"Pottkieker" - Kochen für Hunde Teil 6
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Hier gibts jedenfalls ganz eindeutige Stimmen zur artgerechten Hundeernährung
Hier auch
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für die Gräte gabs heute:
Minutensteaks, Nudeln, Brokkoli, Apfel, frische Kresse, Kurkuma, Rapsöl
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Gebacken wurden gestern die üblichen Powerriegel mit Dinkelmehl, Haferflocken, Rinderhack, Hanf/Chiasamen, Oregano, Kümmel und Harzer Roller
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nachher gehts raus in den Schnee. Heute morgen war die Freude eher verhalten. Kalte Füße mag das Rippchen so gar nicht

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Hallo,
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Mittlerweile wird Futter gehypt, das einen extrem hohen Fleischanteil und bestenfalls kaum oder keine Kohlenhydrate hat
Nä.....der Hype ist vorbei

Im Trend ist eher eine individualisierte, mengenmäßig moderate Ernährung mit frischen Zutaten, die das Kochen als Zubereitungsart beinhaltet.
Ehrlich gesagt, hatte ich eine Zeitlang die Befürchtung, dass auch die Hundeküche Opfer eines Trends wird und die Barfer ihre Fleischberge jetzt in den Kochtopf werfen
Das ist zum Glück nicht geschehen. Hätte wohl auch zu sehr gestunken
Ich fand (und finde noch) diese Diskussionen über "Artgerechte Hundeernährung" immer etwas toxisch. Oft sehr emotional geführt und wenig neutral präsentiert.
Ich bin eigentlich auch froh, dass die Hundeküche genug Spielraum für flexibel gestaltete Ernährungsmethoden lässt. Gekocht wurde schon immer für Hunde. Ist nicht neu und man muss sich auch nicht mit Trends herumschlagen, die kommen und gehen

In der Verhaltensberatung frage ich ja auch immer die Ernährung ab. Da ist tatsächlich der Trend zum vielen Fleisch noch deutlich vorhanden und das quer durch die Fütterungsformen. Ich würde aber sagen, dass das auch ein bestimmter Hundehalterkreis ist. Das sind Leute, die sehr bemüht sind um ihre Hunde und alles ganz, ganz korrekt machen wollen.
Aber, auch, wenn ich mal bei meinen Kursen quer durchfrage: Gerade bei denen, die das Futter selbst zusammenstellen ist der Fleischanteil oft extrem hoch.
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Da ist tatsächlich der Trend zum vielen Fleisch noch deutlich vorhanden
Ist ja interessant.
Ein hoher Fleischanteil bedeutet ja keinesfalls eine bessere Proteinversorgung. Aus wissenschaftlicher Sicht schon gar nicht.
Stellt sich mir die Frage, was verstehen deine Kunden unter "korrekt"

