Hund zur Pflege für ein paar Wochen aufnehmen?

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    Liebe Leute,


    gerade eben hat mir ganz spontan eine Bekannte geschrieben, die operiert wurde und noch längere Zeit im Krankenhaus verbringen muss, ob ich auf den Jack Russel Hund (Rüde) aufpassen könnte, solange sie nicht zuhause ist. Aktuell ist der Hund bei einer Freundin von ihr, fühlt sich dort aber gar nicht wohl und die Freundin kann wohl auch nicht gut mit Hunden, sie sperrt ihn einfach zwischendurch im Bad ein, wenn sie ihre Ruhe braucht.


    Nun bin ich hin- und hergerissen. Wir stecken ja auch gerade mitten im Umzug, sollten aber gegen Ende der Woche soweit mit allem durch sein. Der Umzug war natürlich auch stressig für Luna, eigentlich wollte ich die nächsten 2 Wochen erstmal nichts aufregendes machen und sie ankommen lassen. Auf der anderen Seite haben andere Hunde ihr eigentlich immer Sicherheit gegeben. Sie ist nach anfänglicher Vorsicht eigentlich sehr sozialverträglich. Zumindest draußen. Wie sie sich verhalten würde, wenn ein anderer Hund dauerhaft im Haus ist, kann ich nicht einschätzen. Auf der Pflegestelle damals war das kein Problem, aber ich glaube das kann man kaum vergleichen.


    Natürlich würde ich das ganze nur machen, wenn man vorher mal mit dem Hund spazieren gehen könnte, damit ich schauen könnte ob es harmoniert und nur wenn es die Option gäbe, den Hund zu der Freundin zurückzugeben, falls es gar nicht klappt.

    Und natürlich sollte ich das ganze vorher noch mit meinem Freund bequatschen. :nerd_face:


    Langfristig sehe ich mich ehrlich gesagt schon in der Mehrhundehaltung (in 1-2 Jahren, wenn Luna ein vorbildlicher Hund ist :lol:), deshalb wäre es ja vielleicht gar nicht so verkehrt, das ganze mal auszuprobieren. Aber versteht "ausprobieren" jetzt bitte nicht falsch, also ich würde wenn dann natürlich realistisch und halbwegs vorbereitet an die ganze Sache rangehen und den Hund nicht einfach herholen und dann schauen was passiert.


    Was denkt ihr? Ich brauche einfach mal ein bisschen Input und Dinge, die es zu überlegen gibt. Sobald ich noch mehr Infos zu dem Hund habe, schreibe ich das natürlich!


    Mir tut der Hund so leid, aber das wäre natürlich wie immer ein schlechter Grund, ihn hier aufzunehmen. Wenn dann sollen er und Luna sich ja auch wohlfühlen, sonst bringt das alles nichts.


    Danke schonmal für Eure Einschätzungen im Voraus. :smile:


    Edit.: Falls sonst jemand aus dem Raum Unna/Dortmund Interesse und Kapazitäten hätte den Kleinen vorübergehend zu betreuen, dann stelle ich gerne Kontakt her!

  • Nein würde ich nicht.

    Nicht bei einem Hund mit Baustellen und frischem Umzug.

    Ich hab ja selbst gerade einen Hund zur Urlaubsbetreuung hier, aber die Elfe ist fertig erzogen und bis auf den Gast ist alles wie immer. Und der ist auch echt save und unkompliziert, aber man achtet da schon sehr drauf, ich bin momentan draußen mit 1,5 Augen auf dem Zwerg und mit nem halben auf meiner, da ich mir nie verzeihen würde wenn da was doofes während der Betreuung durch mich passiert.

    Ich würde jetzt den Fokus an deiner Stelle auf den eigenen Hund legen, alleine bleiben in der neuen Umgebung trainieren etc.

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  • Wenn dein eigener Hund problemlos, anpassungsfähig und easy going ist, warum nicht? Ich habe hier zu meinen fünf eigenen und dem Hund der Vermieter, noch für 6 Wochen einen gasthund. Klappt problemlos. Und meine jüngste Hündin ist erst 15 Monate alt.

    Aber meine Hunde sind Gäste auch gewöhnt.


    Lg

  • Kannst du dich nicht einfach mal treffen?

    Dann kannst du das sicher besser entscheiden. Ich wüsste jetzt nicht, warum das so gar nicht gehen sollte- bist du drauf angewiesen, dass der lange alleine bleibt oder sowas?

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Für eine Bekannte würde ich mir den Stress mit einem Fremdhund im Haushalt, während ich meinen Umzug organisiere, nicht antun. Auch dein Hund wird ordentlich Kapazitäten dafür brauchen sich im neuen zu Hause einzugewöhnen.


    Freunden würde ich in der Situation immer helfen, aber eben nicht Bekannten, wenn es für mich mit viel zusätzlicher Belastung verbunden ist.

  • Ja würde ich, weil mir meine Freunde wichtig sind und ein paar Wochen kriegt man immer irgendwie improvisiert.

    Kann aber auch trennen, habe einen Garten und eine private Gassistrecke. Solange ein paar grundsätzliche Dinge kein Problem sind, wie bspw. Auto fahren, jederzeit.

  • Ich glaube, das ist tatsächlich ein bisschen Typfrage.


    Ich täte es wahrscheinlich - habe aber bisher auch nie Probleme gehabt, wenn ich Hunde anderer Leute da hatte. Verändert den Alltag halt noch mal (hast du ja eh schon mit dem Umzug), ist Arbeit - hat mir aber auch eigentlich immer Spaß gemacht.


