Abendliche Gassirunde

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    Guten Abend zusammen und ein Frohes Neues Jahr...

    Wir haben seit Anfang Oktober eine süße Maus aus der Türkei. Sie wurde mit ca. 3-4 Monaten auf der Straße gefunden und von ganz lieben Menschen bis zur Ausreise betreut. Durch Corona und weitere Vorschriften hat sich ihre Ausreise bis in den Oktober gezogen und somit ist sie mit 1 Jahr zu uns gekommen. Natürlich ist jeder Anfang etwas schwer. Nach und nach lebte sie sich gut ein, ist eine wunderbare liebe Hündin. Stubenrein wurde sie ganz schnell und alles andere verlief super. Jetzt seit ungefähr 2 Wochen möchte sie partout abends nicht mehr Gassi gehen. Wir wissen nicht voran es liegen könnte. Es gab bis heute keinen bedeutenden Vorfall, welcher sie verstört haben könnte. Das einzige was uns so Bewusst ist, ist die Tatsache, dass in unserer Gegend eine Baustelle an den Gleisen vorhanden ist, wo es ab und an mal „knallt“. Das könnte bzw muss der einzige Grund sein, dass sie abends plötzlich nicht mehr gehen will. Allerdings kommen diese Geräusche auch tagsüber, also immer zu unterschiedlichen Zeiten. Gestern sowie heute gibt es natürlich noch hier und da einen Silvesterböller, wo ich es nachvollziehen kann, dass sie schreckhaft ist.

    Es ist allerdings seit Tagen ein „Kampf“ mit ihr abends raus zu gehen. Leckerlis, einreden, nichts bringt einen positiven Effekt, dass sie sich erhebt und mitkommen möchte. Sie wird dann im Körbchen angeleint und etwas angehoben, damit sie sich bewegt. Das passt ihr so überhaupt nicht aber lässt es zu ohne größere Probleme. Anfangs dachte ich, es wäre so ne Tagesformabhängigkeit dass sie einfach keinen Bock hat aber es zieht sich schon zu lang und wird langsam belastbar. Morgens und Mittags klappt alles wunderbar und abends wie ein Stein.

    Lt Tierarzt ist sie vollkommen gesund! Auch so macht sie einen ganz normalen Eindruck.

    Hatte jemand von euch vielleicht ebenfalls solch ein „Problem“ und könnte mir die Erfahrung schildern, was man in solch einer Situation machen könnte/sollte??

    Vielen lieben Dank fürs lesen und evtl antworten :))

    Schönen Abend noch

    Lg „Leyla“

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  • Wenn nix wildes passiert ist, würde ich vermuten, dass sie sich in ihrer Entwicklung in einer erneuten Angstphase befindet. Da kann die Mülltonne in der Dämmerung schon mal sehr gruselig sein

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wann geht ihr denn Nachmittags das letzte Mal raus und wie gut hält sie nachts ein? Unser Rüde hält nachts locker 12 Stunden durch und wenn man ihn zum rausgehen nötigt, macht er mit viel gutem Willen 3 Tropfen Pipi und dreht direkt wieder um. Ich habs aufgegeben, ihn zu nötigen, sondern orientiere mich einfach daran, wann ich morgens aufstehen muss. Wenn sie nicht will, und über Nacht dann auch nicht raus muss, würde ich sie lassen. Das legt sich vielleicht auch einfach wieder.

  • Wir machen mit unserem Welpen gerade folgende Erfahrung (ähnliches Alter): Rausgehen war bisher generell nicht sooooo sonderlich beliebt - also keine plötzliche Veränderung wie bei Euch, wobei es auch nachmittags/abends immer schlechter lief als morgens. Nun haben wir eine Schleppleine besorgt und sind mit ihr zu einer großen Wiese (für sie wird das wohl wirken wie ein Wald :-)) mit Bäumen und Sträuchern und ‚Hügeln‘ und ... die irgendwie niemand nutzt. Folge: Sie rennt und spielt und tobt begeistert umher.


    —> Kurzum: Setzt doch vllt mal einen anderen Reiz...

