet.

  • Wir haben den Welpen mit einem Leckerli herunter gelockt und dabei "runter" gesagt.

    Das hatte er recht schnell verstanden und wir konnten das Wort alleine nutzen.

    Das wäre mal einen Versuch wert, danke dir!


    Habt ihr zufällig einen Teenie?

    Yes, gute 5 Monate jetzt alt :)

    Ist aber eine von ganz wenigen mini Baustellen die wir gerade haben. Und die Situation ist wirklich immer nur ganz kurz, vielleicht eine halbe bis eine Minute und immer direkt nach dem Essen.

    Wir brechen das dann ab wenn er anfängt, und spätestens nach dem zweiten Versuch schläft er dann ganz lieb.


    Wir werden mal wieder mehr Ruhetage einbauen. Zuletzt hatten wir tatsächlich fast jeden Tag Hundekontakt bei unseren Runden. Zu oft, ich weiß. Ergab sich meistens auch dann leider, wenn man es gar nicht geplant hatte und extra ruhige Orte gewählt hat, wo er mal ohne Leine flitzen kann.

  • Sehe es auch so, dass das eher ein Stressproblem, als ein Sofaproblem.

    Wir werden mal wieder mehr Ruhetage einbauen. Zuletzt hatten wir tatsächlich fast jeden Tag Hundekontakt bei unseren Runden. Zu oft, ich weiß. Ergab sich meistens auch dann leider, wenn man es gar nicht geplant hatte und extra ruhige Orte gewählt hat, wo er mal ohne Leine flitzen kann.

    Kommt ja drauf an, was dann gemacht wird. Wenn man einmal aneinander schnüffelt und dann jeder seines Weges geht, ist das was anderes, als wenn wild getobt wird, bis alle Beteiligten völlig überdreht sind.



    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
    Kurt Marti


    Sancho, mein Seelenstern *12.12.2007-+11.11.2021

  • Das klingt doch nach leicht lösbar. Daran würde ich mich auch halten und ich denke, dann wird sich das Problem von selbst geben. :smile:

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