17 Monate alter Dackelmix mit neuem unerfahrenen Frauchen - HILFE!

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    Ich bin ganz neu hier, stöbere im Forum und bin beeindruckt wie viele Leute sich Zeit nehmen für fundierte ausführliche Antworten.
    Als erstes: bitte kann mir jemand zeigen wo man die Such-Funktion findet? Ich bin sonst nicht so blöd im Internet aber ich komm nicht drauf...


    Mein Hund ist ein Dackelmix, er war zuvor bei einer 19jährigen, die nun nach der Trennung von ihrem Freund zu wenig Zeit für ihn hat... ich habe von der Geschichte gehört und wie dringend sie suchen und dann hab ich Fotos und Videos gesehen... ich hätte fürs Frühjahr geplant, mir einen Hund zu holen und dann hat mich das süße Dackel-Gschau voll erwischt...


    Jetzt ist er da. Seit 10 Tagen.. Und meistens ist es schön. ABER:


    So einfach wie die ersten Tage waren .... Hund "Marlon" war vorbildlich, ruhig, einfach nett. Aber jetzt....


    Ich bin anscheinend als Führungskraft (noch) nicht gut geeignet und brauche dringend Coaching und Hilfe.
    Wer kennt einen guten Hundecoach in Wien-West?


    Ich hab viel gelesen, Videos im Internet geschaut über Hundeerziehung und dachte das kann doch nicht so schwer sein, mit kleinen Kindern konnte ich es doch auch. Naja.


    Gassi gehen: früh morgens nach 6 und abends nach 22:30, je 30 - 40 Minuten, hier im Viertel, wenig Hundekontakt. Wenn ich drauf achte wohin ICH will, wenn ich selbstbewusst vor mich hin stapfe, dann dackelt er immer öfter immer längere Strecken "einfach so" mit hängender Leine neben mir her, bleibt stehen wenn ich stehen bleibe, guckt mich an... also maximal 40 - 50 Meter weit. Dann zieht er wieder an der Leine, Nase in den Blättern, reagiert auf kein "Aus" oder "Nein", will überall markieren... und ich ziehe ihn dann an der Leine zu mir und versuche seine Aufmerksamkeit zu bekommen.. irgendwas mach ich da falsch.


    Ach ja, es gibt je nach meiner Arbeit noch einen größeren Ausflug, meist so 1 1/2 Stunden lang, spazieren gehen, an der Leine vorerst, mit viel schnüffeln und spielen. Und 1 - 2 kurze Runden. Meinst Ihr, das reicht? Ich weiß gar nicht so richtig womit ich ihn beschäftigen soll, dazu findet man erstaunlich wenig.


    Hundebegegnungen: beim Gassi-Gehen manchmal problemlos, aneinander vorbei zumindest wenn der andre nicht ganz knapp zu uns kommt, auf einem breiteren Gehsteig ging es auch schon. Wenn das andere Frauchen auch mag, dann beschnuppern sich die 2 und hüpfen umeinander rum, alles ok.
    Aber immer wieder, ohne dass ich wüsste warum, wird der andere angeknurrt, dann angesprungen und dann versucht er ihn beißen. Es sind immer unkastrierte Rüden, er ist auch nicht kastriert. Er ist klein genug - 11kg - das ich ihn wegreißen kann. Das war mir wichtig .
    Ich schrecke mich dann und werde laut und gehe weg und ziehe ihn hinter mir her.


