Dobi-Welpe macht was sie will...

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    Hallo,


    Unsere Dobi-dame (15 Wochen) raubt mir den letzten Nerv.

    Wir arbeiten jetzt seit 7 Wochen intensiv an der Beißhemmung, aber leider völlig ohne Erfolg. Laut quietschen, Spielabbruch, Ignorieren, Weggehen (also die üblichen Tipps) interessiert sie alles nicht. Hinzu kommt, dass sie ständig an einem hochspringt oder auf das Sofa oder in der Küche mit den Vorderpfoten auf die Arbeitsplatte. Besonders schlimm ist es bei unseren Kindern (4, 9 und 14). Jegliche Korrektur wird komplett ignoriert. Was können wir noch machen?

    Sie bekommt genug Ruhe und altersgerechte Auslastung.

    Irgendwie ist alles, was wir sagen und machen egal, auch beim Spaziergang zieht sie sehr an der Leine und blendet mich komplett aus. Irgendwie fehlt mir da die Verbindung.

    Bin gerade etwas verzweifelt, vielleicht der Welpenblues?

  • Magst du mal was zu eurem Tagesablauf schreiben?

    Dann kann man noch etwas mehr sagen.


    Ansonsten klingt es nach vielen Korrekturen aber weniger nach Alternativen anbieten?

    Das ist für einen Welpling extrem schwer.


    Und wie sehen deine Korrekturen aus?

  • Ansonsten klingt es nach vielen Korrekturen aber weniger nach Alternativen anbieten?

    Das ist für einen Welpling extrem schwer.

    extrem schwer? welches alternativverhalten bieten den Hundemütter und väter so an wenn die kleinen begrenzt werden ?

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  • welches alternativverhalten bieten den Hundemütter und väter so an wenn die kleinen begrenzt werden

    Die brauchen keins Anbieten weil die ihre Welpen in einer Umgebung aufziehen, wo sie einfach Welpen sein können.
    Im Umfeld einer Hundemutter gibt es nie so viele Regeln und Verbote wie im Umfeld eines Hundehalters.

    Geht der Welpe der Mutter auf den Sack, dann begrenzt sie ihn.

    Der Welpe trollt sich - nagt dann am nächsten Ast, spielt mit dem Bruder oder buddelt ein Loch.

    Beim Menschen sieht das anders aus.
    Welpe wird begrenzt - will dann am Stuhlbein knabbern darf er nicht und wird wieder begrenzt, will dann mit dem Kind spielen ist aber zu wild wird wieder begrenzt, will ein Loch buddeln darf er aber nicht in Omas Blumenbeet, wird also wieder begrenzt und so weiter ...

  • Ein 15 Wochen alter Dobermann braucht erstmal keine Auslastung.

    Das kleine Gehirn hat da genug zu tun, die Welt zu erkunden und den Alltag zu lernen.


    Kleine Kinder und Gebrauchshunde sind eine Kombi die man können muss, da müssen beide Seiten richtig angeleitet werden, damit sie sich richtig Verhalten können. Da reicht es nicht, den Hund, der noch keine entsprechende Impulskontrolle hat zu korrigieren, da müssen sich auch die Kinder im Umfeld entsprechend verhalten, dass der Hund nicht aufgepusht wird. Hinzukommt, dass der Hund einen gleichwertigen Ersatz braucht. Das Ersatzverhalten für nicht die Kinder jagen und reinkneifen kann nicht heißen, einfach aufhören und brav dasitzen.

    Das kann bei Hunden die generell sehr körperlich spielen wie der Dobermann und auch noch deutlich auf Bewegungsreize fixiert sind, einfach mal etwas länger dauern. Gerade im beginnenden Zahnwechsel nimmt das gern nochmal zu.


    Das hat nix mit Welpenblues zu tun, das ist halt ein junger Gebrauchshund, dem der Rahmen fehlt.

    Habt ihr euch schon mal den Züchter gewandt?

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also zum Tagesablauf:

    Morgens gehen wir eine kleine Runde (15 - 20 Minuten), danach bekommt sie ihr Frühstück und schläft dann ersteinmal eine Weile.

    Wenn sie wieder wach wird gehen wir in den Garten, dort spielt sie dann meist mit unserem anderen Hund oder mit mir.

    Nach einer kurzen Übungseinheit schläft sie dann wieder bis Mittag.

    Vor dem Mittagessen machen wir noch eine kurze Runde (10 Minuten).

    Der Nachmittag sieht ähnlich aus, wenn sie ihren "Mittahsschlaf" gemacht hat geht es entweder wieder raus in den Garten oder eine Gassirunde (30-45 Minuten), etwas spielen etwas Kopfarbeit oder Sitz-/Platz-/Bleibtraining je nachdem.

    Dann bekommt sie ihr Abendmahlzeit und dann schläft sie.


    Wenn sie an uns hoch springt, haben wir uns am Anfang kommentarlos umgedreht. Dann hat sie uns aber einfach immer wieder von hinten angesprungen.

    Jetzt geh ich einen Schritt auf sie zu, wenn sie zum Sprung ansetzt sage Nein und dann Sitz. Setzt sie sich, wird sie belohnt. (sie springt dann aber immer wieder sofort weiter) Ich versuche von Anfang an, dass sie nur vom Sitz aufsteht, wenn sie das Auflösesignal ok bekommt, aber das funktioniert noch nicht.

    Was kann man denn noch tun, damit sie nicht mehr an jedem und überall hoch springt?

  • Ansonsten klingt es nach vielen Korrekturen aber weniger nach Alternativen anbieten?

    Das ist für einen Welpling extrem schwer.

    extrem schwer? welches alternativverhalten bieten den Hundemütter und väter so an wenn die kleinen begrenzt werden ?

    Bei Hundeeltern gibt es sehr viel an Alternativverhalten. Da wird gemeinsam gespielt, gemeinsam auf die Jagd vorbereitet und und und Da wird hundeytpische Interaktion in entsprechendem Rahmen geboten und das braucht der Welpe auch vom Menschen. Sieht da nur etwas anders aus, als in der innerartlichen Ausführung.

  • Ihr habt enorm viel Programm für so einen jungen Hund. Ich würde denken, dass es daran liegt. Fahrt das mal ganz drastisch runter und schaut, wie sich das dann entwickelt

  • Wie lange schläft der Hund denn so? Das hört sich hier ziemlich wenig und vor allem immer nur sehr kurz am Stück an.

  • Ich Kriegs mit dem zitieren nicht hin.

    Ja ein Welpe braucht Alternativen und nicht nur verbote! Wir leben hier in einer Mensch/Hund Kombi und reden nicht von Hunden untereinander. Da hat Helfstyna ja schon einige Beispiele genannt 😉



    Euer Programm fürs Welpi ist ganz schön massiv! Viel zu viel in meinen Augen.


    Mein Welpling springt auch aktuell immer mal gerne hoch (bevorzugt an anderen bei mir weiß sie, dass sie es nicht darf den Rest üben wir) allerdings würde ich das anders handhaben.

    Wenn du den Zwerg korrigierst bzw reagierst weil der Ansatz grad da war warum belohnst du dann nicht, wenn er unten bleibt sondern verlangst dann ein Sitz und belohnst fürs sitzen?

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