Beiträge von Hummel

    Ich koche mir heute Abend Blumenkohl Suppe.

    Auf die Art wie ich sie von meiner Mama gelernt habe (mit Ei, Saurer Sahne und auf dem Teller dann etwas frischer Zitrone) ist das eine perfekte Herbst-Suppe (eigentlich fast Eintopf) und gibt’s hier mindestens alle 2 Wochen nen Topf über den Winter.

    Getreide kann gerade ängstlichen Hunden sehr gut helfen, ausgeglichener zu sein. Es gibt sehr viele mögliche Gründe für vorsichtiges bis furchtsames Verhalten.

    Es ist eine Mär, dass Getreide per se schlecht ist oder ängstlich macht.
    Und solange dein Hund nicht wirklich einen krankhaft niedrigen Serotoninspiegel hat (kann zwar sein, ist aber nicht so häufig wie oft verbreitet ), ändert auch der Mais nichts daran.


    Aber ich weiß, es wird sehr viel Angst verbreitet.

    Muss aber zugeben, dass (nach sehr sehr vielen Jahren intensiver Beschäftigung damit, Seminaren und Co bei Verhaltensforschern und Ernährungs Tierärzten, Diätetik Büchern und so weiter) das meiste in meinen Augen nur eine gute Geld Druck Maschine ist. (Und, ja, ich habe das am Anfang auch alles als gegeben angenommen- bin aber an der Praxis ins Zweifeln gekommen)

    Ich hatte einige schüchterne oder auch ängstliche Hunde bei mir. Die werden zwar keine Ego-Shooter, trotzdem ist Gutes und individuelles Verhaltenstraining, Training des Menschen das Verhalten richtig zu lesen und vor allem richtig zu interpretieren und dann individuell angepasst anzuleiten und gezielter Aufbau von Selbstbewusstsein in den allermeisten Fällen um einiges bis vielfaches zielführender als der Verzicht von Getreide inkl. Mais. Und wenn eine Trainingsart da nach guter Zeit des Ausprobierens nicht hilft, würde ich erstmal den Trainer und den Ansatz wechseln. Aber das nur dazu.

    Wichtig ist, dass der Hund es mag, es gut verträgt und es alles enthält was er braucht.

    Ansonsten gibt’s kein Dogma für mich. Nass und Trocken, nur eines davon, abwechselnd mit Frischfutter, nur Frischfutter…

    Je unterschiedlicher die Konsistenzen und Zusammensetzungen sind desto besser erstmal für die Darmflora.


    Und zu hoher Eiweiß Anteil (siehe dein Nassfutter) kann ebenso Nervosität und Über-Sensibilität steigern, wie eine Disbalance vom Tryptophan.

    Ausgewogen, ausgeglichen und:
    Was für alle Seiten (inkl. Geldbeutel des Menschen) gut funktioniert ist das beste für den Hund.

    Das nimmt nämlich den Druck und die Erwartungshaltung aus der Sache - genau damit können gerade Sensibelchen schlecht umgehen und man dreht sich schnell in einen Teufelskreis der mit dem Futter an sich nichts mehr zu tun hat.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du und dein Hund bald wieder entspannt seid beim Futter-Thema!

    Zack 300-350 Gramm (SensiPlus oder MarkusMühle)


    Hilde 200-250 Gramm Balance

    Ich bin das erste Mal glaube ich durch Rabatt-Aktionen irgendwie eskaliert :grinning_squinting_face:


    Hier sind jetzt (neben den SensiPlus und Balance Säcken die offen sind und noch gut halb voll), gerade

    30 Kilo Markus Mühle

    25 Kilo Josera SensiPlus

    29,5 Kilo Josera Balance

    Da es hier ja auch noch frisches Futter gibt, würde ich sagen: wir kommen durch den ganzen Winter :nerd_face::exploding_head:

    Als nächstes muss ich wohl erst einmal vernünftiges Essen darin produzieren 😁

    Wenn es jetzt jeden Tag Pommes gibt, könnte es sein, dass meine Frau das Teil wieder loswerden will 😉.

    Sie muss eh noch überzeugt werden. Der Platz in der Küche ist nicht so groß und die HL nimmt ja schon einiges an Platz ein.

    Vernünftig?

    Also frisch, gesund, genug Eiweiß und so?


    Feta mit frischen Kräutern vermengen. Tomaten aushöhlen und die Käsemasse rein.

    Daneben (ohne Feuchte) eine Hand voll Pinienkerne.

    Ab in die HLF. Am Ende die pinienkerne auf die gefüllten Tomaten und etwas kaltgepresstes Olivenöl drüber.

    Perfekt und macht satt.

    Extrudiert oder kaltgepresst? Ich bin mittlerweile durchs Lesen so verwirrt, dass ich mittlerweile nicht mehr weiß, ob es wirklich relevant ist, wie das Futter hergestellt wurde oder ob es eher auf die Zutaten (und ggf. die Länge der Liste) ankommt.

    Spielt der Herstellungsprozess für einen gesunden Hund eine relevante Rolle?

    Grundsätzlich kommt es nur auf Zutaten und Analysewerte an.

    Wie es hergestellt ist, ist je nach Hund eine Frage der Verträglichkeit. Viele Hunde kommen mit allem klar (extrudiert, kaltgepresst, gebacken, getrocknet). Manche mit manchen nicht. Extrudiert ist idR am leichtesten verdaulich.

    Ob ein Adult Futter geeignet ist oder nicht, für wachsende Hunde, hängt nur an den Werten des Futters, nicht ob es Adult heißt. Man kann damit auch richtig in die Tonne greifen.

    Ich habe viele Hunde aufwachsen sehen. Mit Josera waren alle gut dabei, haben gut gefressen, sind gesund gewachsen und (weil es Josera schon so lange gibt kann ich das auch berichten) hatten gesunde Knochen.

    Allerdings sollte man dann nicht täglich noch Kauzeug und Leckerlie mit viel Energie und Eiweiß füttern. Sonst kann das Futter so gut sein wie es will. :nerd_face: