Alles anzeigenDas Ende war ein komplett ohne mein Zutun aus eigenem Antrieb in nen Karton voller Flaschen mit Kieseln springen und nach Futter wühlen.
das klingt sehr sehr toll! das probiere ich auf jeden fall aus, vielen dank! könnte mir gut vorstellen, dass das bei ihr gut wirkt.
ich glaube, da muss ich nur vorsichtig sein, dass ich die angstgrenzen gut sehe und es wirklich einfache challenges sind. sie merkt sich leider sehr schnell dass futter zb oft in gruseligen situationen da ist - nimmt dann kein futter mehr, lässt es liegen, selbst bei spaßigen sachen, weil - könnt ja gleich was in der nähe sein das angst macht- sie generalisiert diese situationen leider oft schneller als andersrum.
beutespiele gehen bei ihr sehr gut, sie hat sehr viel trieb und ich sag immer scherzhalber -maliborder- zu ihrdie hängt sich an jedes seil das krokodil. das würde ich auf jeden fall gerne probieren mehr einzubauen, bin mir aber unsicher wie ich das am besten bei statischen objekten mache.
bei zb fremden menschen/gästen geht das total gut, da bricht das eis innerhalb von minuten mit zerrspielen.
hausflur oder draußen zb geht nicht, da nimmt sie leider wie gesagt durch den stress weder spielzeug noch leckerli an, sobald wir zu nah dran sind.
Ja, die Kunst dabei ist wirklich, die Schwelle immer genau im Blick zu haben.
Nie Schwellig oder überschwellig. Lieber noch 20x mehr „zu wenig“ als Herausforderung als einmal im Grenzbereich. Der Hund darf nie merken, dass er sich gegen eine Angst überwindet.
Das gilt für beide Ansätze.
Das Gute ist: Es muss ja nicht auf Biegen und Brechen schnell gehen. Das „schlechteste“ Ergebnis (wenn man immer schafft unterschwellig zu bleiben) dass der Hund halt ne Weile länger Spaß hatte, ohne einen Schritt weiter zu gehen.
Der Satz „Gibst du dem Tier das Gefühl, 15 Minuten Zeit zu haben, wirst du dein ganzes Leben brauchen. Gibst du ihm das Gefühl, dein ganzes Leben Zeit zu haben, bekommst du es in 15 Minuten“ hat mir sehr gute Anleitung gegeben.
Ganz viel Erfolg wünsche ich euch auf jeden Fall.