    Hundewiese: nie wieder! Er hat heute einen ca gleich großen gebissen - also man sieht nichts auf der Haut oder am Fell, aber er hat sich am unteren Rücken des anderen festgebissen, ich hab ihn erwischt und zurück gerissen. Das geht gar nicht. Ich lese jetzt grad den anderen Thread mit dem 50 kg Riesen.. hmmm.....
    Dabei war ich so froh, dass er auf der Hundewiese bis jetzt so nett mit den anderen gelaufen ist. Wir waren mehrmals dort, haben die ersten anderen Hundebesitzer kennen gelernt, die Hunde beschnupperten sich, und liefen dann miteinander in großen Kreisen um uns rum.. ich dachte das passt schon so. Im anderen Thread hab ich gerade gelernt dass ich ja überhaupt nicht einschätzen kann was Spiel ist und was nicht. Hm!
    Seit ein paar Tagen hat sich sein Verhalten geändert; auf einmal hat er sich, wenn ein neuer Hund kam, flach auf den Boden gelegt und sich überhaupt irgendwie anders benommen.


    Das große Problem zuhause: Vergesellschaftung mit meinem alten Kater funktioniert nicht - die ersten Tage waren sie zu zweit im großen Wohnzimmer, mit Abstand aber ohne Krise. Kater bei mir am Sofa, Hund im Körbchen, so wie ich mir das vorstelle... aber jetzt: egal was ich probiere, er will ihn jagen und kläfft.
    Ich weiß gar nicht, habe ich gemerkt, wie man so "nein" sagt, dass ers auch versteht - einfach wegziehen und laut "nein" sagen hilft nicht, was aber immer funktioniert ist ein scharfes "Nein" und weggehen - dann kommt er schnell hinterher. Soll ich dann eigentlich loben, wenn er grad von einer Kläfferei kommt?
    Ich trenne nun Katze und Hund wieder ganz, Türe zu, bis ich mit einem Trainer geredet habe.


    So das wars - ich weiß ich bin Anfänger, aber das wär ich im Frühling auch gewesen.

    Wie bekomme ich meinen Halbstarken in den Griff?


    Danke schon im Voraus!

    Ursula

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  • wenn ordentlich "dackel" im Mix ist mit genügend Jagdtrieb ist das heikel mit deiner Katze

    Wenn eure Beziehung stimmt (eher wegen kurzer Zeit noch nicht so sehr)

    Kann es gut gelingen durchaus auch Jagdhunde an "hauseigenes raubzeug" zu gewöhnen

    Das sollte man sich nur im Vorfeld durch Unachtsamkeit nicht verderben

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hab ich das richtig verstanden, dass du mit dem 17 Wochen alten Hund ca 2,5h tgl Gassi gehst? :ops:

    MONATE... Der ist schon ausgewachsen. ;)

    Ist für den Einstieg in ein neues Zuhause aber trotzdem zu viel.


    Der Kerl kommt ja grad noch an.


    Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch zum Jagdhund. Das flache Hinlegen bei anderen Hunden ist Jagen. Vermutlich das Verbeißen im Rücken auch. Deine Katze wird wohl auch Beute sein. Und, dass er seine Nase im Laub verliert ... ähem, jagen ... :ka: =)


    Deine Gassizeiten sind gut gemeint, könnten aber das Jagdproblem noch verstärken. Der Kerl muss sich erst Mal in seinem neuen Leben sortieren. Das stresst. Was macht ein Jagdhund gerne, wenn er gestresst ist? Den Stress in Jagdverhalten ausleben. Heißt: Du bekommst zum normalen Jagdverhalten, was er genetisch mitbringt noch das aus Stress obendrauf. ;)


    Also, alles ein paar Gänge runterschalten. Situationen vermeiden, die gerade nicht lösbar sind. Trainer suchen (hier kommen bestimmt bald Vorschläge) und dann noch mal einen neuen Start wagen. :smile:

  • Das mit dem Jagdtrieb habe ich mir auch gedacht, in unserem Dackelmix ist auch viel Dackel drin, heißt: Jagdtrieb, stur, schwer erziehbar, aber freundlich. Eigentlich sind Dackel nichts für Anfänger, aber wir waren auch Anfänger, als Trixie bei uns eingezogen ist, einen guten Hundecouch zu Rate ziehen ist schon einmal ein guter Ansatz.

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