Beiträge von Hummel

    Cana nach einer Woche Fütterung RC Digestive Care (morgens, abends haben wir Josera Sensi Adult und Mera Sensitive Junior beibehalten). Man sieht endlich, dass sich was tut ;)


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    Freut mich, dass das bei euch auch so gut anschlägt. Zack ist jetzt fast durch mit dem Sack und - ja - er könnte tatsächlich bald "Specki" genannt werden.

    Ja genau!


    Wichtig ist, dass du sie abbrichst und nicht nur unterbrichst. Also dass sie wirklich sagt "Ok, dann nicht" und auch was runtertaktet. Wenn sie dann wieder anfängt, dasselbe nochmal. - So lange, bis es klar ist. Und bei der "Fehlerinfo" dass sie den Quatsch sein lassen und was runterfahren soll, brauchst du natürlich auch eine Ausstrahlung, die klar macht, dass du es ernst meinst. Meist muss man nicht mal was sagen - man muss es halt ernst meinen und es nicht wie ein Kommando sehen, sondern wie ein Gespräch mit nem kleinen Kind, mit dem man auch noch nicht kognitiv verbal kommunizieren kann. Ich finde, wenn man sich das vorstellt, hilft das immer schon ganz gut.


    PS: Besonders gut wirds klappen, wenn du das nicht nur bei Ekstase beim Leinebeißen machst, sondern auch drinnen - genau so klar und genauso deutlich bei "kleinen" Dingen.

    Ich bin immer ein Fan davon, ehrliches und klares Feedback zu geben. Und wenn der Hund nach 3 Minuten nicht mehr weiß, dass irgendwas verboten ist, dann werde ich es mit der selben Klarheit wieder durchsetzen.

    Ist meiner Meinung nach die ehrlichste und einfachste und schnellste Form und für den Hund auch am fairsten. Man muss ja nicht danebenstehen und zugucken, wenn er in die Leine beißt oder sonstwie rumfrustet. Das kann man schon ganz klar abstellen. Würde man bei Menschenkindern ja auch - zumindest würde ich das :-)

    Gibt es spezielle Trainingskonzepte, um das Verhalten zu ändern? Der Labrador ist natürlich echt ein Staubsauger, will alles ins Maul nehmen und am liebsten Rund um die Uhr fressen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Nicht böse gemeint, aber da braucht es kein spezielles Trainingskonzept. Das ist das, was jeder Hund braucht - Erziehung.

    Und das ist nicht allein ein Labbi Problem, sondern jeder Hund, der gern frisst, findet es selbstbelohnend, alles Mögliche vom Boden zu fressen. Also ich schlage vor: Bring ihm bei, dass er etwas nicht tut, wenn du ihm sagst, er soll es lassen. Und parallel hilft es, ihm beizubrigen, wenn er was sehr Leckeres findet, zu dir zu kommen, denn bei dir bekommt er was Gutes dafür, dass es es nicht gefressen, sondern angezeigt hat. Das eine sind also Grenzen, das andere über positive Verstärkung, ein Alternativverhalten. Und bei selbstbestätigenden Verhaltensweisen wie fressen oder jagen empfiehlt es sich dringend, beide Wege parallel zu gehen. Nur das gute Leckerlie anbieten, wird dir nicht helfen.

    Ich denke, da tust du dir mehr Gefallen damit, ganz gezielt beizubringen: Auch, wenn du Langeweile hast, halt Ruhe.

    "Mehr" geht immer bei so Hunden, lernen müssen sie "weniger". Das ist imA der Schlüssel zum ausgeglichenen Hund (wenn er denn ab und an ein Kopf-Hobby haben darf, aber das hat er ja). Auch, wenn oft "der muss powern" oder "der muss noch mehr machen" propagiert wird. Aber damit trainiert man sich halt die Hunde einfach auf - erster Effekt: Sie sind müde. Zweiter Effekt: Sie brauchen immer mehr um müde zu sein. Das löst also das Problem nicht.

    Ich selbst ziehe es zB vor, meinen Hund im Alltag nicht in UO Kommandos zu führen - mir geht es da viel eher um entspanntes Miteinander, um Ansprechbarkeit und sich zurücknehmen können auf Hundeseite.

    Daher finde ich persönlich gibts einen riesengroßen Unterschied - auch im Trainingsansatz. Aber es führen viele Wege nach Rom.


    Ich hoffe, die TS konnte sich bisher schon etwas mitnehmen an Tipps.

    Also ich hab zwar "nur" belgische Schäferhunde, aber die brauchen meiner Meinung nach ebensowenig noch mehr "Auslastung". Was du beschreibst ist doch schon ein ausgefüllter Hundetag. Vor allem, weil ihr ja auch einen Garten habt. Ich würde ehrlich gesagt nicht noch mehr machen - außer dein Ziel ist ein Hund, der irgendwann aufgrund des Trainings mehr fordert.

    Wenn die am Wochenende auch flitzen kann auf längeren Spaziergängen ist doch alles gut. - Zumindest meine Meinung.

    Hallo zusammen,

    Benni ist nun 5 Monate alt und bringt ein neues Verhalten an den Tag welches meinem Partner und mir den letzten Nerv raubt: Er bellt. Ständig. Bei jedem Geräusch. Ich bin mir durchaus bewusst dass es ein Hund ist, ein Dackel und die nunmal bellen, aber irgendwas hat sich da nun verändert. Der TV ist an und er bellt, der Wind bläst und er bellt, die Lüftung geht an… Er macht das auch nur zuhause. Wenn wir draußen sind bellt er nie und auch nicht bei anderen Hunden. Wir hatten das damals auch mit der Trainerin besprochen aber Leckerlie geben und anerkennen dass er was mitteilen will scheint nicht so wirklich zu funktionieren.

    Er scheint gerade eh ein wenig Matsch im Hirn zu sein durch die Hormone, aber meine armen Nachbarn….

    Ihr bringt ihm gerade bei: Bellen bringt Futter. Was erwartest du also? :winking_face:


    Ich würde es ganz pragmatisch halten: Feedbackt ihm, dass das nicht erwünscht ist. Und bleibt dran, bis ihr habt, was ihr wollt.


    Bestätigen könnt ihr, wenn er von sich aus nicht bellt, sondern ruhig bleibt.

    Das Strafe-anderes Verhalten-Bestätigungs-Ding ist aber gerade bei Hunden die schnell verknüpfen selten sinnvoll. Weil für den Hund genau diese Verhaltenskette gelernt wird.


    Ich finde es einfacher, fairer, besser verständlich für den Hund einfach zu sagen: Lass den Scheiss. Ende aus und vorbei.


    Meine Hunde werden bestätigt, wenn sie von sich aus richtiges Verhalten zeigen. DAS wird nämlich dann auch nur bestätigt- und nicht die gesamte Verhaltenskette…


    Und ein guter Trainer sollte das wissen.