Beiträge von Hummel

    Ja, die Kunst dabei ist wirklich, die Schwelle immer genau im Blick zu haben.

    Nie Schwellig oder überschwellig. Lieber noch 20x mehr „zu wenig“ als Herausforderung als einmal im Grenzbereich. Der Hund darf nie merken, dass er sich gegen eine Angst überwindet.

    Das gilt für beide Ansätze.


    Das Gute ist: Es muss ja nicht auf Biegen und Brechen schnell gehen. Das „schlechteste“ Ergebnis (wenn man immer schafft unterschwellig zu bleiben) dass der Hund halt ne Weile länger Spaß hatte, ohne einen Schritt weiter zu gehen.

    Der Satz „Gibst du dem Tier das Gefühl, 15 Minuten Zeit zu haben, wirst du dein ganzes Leben brauchen. Gibst du ihm das Gefühl, dein ganzes Leben Zeit zu haben, bekommst du es in 15 Minuten“ hat mir sehr gute Anleitung gegeben.



    Ganz viel Erfolg wünsche ich euch auf jeden Fall.

    Ich habe speziell danach gefragt, weil mir dazu zwei Dinge eingefallen sind.


    1. ich hatte mal einen TS Hund, der auch ein wirkliches Extrem war. Shapen war super - aber ich bin immer auch nur bis „zur Linie“ gekommen damit.

    Was dort den Durchbruch gebracht hatte war ein Tipp einer Trainerin aus Österreich. Sie meinte: Koppel die Belohnung mal komplett ab von dir und deiner Existenz. Mach eine selbstbelohnende Aktion draus.

    Sprich: Überwindung immer so niedrig setzen, dass es geht und über das selbstbelohnen den Wert des eigenen Mutes quasi intrinsisch steigern. Mein Part war immer nur quasi eine Freigabe in die Situation

    Beispiel: Beim ersten Mal lag nur ein recht großes Stück Wurst neben einer leeren Flasche, so dass es weggenommen werden konnte, ohne die Flasche zu berühren oder irgendein Geräusch auszulösen.

    Das Ende war ein komplett ohne mein Zutun aus eigenem Antrieb in nen Karton voller Flaschen mit Kieseln springen und nach Futter wühlen.

    Es war zunächst komisch mich und meine Bestätigung ganz raus zu halten, hatte aber ein deutlich besseres, schnelleres Ergebnis, weil der Hund aus sich heraus auf sich stolz war und ich glaub das hat es einfach „stärker“ noch in der Wirkung gemacht, weil das Selbstbewusstsein nicht von außen gegeben wurde (in seiner Wahrnehmung).


    2. ein Border mit extremer Schuss Angst ist über Beutespiele, die ihn sehr stark gemacht haben (am Anfang jede Gegenbewegung mit „Du bist stärker, ich kann nicht mehr“ und Beute hergeben bestätigt- irgendwann hatte der Hund richtig Bock auf „kämpfen“) - diese hohe extreme Aufregung mit viel Hormonausschüttung hat nach zwei Jahren ein Medikament freies Silvester ermöglicht (neben Hilfen wie Thundershirt und Co).


    Ob das für euch was bringt, kann ich aus der Distanz natürlich nicht beurteilen, aber vielleicht ist ja ein für dich neuer Denkansatz dabei, der euch hilft.

    Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, dass ich immer sofort alles eingefroren habe und das ging.


    Manches muss man einfach austesten. Gerade weil man meist gar nicht ganz genau wissen kann, auf was exakt reagiert wird.

    Wenn er Gekochtes bekommt ist da ja vermutlich eine Sorte frisches Fleisch dabei, oder? (Sorry ich hab grad wieder vergessen, du hattest das geschrieben aber ich hab es nicht noch einmal nachgelesen)

    Nimm das doch roh (also viel damit es sich lohnt)

    In Streifen geschnitten und bei 180 Grad Umluft in den Ofen und nach 60-70 Minuten noch ne halbe Stunde mit Löffel in der Tür, damit die Feuchte raus kann (oder Dörr Automat, darauf bin ich nach erfolgreichem Ofen Test umgestiegen weil deutlich weniger Energie Verschwendung).

