Startschwierigkeiten mit Labi Welpe

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    Hallo liebe Leute,


    es gibt bestimmt unzählige Threads die meine Fragen beantworten, ich habe auch schon einiges durchgelesen, meine Nerven sind aber schon etwas angefressen, weshalb ich einfach mein eigenes Ding aufmache. Ich hoffe das ist okay so, wenn nicht teilt es mir bitte mit!!


    Also, wo fang ich an.. :ka:

    Am vergangenen Freitag ist Mila bei mir eingezogen, eine 8 Wochen alte Labradorhündin. Es läuft bisher .. durchwachsen würde ich sagen. Sie ist mein erster Hund und ich habe dementsprechend kaum Wissen in dem Gebiet, mit erwachsenen Hunden habe ich zeitweise zusammen gelebt, ein Welpe? Kompletter Kaltstart. Ich habe ein Jahr auf einen geeigneten Welpen gewartet, plötzlich ging alles ganz schnell als ich es nicht mehr erwartet habe, und jetzt stehe ich hier, irgendwie überfordert. Ich liebe die kleine jetzt schon wie verrückt, aber in manchen Situationen weiß ich einfach nicht weiter.


    Das in den Garten gehen zum lösen klappt soweit gut, allerdings habe ich dann oft die Situation, dass sie sich hinsetzt, ins Gras/Moos/Blätter/Tannennadeln (alles, einfach alles) beißt. Nichts hilft, kein strenges nein, nicht der Versuch sie abzulenken, ihr etwas anderes zu geben, den Kopf wegzuziehen.. erst wenn ich sie reintrage hört das auf. Sie bewegt sich keinen Millimeter, außer in eine andere Richtung um weiter irgendwas zu futtern.

    Wenn wir auf die Straße gehen ist es noch schlimmer, Efeu, Rhododendron, alles was hier an Hecken und Büschen steht will sie essen. Ich gebe mein bestes das zu vermeiden, aber oft hilft nichts. Wenn es nur etwas Gras wäre, würde ich mir keine Gedanken machen, aber da ich mich auch mit dem Giftig und nicht giftig noch nicht so auskenne, möchte ich natürlich nichts riskieren..


    Sie dreht manchmal beim Spielen total auf, rennt rum, beißt auf/in alles, bellt, springt an der Tür hoch, hört auf nichts. Ich bin jetzt dazu über gegangen, sie dann in den Welpenauslauf zu packen und das meckern zu ignorieren, natürlich auch blöd.. :verzweifelt:


    Auch sonst beißt sie oft, insbesondere in Hände. Ich sage dann nein, versuche ihr ein Spielzeug zu geben, über kurz oder lang kommt sie dann doch wieder und will beißen. Manchmal starrt sie richtig auf die Hand und springt dann nach vorne um zu schnappen. Ich stehe dann auf und lasse sie, aber beim nächsten Spiel gehts von vorne los...


    Auch beim Leckerli geben schnappt sie oft, ich versuche sie meist etwas zu zügeln und sage langsam, ob das der richtige Ansatz ist weiß ich aber auch nicht..



    Mir ist klar, dass vieles davon einfach dazu gehört, es ist ein Welpe, sie ist unerfahren und alles ist neu. Aber für mich leider auch, und ich möchte mich natürlich nicht falsch gegenüber der kleinen Verhalten.

    Ich wirke bestimmt wie ein über besorgtes, kopfloses Huhn, bitte verzeiht mir das. Mila soll zum PTBS Assistenzhund für mich ausgebildet werden, sie endlich zu bekommen war quasi mein Highlight in 2020. Und eben weil sie diese Aufgabe später bekommen soll, möchte ich keine gravierenden Fehler machen. Ich habe eine Trainerin an meiner Seite, wegen Corona darf sie aber nicht mehr arbeiten .. auch Welpengruppen sind dicht, was mir auch Sorgen macht.

    Ich hoffe ihr habt vielleicht den ein oder anderen Tipp, damit mein Kopf wieder was fester sitzt und ich ruhiger durch die Welpenzeit komme.


    Danke im voraus und euch allen einen schönen Abend :smile:


    Kathrin (und Mila:hundeleine04:)

  • Huhu,


    Willkommen im Welpen Chaos dog-face-with-floating-hearts-around-headface


    Beishemmung müssen die Hunde erstmal lernen. Der Hund ist ja nichtmal ne Woche da und noch ein Baby. Total normal.


    Welpen müssen auch mal ausrasten dürfen. Ich würde sie aber nicht mit Absicht hoch pushen, spiel doch was ruhiges mit ihr :)


    Welpen fressen alles, alles muss in den Mund, alles muss beknabbert werden, das ist normal. Irgendwann hört es von heute auf morgen auf. Informiere dich was giftig ist und was nicht und lass sie doch ruhig auf hundeart ihre Umgebung erkunden.


    Dein welpe weiß nicht was "langsam" bedeutet. Nimm doch mal das Leckerli in die Hand, mach sie zu und gib es ihr erst wenn sie ruhig ist (dann öffnest du die Hand)

  • Herzlichen Glückwunsch zu deinem Welpen! heart-eyes-dog-face

    Unser Labbi ist Anfang Oktober mit 9 Wochen hier eingezogen und ich weiß noch, wie ich manchmal geflucht habe wenn er wieder "bissig" war :)

    Und ich kann dich beruhigen: Auch wenn ein, zwei Kleidungsstücke dran glauben mussten und die Spuren an den Händen meiner Freundin jetzt noch zu sehen sind, das hört auf! Und vor allem, ohne dass du großartig etwas dafür tun musst, denn einen Abbruch versteht dein Welpe noch nicht und auch sonst wird sie wahrscheinlich alles was du tust um sie davon abzubringen dich zu "beißen" (wegschieben etc.) noch mehr in ihrem Spiel bestätigen.

