Klinikaufenthalt mit Hund - jemand Erfahrungen?

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    Hallo,


    vorab - ich bin neu hier und hab keine Ahnung, ob ich im richtigen Bereich gelandet bin, da es nicht um Urlaub geht, aber dennoch in die Richtung von der Fragestellung her.


    Für mich steht ein längerer Klinikaufenthalt (vermutlich Anfang März) an und mein Hund soll und darf mit.

    Jetzt wo es näher rückt und damit konkreter wird, kommen auch die Zweifel, ob ich ihr damit nicht unendlich viel Stress zumute und würde gerne wissen, was andere dazu sagen.

    (Gerne auch kritische Haltungen).


    Vielen Dank und viele Grüße

    AnkaLiebe

  • Verallgemeinern kann man das schlecht. Da gibt's soviele Punkte die eine Rolle spielen.


    Wie kommt der Hund mit Ortswechseln klar?

    Wie sieht es mit alleine bleiben an fremden Orten aus (du wirst bestimmt Behandlungen haben wo Hund nicht mit kann)?

    Wie reagiert er auf Fremde Menschen? Wie bei Hunden (eventuell wohnen ja noch andere Hunde dort)?

    Wie sieht es mit Gassi dort aus - ist es möglich ohne viel extra Aufwand (Klinikareale sind ja oft nicht für Hunde ausgelegt)?

    Usw


    Je nachdem wie der Hund da reagiert, wie die Begebenheiten vor Ort sind, ob du es dir auch zutraust (bei manchen Klinikaufenthalten ist man ja nicht so mobil) würde ich es überdenken ob es möglich wäre

  • Hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört, dass ein Hund mit in eine Klinik darf.


    Und das dies derzeit unter Corona Pandemie erlaubt sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das Klinikpersonal hat unter Garantie genug zu tun ohne das noch ein Hund da mit rein spielt.


    Falls ich da gerade irgendwas nicht kapieren sollte in Bezug auf Klinik und Hund, klär mich doch bitte auf.

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  • Hallo,


    danke für die schnellen

    Wie kommt der Hund mit Ortswechseln klar?

    Wie sieht es mit alleine bleiben an fremden Orten aus (du wirst bestimmt Behandlungen haben wo Hund nicht mit kann)?

    Wie reagiert er auf Fremde Menschen? Wie bei Hunden (eventuell wohnen ja noch andere Hunde dort)?

    Wie sieht es mit Gassi dort aus - ist es möglich ohne viel extra Aufwand (Klinikareale sind ja oft nicht für Hunde ausgelegt)?

    Usw

    War erst einmal mit ihr über Nacht woanders und das war gar kein Problem - an fremden Orten musste sie noch nicht alleine bleiben.

    Ich weiß auch nicht, wie man das besonders aktuell gut üben könnte. Zuhause ist es kein Problem.


    Anderen Menschen gegenüber ist sie unglaublich freundlich, aber dennoch zurückhaltend. Da sehe ich gar kein Problem.

    Hunde an der Leine sind teilweise noch schwierig, weil sie da unsicher zu sein scheint, aber das üben wir viel und wird deutlich besser. Und auch keine "Vollkatastrophe".


    Gassi gehen ist im Umfeld wohl problemlos möglich.

    Die Klinik liegt total ländlich und von viel Natur umgeben.


    Hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört, dass ein Hund mit in eine Klinik darf.


    Und das dies derzeit unter Corona Pandemie erlaubt sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das Klinikpersonal hat unter Garantie genug zu tun ohne das noch ein Hund da mit rein spielt.


    Falls ich da gerade irgendwas nicht kapieren sollte in Bezug auf Klinik und Hund, klär mich doch bitte auf.

    Doch, dass gibt es tatsächlich und die Zusage habe ich schon.

    Die Klinik bietet speziell die Mitnahme von Begleittieren an und hat dafür 8 separat gelegene Zimmer.



    Viele Grüße

  • Ich hatte das mal im Zusammenhang mit einem Kuraufenthalt gelesen. Dort sind die Hunde aber nicht mit im Zimmer, sondern in einem anderen Gebäude in Zwingern untergebracht.

