Stimmt es dass Rhodesian Ridgebacks "rassistisch" sind und dunkelhäutige auf der Straße ankläffen wegen ihrer Herkunft?

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    Hallo, ich hab hier mal eine Frage. Und zwar waren wir gestern Abend mit dem Nachbarn, meiner Frau und unserer Hausärztin im Gespräch (per Video, situationsbedingt). Unsere Hausärztin möchte sich nämlich einen Rhodesian Ridgeback zulegen. Da sie aber nicht so viel Erfahrung hat, baten wir ihr den Kontakt zu unserem Nachbarn an, damit sie mal darüber sprechen können. Unser Nachbar hat zwei Dobermänner und gilt als waschechter Hundeexperte.


    Während der Video Konferenz hielten meine Frau und ich uns im Hintergrund, während die beiden sich austauschten. Am Ende sagte ich jedoch noch (eher aus Spaß): "Heike Du weisst aber schon dass Ridgebacks rassistisch sind?". Sofort fragte sie: "Wieee, das ist doch ein Spaß jetzt hör auf", aber unser Nachbar schaltete sich sofort ein und sagte: "Doch das stimmt leider. Die wurden ja damals gezüchtet um schwarze zu vertreiben, deswegen auch "RHODESIAN". Die kläffen dann gerne mal auf der Straße dunkelhäutige an, das will man dann auch nicht".


    Jetzt wollte ich hier mal fragen, was sind da eure Erfahrungen und was würdet ihr uns empfehlen? LG und vielen Dank

  • Das lässt sich mit einem Wort beantworten:

    Blödsinn.


    Dein Nachbar ist mal wieder einer von diesen Schwätzern, die sich irgendwelche Geschichten zu Hunden zusammenfantasieren und sie als bare Münze verkaufen.

    Wenn ein Hund auf der Straße ausschließlich farbige Mitmenschen anbellt, dann hat ihm das irgendwer beigebracht, da liegt der Rassismus nicht am Hund....

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Äääääh - ernst gemeint? :???:


    Wenn Hunde auf Hautfarbe beim Menschen anspringen, dann deshalb, weil es ihnen beigebracht wurde.


    Hunde reagieren zwar auf etwas, was sie merkwürdig oder bedrohlich finden. Da gehört die Hautfarbe eines Menschen aber üblicherweise nicht dazu.

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  • Man sollte halt echt nicht alles glauben, was selbsternannte Hundeexperten so daherschwurbeln...



    Mich als PoC hat übrigens auch noch nie ein Rhodesian Ridgeback angebellt und ich hatte generell noch nie ein Problem mit einem Hund, schon gar nicht aufgrund meiner Hautfarbe. Dieses Ammenmärchen nervt mich allerdings tierisch.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn Hunde eher unsicher sind und bisher kaum oder garkeine Begegnungen mit dunkelhäutigen Menschen hatten, dann können sie auch deshalb (anfangs) reagieren.

    Oder bei Menschen die komplett verhüllt sind, oder sich irgendwie ungewöhnlich verhalten.

    Alles was von der Norm, wie der Hund sie für sich ansieht, abweicht kann als Bedrohung gesehen werden.


    Da muss man entsprechend regulierend eingreifen und dem Hund Sicherheit geben, damit sie offener werden bzw sich beherrschen lernen.


    Wir haben beispielsweise lange in einem Ort gelebt, in dem die Hunde nur Hellhäutige gesehen haben. Als wir dann das erste Mal jemanden mit dunkler Haut getroffen haben, waren sie irritiert, einfach weil sie das nicht kannten. Und haben deshalb gebellt, was mir ziemlich peinlich war.

    Mittlerweile ist das aber kein Problem mehr!

  • Ich habe am Wohnort einen älteren Herren, der mir erzählt hat, dass sein früherer DSH aggressiv auf PoC reagiert hat. Er geriet mit dem DSH als Junghund in eine brenzlige Situation in der er von einer Gruppe Dunkelhäutiger angegriffen wurde und sich nicht mehr anders zu helfen wusste, als es seinen DSH regeln zu lassen. Der Hund hat ihm nur Abstand verschafft, niemanden gebissen oder so. Aber er war wohl sein ganzes Leben lang angespannt bis reaktiv wenn sich jemand mit dunkler Hautfarbe näherte. Aber eben durch diese Erfahrung, Hunde würden niemals aufgrund ihrer Rassegeschichte manche Menschen angehen.

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