Beiträge von Hummel

    Meine Hunde kennen und können beides.

    Sie sind unterschiedlich lange allein - je nach Projekt lass ich sie lieber zu Hause, weil es im Büro nicht cool wäre (weil es oft kein Büro dann ist ;-) ) - Sie sind meist nicht mehr als 5 Stunden allein daheim - aber es gibt auch Zeiten, da sind sie es den Tag über, ich komme dann nur mittags fix rein, 5 Minuten Garten Pipi, ein Kauteil und dann bin ich wieder weg.

    Andere Zeiten haben sie mich 24/7. Hier brauch ich Hunde, die alles mitmachen - und zum Glück hab ich die.

    Ich denke das ist wie immer: keine Grundlage für ein grundsätzliches: Hochwertig oder nicht Urteil. Es ist individuell je nach Hund und Mindset des Besitzers.


    Darum gibt es ja so viele Marken. Kann jeder das individuell Beste für sich suchen.

    Es ist völlig okay, dauerhaft Trockenfutter zu geben - lass dich nicht verunsichern, das ist nicht ungesund.

    Darum ging es doch gar nicht. Gesund oder ungesund stand gerade nicht zur Debatte.

    Moja würde lieber verhungern, als dauerhaft TroFu zu fressen, das selbe Phänomen hatten wir mit Atti.

    Du hast geschrieben du bist kein Freund davon. Ich habe es daraufhin geschrieben, damit nicht der Eindruck entsteht es sei schlecht für den Hund. So las es sich- aber ist ja prima wenn du das garnicht meintest.

    Es ist völlig okay, dauerhaft Trockenfutter zu geben - lass dich nicht verunsichern, das ist nicht ungesund.


    1. Ich würde auf zwei Mahlzeiten umstellen. Morgens und abends und dazwischen eben mal nichts

    2. Wenn du bei Trockenfutter bleiben möchtest, dann kannst du zB 2 verschiedene Sorten abwechseln oder einfach als "Geschmack" etwas Nassfutter (ein, zwei Löffel mit etwas Wasser ) dazu geben.


    Wenn er dann nicht frisst, kommt das Futter weg. Ende aus.


    Wichtig ist, dass er wirklich (!) gesund ist.


    Falls du das möchtest, kannst du auch andere Fütterungsarten wählen, aber zB bei Barf oder Selbstgekochtem solltest du dich schon von einem Diätetik Tierarzt mit Futterplan beraten lassen, damit dein Hund alles bekommt was er will. Wenn dich die vielen Dosen als Müll nicht ökologisch stören, geht auch reine Nassfütterung.


    Ich persönlich kann gut verstehen, dass es Lebenssituationen gibt, in denen es aber nun mal immer Trockenfutter ist. Ich würde es machen wie oben beschrieben. Es gibt schon Wasser drauf mit Geschmack (Löffel Nassfutter zB oder auch Löffel Joghurt oder Quark mit Wasser) und 2 Mahlzeiten und die stehen da für 15 Minuten zur Verfügung und dann kommen sie halt weg (nass muss weg) und 12 Stunden später gibts wieder die Chance.

    Bis vor 8 Jahren war ich auch der Mensch, der eher "echten" Dingen etwas abgewinnen konnte - war Mantrailing-Freak. Habe gedacht, dass ich mit diesem vermeintlich immer gleichen und dann noch Kasernenton echt nix anfangen kann - es im Gegenteil lächerlich fände.

    Und dann kam Hilde (die ursprünglich RH werden sollte) und dann kamen Erfahrungen mit tollen Trainern und jetzt - auch wenn ich gerade diesen Sport aktiv oder ambitioniert nicht betreibe (was private Gründe hat, es ist gerade nicht möglich für mich in meinem Leben), ist dieser Sport der für mich reizvollste, weil er alles (!) vom Hund und vom Mensch fordert - und jedes Team, das eine gute IGP Prüfung läuft, ist ein Team, das sich Respekt verdient hat.


    Natürlich (!!) gilt das auch für andere Sportarten. Im IGP muss man aber einfach 3 Sportarten machen und jede für sich gut, jede muss an einem Tag der Reihe nach und ohne Hilfestellungen für den Hund gezeigt werden (körperlich und geistig sehr sehr anstrengend) sonst... war es keine bestandene oder gar gute Prüfung.

    Es ist Sport und kein realer Einsatz - sogesehen ist Sport immer „sinnlos“. Oder andersherum: es hat einen Selbstzweck. Und das richtig zu vermitteln in Perfektion - und damit einen Hund zu schaffen, der selbst gut sein will - das ist die Faszination an diesem Sport - gekoppelt damit, dass es so ziemlich alle Fähigkeiten anspricht in den einzelnen Disziplinen. Damit ist er umfassend.

    Gerade beim Riesenschnauzer kenn ich ein paar aus AL - da ist keiner dabei, der explizit IGP braucht um ein glücklicher Hund zu sein. Meiner Erfahrung nach sind es maximal manche Typen/Linien von DSH, Mali und Xer, wo ich das behaupten würde.


    Voraussetzung erstmal: verfressen und beutegeil und neuronal schnell sollte der Hund sein. Der Mensch sollte Spaß an dem Sport haben und fleißig sein. (Fährte reicht, dass der Hund gern futtert, das macht es einfacher)


    Ein guter Sport-Trainer hat nicht nur selbst Erfolg im Sport und idealer Weise schon verschiedene Hunde und Hundetypen geführt und komplett ausgebildet, sondern hat einen Blumenstrauß an Möglichkeiten im Training und kann das anpassen - vor allem an den Hund, was der braucht. Er wählt das Tempo auch entsprechend, kann Übungen in Kleinstteile zerlegen.


    KO Kriterium Wüsste ich außer Abwesenheit der o.g. Voraussetzungen und Trainer Fähigkeiten keine, außer denen, die einem der gesunde Menschenverstand sagt. Maximal bei extrem starken Hunden, die aber schon im Alltag unerzogen sind. Oder bei extrem wesensschwachen Hunden, die schon gelernt haben, dass Angriff die beste Verteidigung ist, würde ich erst mal im Alltag arbeiten.

    Allgemein halte ich ne gute Alltagserziehung für wichtig, denn Hund sollte schon in der Lage sein, Aussenreize auszublenden und sich deswegen dann auf seinen Halter konzentrieren zu können.


    Ein guter Trainer und Helfer kann die untypischsten Hunde zumindest mit Spaß auf OG Niveau bringen. Persönlich kenne ich einen Beagle, zwei Bordercollies, einen Pappillon, einen Aussie und einen Border Terrier und einen Cattledog, die an allen drei Abteilungen Spaß haben und das auch wirklich recht ordentlich machen.