    Sie werden versorgt und man kann sie zum Spazierengehen abholen.


    Wäre für mich nicht in Frage gekommen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Eine Freundin von mir hat ihr Praxissemester (wir studieren Psychologie) in einer der Heiligenfeld Kliniken gemacht, wo das erlaubt ist. Aus ihrer Erzählung heraus würde ich das echt nur in Erwägung ziehen, wenn der Hund super verlässlich und entspannt ist, egal was passiert, sonst ist das nachher ein Stressfaktor, wenn es eigentlich zur Genesung beitragen sollte. Gibt halt in so einer Klinik immer mal Bereiche und Tätigkeiten in denen ein Hund nicht mitkann. Für meinen wäre sowas definitiv nichts, auch wegen eventuell sich komisch verhaltender Leute drumherum. Ich würde mir auf jeden Fall einen Plan B überlegen.

  • Hallo :)


    Hast du denn die Möglichkeit, es auszuprobieren und ggf. abzubrechen (also den Hundeaufenthalt, nicht deinen ;) falls es Anka oder auch dir zu stressig wird? Ich glaube, ich würde es so versuchen - mit Hund hin, schauen ob's gut klappt, und wenn nicht, greift Plan B.

    Und allgemein - klingt von dem, was du so erzählst, jetzt ja erstmal nach ganz guten Voraussetzungen, und du kennst deine Hündin ja am besten. Hast du denn konkrete Bedenken?


    Ansonsten kam mir grade noch die Frage auf, wie diese 8 seperaten Zimmer gelegen sind - alle in einem Komplex, direkt nebeneinander? Dann könnte das schon stressig werden, wenn die Nachbarschaft plötzlich aus sieben Fremdhunden besteht, die sich bellen hören und riechen können und so weiter.

  • Ich hatte das mal im Zusammenhang mit einem Kuraufenthalt gelesen. Dort sind die Hunde aber nicht mit im Zimmer, sondern in einem anderen Gebäude in Zwingern untergebracht.

    Sie werden versorgt und man kann sie zum Spazierengehen abholen.


    Wäre für mich nicht in Frage gekommen.

    Zwinger wäre auch gar keine Option gewesen.

    Dort sind sie mit im Zimmer untergebracht und man muss sich komplett selbstständig kümmern.



    Eine Freundin von mir hat ihr Praxissemester (wir studieren Psychologie) in einer der Heiligenfeld Kliniken gemacht, wo das erlaubt ist. Aus ihrer Erzählung heraus würde ich das echt nur in Erwägung ziehen, wenn der Hund super verlässlich und entspannt ist, egal was passiert, sonst ist das nachher ein Stressfaktor, wenn es eigentlich zur Genesung beitragen sollte. Gibt halt in so einer Klinik immer mal Bereiche und Tätigkeiten in denen ein Hund nicht mitkann. Für meinen wäre sowas definitiv nichts, auch wegen eventuell sich komisch verhaltender Leute drumherum. Ich würde mir auf jeden Fall einen Plan B überlegen.

    Oh - das ist spannend...

    Wenn ich richtig informiert bin, wird der Hund in Heiligenfeld auch richtig in das Therapieprogramm integriert, oder?

    Das wäre bei mir nicht der Fall, aber es wird einem zugesichert, über den Tag genügend Zeit für den Hund zu haben.


    Plan B wäre in Petto- man muss ohnehin einen Kontakt angeben, wo der Hund bleiben könnte, sollte es nicht klappen.


    Viele Grüße

  • Ja genau, Heiligenfeld ist ja recht ganzheitlich orientiert soweit ich informiert bin. Also Haustiere aller Art können wohl in die Therapie eingebunden werden und die Analyse der Beziehung soll auch zu neuen Erkenntnissen etc beitragen. Einen Hundetrainer gibt es meine ich auch :denker:

    Aber dann ist ja gut, wenn du einen Plan B hast. :gut:Wünsche dir, dass es funktioniert.

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