Rudelführer - meine Mutter oder ich?

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    Hallo liebe Hundefreunde,


    Ich habe aktuell das Gefühl, dass Bonny meine Mutter als Rudelführerin sieht - ich wohne mit Bonny in einer Wohnung, bin momentan im Homeoffice und sie geht öfter mal (aber max. 3 mal die Woche) zu meiner Mutter (übernachtet gelegentlich (1x die Woche) auch dort), weil es ihr dort sehr gut gefällt.


    Bei meinen Eltern wohnt noch unsere alte Aussie-Dame.


    Nun hat Bonny angefangen, immer mit meiner Mutter mit zu wollen. Ich kann Zb hier einkaufen gehen, ohne dass Bonny groß trara macht. Wenn meine Mutter bei ihnen aus dem Raum geht und die Tür zu macht, ist ein richtig panisches bellen angesagt - selbst wenn ich noch im Raum bin! dog-face-screaming-in-fear

    Oft habe ich auch das Gefühl - und das macht mich etwas traurig - dass Bonny manchmal lieber bei meinen Eltern ist - oder eher: sich dort etwas wohler fühlt.


    Auf der anderen Seite weiß ich, wie sehr sie mich liebt und dass wir hier zusammen super entspannen können (das kann sie zb bei meinen Eltern weniger, erst wenn ich auch da bin, ist sie völlig entspannt).


    Was meint ihr dazu? Kann eine Person aus einem anderen Haushalt der Rudelführer sein?


    Liebe Grüße

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  • Weder du noch deine Mam sind die Rudelführer ??


    Aber ansonsten würde ich sagen: dein Hund hält deine Mam für unfähig, die überwacht deine Mutter und kontrolliert sie.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

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  • Mal abgesehen davon, dass das Rudelführergedöns Mist ist: Warum würdest du dir wünschen, dass dein Hund panisch wird, wenn du den Raum verlässt? Das klingt ziemlich schrecklich. Im Grunde trainiert man doch extra, damit das NICHT passiert.

    L'enfer n'existe pas pour les animaux, ils y sont déjà - Victor Hugo

  • Ja da habt ihr eigentlich Recht. Meine Mutter hatte das mit dem Rudelführer vorhin gesagt, als Bonny nicht mit mir mitgekommen ist als ich aufbrechen wollte und sie gerufen habe.


    Das mit der Tür kann ich nicht so gut deuten. Ich hatte auch eher das Gefühl, dass Bonny sehr stark versucht meine Mutter zu hüten.

    Ich glaube, dass Bonny sich gerade deswegen ganz wohl dort fühlt. Dort hat sie jemanden zum Hüten, dazu noch einen Garten der gehütet werden muss und bei mir gibt’s eine Ermahnung, wenn sie Geräusche im Flur anbellt.

    Vielleicht gefällt ihr auch einfach die Action dort mehr. Aber ich brauche eher die Ruhe und Verbundenheit mir ihr.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich glaube ja eher, dass Bonny bei Deiner Mutter eine Aufgabe gefunden hat, die ihr Spaß macht und für die sie ja auch eigentlich gezüchtet wurde, das Hüten.


    Sie hütet Deine Mutter, sie hütet Haus und Garten und vielleicht auch ein Stück die alte Hündin Deiner Mutter. Und da ihr diese Aufgabe auch Spaß macht, will sie da erst mal nicht weg (denn, wer soll das sonst machen, anscheinend ist aus Bonnys Sicht dort sonst niemand in der Lage dazu). Deshalb wird sie auch bellen etc, wenn Deine Mutter geht, denn Bonny meint wohl, dass sie in der großen Welt nicht alleine zurechtkommt.

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    Liebe Grüße

    Ingrid mit

    Franzi, Hündin aus dem Tierschutz, geb. Mitte 2013, seit August 2019 bei uns, Bodeguero-Mix

  • Aber ansonsten würde ich sagen: dein Hund hält deine Mam für unfähig, die überwacht deine Mutter und kontrolliert sie.

    Jupp. Hört sich so an.

    Das mit der Tür kann ich nicht so gut deuten. Ich hatte auch eher das Gefühl, dass Bonny sehr stark versucht meine Mutter zu hüten.

    Ich glaube, dass Bonny sich gerade deswegen ganz wohl dort fühlt. Dort hat sie jemanden zum Hüten, dazu noch einen Garten der gehütet werden muss und bei mir gibt’s eine Ermahnung, wenn sie Geräusche im Flur anbellt.

    Das ist kein Hüten. Hüten bedeutet, dass man eine Beute jagt. Ich hoffe doch sehr, dass sie Deine Mutter nicht als Beute betrachtet, denn dann wird es bald gefährlich für Deine Mutter!


    Ich vermute eher, dass sie die Ressourcen Territorium und Sozialpartner verwaltet. Das ist ziemlich doof, denn wenn ein Hund anfängt das zu verwalten, dann ist das ganz schöner Stress für den. Hund brauchen Anleitung. Wenn sie Deine Mutter für so inkompetent hält, dass sie sie permanent kontrollieren muss, dann würde ich überlegen, ob eine andere Betreuung nicht besser wäre, die ihr klare Regeln verschafft und als das auftritt, was ein Mensch sein sollte: Kompetent und als derjenige, der die Regeln vorgibt!

  • Mein rüde liebt meine Mutter auch abgöttisch, letztes Jahr hat er sie genau 2mal gesehen und dennoch konnte er plötzlich partout nicht alleine bleiben als wir mal eben (Mama und ich) alleine raus wollten ohne Herr Hund.


    Ich würde also nicht so viel dort hinein interpretieren und finde es eher bedenklich (also für meinen Hund find ich es z. B. echt nicht schön wie er sich verhält). Ich würde an Stelle deiner Mutter wenn sie ihn so oft hat üben das er nicht ausrasten, wenn sie mal nicht zu sehen ist.

  • Mein Hund liebt meinen Vater und am Anfang dachte ich auch: ich, wie süß, sie läuft ihm hinterher usw.

    Aber dann kam ein Tag an dem er schwimmen war und mein Hund wollte ihr am liebsten retten, sie wollte ins Wasser und hat ihn nicht aus den Augen gelassen.

    Mein Vater dachte immer noch: oh, wie süß

    Mein Mann und ich dachten nur: ups. Die denkt der Papa kann nichts ohne sie und ist hilflos.


    Wenn ich schwimmen gehe, dann liegt sie entspannt im Garten und pennt oder geht auf Tour.


    Von da an haben wir geübt und geübt, mittlerweile ist es ok wenn wir dabei sind, wenn Papa allein ist geht es besser aber ab und an hat sie noch einmal Anfälle da lässt sie ihn nicht aus den Augen.

    Das komische ist, meiner Mam geht es nicht so gut aber da ist Frau Hund super selbstständig, läuft mal vor, geht ins Haus wenn meine Mam schwimmen geht usw.

    keine Ahnung warum es bei meinem Vater so extrem wurde, vielleicht weil er es auch toll fand und indirekt gefördert hat?


    Geübt haben wir in dem wir uns versteckt haben und Papa erklärt haben was er machen soll, z, B sie mal auf ihren Platz schicken, aufs Klo gehen und Hund nicht mitnehmen.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

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