Was tun mit dem Hund?

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 1.474 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Herr Krause.

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    Hallo zusammen


    Ich habe eine Frage zu folgender Geschichte:


    Eine gute Freundin von mir wandert mit ihrem Mann aus. Ich kenne deren Hund gut und er mag auch meinen Hund. Beide Hunde sind gleichalt (11 Jahre).

    Die Freundin kann ihren Hund nicht gleich mitnehmen, da sie noch nicht wissen, wo sie genau in Südamerika bleiben werden und rumreisen und sie außerdem noch mit dem Zug durch D fahren wollen/müssen. Da ihr Hund keine andere Hunde mag (außer meinen :) ) hat sie auch da Sorge ihn mitzunehmen-im Zug.


    Nun war ihre Idee: Ihr Hund kommt zu uns (für uns kein Problem) und sobald sie wissen, wo sie dann auch bleiben- schätzungsweise im Dez/Jan. setze ich den Hund in Flieger.


    MEINE Sorge ist: Ich lese immer mal wieder: Hund bei Langstrecken- Flug gestorben!!! Furchtbar Und: Vielleicht hat sich der Hund in der Zeit so an uns gewöhnt, dass es nicht schlau wäre ihn dann wieder abzugeben. (ob ich ein Hund oder zwei habe, ist für mich das Gleiche). Ja vielleicht hänge ICH dann auch zu sehr an dem Hund...aber meine Frage ist:

    Was würdet ihr machen?

    Nach 5 Monaten erinnert sich ein Hund doch kaum noch an seine alten Besitzer oder??

    Ich bin hin- und hergerissen.

    Natürlich nehmen wir ihn zu uns.....aber dann nach paar Monaten wieder abgeben...da ist doch ein Hund mit 11 völllig gaga!!!


    Was meint ihr?


    Liebe Grüße

  • Da ich bereits einmal mit Hund ausgewandert bin, jetzt mit demselben Hund wieder 'zurueck wandere' aber nicht ausschliesse, in einigen Jahren nochmal ganz woanders auf der Welt zu leben, wuerde ich nie in Betracht ziehen, dass mein Hund mir dann nicht wieder zurueckgegeben wird, wenn er kurz-/mittelfristig woanders unterkommen muesste.

    Ich faends super, wenn Du Dich fuer die Uebergangszeit als 'Auffangstelle' zur Verfuegung stellst, aber dann den Hund nicht wieder zurueck geben zu koennen/wollen, ist der Freundin gegenueber unfair. Es sollte hier definitiv mit offenen Karten gespielt werden.

  • Ich würde das vorallem wenn du gerne die Übergangsstelle sein möchtest auch schriftlich irgendwie festhalten. Nicht das es am Ende Streit gibt weil einer den Hund nicht mehr hergeben will und der ganze Mist dann weitergesponnen eingeklagt wird. Dann sind beide Seiten abgesichert und man kann ja trotzdem mit offenen Karten spielen und die Möglichkeit durchsprechen "was wäre wenn".

    Liebe Grüße von den Langohren


    English Cocker Spaniel - Bailey + Benny *20.07.2014
    English Springer Spaniel - Fay *17.10.2016
    Collie Dasty - *02.05.2001 - +30.08.2014


    Spaziergänge mit dem Hund sind Balsam für die Seele.


    Langohren rocken die Welt!

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  • Wenn Du jetzt schon weiß, daß Du ein "Pflegestelle-Versager" bist, würde ich den Hund von vorne herein nicht annehmen wollen.


    Denn, den Hund - wenn die Zeit dazu gekommen ist - nicht mehr den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben zu wollen / zu "können" , ist denen gegenüber unfair!


    Immerhin machen sie sich ja Gedanken, wie sie das alles für ihren Hund möglichst stressfrei über die Bühne bekommen können.



