Beiträge von Hummel

    Wie macht ihr das mit der Ungeziefer-Prophylaxe bei euren Hunden?

    Ich war immer der Meinung so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das heißt mein Hund hat im Sommer zuletzt Simparica bekommen und hatte seitdem keine einzige Zecke. Wenn ich wieder Zecken am Hund finde gibt es eben wieder Simparica. Gerade wenn mein Hund noch nicht geklärte Allergien hat wäre ich eher noch vorsichtiger mit solchen Mitteln gewesen

    Ich habe jetzt lange mit der Tierärztin gesprochen und sie hat unter anderem gesagt sie würde konsequent alle 4-5 Wochen Simparica geben, weil so empfindliche Kandidaten auf jeden einzelnen Zecke reagieren können und auch ein einzelner Floh ohne richtigen Befall Reaktionen auslösen kann.

    Jetzt bin ich unsicher, weil das meinem Bauchgefühl wiederspricht. Wie handhabt ihr das?


    Mein Allergiker bekommt durchgehend Bravecto oder Nexgard/Frontpro, weil er durch die Allergie ja ein nicht so effektives Immunsystem hat. Das hat ihm schon mal einen ganz fiesen Demodex Ausbruch gebracht (er tat mir so leid).

    Da das Zeug Milben auch ext bekommt er das und hatte auch nie wieder was. Er verträgt es gut - deswegen werde ich das auch weiterhin so handhaben. Allerdings gebe ich alle 2 Monate die Tabletten die für 1 Monat sind. Die Wirkung hält hier so lange (Zecken waren der Test) Bravecto hält gute 4 Monate vor.

    Hat jemand von euch ein Rezept für Fenchel? Ich vertrage viele Gemüsesorten nicht und würde deswegen gerne meine "mag ich nicht"-Haltung gegenüber als verträglich deklariertem Gemüse aufgeben. Also kurz: ich will mich mit Fenchel anfreunden. Denke blanchierter Fenchel ist eher nix, vollkommen überwürzter aber schon. Also falls ihr Ideen habt.. :)


    Für Menschen die Fenchel nicht mögen, habe ich gute Erfahrungen mit einem Salat.

    Fenchel in dünne Streifchen schneiden, Orange filettieren und dazu ein Honig-Senf-Dressing. Wenn man mag noch Walnüsse drüber.


    Schmeckt richtig gut!

    Diesen Thread :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich würde dir empfehlen, vor allem bei einem noch wachsenden Hund, unbedingt darauf zu achten, dass sie bedarfsgerecht gefüttert wird.

    Das betrifft nicht nur die Makronährstoffe, sondern auch alle Mineralien und Vitamine.

    Ob man das über ein Alleinfutter macht (einfacher) oder über selbst zusammen gestelltes (Barf, Kochen, Reinfleischdosen mit KH und Gemüse) ist persönliches und Hunde Gusto. Die Berechnung würde ich allerdings einem Profi überlassen (Vet.med. mit Schwerpunkt Ernährung, kein „Ich nenne mich Ernährungsberater für Hunde mit xy-unqualifiziertem „Abschluss“)

    Es gibt einige etablierte Ernährungs Vets online zu finden (zB Napfcheck oder Futtermedicus)


    Ich hatte sowohl einige Welpen aber auch adulte Hunde - auch aus dem Ausland. In den meisten Fällen sind die nicht an eine extrem eiweißreiche Nahrung gewöhnt. Das kann den „noch nicht idealen“ Kot erklären.

    Grundsätzlich würde ich in jedem Fall zu einer ausgewogenen Ernährung ohne Extreme (beliebt und modern sind „quasi nur Fleisch mit etwas Gemüse und niemals böses Getreide“ - verkauft sich gut und teuer. Ist meiner Erfahrung nach aber auf keinen Fall das bestmögliche.

    Auf jeden Fall können Eiweiß-Bomben wie getrocknete Ohren, Ziemer, Sehnen, Fleisch etc pp den Bedarf und die Toleranz überschreiten.

    Das kann ich dir mit Sicherheit bestätigen. Würde ich auch testhalber mal komplett weglassen.

    Der Riesenschnauzer, der oft bei mir ist, ist auch extrem anfällig mit den Ohren. Sie hat keine der von dir aufgeführten Symptome und ist dennoch starke Allergikerin.
    Mit der richtigen Fütterung, zum Kauen nur Kaffeeholz oder Kauwurzel und in bestimmten Jahreszeiten Apoquel ist das mit den Ohren endlich Geschichte.

    PS: fällt mir bei der Beutegeschichte ein. Wenn du erstmal in komplett problemloser Atmosphäre das lustige Spiel „Ich zerre Frauchen durch den Raum“ etablierst, dann könntest du das im nächsten Schritt noch ein gutes Stück VOR dem Grenzbereich praktizieren

    Und wenn das für sie eine Selbstverständlichkeit ist, gehst Du mit ihr in der Beisswurst (oder was auch immer) mal erst einen Schritt zurück (ist ja immer noch vor dem Grenzbereich) und lässt Dich dann wieder mitziehen.

    Schritt für Schritt gehts dann rückwärts, nicht ohne das Spiel immer wieder auch im problemlosen Bereich zu praktizieren.

    Am besten lässt du dich von ihr auch aktivieren, so dass sie ein „Allmachtsgefühl“ bekommt.
    Vielleicht ist das ein guter Weg, dass sie sich auch irgendwann in Bereichen, die sie vorher gehemmt haben, ihren Adrenalin und Dopamin Kick holen will (das selbst Wollen, darum geht’s ja).


    Ich finde Hunde mit hoher Beutemotivation super und für einige Sachen ist das meiner Erfahrung nach der bessere Hebel als Futter.