Ich kann nicht mehr!! Weggeben oder kämpfen?

  • Die logik verstehe ich aber eher weniger ... abgesehen davon dass du jetzt vl zuHause Schule hast, aber am Wochenende hättest du doch am meisten für ihn zeit und wenn du unter der Woche schlafen könntest, wäre das sicher hilfreich für deine schulischen Leistungen und da würds sinn machen ihn da bei deiner Oma zu lassen ...

    Der Hund wird ja sicher keine 24/7 bei deiner Oma vor der Tür sitzen und warten.

  • Es gibt auch einfach Hunde, denen der dauernde Wechsel des Lebensortes nicht gut tut und sie verunsichert und unruhig macht. Auch wenn sie das von Beginn an kennen. Das reißt sie jedes Mal raus, obwohl sie Stabilität brauchen.

  • Du hast zwar irgendwo geschrieben, dass du es nicht weißt. Aber versucht doch mal, es grob abzuschätzen:

    Wie viele Stunden schläft euer Hund am Tag?

    Und was mich auch interessieren würde, wie viele Stunden geht ihr Spazieren? Wie viel davon an kurzer Leine?

    Wie viel spielt ihr mit dem Hund?

    Du schreibst immer "wir gehen Gassi" oder "wir spielen dann noch ein bisschen", aber damit ist es sehr schwer, sich ein Bild zu machen. Deswegen würde ich mich freuen, wenn du mal eine Zeitangabe machen könntest. Nicht auf die Minute genau, aber du wirst ja einschätzen können, ob ihr täglich 4 Stunden oder 20min Spazieren geht.


    Und als zweiten Schritt: Wie viel macht im Vergleich deine Oma mit ihm? Du sagst ja, bei ihr ist er entspannter.

  • Du fragst: weggeben oder kämpfen? Ich würde mir wünschen, dass du dem bereits von einigen Vorschreiberinnen geposteten Rat folgst, dich mit deiner Mutter und deiner Oma zusammensetzt, und ihr gemeinsam die Möglichkeiten einer Abgabe des Hundes diskutiert.

    Trefft eine Entscheidung zum Wohle des Hundes.

  • Es gibt auch einfach Hunde, denen der dauernde Wechsel des Lebensortes nicht gut tut und sie verunsichert und unruhig macht. Auch wenn sie das von Beginn an kennen. Das reißt sie jedes Mal raus, obwohl sie Stabilität brauchen.

    Genau das! :gut:

    Dem Hund würde es wahrscheinlich besser gehen, wenn er bei komplett bei Oma bliebe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Hund 24 Stunden nur vor der Terrassentür sitzt und wartet.

    Evtl. wäre es tatsächlich eine Option, dass du, Lina.321, "nur" als Gassigängerin fungierst und der Hund komplett bei deiner Oma bleibt?

  • Vielleicht wartet der Hund auch gar nicht vor der Tür, sondern wählt einfach einen strategisch sinnvollen Liegeplatz. Er wacht ja gerne. Bei dir, liebe TE, liegt er (wenn ich es richtig rausgelesen habe) bei freier Platzwahl auch im Flur, oder nicht?


  • Edit: Zitat eingefügt.


    Wir gehen drei große Runden am Tag. Meistens gehen wir eine Runde davon mit dem Nachbars Hund, mit dem versteht er sich ja gut. Das ist aber auch fast der einzige mit dem er sich versteht. ansonsten machen wir so Spiele und sehr viel Training, auch bei meiner Oma auf dem Hof trainieren wir sehr oft.

    Wir spielen zusammen, ich gebe ihm wie gesagt Suchspiele drin in der Wohnung so auch draußen, wir trainieren sehr oft den Rückruf, und allgemein wenn wir spazieren gehen lass ich ihn nicht mehr an der langen Leine machen was er möchte, sondern dass es für ihn auch schon ausgiebig Training, daher damals laufen dürfte wie er wollte mittlerweile muss er neben mir laufen und auf okay darf er mal laufen wo er möchte also nicht nur neben mir. Aber auch da gibt es Regeln. Wenn ich das jetzt alles beschreiben würde würde es viel zu lange dauern, aber ich hoffe du verstehst was ich meine, er ist quasi den ganzen Tag eigentlich im Training.



    Also, ich kann mir nicht helfen, aber das klingt doch nach einem völlig überforderten Hund, der den ganzen Tag irgendwelche Aufgaben zu erfüllen hat. Der KANN ja gar nicht zur Ruhe kommen...

    Zitat

    Meine Trainerin sagte von 40 min laufen darf er 10 maximal 15 Minuten an die lange Leine sonst soll er ruhig neben mir laufen ohne überall abgelenkt zu werden und überall zu schnüffeln. Aber das klappt auch ganz gut so.

    Ich verstehe den Ansatz dahinter nicht und finde es nicht schön, dass er sich beim Spazierengehen fast die ganze Zeit konzentrieren muss (kurze Leine) und kaum das tun darf, was er m.E. auch bräuchte; Seele baumeln lassen, entspannt traben, schnüffeln, rennen...Hundedinge eben.

    Das wäre doch die einzige Zeit, in der er den Stress von zuhause (trainieren, wachen, spielen...) zumindest etwas abbauen könnte.


    Aber vielleicht kann man mir erklären, was damit bezweckt werden soll.

  • Ganz einfach - man muss den Hund kontrollieren, sonst ist man nicht der Anführer. Der hat muss voll abhängig vom HF sein und darf keinen Spaß haben, sonst wird er zum Herrscher der Welt.

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