Sie*Er oder Er*Sie Hund hat ein Genderproblem

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    Hi ihr Lieben


    Meine Zora war ja noch nie der easy peasy Hund, aber grade dreht sie (noch mehr ) am Rad als sonst.


    Sie hat ja schon immer eine recht maskuline Art. Sie hebt das Beinchen beim markieren, macht gern den Macker und auch mein Trainer hat sie damals für einen Rüden gehalten.

    Auf dem Reiterhof sind Hündinnen kein Problem, mir den Rüden spielt sie sich immer auf und geht die auch an.


    Meine beiden Hündinnen werden schon immer synchron läufig bzw nur um ein paar Tage versetzt.

    Diesmal dreht Zora komplett am Rad. Die Mädels wurden läufig als ich mit Baby aus dem Krankenhaus heim kam (vor fast 4 Wochen). Normalerweise belästigt Zora dann Jago, aber diesmal belästigt sie Pixi und dreht echt auf.

    Sie versucht sie non stop zu besteigen, was wir unterbinden, und winselt und jault wie ein leidender Rüde und das seit 3 Wochen!

    Ich bin leider nach KS und schlimmen Abszess in der Brust nicht fit und die Gaassigänger sind vollkommen überfordert, weil sie draußen nur kläfft und Theater macht und entweder versucht Pixi zu besteigen oder ununterbrochen bellt wenn man das unterbindet.


    Ich gebe ihr Pullsatia Globuli, die sie eigentlich wegen Scheinträchtigkeit sonst bekommt.

    Ich versuche sie mit Suchspielen und Frustrationstolleranz Übungen auszulasten, aber da ich bis vorgestern Bettruhe hatte ist das nicht ganz einfach!


    Kennt das jemand von euch?

  • Dein Hund hat kein "Genderproblem" :roll:, sondern ein Erziehungsdefizit (und im Moment wahrscheinlich auch 'ne ganze Menge Stress, was in Anbetracht der Veränderungen in eurem Leben ja nicht aus dem Nichts kommt).


    Bevor ich da irgendwelche seltsamen, klischeehaften, veralteten Gender-Konstrukte reinlese, würde ich's mal mit 'Ruhe reinbringen' und klaren Regeln probieren.

  • Ich würde sagen, das ist ein Erziehungsproblem und kein Genderproblem. Ich würde Management betreiben und im Zweifel den Hund von den anderen absondern, damit der nicht alle verrückt macht und wenn du wieder fit bist, zu einem Trainer gehen.

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  • Ich seh es auch als Erziehungsproblem.

    Hört sich nach einer dominanten Hündin an, der von den Menschen keine Grenzen aufgezeigt wurden und die sämtliche Artgenossen unterbuttert.

  • Noch eine Stimme fürs Erziehungsproblem.


    Wie kommt man denn auf die Idee, dass so ein Verhalten ein "Genderproblem" ist? Das hat maximal noch was mit Hormonen zu tun, die dann einfach das Hirn vom Hund umkrempeln, wies in der Pubertät nunmal oft so ist.


    Ich würde mir an deiner Stelle einen kompetenten Trainer dazuholen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • könnte zora eventuell ohne die anderen gassi gehen ? dann wäre das für die Gassigänger sicher einfacher.

    Ansonsten würde ich sie wohl erstmal von den anderen trennen, also räumlich trennen, damit du weniger stress hast und sie die anderen nicht noch mit verrückt macht. Mit baby und bettruhe und so, da ist das bestimmt die beste lösung erstmal. Du hast ja jetzt auch anderes zu tun (baby)

  • Bitte lass das Pulsatilla lieber weg, wenn ich das sagen darf, wenn du es jetzt ohne Verordnung gegeben hast. Je nach Potenz bringt Pulsatilla alles ins Laufen, was vorher feststeckte- damit könntest du das Verhalten ungewollt verschlimmern.


    Wenn du einen TA oder HP hast, der dir wohl auch Pulsatilla verordnet hat, würde ich dort anfragen, wie du ihr bei ihrem extremen Verhalten während dieser Läufigkeit homöopathisch helfen kannst, wieder klar zu werden.


    Dass du mit Baby heimgekommen bist und mit dir selbst und dem Kind zu Recht beschäftigt bist, könnte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Auch für so eine große Veränderung gibt es entsprechende homöopathische Unterstützung.


    Solange du mit Stillproblemen kämpfst, würde ich die Sitter bitten, das Problem "durchzuschleifen", bis du wieder hergestellt bist.

    Hat sich alles eingependelt, wäre ein Trainer auch meiner Meinung nach eine gute Wahl, es muss sich alles wieder neu ausbalancieren und jeder seinen Platz neu finden jetzt mit Kind.


    Gute Besserung und alles Gute zum Baby!

  • Meine Hündin pinkelt auch manchmal nur auf zwei Beinen. Das ist nicht ungewöhnlich (gerade auch für unsichere Hunde) ;) Genauso wie stressige Scheinschwangerschaften. Da geht vor Stress auch mal jeder Löffel flöten. Da muss man trotzdem mit Erziehung durch und für Entspannung für alle Beteiligten sorgen.

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