Es gibt übrigens eine aktuelle Dissertation über die Ursachen von "Barf-Abbrüchen".
"Ausstieg aus dem BARFen:Ursachen für Abbrüche der „Bone and raw foods“ Fütterung" - Baum_Lilly.pdf
Ich dachte, dass sich dieser Zoom aufs Fleisch etwas gelegt hat. Jedenfalls höre ich hier auf den Hundewiesen nix mehr von gebarften Hunden. Die meisten Hundehalter füttern wohl nach wie vor Fertignahrung. Hier gilt ja ein hoher Fleischanteil auch als hochwertig.
Kochen wird leider immer noch als viel zu aufwendig empfunden.
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Als ich mich Ende der 1990iger Jahre anfing mit Hundeernährung zu beschäftigen bestand das Futter (zumindest im westlichen Teil Deutschlands) noch überwiegend aus Fertigfutter mit hohem, oft minderwertigem Weizenanteil. Der Proteinanteil wurde in den billigen Fertigfuttersorten oft über den Proteinanteil des Getreides gedeckt und deklariert.
Daher kommt auch die heutige Irritation und das Narrativ, dass Hunde kein "Getreide" vertragen und als zusätzliche Verwirrung wird Getreide mit Kohlenhydraten gleichgesetzt.
Die Fakten sind: Der Proteinbedarf des Hundes sollte nicht überwiegend mit minderwertigen schlecht verdaulichen Proteinen aus Getreidabfällen bestehen.
Aber es entstand der Trend Hunde mit Massen an Fleisch zu füttern. Das wiederum wurde als Synonym für Barfen genommen und es entstand wieder ein Narrativ.
Um es rund zu machen: beim Barfen (ohne völlig irre Flesichmast) waren die Bedarfswerte an Protein immer identisch mit den üblichen Quellen (Meyer/Zentek ect.) und somit auch die Fleischmenge!
Wie es dann dazu kam, dass Hunde plötzlich mit weit über dem eigentlichen Bedarf an Protein mit Fleisch gefüttert werden und wurden, ist ein Mischung aus missverständlicher Prozentrechnung und dem Narrativ, dass Hunde angeblich keine Kohlenhydrate vertragen.
Dazu noch die Prise: der Wolf frisst dieses und jenes, und fertig ist eine komplett an wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbeigehenden "Märchengeschichten um Hundeernährung".
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Ich glaube, es spielt echt eine Rolle in welchen Hundehalterkreisen man sich bewegt. Wenn ich so drüber grübele gibt es bei meinen Kunden grob eingeteilt zwei große Kategorien: Diejenigen, die Fertigfutter kaufen und sich von Marketinggedöhns was erzählen lassen und diejenigen, die es besonders gut machen wollen, deshalb barfen und dann Gefahr laufen irgendwelchen schrägen Futterplänen, zum Teil teuer von irgendwelchen Ernährungsberatern gekauft, auf den Leim zu gehen. Kochen ist fast nie dabei.
Es gibt übrigens eine aktuelle Dissertation über die Ursachen von "Barf-Abbrüchen".
"Ausstieg aus dem BARFen:Ursachen für Abbrüche der „Bone and raw foods“ Fütterung" - Baum_Lilly.pdf
Ach guck, was alles erforscht wird. Muss ich mal nachlesen. Obwohl ich den größten Teil meiner Hunde roh füttere, würde ich mich nicht zu den Barfern zählen, weil ich doch einiges anders mache als "üblich". Zum Beispiel gibt es bei mir niemals Gewolftes roh. Muss ich mal nachlesen, ob die das mit unterschieden haben in der Dissertation. Finde ich nämlich einen der wichtigsten Punkte vor allem im Bezug auf Problemen mit dieser Fütterung.
Aber hier soll es ja ums Kochen gehen, daher will ich gar nicht zu off topic werden. Da ist es ja wurscht in welcher Form das Fleisch in den Topf geworfen wird. Daher kaufe ich da auch ganz schmerzbefreit Hackfleisch, was ich niemals roh füttern würde.
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wenn man sich die zutatenlisten der futterhersteller ansieht..... da wird ja immer mit einem hohen fleischanteil geworben... meist mit schöner verpackung... motive wie der wolf,landschaften... tollen bezeichnungen ....
auch ich hab mal eine kurze zeit das futter von wolfsblut gefüttert,allerdings nur eine kleine morgenration....weil,angeblich ja artgerecht... und ich wollte beim welpen alles richtig machen(hab ich bei änni auch so gemacht das sie im ganz jungen alter trockenfutter bekam und später eine mahlzeit gekocht,als sie erwachsen war dann nur noch eine minimenge ,rest frisch bzw gekocht).. komplett gekochtes wie bei sam hab ich mich nicht getraut.
bleibt halt auch die frage wie hochwertig das eingesetzte fleisch noch ist... bei den mengen die produziert werden.
dann wurde die problematik bei tamilo festgestellt und ich hab mich noch einmal lange intensiv mit der ernährung befaßt.
hab mal zurückgedacht was ich bei der ernährung meiner kinder (beide adhs ,damals gab es noch nicht das umfangreiche wissen und die behandlungsmöglichkeiten wie heute. wir hatten nur die wahl,entweder tabletten o. ernährung umstellen u. verhaltensmaßnahmen für uns eltern).. vieles konnte ich auch bei den hunden umsetzten.
so werden hier fleischsorten wie rind und hirsch nicht gegeben weil da der phenylalaningehalt sehr hoch ist und das tamilos gehirn nicht verarbeiten kann.
getreide,da meide ich weizen,änni reagiert darauf mit kratzen,verwende aber andere sorten z.b. dinkel,hirse,haferflocken.
tamilo braucht kohlenhydrate(getrocknete kantenstreifen von weizenfreien biobrot sind hier sehr beliebt)und gute proteine für sein gehirn,aber diese nicht ausschließlich aus fleisch.
änni bekommt wegen ihrer arthrose kein schwein... insgesamt versuche ich so gut wie möglich antientzündlich zu füttern... schadet auch tamilo nicht.
für notfälle gibt es hier einen vorrat an dosen,diese hab ich ganz vorichtig getestet ... auch gibt es da die z.t. reines fleisch o. mit nur ganz wenig anderen zutaten sind,eine kleinere menge und dazu gekochtes .gibt hier u.a. auch noch andere tierische produckte wie fisch,eier,harzer käse,joghurt,quark,buttermilch....
lg
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