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Beiträge von Hummel

    Also ich sag ja nur, was funktioniert hatte. Dass 40 Welpen, die verkauft werden sollten alle ohne Gewinn veräußert oder verstorben sind innerhalb eines Jahres, hat wohl selbst das FA nicht geglaubt. Aber natürlich ist das nicht "mal eben so" gemacht. Muss man Energie reinstecken.

    Charakter macht schön. Das werdet ihr schon sehen. Und Schönheit rettet zu keinem Moment einen Hund, der nicht passt und euch, eure Umwelt und euer Leben im Negativen die nächsten 15 Jahre auf den Kopf stellt.

    es gibt so viele Gelegenheiten wo ich ein Schild mit diesem Satz bräuchte!


    Ich wollte nie einen kleinen Hund u schon gar keinen dackel. Aber er passt so sehr zu uns, bereichert uns u ist einfach mega liebenswert ❤️ ich bin meinem Mann so dankbar, obwohl er sich nie wirklich irgendwie soviel gute Gedanken gemacht hätte wie Moali

    Als ich meinen ersten eigenen Hund geholt habe (hatte zwar mein Leben lang Hunde um mich - täglich und immer - aber waren nie eigene), wollte ich einen mittelgroßen, dunklen (braun oder schwarz), jungen, gesunden Hund, der nett zu anderen Hunden ist und ein freundlicher Begleiter.


    Mitgenommen aus dem Tierheim habe ich einen 6jährigen, kleinen, weißen, sehr kranken und traumatisierten (Angst vor Menschen) Hund, der andere Hunde nicht gebraucht hat. Und er war der beste erste Hund der Welt.

    Doch, das kann sehr gut was bringen. Eine Bekannte hat mal 1 Jahr lang alle Anzeigen ge-screenshotet - kam da im Jahr auf rund 40 Welpen die jeweils für 1000 Euro zum Verkauf standen. Und das Finanzamt fand das schon interessant, dass da offenbar 40000 Euro eingenommen worden sind. Sooo klein ist der Fisch nicht. Allerdings - sie hatte halt die Screenshots.

    Es ist nicht so utopisch und von Pontius zu Pilatus wirst du bei diesen Rassen nicht müssen, die sind ja weit verbreitet.

    Allein hier im Forum wirst du sicher Leute finden, die solche Hunde haben und in deiner Nähe wohnen. Und es geht ja NICHT darum, dass du mit einem fremden Hund Gassi gehst, um zu schauen, wie der ist. Das ist ja Unsinn und funktioniert nicht, denn der Hund hat gar keine Beziehung zu dir. Ich würde niemandem der mal sehen will wie Malis sind, meine Hunde geben.


    Ich würde ihnen anbieten (bzw hab ich schon) mit mir zusammen ne Runde zu spazieren, mir beim Training mit ihnen zuzuschauen - da bekommt man schon viel mit. Wenn du dann noch 2-3 verschiedene Halter fragst und begleitest, wirst du das dann besonders gut sehen. Denn selbst wenn du ein Gespann triffst, bei dem alles super läuft und total easy aussieht, weil der Hund und der Halter sehr gut passen und der Halter vielleicht auch wirklich gut ist in seinem Umgang - spätestens ab Halter 2 siehst du die "Probleme" die so ein Hund machen KANN bzw die Stärken und Schwächen dieser Hunde.


    Und wer sagt, dass du alle Hunde "abarbeiten" musst. Wenn du nun mit 3 Retrievern spaziert bist und feststellst, dass sie dir total sympathisch sind, zwingt dich doch keiner noch die anderen 8 Rassen durchzutanzen. Es muss doch nur passen.


    Charakter macht schön. Das werdet ihr schon sehen. Und Schönheit rettet zu keinem Moment einen Hund, der nicht passt und euch, eure Umwelt und euer Leben im Negativen die nächsten 15 Jahre auf den Kopf stellt.

    Das war auch kein Patentrezept - ich bin kein großer Freund von Handfütterung. Aber wenn der Hund KEIN Ressourcenthema hat UND gern frisst, dann kann es was bringen, wenn man sich nicht zur komplett alleinig verwaltenden Macht über das existentielle Futter macht, sondern eben immer eine Kleinigkeit "for free" bleibt und sicher ist.


    Pepe hat auch nichts gefressen. Drinnen maximal wenn er wirklich Hunger hatte, draußen gar nicht. Aber nicht, weil er zu aufgeregt war, sondern weil es ihm nicht wichtig war. Dem hätte ich auch genausowenig mit Handfütterung etwas vermitteln können wie dem Pitti, der seinem Besitzer dank empfohlener Handfütterung einer Hundeschule, die den Namen eines berühmten Fernseh-Trainers trägt, der seinem Besitzer den halben Unterarm rausgerissen hat, weil der dadurch nämlich zum Resourcenschwein geworden ist.

    Ich glaube auch nicht, dass der "Langweilig" Ansatz funktionieren kann. Einfach weil schon beim Anspringen und Suchen nach dem Jagdobjekt so viele Endorphine freigesetzt werden, dass man wohl jahrelang täglich nichts anderes machen müsste, um irgendwann ein langsam abnehmendes Interesse zu haben. Plus: In dieser langen, langen Zeit dürfte es zu keinem Zeitpunkt den Moment geben, in dem ein Schrei aktiviert und es GIBT etwas zu jagen. Wer kann das garantieren? Dem Plan stehen meiner Erfahrung nach die Hormone komplett kontraproduktiv im Weg. Ich würde auch mit einer Hemmung arbeiten.

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