    Hier war der Spuk nach etwa 3-4 Wochen von einem auf den anderen Tag vorbei und mittlerweile weiß ich, warum jeder sagt, dass man die Welpenzeit so genießen soll. Unser ist jetzt 18 Wochen und wir schauen uns jetzt schon ganz wehmütig die Bilder von der Anfangszeit an und lachen darüber wie ich am Anfang vor Welpenblues und zu wenig Schlaf nichtmal mehr essen konnte und mir tagelang kotzschlecht war :)

    Alles Gute und ganz viel Spaß mit deinem Welpen! heart-eyes-dog-face

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  • Huhu!

    Wir haben selbst seit November unseren Mix hier, der aber bis jetzt nur charackterzüge seiner Labi Seite zeigt.


    Erstmal: nicht zu viele Gedanken machen. Ihr müsst euch beide erstmal aneinander gewöhnen. In ein paar Wochen seid ihr bestimmt schon viel eingespielter. Kommandos wie "nein" oder "aus" musst du ihr auch erstmal beibringen. Am besten an einem Ort wo nicht so viel Efeu Ablenkung da ist ?. Labis sind bekannt dafür sehr ungestüm zu sein, bei unserem reicht ignorieren einfach nicht aus. Clickern hat ihn meistens aus dem Wahnsinn rausgezogen, also: auf seinen Platz schicken (click), er legt sich hin (click), er bleibt liegen (click), er kegt seinen kopf hin (click), ab da war er meistens schon ruhiger und man konnte ihn streicheln, bis die Augen zu fallen. Mittlerweile hilft auch kuscheln, also hoch nehmen mit ihm auf die Couch oder auf den Boden setzen und beruhigend reden und streicheln. Aber ihr werdet eure eigene Taktik finden!


    Die ersten Wochen sind die schwersten, besonders wenn man unerfahren ist, aber konzentriere dich viel auf die positiven Momente! ❣

  • Hallo milatrouble :winken:

    Das in den Garten gehen zum lösen klappt soweit gut, allerdings habe ich dann oft die Situation, dass sie sich hinsetzt, ins Gras/Moos/Blätter/Tannennadeln (alles, einfach alles) beißt.

    War bei uns genauso :nicken: Ich habs, außer bei giftigen Dingen, einfach laufen lassen. Und was giftig ist findet man sonst auch schnell bei Dr. Google raus, wenn du dir unsicher bist. Der Kleine erkundet einfach die Welt, das würde ich nicht unterbinden (außer eben bei gefährlichen, giftigen, scharfen... Dingen).

    Sie dreht manchmal beim Spielen total auf, rennt rum, beißt auf/in alles, bellt, springt an der Tür hoch, hört auf nichts. Ich bin jetzt dazu über gegangen, sie dann in den Welpenauslauf zu packen und das meckern zu ignorieren, natürlich auch blöd..

    Wenn das nicht ständig passiert, dann finde ich das nicht bedenklich.

    Wenn das ein Dauerzustand ist, dann ist der Hund ggf überreizt. Das könnte am Tagesablauf liegen, oder im Moment auch noch am Umzug. Der Klein hat vor einer Woche alles verloren, was er kannte. Mutter, Geschwister, Züchter... Das muss er erstmal verarbeiten.

    Ich finde den Welpenauslauf als Notlösung dann in Ordnung, dauerhaft ist das Ziel natürlich, den Tag so zu gestalten, dass das Aufdrehen nur selten passiert. Außerdem wirst du ganz von alleine lernen, zu erkennen, wenn es deinem Hund zu viel wird und so ein Aufdrehen bevorsteht. Dann kann man schon gegensteuern, bevor es überhaupt "eskaliert".

    Auch sonst beißt sie oft, insbesondere in Hände. Ich sage dann nein, versuche ihr ein Spielzeug zu geben, über kurz oder lang kommt sie dann doch wieder und will beißen. Manchmal starrt sie richtig auf die Hand und springt dann nach vorne um zu schnappen. Ich stehe dann auf und lasse sie, aber beim nächsten Spiel gehts von vorne los..

    Wenn sie das "Nein" irgendwann verstanden hat (und ich kann mir nicht vorstellen, dass das schon der Fall ist), dann kannst du es für solche Situationen nutzen. Bei uns hat es am meisten geholfen, eine Alternative anzubieten. Ich kann mir aber vorstellen, dass es auch auf den Hund ankommt und zB weggehen auch funktioniert. Das geht dann natürlich, bei keiner Methode, von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit.


    Das klingt alles wirklich normal, dein Welpe ist ja wirklich noch ein richtiges Baby!

    Das wird schon :smile: Ich kann mir vorstellen, im Moment fühlt es sich nicht so an. Aber in ein paar Wochen lachst du wirklich über diese Probleme. Mach dich nicht verrückt, das ist ein Baby, das muss noch nicht alles können. Mach alles mit ruhiger Konsequenz und viel Humor, dann klappt das schon. Viel Spaß noch mit deinem Kleinen :smile:

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Tut mir leid aber er ist gerade mal 8 Wochen alt.. was erwartest du? Du sagst "nein" und "langsam" aber wie bitte soll das ein Welpe verstehen? Lass sie doch erstmal ankommen und mach dir nicht zu viele Gedanken. Aber den Hund mit unzähligen Wörtern konfrontieren die er noch nie im Leben zuvor gehört hat hilft beiden nicht.

    Liebe Grüße

    Sabrina


    Tequila (Golden Retriever *2006 - † 2018)

    Prada (Golden Retriever *2020)

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