  • 2 meiner Tierschutzhunde wollten im ersten Jahr in den dunklen Monaten nach 16/17 Uhr nicht mehr raus und wenn man sie gezwungen hat, konnten sie sich nicht lösen. Im Endeffekt fand ich es für alle Beteiligten stressärmer die Hunde halt von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang drinnen zu behalten. Ja, teilweise bedeutete das 16h einhalten, aber keiner der beiden hatte es dann morgens sonderlich eilig. Und im Zweifelsfall, wenns doch mal unerwartet pressiert, kann man sich bei mir immer melden und darf dann nochmal raus...


    Mit Hund 1 hab ichs echt lange probiert, über Wochen jeden Abend rausgezwungen, kann ja nicht gut sein, wenn Hund so lange einhalten muss... Ergebnis: Gestresster Hund, der doch nicht gepieselt hat und abends zunehmend knurriger wurde. Hat uns allen gut getan es dann einfach aufzugeben.


    Bei beiden Hunden hatte sich das Problem bis zum nächsten Winter von alleine gelöst. Wobei mein Kleiner im Winter immer noch vorzugsweise nur vormittags und nachmittags rausgeht... Liegt aber jetzt nicht mehr an Angst vor der Dunkelheit sondern dem Wissen, dass Spaziergänge im Dunkeln ja an der Leine stattfinden und somit langweilig sind:fear:

    L'enfer n'existe pas pour les animaux, ils y sont déjà - Victor Hugo

  • hat sie Angst? Oder will sie einfach nur nicht mehr raus?


    Meine Hündin will abends auch nicht mehr spazieren gehen. Sie hat aber keine Angst oder so, sie ist dann einfach schon verpennt bzw. im Schlafmodus.


    Wir haben uns darauf geeinigt, dass sie sich nur noch schnell im Garten löst und dann ins Bett darf.


    Sie hat auch keine Angst im Dunkeln. Morgens geht sie problemlos auch im Dunkeln spazieren. Aber abends will sie halt nicht mehr.

  • Wann geht ihr denn Nachmittags das letzte Mal raus und wie gut hält sie nachts ein? Unser Rüde hält nachts locker 12 Stunden durch und wenn man ihn zum rausgehen nötigt, macht er mit viel gutem Willen 3 Tropfen Pipi und dreht direkt wieder um. Ich habs aufgegeben, ihn zu nötigen, sondern orientiere mich einfach daran, wann ich morgens aufstehen muss. Wenn sie nicht will, und über Nacht dann auch nicht raus muss, würde ich sie lassen. Das legt sich vielleicht auch einfach wieder.

    Mittags gehen wir meistens zwischen 13.30/14.00 Uhr mit ihr raus. Das ist dann die „große“ Runde inkl toben etc.

    Dauert meistens ne gute Stunde, manchmal auch länger, je nachdem wie es im Hundeauslauf so aussieht :) Viel Aktion oder eher Langeweile. Ich habe auch die Vermutung, dass sie abends einfach nicht mehr möchte aber wenn sie dann doch draußen ist, dann löst sie sich total entspannt. Also sie macht dann ihr Pipi und läuft noch etwas mit. Nicht immer aber in der Regel schon. Aber beim lösen gibt es keinerlei Probleme. Kein Stress etc. Das hauptsächliche Problem ist eben, sie heraus zu holen. Also zum gassi gehen animieren. Bis jetzt hat sie (wie von mir beobachtet) 13 Stunden problemlos ausgehalten und morgens auch einen ruhigen Eindruck gemacht. Alles ruhig gelassen und dann raus.

    Ich weiß nicht, ob sie es noch länger aushalten könnte/würde, nur dann denke ich, ob es nicht „schlecht“ für sie sei so lange nicht zu machen. Wir wohnen in einer Wohnung und haben keinen Garten wo sie eben schnell noch machen könnte. Vor ihr hatte ich 16 Jahre lang einen Rüden und der konnte und wollte bei Wind und Wetter, ob Tag oder Nacht immer raus. Dadurch ist es für mich schon merkwürdig wenn sie jetzt z.b von 15 Uhr an nicht mehr raus müsste und dann erst am nächsten Tag. Fände ich schon etwas lang?

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