Gassi zu dritt - Hund völlig gestresst und unentspannt

  • Ich vermute, hier ist nicht der Hund der Problemverursacher, sondern der Mensch. Es ist artgerecht, wenn ein Hund beim Gassigehen ausreichend Gelegenheit zum Schnüffeln bekommt. Wenn er euren Hund nicht ableint müsst ihr natürlich auch mal auf ihn warten. Das ist kein MANKO, sondern einfach notwendig!


    Wie soll ein Hund sich deiner Meinung nach verhalten?

  • Ich vermute, hier ist nicht der Hund der Problemverursacher, sondern der Mensch. Es ist artgerecht, wenn ein Hund beim Gassigehen ausreichend Gelegenheit zum Schnüffeln bekommt. Wenn er euren Hund nicht ableint müsst ihr natürlich auch mal auf ihn warten. Das ist kein MANKO, sondern einfach notwendig!


    Wie soll ein Hund sich deiner Meinung nach verhalten?

    Ich glaube, sie warten nicht auf den Hund weil er trödelt, sondern weil er zieht. Und damit er das lässt, warten sie halt ständig, damit er zu ihnen kommt und dann quasi nicht mehr zieht. Und dann geht's halt wieder weiter.

  • nutzt ihr zum spazieren gehen ein Halsband oder Geschirr?


    Was das stehen bleiben beim ziehen angeht, ja nun, wenn das kommentarlos passiert würde mir hier die mittelkralle gezeigt werden und der Spieß umgedreht, er bleibt sitzen wenn ich weiter will :D


    woher kommt ihr denn?

  • Ich verstehs immer noch nicht.


    Wie oft und wie lange geht ihr denn mit ihm an der kurzen Leine „stramm“ und wie oft an der Schlepp ne gemütliche Schnüffelrunde?

  • Ich verstehs immer noch nicht.


    Wie oft und wie lange geht ihr denn mit ihm an der kurzen Leine „stramm“ und wie oft an der Schlepp ne gemütliche Schnüffelrunde?

    Danke, ich habe da nämlich auch noch ein Verständnisproblem.


    Ich habe das Gefühl, dass es für den Hund keine echte Freizeit gibt, sondern permanentes Leinenführigkeits- und oder Fuß geh-Training ...?


  • Wir sind in seinem Tempo gegangen. Einziges Manko: Wir mussten noch oft halt machen. Immer wenn er gezogen hat, bin ich stehen geblieben. Dann ging es erst weiter, wenn er zurückgekommen ist.

    Aber wenn der Hund an der Leine ist und rumschnüffeln soll, ist doch logisch, dass man stehenbleiben muss. Wie kann denn das ein Manko sein?

    Hallo katzenpfote. Das war darauf bezogen, wenn er sich nach vorne in die Leine geworfen hat. Natürlich bin ich stehengeblieben, wenn er schnüffeln wollte. War fertig geschnüffelt, hat er sich nach vorne orientiert und wollte schnell viel weiter als die Leine erlaubte. Dann bin ich stehengeblieben.

  • Ich gehöre auch zu denen, die auf Seite fünf immer noch kein klares Bild von euren normalen Spaziergängen haben.


    Auch wenn ich nicht glaube, dass der Trainer und seine Methode den Dackel dauerhaft verunsichert haben, scheinst du auch in der sehr speziellen Situation (Rassehund, der seit Welpe bei euch lebt und total verunsichert beim Spaziergang ist) immer noch ein recht großes Augenmerk auf Leinenführigkeit zu legen. Evtl. liegt da irgendwo das Problem.


    Wie wäre ein Geschirr (falls er ein Geschirr trägt, ein neues, anderes Geschirr), Leine dran - und für die nächste Zeit ist *an diesem* Geschirr Leinenführigkeit dir völlig egal. Wenn er zieht, zieht er halt, du korrigierst gar nix.

  • Das "Fußgehen" wurde duch positive Verstärkung durch Leckerlies trainiert. Als zweiten Schritt, sollte man sich zum Hund beugen und ihm mit der offenen Hand "erschrecken", es war auch Anweisung den Fuß immer wieder zur Seite gehen zu lassen

    Also wurde das Fußgehen im Grunde hauptsächlich über Strafe aufgebaut. Blocken, erschrecken, das mag zwar erst mal netter aussehen als ein Leinenruck oder ein tatsächlicher Tritt, Strafe bleibt es aber trotzdem. Und grad bei einem etwas sensibleren Hund kann man damit schnell viel kaputt machen.


    Zudem scheint das (wenn ich es richtig verstanden habe) als Methode gegen Ziehen an der Leine benutzt worden zu sein. Also ohne klares "Jetzt üben wir" und "Jetzt hast du wieder Freizeit" sondern eher permanent auf jedem Spaziergang? Dann kann ich mir ehrlich gesagt schon vorstellen, dass der Hund irgendwann so verunsichert ist, dass er lieber gar nichts mehr macht.


    Wäre es mein Hund, würde ich erst mal jeden Druck raus nehmen. Sch... auf die Leinenführigkeit, ein Dackel holt einen so schnell nun auch nicht von den Füßen. Ich würde dem Hund ein Geschirr anziehen, lange Leine dran und laufen. Wenn er zieht, dann zieht er halt. Vielleicht auch locker mit dem Hund die Umgebung erkunden, spannende Stellen selber untersuchen, vielleicht macht der Wuff dann mit (aber alles eher beiläufig, ohne dass Hund schon wieder was muss, wenn er nicht will, auch Ok). Einfach zusammen mit dem Hund Spaß haben, bissel rumalbern wenn er das mag und den Fokus erst mal weg von der Erziehung.


    Leinenführigkeit würde ich dann ganz unabhängig von Spaziergängen üben und das dann möglichst wirklich über positive Verstärkung. Und mit klarer Unterscheidung für den Hund (Halsband=Leinenführigkeit, Geschirr=ziehen OK) .

  • Vielen Dank für die Antworten. Ansonten sehen wir keine Auffälligkeiten. Beim Tierarzt war er auch regelmäßig. Er wurde letzten Sommer kastriert.

    Wir planen schon seit längerer Zeit einen Hundetrainer aufzusuchen. Allerdings ist der aufgrund Coronas nur sehr sehr zögerlich in der Terminvergabe.

    Wie war er denn vor der Kastration?

    Manche Hunde werden unsicher/er wenn das Mutmach-Testosteron weg fällt.

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