    Wenn dich (oder deinen Hund) veränderte Routinen stressen, du unsicher bist ob und wie du da Ruhe und Frieden reinkriegst... dann lass es vielleicht besser. Aber ich habe tatsächlich auch nach einem Umzug nie drauf geachtet, dass der Hund danach Ruhe hatte. Hat sich meist eh ergeben, weil noch Möbel zusammengebaut werden mussten oder *noch* eine Baumarkt-Fahrt anstand und der Hund kam eher "zu kurz" in den Tagen nach dem Umzug... und hatte deswegen automatisch Sparprogramm.

  • Luna muss sich eingewöhnen und auch alleinebleiben im neuen Haus lernen. Wie soll das klappen, wenn wochenlang, direkt von Beginn an, ein Artgenosse dabei ist?


    Das Problempotential erscheint unter den Gesamtumständen sehr groß. Du könntest dir etliche Probleme damit hauszumachen

  • Ich würde jetzt den Fokus an deiner Stelle auf den eigenen Hund legen, alleine bleiben in der neuen Umgebung trainieren etc.

    Danke für den Input! Ja, das war auch mein Gedanke. Falls Luna sich mit dem Hund allerdings gut verstehen sollte, dann glaube ich tatsächlich dass es ihr Sicherheit geben würde. Wenn wir mit einem ihrer Gassikumpels unterwegs sind, dann blüht sie immer richtig auf. Ist gar nicht schreckhaft, traut sich viele Dinge zum ersten mal usw.

    Also vielleicht würde es ihr auch gut tun.

    Riesige Baustellen haben wir soweit auch nicht. Also klar, es gibt immer Luft nach oben, aber es gibt nichts wo ich sage, das muss gerade ganz ganz dringend trainiert werden. Momentan ist es eher so ein durch die Gegend schlendern und die neue Nachbarschaft in Ruhe erkunden. Sie ist momentan nicht ableitbar, weil alles noch so neu ist, aber ansonsten kann sie auch in der neuen Wohnung schon gut entspannen.


    Schwierig.


    Wenn dein eigener Hund problemlos, anpassungsfähig und easy going ist, warum nicht? Ich habe hier zu meinen fünf eigenen und dem Hund der Vermieter, noch für 6 Wochen einen gasthund. Klappt problemlos. Und meine jüngste Hündin ist erst 15 Monate alt.

    Aber meine Hunde sind Gäste auch gewöhnt.

    Bei uns wäre es der erste Gast, aber wie gesagt mag Luna andere Hunde eigentlich gerne, vor allem wenn die in etwa gleich groß sind.


    Kannst du dich nicht einfach mal treffen?

    Dann kannst du das sicher besser entscheiden. Ich wüsste jetzt nicht, warum das so gar nicht gehen sollte- bist du drauf angewiesen, dass der lange alleine bleibt oder sowas?

    Doch, das auf jeden Fall! Das wäre auch definitiv Voraussetzung, dass Luna und der Kleinen sich erstmal kennenlernen. Alleine bleiben müsste er nicht. Ich habe das große Glück sowohl von Zuhause zu studieren als auch zu arbeiten und mein Freund kann Einkäufe erledigen. Wir hätten auch 2 Zimmer und könnten die Hunde mal trennen. Allerdings ist der Hund wohl auch eher von der anhänglichen (oder kontrollierenden ?) Sorte und immer gerne bei seinem Menschen.

    Ein Argument dagegen wäre, dass ich keine Erfahrung mit Mehrhundehaltung habe und etwas Sorge hätte, dass ich vielleicht Konflikte nicht früh genug erkennt und/oder nicht richtig reagiere.

    Der Jack Russel schläft zuhause wohl bei der Bekannten im Bett, Luna bei mir ja auch, aber es könnte ja sein, dass Luna an sich verträglich ist, aber zB das Bett nicht teilen will, oder?


    Für eine Bekannte würde ich mir den Stress mit einem Fremdhund im Haushalt, während ich meinen Umzug organisiere, nicht antun. Auch dein Hund wird ordentlich Kapazitäten dafür brauchen sich im neuen zu Hause einzugewöhnen.


    Freunden würde ich in der Situation immer helfen, aber eben nicht Bekannten, wenn es für mich mit viel zusätzlicher Belastung verbunden ist.

    Ja, das stimmt natürlich. Mir geht es auch eher um den Hund, als um die Bekannte. :pfeif:


    a würde ich, weil mir meine Freunde wichtig sind und ein paar Wochen kriegt man immer irgendwie improvisiert.

    Kann aber auch trennen, habe einen Garten und eine private Gassistrecke. Solange ein paar grundsätzliche Dinge kein Problem sind, wie bspw. Auto fahren, jederzeit.

    Befreundet sind wir nicht wirklich. Für eine gute Freundin würde ich es auch jederzeit machen, soweit es mit den Hunden passt.



    Hm, ein gemeinsames Spazieren kann ja nicht schaden. Die Hunde müssen ja eh raus. :lol: ich glaube ich muss den Hund einfach mal kennenlernen. Wenn der eher von der unsicheren Sorte ist, dann würde ich es glaube ich lassen, damit Luna sich davon nichts abguckt und sich auch verunsichern lässt. Aber vielleicht harmonieren die beiden ja richtig toll, dann würde ich es ernsthaft in Betracht ziehen.

    Ich schlafe mal eine Nacht drüber und kläre ab, ob der Hund vielleicht hier in die Umgebung zum Spazieren kommen kann und wir danach noch gemeinsam in die Wohnung gehen, damit ich sehe wie Luna damit umgeht. Und dann kann ich es mir ja überlegen. Oder was meint ihr?

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