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Beiträge von Hummel

    Ich bin auch kein großer Welpenfan. Ich liebe es nicht nur, wenn ein Hund "funktioniert wie ein Hund", ich liebe es auch, wenn ich meinen Alltag so selbstverständlich gestalten kann, dass ich nicht immer Rücksicht nehmen muss auf die Hunde (zB spontan einfach los, mal eben wen treffen oder so, ohne, dass die Hunde dabei sind), ich liebe es, mit den Hunden zu radeln oder lange Spaziergänge zu machen. Ich liebe es auch, wenn ich einfach mal nen ultra faulen Tag machen kann, selbst total abschalten und alles chillt rum und ich muss auf nichts achten.


    Welpen sind ok - ich find die auch putzig, aber sie stressen mich mehr, als ein Junghund, einfach weil ich aus meinen Routinen gerissen werde.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich ja vor 2 Jahren 2 Welpen hintereinander hatte (einen zur Aufzucht, dann Zack) und da war mein persönliches Limit erreicht und ich bin froh, erstmal keinen Welpen hier zu haben. Was mein nächster Hund wird, ist mir allerdings wieder wurscht. Er sollte nicht älter als 5 sein, das ist alles, was mir wichtig ist.

    Da schließe ich mich an! Das braucht KEIN Hund! Beispiel: ich hab hier zwei Malis sitzen. Die haben einen Spaziergang (45 Minuten bis 90 minuten) am Tag, 1-2 x die Woche stattdessen ne Radrunde und etwas Hundesport und sind völlig ausgeglichen.

    Meine Vorschläge wären Cairn Terrier, Wessthighland Terrier, Border Terrier oder Zwergschnauzer.


    Allesamt sind nette Begleithunde (beim Boder Terrier würde ich nun nicht gerade eine jagdliche Zucht wählen, bzw bei dem muss man noch am ehesten aufpassen, nicht doch ein Modell mit mehr Bock auf Job zu bekommen), stabil im Charakter und im Körper, gesund und selbstbewusst.


    Wenn ihr einen Dobi hattet und sein Wesen mochtet, dann sind all diese Rassen kein Problem. Die Bichons wären auch prima, Terrier und Schnauzer halt von Optik und Wesen etwas kerniger, was aber nicht "schwierig" heißt, sondern einfach etwas weniger zart besaitet.


    PS: Ich fand die Kommentare zum Thema Stofftier auch ziemlich daneben. Hier passt sehr gut ein Hund hin! (Und wenn der Hundehalter nämlich schon Ahnung hat, wie in diesem Fall, dann wird ein kleiner Begleithund ihn auch nicht überfordern. Ob ein Hund schwierig ist oder nicht, hängt nur an der Kompetenz des Besitzers.)

    Naja, man muss nicht alles aufs Gramm ausrechnen, nur tut man sich im Sinne einer idealen Ernährung einen Gefallen, es grundsätzlich zu wissen, was und wieviel der Hund braucht. Das ist ein riesen Unterschied. Es gibt sie auch in Deutschland, die Hunde die krankgefüttert werden.


    Tomaten sind übrigens wirklich sehr mit Bedacht zu verfüttern, wenn sie ungekocht sind, wegen des Solanin.

    „Die sind aber schön!“ , „Süüüüüss!“(Hilde), „Boah die hat aber Power“ (Hilde),... und wer Zack kennengelernt hat „Beeindruckend, aber will ich nicht geschenkt.“ :lol: (Meist. Ein paar DHF bzw Sportler finden ihn gut.)


    Aus dem Weg geht eigentlich keiner, anleinen mit zwei Malis und einer mit Mauli machen die meisten, außer sie sehen ihre Hunde nicht mehr :pfeif: oder sind ein bisschen dumm oder ignorant ...

    Der Hund braucht einfach Regeln und Grenzen von euch. Ich hab im Moment rund 5 Aussi Welpen um mich - etwa das Alter. Wenn du nicht gerade ein nervenschwaches Hysterinchen gekauft hast, sondern einen soliden, normalen Aussi, dann fehlt es schlicht daran, dass er euch nicht ernst nimmt. Und vielleicht dass er viel zu oft und zu lang freidrehen kann. Das System füttert sich selbst auch.

    Es hat ja auch jeder seinen eigenen Anspruch und die BH verzeiht viel. Für mich persönlich kann ich nur sagen: mit einem Hund, der im Fuß manchmal die Seiten verwechselt oder in der Gegend herum schaut, würde ich nicht starten.

    Ich finde nicht, dass Vermeidung die Möglichkeit für den Hund ist, mit seinem Heranwachsen umgehen zu können. Er braucht die Anleitung vom Menschen. Sowohl draußen, als auch beim Ruhefinden im Haus. Wenn man dem aus dem Weg geht (und mit 5 Monaten wird da noch nicht so arg viel Testosteron sein), wirds eher schlimmer. Mit Situationen, Hormonen und Reizen umgehen lernen, ist in meinen Augen der wichtigste Schritt beim Erwachsenwerden.

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