    Du kannst ihnen höchstens anbieten, ihnen den Hund ganz abzukaufen! :ka:

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Natürlich nehmen wir ihn zu uns.....aber dann nach paar Monaten wieder abgeben...da ist doch ein Hund mit 11 völllig gaga!!

    unabhängig von der Situation finde ich das nicht gaga, auch mit 11 nicht. Ich glaube, da vermenschlichen wir Besitzer einfach zu sehr. Sind eben Hunde, keine Kinder :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Dem Hund zur Liebe (ist ja dann auch schon 12) wird es wahrscheinlich mehr Sinn machen, wenn er dann ganz bei dir bleiben kann.

    Das muss natürlich vorher mit deiner Freundin abgesprochen sein. Hat sie da schon mal drüber nachgedacht?

  • Mit Langstreckenflügen kenn ich mich jetzt nicht aus, aber denke wenn der Hund ein tierärztliches OK vorher bekommt wäre das zwar stressig, aber machbar.

    Ein Hund verkraftet eine solch lange Trennung und erkennt dann seine Besitzer auch wieder.

    Meine Schwester hatte jetzt einmal 8 Monate und dann nach fast nem Jahr wieder 2 Monate die ältere Hündin einer alten Dame (OP mit langer Reha) zur Betreuung. Die Hündin hat das alles super vertragen und war sichtlich froh wieder bei ihrer Besitzerin zu sein.

    Man muss aber das auch für sich abgrenzen können, ob man ein Tier wieder abgeben kann. Wenn du jetzt schon weißt, dass du nicht loslassen kannst, besprich das mit deiner Freundin.

  • Für Hund und Halter wäre es sicher das entspannteste, wenn Hund zu dir kann.

    Das Alter wird dem Hund egal sein. Wenn er fit ist, wir er sich auch in dem Alter noch an die veränderten Umstände gewöhnen.

    Die größere Frage wird wohl eher sein, ob du dich dann noch von dem Hund trennen kannst. Dass Tiere bei Flügen versterben, ist eher selten. Wenn, dann handelt es sich meist um Qualzuchtrassen, die auf Grund des Stress oder der verwendeten Beruhigungsmittel zu Atemproblemen neigen oder schlicht geschmuggelten Tieren, die unter grauenvollen Bedingungen transportiert wurden.


    Wenn ihr es wirklich überlegt, solltest du darauf bestehen, dass da alles ganz klar schriftlich fest gehalten wird.

    Was passiert, wenn der Hund krank wird? Was wenn er verstirbt?

    Darfst du im Notfall über eine Einschläferung entscheiden?

    Was wenn der Hund aus gesundheitlichen Gründen nicht transportfähig ist?

    Musst du dich um den Transport kümmern oder bekommen deine Freunde das aus dem Ausland geregelt?

    Was wenn sich nach ein paar Wochen Zusammenleben zeigt, dass die Hunde doch Probleme mit einander haben?


    Setzt euch in Ruhe hin, sprecht alle "was wäre wenn" Szenarien durch und haltet die wichtgen Punkte wirklich vertragsmäßig fest.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Wenn der Hund fit ist, spricht mAn nix dagegen.


    Was die Gedanken bzgl. nach einiger Zeit wieder 'abgeben' (bzw. den Eigentuemern geben) versteh ich die Sorgen nicht so recht. Ich mein, ihr macht euch ja auch Gedanken drum, dass ihr den Hund jetzt ggf. nehmt..nach 11 Jahren! Wieso sollte ihn da eine Trennung nach ein paar Monaten beeinflussen/schaden?

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Für mich wäre entscheidend was deine Freundin und ihr Mann für ihren Hund wollen. Wenn sie dir die Entscheidung überlassen würde ich abwarten wie sich der Hund bei dir entwickelt. Wenn Hunde nicht sehr auf einen Menschen fixiert sind dann gewöhnen sie sich an eine neue Situation. Also sowohl bei dir zu leben als auch nach 5 Monaten wieder bei den alten Besitzern.


    Ich würde mit meinen Hunde nicht fliegen um "nur" in den Urlaub zu fahren aber wenn ich auswandern würde dann natürlich mit den Hunden. Und dann auch mit dem Risiko des Transports im Frachtraum leben.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

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