Welpe meldet sich nachts ständig

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    Hallo. Ich (bzw. unsere Familie) bin seit ca. 5 glückliche Besitzerin einer Labrador-Hündin. Mit 8 Wochen ist sie zu uns gekommen und wir sind alle sehr happy mit ihr. Nur bin ich aktuell etwas übermüdet - und daher freue ich mich über einen Austausch mit Euch und Anregungen. Ich habe die ersten 2,5 Wochen neben ihr im Flur geschlafen (sie soll im Flur schlafen - wir schlafen oben in der 1. Etage). Sie schläft in einer offenen Gitterbox. Nach den 2,5 Wochen bin ich dann wieder nach oben! Generell warte ich, bis sie eingeschlafen ist. Sie bekommt dann doch mit , dass ich hoch gehe, aber das ist dann okay für sie. Dann allerdings meldet sie sich alle 1,5 Stunden. Sie weint und steht am Treppenschutzgitter nach oben. Sie meldet sich auch, wenn ich mit ihr draußen war. Für uns ist es allerdings keine Option, dass sie mit nach oben kommen. Nun meine Frage: Soll ich sie nachts, wenn sie Pipi gemacht hat und sich wieder meldet weinen lassen? Oder soll ich die Box nachts schließen? Dann wird sie aber auch Terror machen...Ich bin aktuell wirklich übermüdet und freue mich über Austausch.... Danke für Eure Rückmeldung.



  • Meine Hunde schlafen auch nicht in meinem Zimmer. Mhm, du solltest auf keinen Fall runter gehen wenn sie jammert. Ansonsten war das ganze für sie ja ein Erfolg und sie macht weiter. Wie reagiert sie denn Tagsüber wenn ihr sie alleine unten lässt?


    Vielleicht ist es für sie einfach noch etwas zu früh, um schon alleine zu schlafen :ka:

  • Hunde fühlen sich am sichersten wenn sie nicht allein sind. Besonders wenn sie noch so klein wie euere ist.


    Sie weint weil sie euch sucht und einsam ist!


    Es gibt viele Möglichkeiten wie man dies lösen kann:

    - ihr schlaft weiter unten bis sie soweit ist

    - ihr lasst sie hoch und dort im Flur schlafen

    - sie darf zu euch ins Zimmer und dort in ihrer Box schlafen

    - sie darf ins Bett


    Ihre Bedürfnisse zu ignorieren und sie weinen zu lassen ist ein no-go. Das kann das Vertrauen der kleinen in euch schädigen da sie lernt "keiner achtet auf mich und meine Bedürfnisse"

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  • Das tut mit ein bisschen weh.


    Den Hund ignorieren oder in die Box sperren, ist nicht die richtige Lösung.


    Entweder sollte jemand bei ihr schlafen oder sie darf in eurer Nähe schlafen, bis sie alt genug ist.


    Und nein, das bedeutet nicht, dass sie nie lernt, alleine in einem anderen Stockwerk zu schlafen (wenn das denn unbedingt so sein muss). Aber ein Hund, der keine 9 Wochen alt ist und gerade vom Wurf weg, und dann ganz alleine über Nacht... fällt euch das nicht selbst schwer? Die "nervt" nicht, die hat Angst und fühlt sich verlassen.


    Nähe in der Nacht würde ihr gut tun, erleichtert die Stubenreinheit, stärkt eure Beziehung und ist doch auch einfach schön. Muss ja nicht im Bett sein.

  • Würdest du auf die Idee kommen deine Kinder nachdem du Nachts die Windel gewechselt hat einfach schreien zu lassen?

    Vermutlich nein!


    Dein Hund ist ein Welpe, wäre er noch in seiner Familie würde er nicht getrennt von Geschwistern oder Eltern schlafen, warum verlangt ihr das dann von ihm? Er ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen die er offenbar sehr klar kommuniziert.


    Entweder jemand schläft mit de Hund dort unten und wartet bis er in ein paar Monaten vielleicht gerne alleine schläft oder man nimmt den Hund einfach mit ins Schlafzimmer, stellt das Körbchen oder Box neben das Bett und hat damit vermutlich dann mehr schlaf und auf jeden Fall einen entspanntes Hundewelpi.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Total normal, was sie da veranstaltet, würde ich sagen. Ich bin mit meiner Hündin gerade aus dem Gröbsten raus. Es geht, glaub ich, allen Welpenbesitzern so die erste Zeit in Bezug auf Schlafmangel und Übermüdung. Und irgendwann denkt man bestimmt auch mal "Du kannst mich mal, ....du süßer Fratz" :fluchen: (ich hab es jedenfalls). Man fühlt sich, als würde man neben sich stehen und traut sich kaum zu atmen wenn der Hund endlich zur Ruhe findet (meistens fehlt gerade dann irgendwas und man muss doch aufstehen).


    Ich habe meine Hündin (16 Wochen) an meinem Bett, auch um gleich in die Gänge zu kommen, falls sie mal raus muss. Das ist eine Übergangsphase, denn langfristig soll sie nicht im Schlafzimmer leben. Anfangs hat sie natürlich auch ständig Radau gemacht und der Zeitplan für meine eigene Körperhygiene musste gut durchdacht werden ;-) Ich habe das allerdings direkt nach den ersten Tagen der Eingewöhnung angefangen zu üben. D. h., mal kurz Müll rausgebracht, mal schnell geduscht u.s.w. und dann immer erst wieder zu ihr in dem Moment in dem sie kurz ruhig war. Dann aber natürlich auch mit viel Lob und Zuwendung. Schließlich geht es ja insgesamt darum ihr die Verlustängste zu nehmen und ihr beizubringen, dass Frauchen/Herrchen wiederkommt. Man verlängert die Sequenzen ganz langsam. Eigentlich genau so, wie Du ihr auch irgendwann später das Alleinsein zu Hause beibringst.


