Freie Kaninchenhaltung + Hund

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    Zuerst: Es geht nicht um mich, sondern um meine Eltern.


    Meine Mutter hat mir, zu meiner großen Überraschung, gerade am Telefon verkündet, dass sie Interesse haben sich nächstes Jahr einen Hund zuzulegen. Die Sache ist, dass sie sich unsicher sind wegen den Kaninchen. Ich habe ihr versprochen, dass ich hier im Forum nachfrage.


    Meine Eltern haben 3 Kaninchen, die frei im Haus leben und im Garten einen großen Auslauf haben. Sie möchten einen kleinen Hund, der mit den Kaninchen friedlich zusammenleben kann. Wie realistisch ist das? Kann man so eine Konstellation wirklich jemals unbeaufsichtigt lassen? Welche Rassen würden sich gut eignen, vermutlich welche die kaum bis keinen Jagdtrieb haben?


    Meinen Eltern würden der Sheltie oder der Zwergspitz gut gefallen. Ich kenne mich mit kleinen Rassen zu wenig aus, deshalb meine Frage. Kann das gut gehen? Welche Rassen würdet ihr empfehlen?


    Es wäre ihr erster Hund. Sie wollen auf jeden Fall einen Hund vom seriösen Züchter, einen Welpen. Die Lebensumstände passen perfekt, es geht wirklich nur um die Kaninchenfrage.


    Was sagt ihr dazu? Gibt es hier Kaninchenhalter, die ihre Erfahrungen mitteilen können?

  • Hier wohnt ein Aussiemädchen mit der bereits zweiten Generation Kaninchen in ner WG, samt freier Gartenhaltung. Der Aussie ist jetzt keine Empfehlung, sondern Tatbestand hier xD


    Hat Madame Fleisch muss man aufpassen, sonst dürfen sie zwei alles bei ihr, sie geht eher weg.


    Haben langsam an der Leine und belohnend angefangen.


    Ich finde in klein ja Bolonka zb toll ?


    Allerdings bin ich wohl zu Aussie-süchtig für nen kleinen als Zweithund ^^


    Aber toll sind sie.


    Hier gibt es auch einen kaninchen Thread iwo :)


    Viel Erfolg:)

    Wie unsinnig es ist, von mir und von dir zu sprechen!

    Im Ursprung waren meine Seele und deine vereint.


    Sie waren meine Erscheinung und mein Geheimnis,

    und sie waren deine Erscheinung und dein Geheimnis.


    Es gibt kein Ich und kein Du zwischen mir und dir!

    Rumi


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  • Hallo,


    wir haben einen rumänischen Mischling (1,5 Jahre). Sie wohnt seit einem Jahr bei uns. Unsere Kaninchen sind tagsüber im gesamten Garten freilaufend. Am Anfang waren wir nur mit Schleppleine im Garten. Sie war interessiert an ihnen und die Kaninchen auch? Sie waren Nase an Nase. Am Anfang waren wir immer mit im Garten dabei, die Kaninchen sind rumgehoppelt und Mara hat genüsslich die Köddel gefuttert. Sie stupst sie auch manchmal an, damit sie hüpfen und köddeln?


    Es gab schon Situationen, in denen sie die Kaninchen im Kreis gescheucht hat. Das haben wir gleich abgebrochen. Aber der Reiz war da, wenn sie schnell gehoppelt sind. Einmal hatte sie eins kurz im Maul, es blieb aber unverletzt.


    Mittlerweile sind alle drei auch Mal alleine im Garten und alle leben noch. Die Kaninchen haben auch keine Angst vor ihr.


    Also bei uns hat es gut geklappt!


  • Wir hatten Kaninchen - und ich hätte ihnen als Fluchttiere mit mickerwinziger Stresstoleranz (was sich gerne mal in spontaner Futterverweigerung äußert, die unübersichtlich schnell in eine tödliche Magenaufgasung kippen kann) keinen Hund vor die Nase setzen wollen. Andererseits kenne ich auch Kaninchenhalter die's mit kleinen (!) Hunden hinbekommen.


    Hm. Die ganze Bandbreite an Pros und Cons (und evtl. hilfreiche Erfahrungsberichte) hättest Du wohl, wenn Du dieselbe Anfrage redlicherweise auch in einem Kaninchenforum startest.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Klar geht das. Gibt zahlreiche Hunde die mit allerlei anderen Tiergattungen zusammenleben. Bis auf wenige Ausnahmen sehe ich das sogar bei jeder Rasse bis auf wenige Ausnahmen (bei Windhunden wäre ich mir jetzt nicht sicher).


    Entsprechend herangeführt sehe ich da keine Probleme.


    Meinst Du den Kleinspitz oder den Mittelspitz. Ich frage nur weil der Mittelspitz von der Größe und Gewicht eher mit einem Sheltie vergleichbar ist.

  • Ich würde nie beide Tierarten alleine zusammen lassen, egal wie gut erzogen die Tiere sind.

    Daher würde ich diese Art der Haltung nur empfehlen wenn es Möglichkeiten gibt die beiden zu trennen wenn man kein Auge auf sie hat.


    Unser Hund lebt mit Meerschweinchen zusammen. Geht mit uns ins Gehege. Schmust auch mit dem Männchen (pingi ist mega neugierig und kommt immer angerannt). Frisst auch mal deren Möhren.

    Trotz allem würde ich nicht die Hand ins Feuer legen dass doch etwas passiert.

  • Als Ole einzog hatte ich Kaninchen in Flur und Küche freilaufend. Ole hatte Schiss vor ihnen, ist immer durch den Flur gerast, oder wollte gar nicht in die Wohnung. Ich hab ihn dann mehrfach an der Leine langsam durchgeführt. Das half schnell und ein Zusammenleben war für beide so stressfrei möglich. Wenn ich da war, stand die Türe zum Wohnzimmer offen und ab und an kam auch mal eines vorbei. Auch direkt mal zu Ole schauen. Das war dann echt unproblematisch.

    Wenn ein Welpe einziehen soll, wird es eine Frage der Erziehung sein und sollte gut möglich sein, dass alle gemeinsam und friedlich miteinander leben können.

  • Wenn es ein Welpe sein soll, finde ich das realisierbar. Bei jungen oder erwachsenen TS Hunden würde ich es wohl eher nicht ausprobieren.


    Zu den Rassen kann ich leider nichts sagen, denke aber, dass man das mit nahezu jeder Rasse umsetzen könnte. Wie schon erwähnt wurde, ist es dann halt Erziehungssache und beim Welpen gehts sicher noch mal einfacher.

  • Also unserer English Springer Spaniel Hündin, die auch jagdlichen geführt , lebtit zwei Katzen im Haus zusammen. Außerdem haben wir Kaninchen, Hühner und Enten. Mit denen läuft sie auch absurd unkompliziert frei zusammen. Da habe ich keine Bedenken sie auch vollkommen alleine zu lassen.

    Das ist bei ihr reine Erziehungssache. Sie weiß, dass diese Tiere zur Familie gehören. Die lösen auch kein Jagdverhalten bei ihr aus, auch wenn sie vor ihrer Nase wird durch die Gegend rennen oder fliegen.

    Sie kann da sehr gut differenzieren. Auf der Jagd geht sie stattdessen jedem Hase / Kaninchen Spur- und Sichtlaut hinterher und apportiert Hase/Enten/Kaninchen.

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