    Wenn die fertig sind in den TK und dann einfach einzeln entnehmen.


    Vielleicht würde euch auch mal um den ekelhaften Juckreiz unter Kontrolle zu bekommen, drei, vier Wochen Apoquel helfen.


    Allergien - da schraubt sich das Immunsystem ja quasi selbst in die Hysterie. Und damit ist zumindest mal die psychische Belastung durch Juckreiz und das Entwickeln von „Macken“ wie Kratzen/lecken bei Stress durchbrochen.

    Vielleicht kann dir dein Tierarzt da ja helfen.

    Das frisch aufmachen ist dabei egal, denn das Futter wurde ja schon vorher gelagert.


    Am Ende ist eine Allergie einfach immer ein A….loch und hängt an Schwellenwerten.

    Futtermittel Allergien bei sehr jungen Hunden sind aber kaum denkbar, weil das Immunsystem (was ja nicht nur falsch, sondern auch überreagiert bei einer Allergie) sich erstmal ausbilden muss.


    Da ich auch mal einen extremen Allergiker hatte, kann ich nachfühlen. Das ist einfach nervig.


    Am besten schaust du, dass er mal wirklich mindestens 1,5 Jahre lang ausschließlich (und wirklich nix anderes auch kein Leckerlie, nix „unterwegs“ oder kau Teil) das bekommt, was er gerade gut verträgt.

    Wenn sich das Immunsystem was beruhigt hat, gibts oft mal wieder etwas mehr Toleranzen.


    Ich hab damals das Fleisch was meiner vertragen hat auch selbst gedörrt und direkt eingefroren (damit sich keine Futtermilben bilden können- die sind automatisch auf allem, was trocken gelagert wird und das reine töten durch einfrieren bringt Nix, weil die Allergie auslösenden Eiweiße der Milben ja damit nicht verschwinden)

    Ich drücke euch die Daumen!

    Heute, nachdem er gestern kein Anallergenic bekommen hat, kein Juckreiz mehr, er lässt die Pfoten in Ruhe, hat ruhig geschlafen. Die Haut ist noch leicht gerötet, aber schon wesentlich normaler als in den Anallergenic-Tagen. Verrückt, mein Hund reagiert wirklich allergisch darauf. Das muss dann im Prinzip ein Konservierungsstoff oder so sein, von den Futtermitteln selbst her dürfte es ja so ziemlich ausgeschlossen sein.

    Es kann auch sein, dass er auf Futtermilben allergisch ist - das ist nicht selten.

    Die Inhaltsstoffe bzw. deren Dekonstruktionen müssen nicht das Problem sein. Trocken Gelagertes hat eigentlich immer Milben.

    Würde dazu passen dass er auf Frisches nicht reagiert hat.


    Allergie ist Asi…

    Ihr Lieben,

    Nouska ist kein Zeckenmagnet, ich kann bei ihr immer gut was absammeln, wenn ich am Kanal war, weil die Viehcher einach nicht gut durch ihr Fell kommen und gut gesehen werden. Wenn solche Phasen sind, gebe ich ihr Advantix und wir haben dann viele Wochen Ruhe. Nun war eine neue Dosis Advantix fällig und etwa 5 Tage später hatte Nouska drei vollgesogene Zecken am Körper.

    Wirkt das Zeug irgendwann nicht mehr gut?

    Mit Tabletten tu ich mich eigentlich schwer, ist das ne Beschränktheit von mir, dass ich die topische Anwendung als schonender für den Hund empfinde als bei Tabletten?

    Es kommt schon vor, dass es irgendwann resistente Viecher gibt.

    Dann muss man den Wirkstoff wechseln.

    Wir kommen mit alle 4 Monate Frontpro super durchs Jahr.

    Ich hatte hier nur mal das Lachs&Kartoffel und das Daily Duck (bzgl Ente und Kartoffel-Sorten)

    Wurde beides sehr gut vertragen und sehr gern gefressen auch vom etwas sensibleren Fresser.


    Bleib allerdings bei meinen Favoriten SensiPlus und Balance (glaub die haben das jetzt umbenannt), wenn es Josera ist.

    Das Lamm hat mir (wie fast jede Sorte die es mit Lamm gibt) zu viel Rohasche.