    Mittlerweile schläft sie durch, bzw. wird mal wach, muss dann aber nicht direkt raus. Den Unterschied bekommt man schnell mit. Praktisch am Bett: Ich brauche nicht erst aufstehen, lass' den Arm mal runterhängen oder rede leise mit ihr. Das dauert keine 5 Minuten, dann ist sie wieder im Land der Träume. Ich habe seit zwei Wochen keinen Jogginganzug mehr im Bett an (ein Gefühl der Freiheit) und die Schuhe stehen wieder im Flur. Sie kann kurz allein im Auto warten (und ist total entspannt - das freut mich sehr) und auch mal 'ne halbe Stunde allein zu Hause sein (da bring ich allerdings Sachen, die mir lieb und teuer sind, in Sicherheit). Ein Kauknochen hat auch sehr ! geholfen. Und natürlich vorher ein bisschen toben und alle "Geschäfte" erledigen.

  • Dann allerdings meldet sie sich alle 1,5 Stunden. Sie weint und steht am Treppenschutzgitter nach oben. Sie meldet sich auch, wenn ich mit ihr draußen war. Für uns ist es allerdings keine Option, dass sie mit nach oben kommen.

    Noch kurz dazu:


    Ich glaube, wenn es nun völlig ausgeschlossen ist, dass sie mit ins Schlafzimmer darf, dann würde ich mir den Wecker stellen und unten bei ihr sein bevor sie anfangen kann zu weinen. Sodass sie gar nicht erst die Verbindung zwischen "Heulerei" und "Frauchen kommt" herstellen kann. Das wird dann zwar zunächst mal wieder anstrengender für Dich, führt möglicherweise aber auch dazu, dass sie schnell lernt, dass sie eben nicht verlassen wurde. Das wiederum bedeutet, Du kannst diese Reprisen schrittweise verlängern und hättest es später mglw. noch einfacher mit dem Alleinsein-Training. (Und: Kauknochen leistet bei uns immer gute Dienste, s.o.)


    Nur so eine Überlegung.

  • Aber ein Hund, der keine 9 Wochen alt ist und gerade vom Wurf weg, und dann ganz alleine über Nacht.

    Ich glaub, das ist ein Missverständnis. :denker:

    Hallo. Ich (bzw. unsere Familie) bin seit ca. 5 glückliche Besitzerin einer Labrador-Hündin. Mit 8 Wochen ist sie zu uns gekommen und wir sind alle sehr happy mit ihr

    Ich gehe davon aus, dass 5 Wochen gemeint sind. Wäre dann 13 Wochen alt.

  • Unsere Welpen haben so lange in einer geschlossenen Box direkt neben meinem Bett (am Kopfende) geschlafen, bis sie durchgeschlafen haben. Wurden sie unruhig, bin ich die ersten Nächte hinaus in den Garten. Wusste ich, dass sie schon länger durchhalten konnten und haben trotzdem gejammert, gabs meine Hand und ein „sch, leise!“. Da haben sie gleich diesen „Befehl“ lernen können. Irgendwann blieb meine Hand im Bett und es gab nur mehr den akustischen „Befehl“.

    Konnten sie durchschlafen, ist die geschlossene Box mit Hund in den Vorraum gewandert, später dann in den Vorraum im Erdgeschoß.

    Sie wussten dann immer, wie sie mich rufen konnten und dass ich auch sofort kam, wenn wirklich Not an Darm oder Blase war. Und es hat super funktioniert.

    Später haben sie dann (aus Sicherheitsgründen) ein abgegrenztes Areal vom Vorraum bekommen, wo sie auch geblieben sind, wenn wir nicht daheim waren.

  • Natürlich ist es jedermanns eigene Entscheidung, ob der Hund im Schlafzimmer schläft oder nicht, aber ich finde, man macht es sich und dem Tier unnötig schwer, wenn man das (besonders in der Welpen- und Junghundephase) kategorisch ausschließt.

    Meiner Erfahrung nach wollen Junghunde mit der Bezugsperson im selben Raum schlafen und brauchen das auch noch, um sich sicher zu fühlen. Es hat meiner Ansicht nach den Vorteil, dass es weniger zu Missgeschicken kommen kann, weil ich höre, wenn der Hund unruhig wird. Wichtig bei z.B. Durchfall. Der Hund schläft schneller durch, denke ich, eben weil sicher und geborgen.

    Ein Hund im Bett ist für mich auch ein NoGo, aber in seinem eigenen Bett im Schlafzimmer absolut nicht störend für mich. Sie haut sich aber auch in ihr Bett, wenn ich schlafen gehe und steht erst auf, wenn ich aufstehe. Sollte sie nachts rumtrapsen, weiß ich direkt, dass sie irgendwas hat (normalerweise Durchfall, was aber sehr selten vorkommt). Noch ein Vorteil ist, dass ich das Wachverhalten besser kontrollieren kann. Im WZ würde sie nachts mehr melden, weil nach vorne raus.

    Den Hund nachts einzusperren, finde ich nicht gut.

    Ich habe gelesen, dass du ausschließt, dass der Hund mit dir/ euch oben schläft. Darf ich fragen, warum?

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